DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Liveticker

Biontech: Impfung wirksam und sicher bei Kindern ++ Österreich: 3G-Regel für Wintersport

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
20.09.2021, 13:3121.09.2021, 09:26
Coronavirus-Zahlen Zum Daten-Dashboard
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle 0–29 30–59 60–99
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 20.09.21

Schicke uns deinen Input
avatar
21:40
Bund prüft längere Gültigkeit des Covid-Zertifikats für Genesene
Die Gültigkeit des Covid-Zertifikats für Genesene wird möglicherweise auf über sechs Monate hinaus verlängert. Der Bund prüft neue Studienresultate dazu, wie lange der Immunschutz bei Genesenen anhält. Für Geimpfte ist das Zertifikat derzeit ein Jahr lang gültig.

«Wir werden sicher in der Schweiz und auch weltweit Anpassungen machen, sobald die Evidenz entsprechend vorhanden ist», sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), in der SRF-TV-Sendung «Tagesschau» vom Montag.

Die Gültigkeitsdauer sei letztmals im Juni dieses Jahres festgelegt worden, sagte Mathys. «Damals war es noch relativ klar in Bezug auf die Datenlage, dass der Schutz bei den nicht Geimpften kürzer sein könnte.» Inzwischen gebe es neue Studien, die auch anderes aufzeigen würden.

In der Schweiz gab es bei den Infektionen mit dem Coronavirus laut offiziellen Angaben bislang über 827'000 laborbestätigte Fälle. Gut 233'000 Menschen, die die Krankheit durchgemacht haben, beantragten und erhielten ein entsprechendes Covid-Zertifikat. Gut über 6 Millionen Mal wurde ein Zertifikat für Geimpfte ausgestellt. (sda)
21:37
Freiheitstrychler machen Ueli Maurer zur unfreiwilligen Werbefigur
Vor einer Woche kursierte im Internet ein Foto von Ueli Maurer: Der Bundesrat in der Kutte der Massnahmenkritiker. Nun werben die Freiheitstrychler auf ihrer Website mit dem Bundesrat für ihre Produkte. Ohne dessen Einverständnis.

«Für senkrechte Schweizer», sagt Bundesrat Ueli Maurer in einer Sprechblase auf einer Werbung auf der Webseite der Freiheitstrychler, die fast an jeder Demo gegen die Coronamassnahmen teilnehmen. Dazu eine Auswahl an T-Shirts, der Bundesrat selbst trägt eines in weiss, die in einem Online-Shop erhältlich sind.

Hintergrund: An einem SVP-Anlass hat sich Bundesrat Ueli Maurer kürzlich in einem Tenue der Freiheitstrychler gezeigt. Dies machen sich die Freiheitstrychler jetzt zunutze und zeigen Maurer auf dem erwähnten Werbeflyer.

Das Eidgenössische Finanzdepartement EFD sagt dazu: «Dass Ueli Maurer von den Trychlern als Werbefigur genutzt wird, geschah ohne sein Einverständnis und ist deswegen auch nicht zulässig», sagte Mediensprecherin Tina Laubscher gegenüber PilatusToday und Tele 1. Man werde nun das weitere Vorgehen gegen die Freiheitstrychler prüfen. Die Werbung mit dem Bundesrat soll wieder verschwinden. (ch media)
(bild: website freiheitstrychler)
21:08
Ungeimpfter Bolsonaro isst auf Trottoir
Mutmasslich wegen seiner fehlenden Corona-Impfung hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro am Rande der Uno-Generaldebatte in New York eine Pizza auf dem Bürgersteig gegessen. «Luxusdinner in New York» schrieb ein Mitglied der brasilianischen Delegation am Montag im Onlinedienst Twitter unter einem Foto, das Bolsonaro mit einem Stück Pizza im Freien zeigte.

Die Restaurants in der US-Metropole dürfen in den Innenräumen nur Gäste bedienen, die mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten haben.

Bolsonaro, der wegen seines Umgangs mit der Corona-Pandemie in Brasilien stark kritisiert wird, gibt selbst an, bisher keine Corona-Impfung erhalten zu haben. Er wolle als «letzter Brasilianer» geimpft werden. Sein Hotel in New York musste er nach brasilianischen Medienberichten am Sonntag durch die Hintertür betreten, um Demonstranten auszuweichen, die vor dem Gebäude «Bolsonaro raus» riefen.

