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Bild: Shutterstock

Männer, aufgepasst!

Privater Stress ist nicht gut fürs Sperma – berufliche Anspannung hat keine Auswirkung



Dass Stress dem Körper ganz grundsätzlich schadet, ist nichts Neues. Dass die Fruchtbarkeit des Mannes darunter leiden kann, war jedoch bisher unbekannt. Wissenschaftler der American Society for Reproductive Medicine haben sich mit dem Thema beschäftigt und sind zu folgendem Schluss gekommen: Stress kann die Qualität des Spermas verschlechtern – jedoch ist nicht jede Form von Stress gleichermassen schädlich. Das berichtet die Huffington Post.

Für die Studie, die in der Fachzeitschrift Fertility and Sterility veröffentlicht wurde, untersuchten die Forscher 193 Männer. Dabei kam heraus, dass belastende Lebensereignisse die Beweglichkeit und die Form der Spermien beeinträchtigen können. Ausserdem sinkt auch die Konzentration der Spermien im Ejakulat. 

Defizite führen zu Fruchtbarkeitsproblemen

Gemäss Pam Factor-Litvak, Professorin an der Columbia University Mailman School of Public Health, können diese Defizite mit Fruchtbarkeitsproblemen in Verbindung gebracht werden. Einen Zusammenhang zwischen Stress und einer geminderten Qualität des Spermas konnten die Forscher jedoch nur bei belastenden Lebensereignissen aus dem privaten Bereich feststellen. Eine hohe Belastung im Beruf hat demzufolge keine negativen Auswirkungen auf die Spermien. (viw)

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