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WM 2026: Die Bilanz der Schweiz gegen ihre Gruppengegner

Swiss midfielder Granit Xhaka, left, fights for the ball with Bosnia-Herzegovina's midfielder Miralem Pjanic, right, during the friendly soccer match between Switzerland and Bosnia and Herzegovin ...
2016 verlor die Schweiz ein Testspiel gegen Bosnien-Herzegowina.Bild: KEYSTONE

Horrorbilanz: Die Schweizer Nati konnte bisher gegen keinen Gruppengegner gewinnen

Die Schweizer Nati hatte bei der WM-Auslosung Glück und trifft auf keine absolute Spitzennation. Die Vergangenheit spricht allerdings gar nicht für das Team von Murat Yakin.
12.06.2026, 08:5812.06.2026, 08:58

Am Samstag beginnt für die Schweizer Fussballnationalmannschaft die Weltmeisterschaft 2026. In der Gruppe mit Katar, Bosnien-Herzegowina und Co-Gastgeber Kanada ist die Schweiz der grosse Favorit auf den Gruppensieg. Ein Blick auf die Direktduelle zeigt aber, dass die Schweiz gegen die kommenden Gegner bisher immer verloren hat.

Katar

Im November 2018 kam es im Cornaredo vor etwas über 4000 Zuschauern zum Testspiel zwischen der Schweiz und Katar. Gegen die damalige Nummer 96 der FIFA-Weltrangliste zeigte das Team vom damaligen Nati-Trainer Vladimir Petkovic eine mässige Leistung und blamierte sich gegen die Katarer bis auf die Knochen.

Bis zur 86. Minute fehlten die Tore in einem eher mauen Kick, doch dann wurde die Nati tatsächlich ausgekontert und Akram Afif schoss den grossen Aussenseiter mit 1:0 in Führung. Die Schweizer konnten nicht mehr reagieren und die Katarstrophe war Tatsache. Einige Tage später zeigte die Schweiz aber eine starke Reaktion und gewann in der Nations League gleich mit 5:2 gegen die damalige Weltnummer eins Belgien.

Bosnien-Herzegowina

Mehr als zehn Jahre ist das letzte und bisher einzige Direktduell zwischen der Schweiz und Bosnien-Herzegowina her. 73 Tage vor der Europameisterschaft 2016 kam es im Zürcher Letzigrund zum Testspiel zwischen der Schweiz und Bosnien. Bereits nach 14 Minuten lag der Ball im Schweizer Tor. Kapitän Edin Dzeko schoss seine Farben früh in Führung.

Es war ein richtiges Trauerspiel, welches die Schweizer gegen die Bosnier, welche sich damals nicht für die EM qualifizieren konnten, ablieferten. In der zweiten Halbzeit sorgte Miralem Pjanic mit einem direkten Freistosstor für die Entscheidung. watson titelte passend zu den auch zuvor schwachen Leistungen der Schweizer: Die Schweiz liefert ein weiteres Armutszeugnis ab – Bosnien-Herzegowina schlägt eine charakterlose Nati. An der EM fanden Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka und Co. wieder einigermassen in die Spur und schafften die Achtelfinalqualifikation. In diesem verlor die Nati, trotz Shaqiri-Traumtor, gegen Polen.

Kanada

2002 fand nicht nur die bisher letzte WM ohne die Schweiz statt, sondern auch das einzige und bisher letzte Direktduell zwischen der Schweizer Nati und Kanada. Auf dem St.Galler Espenmoos setzte sich das kanadische Team nach einem Doppelpack von Tomasz Radziński mit 3:1 durch. Den einzigen Schweizer Treffer erzielte Blaise Nkufo.

Der Schweizer Blaise NKufo, rechts, attackiert den kanadischen Torhueter Lars Hirschfeld, Mitte, waehrend der Kanadier Carl Fletscher, links, zuschaut, beim Fussball Freundschaftsspiel Schweiz gegen K ...
Der Schweizer Torschütze Blaise Nkufo.Bild: KEYSTONE

Die Balser Zeitung schrieb nach der Partie ernüchtert: «Was auf dem Espenmoos zu sehen war, war jedenfalls dies: eine träge, vor allem in der ersten Halbzeit überhaupt nicht aggressive Schweizer Mannschaft, die von einem zwar bemühten, an Klasse aber relativ armen Gegner klar geschlagen wurde.» (riz)

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quelle: fairmont grand del mar / fairmont grand del mar
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Die beliebtesten Kommentare
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Thomas Meister
12.06.2026 09:14registriert April 2019
Und jetzt? Das waren Testspiele und haben mit dem Team von heute nichts zu tun.
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