Wegen der Impfpflicht in vielen öffentlichen Innenräumen war zuletzt auch eine Debatte über einen verpflichtenden Impfnachweis für die Teilnahme an der Uno-Generaldebatte entbrannt – ein angesichts der diplomatischen Sonderstellung des Uno-Sitzes zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. (sda)

17:51
Keine Zertifikatskontrolle: Polizei im Limmattal bricht Turnier ab
Die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf hat am Sonntag einen Sportanlass in einer privaten Sporthalle abgebrochen. Am Eingang wies der Betreiber auf A4-Plakaten darauf hin, dass keine Zertifikats-Kontrollen durchgeführt würden.

Bei dem Turnier seien 44 Personen anwesend gewesen, teilte die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf am Montag mit. Weder die Sportler noch die Zuschauerinnen und Zuschauer hätten eine Maske getragen.

Die Stadtpolizei verfügte die Schliessung der Halle und erstattete Anzeige. Um welche Sportart es sich handelte, teilte die Polizei nicht mit. (sda)
16:15
USA heben Reisestopp für Geimpfte aus EU bald auf
epa05760533 A Customs and Border Protection (CBP) federal officer watches from inside the terminal during a protest at Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport after new immigration policies enacted by US President Donald Trump in Atlanta, Georgia, USA, 29 January 2017. A Federal judge in New York issued an emergency stay for parts of Trump's executive order affecting US-bound travelers from seven predominantly Muslim countries.  EPA/ERIK S. LESSER
Bild: ERIK S. LESSER/EPA/KEYSTONE
Die USA wollen laut Medienberichten die Einreisebeschränkungen aus der Europäischen Union und Grossbritannien bald für Geimpfte aufheben. Die Lockerung solle noch am Montag bekanntgeben werden, berichteten die «Financial Times», die Website «Politico» und der Sender CNN. Der Zeitung und CNN zufolge soll der Schritt im November greifen.

Der weitgehende Einreisestopp war zu Beginn der Corona-Pandemie Anfang 2020 vom damaligen Präsidenten Donald Trump verhängt und bisher von seinem Nachfolger Joe Biden aufrechterhalten worden. Unter anderem aus der Reisebranche wurde schon lange eine Lockerung zumindest für gegen das Coronavirus geimpfte Reisende gefordert. In Washington, Brüssel und London gab es zunächst keine Bestätigung für die Berichte. «Politico» berief sich auf EU-Diplomaten, die «Financial Times» und CNN auf nicht näher umrissene informierte Personen.

Die bisherigen Reisebeschränkungen besagen, dass nur US-Bürger und Besitzer einer Green Card sowie deren Familienmitglieder in die USA einreisen dürfen, wenn sie sich in den vergangenen 14 Tagen in der EU oder Grossbritannien aufgehalten haben. Alle anderen brauchen eine spezielle Erlaubnis. Die EU hatte die Mitgliedsstaaten bereits im Sommer aufgefordert, Beschränkungen für Reisende aus den USA und mehreren anderen Ländern schrittweise aufzuheben. Die US-Regierung hielt jedoch im Juli unter Verweis auf die ansteckendere Delta-Variante an den Einschränkungen fest.

Inwiefern die Schweiz von dem Entscheid betroffen ist, ist noch unklar.
15:12
Gesundheitsdirektoren wollen Arztpraxen bei Impfungen unterstützen
Die Kantone sollen die Arztpraxen bei den Impfungen gegen das Coronavirus unterstützen: Sie sollen die Differenz von acht Franken zahlen, damit die Arztpraxen trotz der fehlenden Einigung mit den Versicherern über die Pauschale weiterhin 24.50 Franken pro Impfung erhalten, schreibt die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und - direktoren (GDK) am Montag.
Auf die geltende Pauschale hatten sich die GDK und die Einkaufsgemeinschaften der Versicherer zunächst bis Mitte Jahr und dann bis Ende September geeinigt. Auf eine Verlängerung bis Ende Jahr hätten sich die Tarifvertragspartner nicht mehr einigen können.
Ab Anfang Oktober komme deshalb ein Tarif von 16.50 Franken zur Anwendung. Diese Vergütung sei nicht kostendeckend und dürfte viele Arztpraxen zum Ausstieg aus der Impfkampagne bewegen, warnt die GDK.
Der Vorstand der GDK empfiehlt deshalb den Kantonen, die Differenz von acht Franken zu decken. Der Entscheid obliege aber den einzelnen Kantonen. (sda)
14:19
Stadt Bern: Unbewilligte Demos werden nicht mehr toleriert
Als Folge der gewalttätigen Eskalation einer Demonstration von Coronamassnahmen-Gegner am vergangenen Donnerstag vor dem Bundeshaus, hat der Gemeinderat die Kantonspolizei beauftragt, die für den 23. September 2021 angekündigten unbewilligten Kundgebungen der Massnahmen-Gegner sowie der Gegendemonstranten nicht zuzulassen. Der Gemeinderat ruft dazu auf, Kundgebungen mit genügend Vorlauf mit den Behörden abzusprechen und bewilligen zu lassen, damit das Recht auf freie Meinungsäusserung friedlich wahrgenommen werden kann.
13:59
Impfkadenz um 17 Prozent gestiegen
Coronavirus Impfung
Bild: shutterstock.com
Vom 13. September bis 19. September sind in der Schweiz 221'886 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Die Impfkadenz stieg im Vergleich zur Vorwoche um 17 Prozent. 53,6 Prozent der Bevölkerung sind mittlerweile vollständig geimpft.

Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf seiner Website veröffentlichte. Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 10'175'832 Impfungen verabreicht. 4'635'699 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 904'434 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen.

Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 31'698 Impfungen durchgeführt. (sda)
13:31
BAG meldet: 4032 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 4032 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 15 neue Todesfälle und 102 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 53,6 Prozent.

Gemeldet wurden 108'695 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 3,7 Prozent.
13:03
Biontech: Impfung wirksam und sicher bei jüngeren Kindern
Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer hat sich nach Angaben der beiden Unternehmen bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren als gut verträglich erwiesen und ruft eine stabile Immunantwort hervor.


Die Daten der klinischen Studie sollen so bald wie möglich der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA und der US-Zulassungsbehörde FDA vorgelegt werden, wie die beiden Impfstoffhersteller am Montag mitteilten. «Wir sind froh, dass wir vor dem Beginn der Wintersaison den Zulassungsbehörden die Daten für die Gruppe von Kindern im Schulalter vorlegen können», sagte Biontech-Chef Ugur Sahin laut Mitteilung.

Anders als in der Altersgruppe über zwölf wurde den Kindern von fünf bis elf Jahren für die klinische Studie der Phase 2/3 nur ein Drittel der Dosis verabreicht. Die beiden Impfungen lagen drei Wochen auseinander.

«Die Antikörper-Reaktionen bei den Teilnehmern, denen eine Dosis von zehn Mikrogramm verabreicht wurde, war vergleichbar mit denjenigen aus einer früheren Studie von Pfizer/Biontech-Studie bei Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die eine 30 Mikrogramm-Dosis erhalten hatten», teilten die Unternehmen mit. Auch die Nebenwirkungen seien vergleichbar mit denen der älteren Gruppe gewesen. Ergebnisse von zwei weiteren Teilnehmergruppen im Alter von zwei bis fünf Jahren sowie von sechs Monaten bis zwei Jahren würden für das vierte Quartel erwartet.

An der Studie nehmen den Angaben zufolge insgesamt 4500 Kinder im Alter von einem halben Jahr bis elf Jahren teil, die vorgestellten Daten zu den 5- bis 11-Jährigen gehen auf 2268 Teilnehmer zurück. Beteiligt sind über 90 Kliniken in den USA, Finnland, Polen und Spanien. (sda/dpa)
12:17
Österreich geht mit 3G-Regel in die Wintersportsaison
epa07286559 A general view of the village, is captured in Ischgl, Austria, 15 January 2019. Countries in the alps have received heavy snowfalls in the past days and are facing roadblocks and increased avalanche danger in many parts of the affected regions.  EPA/DANIEL KOPATSCH
Bild: DANIEL KOPATSCH/EPA/KEYSTONE
In Österreich gilt in der kommenden Wintersportsaison auf den Skipisten die sogenannte 3G-Regel. Seilbahnbetreiber dürfen nur gegen Covid-19 Geimpfte, Getestete oder Genesene befördern, wie die Regierung am Montag in Wien bekanntgab.

Abstandsregeln und Kapazitätsbeschränkungen wird es für die Skilifte nicht geben, eine FFP2-Maskenpflicht jedoch schon. Sollte die Auslastung der Intensivstationen mit Corona-Kranken steigen, werden die Regeln für ungeimpfte Wintersportler verschärft. «Ich bin überzeugt, dass mit diesen Rahmenbedingungen eine unbeschwerte, sichere Wintersaison in unserem Land möglich sein wird», sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger bei einer Pressekonferenz in Wien.

