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Tim Cook, Donald Trump und Ivanka Trump vergangenen Mittwoch im Weissen Haus.
Tim Cook, Donald Trump und Ivanka Trump vergangenen Mittwoch im Weissen Haus.
Bild: AP/AP

Es war natürlich alles ganz anders – Trump bestreitet «Tim Apple»-Aussage

11.03.2019, 16:4211.03.2019, 17:25

Donald Trump nannte letzte Woche Apple-CEO Tim Cook fälschlicherweise «Tim Apple». Eigentlich könnte dies ja nur eine lustige Randbemerkung sein und Satiriker wie Trevor Noah erheitern, die die Steilvorlage gekonnt verwerten würden.

Kann ja mal passieren in der Hitze des Gefechts, würde man meinen.

Und weil es sich um den Präsidenten der Vereinigten Staaten handelt, darf man sich ja auch ein bisschen darüber lustig machen. Normalerweise.

Nun ist es aber so, dass in den USA alles andere als Normalzustand herrscht.

Das politische Klima ist aufgeheizt, der Präsident ist auf Kriegsfuss mit all jenen Medien, die ihn nicht übers Klee loben. Dementsprechend schlecht ertrug er es auch, als die von ihm als «Fake-News-Media» bezeichneten Stationen über den kleinen Versprecher berichteten.

Eigentlich bestehen ja gar keine Zweifel. Trump sagte deutlich «Tim Apple», wir können uns das Video ja nochmals anschauen:

Selbst der anwesende Apple-Chef will es so verstanden haben. So passte Tim Cook auf Twitter umgehend seine Anschrift an. Seither steht anstelle seines Nachnamens ein Apple-Emoji.

Gestatten: Tim Apple, CEO von ... Apple.
Gestatten: Tim Apple, CEO von ... Apple.
screenshot: twitter

Nun denn, der Präsident will es besser wissen. Er habe Tim Cook niemals Tim Apple genannt, soll Trump am Freitag vor einer Gruppe republikanischer Sponsoren gesagt haben, berichtet das Newsportal Axios. Demnach berichtete der Präsident, dass er «Tim Cook, Apple» gesagt habe. «Cook» habe er einfach nur sehr leise ausgesprochen.

Der US-Präsident äusserte sich nun auch auf Twitter zur Causa Apple. Er habe «Tim + Apple», also «Tim/Apple» gesagt, um Zeit und Worte zu sparen.

Eine etwas andere Version als jene aus dem Axios-Bericht. Vielleicht hat Trump das Video unterdessen auch nochmals angeschaut und sich eine etwas plausiblere Erklärung ausgedacht. Wobei, plausibel, na ja ... (cma)

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

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quelle: epa/epa / tannen maury
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