Derzeit sind rund 200 Intensivbetten in Österreich mit Covid-19-Patienten belegt. Wenn die Zahl auf 300 steigt, dürfen Ungeimpfte keine Après-Ski-Lokale mehr besuchen – auch nicht mit negativem Testergebnis, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Ab dieser Stufe dürfen Seilbahnen, Gastronomie und Hotels ausserdem keine Selbsttests mehr akzeptieren. Ab einer Intensivauslastung von 400 Betten müssen Ungeimpfte negative PCR-Tests vorweisen. Die weniger genauen Antigentests sind dann nicht mehr ausreichend. (sda/dpa)
11:45
Kanton Zürich soll sich an coronabedingten Kita-Ausfallkosten beteiligen
Der Kanton Zürich soll ein Drittel der Ausfallkosten übernehmen, welche die Kindertagesstätten während der ersten Covid-Welle im Frühling 2020 hatten. Der Kantonsrat hat am Montag einer entsprechenden Vorlage in erster Lesung zugestimmt.
Der Kanton Zürich soll sich mit rund 10 Millionen Franken an den Ausfallkosten beteiligen, welche die Kindertagesstätten und weitere Anbieter familienergänzender Betreuung vom 17. März bis zum 17. Juni 2020 hatten. Die 10 Millionen Franken entsprechen rund einem Drittel der Gesamtkosten, welche die Anbieter geltend machten.
Der Bund hat bereits im Mai 2020 beschlossen, sich zu einem Drittel an den Ausfallkosten zu beteiligen. Weil im Kanton Zürich grundsätzlich die Gemeinden für die Kitas zuständig sind, hätten sie eigentlich auch die verbleibenden zwei Drittel tragen müssen.
Die hohe sozialpolitische und wirtschaftliche Bedeutung familienergänzender Betreuung rechtfertige jedoch eine Beteiligung des Kantons, argumentierten die Befürworter. Das letzte Drittel der Kosten zahlen aber nach wie vor die Gemeinden.
Kritik kam von der SVP: Die Stadt Zürich würde von der Regelung übermässig profitieren, sagte Diego Bonato (SVP, Aesch). Fast die Hälfte der gesamten Ausfallentschädigungen würde an Institutionen in der Stadt fliessen.
Die Sprecherinnen und Sprecher der anderen Fraktionen hiessen die Vorlage aber ohne Vorbehalte gut. In etwa vier Wochen wird der Kantonsrat dann definitiv entscheiden. (sda)
8:44
Lockdown wird auch in Millionenstadt Auckland gelockert
People cross nearly empty streets in the central business district of Auckland, New Zealand, Friday Aug. 27, 2021. By early next week, New Zealanders should know if their government's strict new lockdown is working to stamp out its first coronavirus outbreak in six months. A successful effort could again make the nation's virus response the envy of the world. (Michael Craig/NZ Herald via AP)
Bild: keystone
Nach einem Monat wird der strenge Lockdown in der neuseeländischen Millionenmetropole Auckland gelockert. Grund seien die sinkenden Corona-Zahlen in der grössten Stadt des Landes, die als Epizentrum des jüngsten Ausbruchs der Delta-Variante in dem Pazifikstaat galt, teilte die Regierung am Montag mit. Die Beschränkungen würden ab Mittwoch leicht gelockert, kündigte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern an.

Geschäfte und Schulen dürfen dann zumindest teilweise wieder öffnen. Ältere Menschen forderte Ardern aber auf, weitgehend zu Hause zu bleiben, wenn sie noch nicht geimpft sind.

Im Rest des Landes wurde der am 18. August nach nur einem einzigen Corona-Fall verhängte Lockdown bereits vor zwei Wochen weitgehend wieder aufgehoben, in Auckland durften die Menschen aber weiter nur in Ausnahmen ihre Häuser verlassen.

Neuseeland gilt weltweit als Vorzeigestaat im Kampf gegen das Virus und verfolgt eine sogenannte Null-Covid-Strategie. Die Menschen leben seit Beginn der Pandemie weitgehend vom Rest der Welt abgeschottet, dadurch aber relativ normal weiter - monatelang auch ohne Masken. Bislang wurden nur rund 4000 Infektionsfälle bestätigt, 27 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Allerdings sind bisher nur etwa 38 Prozent der fünf Millionen Einwohner vollständig geimpft. (sda/dpa)
6:16
Flughafen Zürich rechnet mit Aufschwung ab 2022
Bild: keystone
Der Flughafen Zürich dürfte die Zahlen im Flugverkehr von 2019 erst wieder im Jahr 2025 erreichen. Viel hänge davon ab, wann sich der Flugverkehr mit den USA und China wieder erhole, sagte Andreas Schmid, Präsident des Flughafens Zürich.

Das sei für den Flughafen Zürich extrem wichtig, sagte Schmid in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen. Die Schweizer Wirtschaft sei sehr stark mit den beiden Weltmächten verknüpft.

Er glaube nicht, dass es in diesem Jahr noch eine grosse Erholung bei den Geschäftsreisen geben werde. Aber im kommenden Jahr werde es eine starke Aufwärtstendenz geben.

Der Flughafen Zürich brauche mindestens 50 Prozent des Luftverkehrs aus der Zeit vor der Pandemie, um schwarze Zahlen schreiben zu können. Nach den eigenen Prognosen sollte dieser Wert im Dezember erreicht werden. Der Flughafen sei in einer soliden stabilen Lage. (sda)
4:30
Ab heute gilt bei der Einreise die Testpflicht für Ungeimpfte
Für Personen, die nicht von Covid-19 genesen oder nicht geimpft sind, wird die Reise in die Schweiz ab heute Montag umständlicher und auch teurer. Es gilt eine Testpflicht für Ungeimpfte.

Ab Montag müssen alle, die nicht geimpft oder nicht genesen sind, bei der Einreise in die Schweiz einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen. Dies gilt unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel. Und es gilt auch für Grenzübertritte zu Fuss und per Velo, wie der Bundesrat am vergangenen Freitag beschloss.

Vier bis sieben Tage nach der Einreise müssen sich mit einem negativen Test in die Schweiz gekommene Personen kostenpflichtig noch einmal testen lassen. Das Resultat muss dem zuständigen Kanton übermittelt werden. Diese Pflicht gilt für jene, die bei der Einreise weder Impfung noch Genesung haben nachweisen können.

Hingegen müssen alle einreisenden Personen – ob sie nun geimpft, genesen oder getestet sind – das elektronische Passagier-Lokalisierungsformular ausfüllen. Damit sollen die Kantone mit Stichproben überprüfen können, ob Personen, die den zweiten Test durchführen müssen, dies tatsächlich getan haben.

Allerdings gibt es Ausnahmen von der Test- und der Formularpflicht: Sie gelten für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, Transitreisende, die in der Schweiz keinen Zwischenhalt machen, Personen, die beruflich Güter und Personen transportieren, sowie unter 16-jährige Kinder und Jugendliche sowie bei Einreisen aus grenznahen Gebieten.
21:48
300 Personen demonstrieren in Bellinzona gegen Corona-Massnahmen
Etwa 300 Personen haben am Sonntagnachmittag in Bellinzona gegen die Covid-19-Massnahmen demonstriert, vor allem gegen die Zertifikatspflicht, um in die Schweiz einzureisen. Regen und Wind trotzend durchquerten die Demonstrierenden die Stadt und skandierten «Freiheit, Wahrheit und kein grüner Pass».

Die von der Tessiner Sektion der «Freunde der Verfassung» organisierte Demonstration verlief ruhig. Mehrere Redner ergriffen das Wort. Sie verwiesen auf den 10. Verfassungsartikel, in dem es heisst: «Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige Unversehrtheit und auf Bewegungsfreiheit». Und sie kritisierten «Diskriminierungen und einen verschleierten Impfzwang».

Sie protestierten gegen die ab Montag geltende Pflicht – ausser für Grenzgängerinnen und -gänger – bei der Einreise in die Schweiz ein Covid-Zertifikat vorzuweisen und ein elektronisches Passagier-Lokalisierungsformular auszufüllen. Ebenso protestierten sie gegen die Einführung der Zertifikatspflicht an der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI). (sda)
18:50
US-Empfehlung zu Auffrischungsimpfung ist laut Fauci nicht endgültig
Der US-amerikanische Immunologe Anthony Fauci sieht in der Experten-Entscheidung gegen allgemeine Corona-Auffrischungsimpfungen in den USA keinen Rückschlag für US-Präsident Joe Biden. Die Bewertung der Experten könne sich künftig auch noch ändern, sagte der Präsidenten-Berater Fauci am Sonntag. Die US-Arzneimittelbehörde FDA empfahl den dritten Piks am Freitag doch nur für bestimmte Risikogruppen, nachdem die US-Regierung zuvor trotz der noch ausstehenden FDA-Entscheidung schon einen Impfstart für alle für diesen Montag (20. September) angekündigt hatte.
FILE - Dr. Anthony Fauci testifies before the Senate Health, Education, Labor, and Pensions Committee, on Capitol Hill in Washington, Tuesday, July 20, 2021. Dr. Fauci says he
Bild: keystone
«Ich glaube nicht, dass es verwirrend war, ein Datum zu nennen», sagte Fauci. Man habe einen Termin festlegen müssen, um sich vorbereiten zu können. Mit Blick auf die nun anderslautende Empfehlung der Arzneimittelbehörde FDA sagte er: «Ich denke nicht, dass sie einen Fehler gemacht haben.» Es würden weiter Daten geprüft. Die Menschen müssten sich im Klaren darüber sein, dass «buchstäblich täglich und wöchentlich neue Daten» einträfen. «Es ist noch nicht vorbei. Ich denke, die Menschen müssen verstehen, dass dies nicht das Ende der Geschichte ist.»

Die US-Regierung hatte bereits Mitte August die Pläne vorgestellt, wonach die amerikanische Bevölkerung ab dem 20. September mit Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus versorgt werden soll. Die Regierung hatte jedoch betont, dies stünde noch unter Vorbehalt von Prüfungen der FDA. Ein Expertengremium der FDA empfiehlt nun aber nur für ältere Menschen und Risikogruppen die Auffrischungsimpfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer. Biden hatte sich hingegen für eine weitere Dosis für alle ausgesprochen, deren Zweitimpfung schon mehr als acht Monate her ist. (sda/dpa)
15:47
Nach neuem Corona-Dekret: Deutlich mehr Impf-Anmeldungen in Italien
Nach der Ankündigung eines neuen Corona-Dekrets wollen sich in Italien mehr Menschen als davor impfen lassen. Im Vergleich zur Vorwoche stiegen die Anmeldungen für eine Erstimpfung landesweit zwischen 20 und 40 Prozent. Das teilte der ausserordentliche Kommissar für den Corona-Notfall, Francesco Figliuolo, am Wochenende mit. Allein am Samstag hätten sich 35 Prozent mehr Menschen gemeldet als am Samstag davor, um sich impfen zu lassen. In Italien sind rund 75 Prozent der Menschen über zwölf Jahren vollständig geimpft.
A teacher, left, has her so-called "Green Pass" checked by a school worker as she arrives at the "Isacco Newton" high school, in Rome, Monday, Sept. 13, 2021. After most of the last year spent with high schools in remote learning or lock-down, students are going back in classrooms, with all school workers having to present a so-called "Green Pass" that proves they has received at least one vaccine dose in the last nine months, recovered from COVID-19 in the last six months or tested negative in the previous 48 hours, to access the institutes. (AP Photo/Andrew Medichini)
Bild: keystone
Diese Entwicklung bei den Impf-Anmeldungen war von der Regierung um Ministerpräsident Mario Draghi erhofft worden. Das Kabinett hatte in der vorigen Woche beschlossen, dass vom 15. Oktober an alle Beschäftigten im privatwirtschaftlichen wie öffentlichen Sektor einen «Grünen Pass» haben, also geimpft oder getestet sein müssen. Weil Tests nicht mehr kostenlos sind, hofft die Regierung, dass sich noch mehr Leute impfen lassen, um weiter zur Arbeit gehen zu können. (sda/dpa)
07:55
Alternativer Impfstoff
Die Schweiz könnte die Durchimpfung der Bevölkerung mit dem Angebot eines alternativen Impfstoffs zu den mRNA-Wirkstoffen von Pfizer und Moderna beschleunigen. Diesen Schluss lässt eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts Sotomo vom Juli zu, über die die «SonntagsZeitung» berichtet.

Weit über eine Million bislang noch ungeimpfter Schweizerinnen und Schweizer würden sich demnach eine Spritze geben lassen, wenn der Bund einen alternativen Impfstoff zur Verfügung stellen würde. 72 Prozent der noch nicht Geimpften nannten als Grund für ihr Zuwarten, Angst vor den mRNA-Impfstoffen. Nur 31 Prozent lehnten hingegen die Impfung grundsätzlich ab.

In der Schweiz liegt seit März die Zulassung für einen alternativen Impfstoff von Johnson & Johnson vor. Der Bund verzichtete bislang auf einen Kauf. Zuletzt waren Verhandlungen am Laufen. Offiziellen Angaben zufolge geht es um eine «kleinere Menge», die vorwiegend für Menschen gedacht sei, die aus medizinischen Gründen auf mRNA-Impfungen verzichten müssten. (sda)
A healthcare worker prepares a dose of the AstraZeneca COVID-19 vaccine during a door-to-door vaccination campaign, in El Alto, Bolivia, Friday, Sept. 17, 2021. (AP Photo/Juan Karita)
Bild: keystone
06:30
25'000 Menschen feiern trotz Verbots Party in Madrid
Rund 25'000 junge Menschen haben in Madrid trotz eines Verbots eine riesige Open-Air-Party zum Semesterauftakt gefeiert. Die Polizei konnte die Feier auf dem Gelände der Universität Complutense in der Nacht zu Samstag aus Personalmangel nicht auflösen.

«Ohne vorherige Warnung durch die Universität oder Zeit für die Vorbereitung eines angemessenen Einsatzes ist die Auflösung einer Versammlung von etwa 25'000 Menschen eine fast unmögliche Aufgabe», teilte sie mit.

Auf im Internet veröffentlichten Fotos waren zahlreiche Feiernde zu sehen, die tanzten und Alkohol tranken. Die meisten trugen dabei keine Maske. Da die Polizei die Party nicht auflösen konnte, blieben die Beamten vor Ort, um einen ruhigen Ablauf sicherzustellen.

In Barcelona fand ebenfalls eine Party im Freien mit viel Alkohol statt, die in Spanien als «Botellones» bekannt sind. Rund 8000 junge Menschen versammelten sich auf dem Campus der Autonomen Universität, wie der Rektor der Hochschule dem Radionsender RAC 1 sagte.

Spanien hat inzwischen zwar viele Corona-Massnahmen aufgehoben, die Menschen müssen im Freien jedoch weiterhin Masken tragen, wenn sie keinen Abstand von 1,5 Metern einhalten können. Grosse Versammlungen sind verboten.

Die Zahl der Neuinfektionen geht derzeit zurück, die Inzidenz liegt bei 91 Fällen pro 100'000 Einwohnern. Die Impfkampagne ist zudem weit fortgeschritten – mehr als 75 Prozent der Spanier sind vollständig geimpft. (sda/afp)
06:12
Deutlich weniger Teilnehmer bei Corona-Protesten in Frankreich
Deutlich weniger Teilnehmer als am Wochenende zuvor sind am Samstag in Frankreich gegen die Corona-Massnahmen auf die Strasse gegangen. Nach Angaben des Innenministeriums demonstrierten landesweit rund 80'000 Menschen, davon mehr als 6000 in Paris. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der Demonstranten noch bei 121'000 gelegen.

Die allwöchentlichen Proteste richten sich gegen die Corona-Impfpflicht für Beschäftigte des Gesundheitssektors sowie gegen die als Gesundheitspass bezeichnete Regelung, wonach für den Zugang zu zahlreichen öffentlichen Orten ähnlich wie in Deutschland der Nachweis einer vollständigen Corona-Impfung, einer Genesung von Covid-19 oder eines negativen Coronatests vorgelegt werden muss. (sda/afp)
A man holds a poster on which is written : "our liberties pass away", amidst the crowd, during a protest against the vaccine and vaccine passports, in Paris, France, Saturday Aug. 7, 2021. Some thousands of people are expected to march in Paris and other French cities on Saturday to protest against a special virus pass and what they see as restrictions of personal freedoms. (AP Photo / Adrienne Surprenant)
Bild: keystone
05:34
57 Prozent der Deutschen sind laut Umfrage für 2G-Regel
57 Prozent der Menschen in Deutschland befürworten laut einer Umfrage die 2G-Regeln für die Gastronomie und Veranstaltungen. 33 Prozent halten das 2G-Modell laut der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die «Bild am Sonntag» hingegen für falsch. Von den Befürwortern sprachen sich 66 Prozent dafür aus, die 2G-Regeln verpflichtend einzuführen.

31 Prozent waren der Meinung, dass es den Gastronomen und Veranstaltern selbst überlassen sein sollte, ob sie auf das 2G-Modell setzen. Für die Umfrage wurden am 17. September 1002 Menschen befragt.

In immer mehr deutschen Bundesländern werden derzeit 2G-Optionsmodelle für Betriebe aus den Kultur- und Dienstleistungsbranchen eingeführt. Unter anderem in Hamburg, Berlin, Hessen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gibt es entsprechende Wahlmöglichkeiten für Unternehmer.

Bei 2G-Optionsmodellen können Gastronomen oder Unternehmer etwa aus der Kultur-, Veranstaltungs- und Sportbranche den Zugang freiwillig auf Geimpfte und Genesene beschränken. Alle Kunden, die lediglich einen Coronatest vorweisen können, dürfen dann nicht eingelassen werden. Im Gegenzug entfallen in der Regel Masken- und Abstandsregeln. Für Kinder und Jugendliche gelten Ausnahmen. (sda/afp)
Women toast with white wine at a table in the outdoor area of a restaurant, in Duesseldorf, Germany, Friday, May 21, 2021. After months of forced break, restaurateurs in Duesseldorf are allowed to welcome guests again as of Friday. As in other municipalities in North Rhine-Westphalia, this only applies to the outdoor area and under certain coronavirus measures. (David Young/dpa via AP)
Bild: keystone
05:06
US-Spitäler kämpfen mit Engpässen
In den USA sehen sich viele Krankenhäuser wegen des Anstiegs von Coronavirus-Fällen immer mehr mit Personal- und Ausrüstungsengpässen belastet. Lieferprobleme würden dazu führen, dass einige Krankenhäuser nicht mehr genügend Sauerstoff für die Patienten hätten, sagt Nancy Foster, Vizepräsidentin für Qualität und Patientensicherheit der American Hospital Association, der Nachrichtenagentur Reuters.

«Es gibt einen Mangel an Fahrern, die für den Transport von Sauerstoff qualifiziert sind und einen Mangel an den dafür benötigten Tanks. »Einige Krankenhausmitarbeiter seien von der neuen Welle von Coronavirus-Fällen so überfordert, dass sie Jobs im Einzelhandel und anderen nicht-medizinischen Bereichen angenommen hätten, so Foster. (sda/reu)
epa09360346 Newlyweds Serenity Newson (2-R) and Tyreke Punch (R), both of Queens, New York, look over their new marriage license after being married by New York City Clerk Michael McSweeney (L) in the New York City Clerk?s office during the first day of in-person weddings in the city since the start of the coronavirus pandemic last March in New York, New York, USA, 23 July 2021. Newson, who is pregnant, was heading from the wedding with her new husband to the hospital to give a scheduled birth to their son. New restrictions will allow the office to only hold 50 weddings a day which will be by appointment only.  EPA/JUSTIN LANE
Bild: keystone
03:00
Après-Ski in Österreich nur für Geimpfte?
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz verspricht eine sichere Skisaison in seinem Land. Falls sich die Corona-Situation weiter verschärft, würden nur noch Geimpfte Zugang zu Après-Ski-Lokalen erhalten, kündigte er in einem Interview mit der Funke Mediengruppe an.

Sowohl 70 Prozent der über 12-Jährigen in Österreich als auch die überwiegende Masse der Touristen seien geimpft. «Insofern steht einem sicheren Urlaub in Österreich nichts im Wege.»

Der österreichische Party- und Skiort Ischgl war voriges Jahr zum Corona-Hotspot geworden. Am Freitag wurde in Wien ein Schadenersatz-Prozess gegen den Staat Österreich verhandelt. Die Kläger sind Hinterbliebene eines Corona-Toten, der in Ischgl geurlaubt hatte. Ihr Anwalt argumentierte, dass Kurz mit seiner unvorbereiteten Ankündigung der Quarantäne für Ischgl für ein Ausreise-Chaos mit weiteren Infektionen verantwortlich war. Die Republik weist die Vorwürfe von sich.

Kurz sagte im Interview, dass auch die sogenannte 3G-Regel für einen sicheren Winter sorgen werde - also der Zutritt zu Gastronomie und Hotels nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete. Der konservative Kanzler räumte ein, dass die Kampagne der rechten FPÖ mit ein Grund für Österreichs niedrigere Impfrate im Vergleich etwa zum Nachbarland Deutschland ist. (sda/dpa)
23:45
US-Experten gegen generelle Corona-Auffrischungsimpfungen
Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich mit grosser Mehrheit gegen generelle Corona-Auffrischungsimpfungen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer ausgesprochen. Die einflussreiche Gruppe von Wissenschaftlern kam am Freitag nach stundenlanger Diskussion zu dem Schluss, dass vorliegende Daten eine allgemeine Einführung einer dritten Impfdosis für Menschen älter als 16 Jahre nicht rechtfertigten. US-Präsident Joe Biden hatte sich angesichts abnehmender Immunität gegen Covid-19 für eine weitere Dosis für alle ausgesprochen, deren Zweitimpfung schon mehr als acht Monate her ist.

Zuletzt hatten aber auch Forscher im Fachmagazin «The Lancet» Zweifel an Corona-Auffrischungsimpfungen geäussert: «Die bisherige Studienlage zeigt keine Notwendigkeit, in Bevölkerungsgruppen mit wirksamer, vollständiger Impfung Booster auf breiter Front zu verabreichen», hiess es dort. Die weltweit noch immer begrenzte Anzahl an Impfdosen könne die meisten Leben retten, wenn sie Menschen zugute käme, die ein erhebliches Risiko einer schweren Erkrankung haben und noch ungeimpft sind.

Hintergrund ist, dass in manchen reichen Ländern über Auffrischungsimpfungen für alle nachgedacht wird, während anderswo noch kaum jemand geimpft ist. Die WHO hatte bereits Anfang August einen vorübergehenden Stopp von Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus gefordert, so lange noch viele ärmere Länder auf Impfdosen warten. (sda/dpa)
epa09472307 Healthcare worker Uyen Vo inoculates a student with a dose of the Pfizer BioNTech COVID-19 vaccine at a vaccination clinic at California State University, Dominguez Hills in Carson, California, USA, 16 September 2021. Students age 12 and older in the Los Angeles public school system must be fully vaccinated against COVID-19 by 10 January 2022.  EPA/CAROLINE BREHMAN
Bild: keystone
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

1 / 59
Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Was junge TikTok-Stars zur Pandemie zu sagen haben

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter