Grossbritannien
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epa07431248 A grab from a handout video made available by the UK Parliamentary Recording Unit shows British Prime Minister Theresa May clears her throat as she begins her address during a debate at the House of Commons parliament in London, Britain, 12 March 2019. British parliament will vote on British Prime Minister May's amended Brexit deal later in the day. Theresa May wants parliament to back her 'improved' withdrawal agreement she has negotiated with the EU over the so-called 'backstop'. The United Kingdom is officially due to leave the European Union on 29 March 2019, two years after triggering Article 50 in consequence to a referendum.  EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT / HANDOUT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine heisere Theresa May kämpft vergebens für den nachgebesserten Brexit-Deal. Bild: EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT

Krachende Niederlage für May – britisches Unterhaus lehnt Brexit-Deal erneut ab



Die britische Premierministerin Theresa May ist mit ihrem Brexit-Abkommen erneut gegen die Wand gefahren. Trotz Last-Minute-Nachbesserungen votierten die Abgeordneten am Dienstagabend mit 391 zu 242 Stimmen gegen das Vertragspaket.

Hier wird das Abstimmungsresultat verkündet:

Es ist bereits die zweite schwere Niederlage für den Deal, den May im vergangenen Jahr mit der Europäischen Union vereinbart hatte. Geplant ist, dass das Land die Europäische Union am 29. März verlässt.

May will nun an diesem Mittwoch darüber abstimmen lassen, ob Grossbritannien ohne Abkommen aus der EU ausscheiden soll. Die Abgeordneten des Regierungslagers sollen ihr zufolge dabei keinem Fraktionszwang unterliegen. Sollte auch der No-Deal-Brexit wie erwartet abgelehnt werden, soll es am Donnerstag eine dritte Abstimmung über eine mögliche Verschiebung des Austritts geben.

«Wenn das Unterhaus dafür stimmt, ohne ein Abkommen am 29. März auszutreten, wird es die Linie der Regierung sein, diese Entscheidung umzusetzen», sagte May. Sie selbst glaube aber, der beste Weg aus der EU auszutreten, sei auf geordnete Weise. Lehnt das Parlament einen «No Deal» ab, soll das May zufolge rechtlich aber nicht bindend sein.

Oppositionschef Jeremy Corbyn von der Labour-Partei bezeichnete das Abkommen als «eindeutig tot». Er wolle nun erneut seine Pläne für einen Brexit mit engerer Anbindung an Brüssel zur Abstimmung stellen.

EU bedauert das Nein

Die EU-Seite bedauerte das Nein zum Brexit-Vertrag. Man sei «enttäuscht, dass die britische Regierung es nicht geschafft hat, eine Mehrheit für das Austrittsabkommen zu erreichen, auf das sich beide Seiten im November geeinigt haben», erklärten Sprecher von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk am Dienstagabend. Die EU habe alles Erdenkliche für eine Einigung getan. «Wenn es eine Lösung für die derzeitige Blockade gibt, dann kann sie nur in London gefunden werden.»

epa07414946 The President of the European Council Donald Tusk (R) arrives for a statement to the media following a meeting with the Prime Minister of Armenia, in Brussels, Belgium, 05 March 2019.  EPA/OLIVIER HOSLET

Donald Tusk: Der EU-Ratspräsident rechnet immer mehr mit einem ungeregelten Austritt. Bild: EPA/EPA

Die übrigen 27 EU-Staaten würden einen «begründeten Antrag» Grossbritanniens auf Verlängerung der Austrittsfrist über den 29. März hinaus in Erwägung ziehen. Aber: «Die EU27 wird eine glaubwürdige Begründung für eine mögliche Verlängerung und ihre Dauer erwarten.»

In einer mehrstündigen Debatte hatte May, die vor Heiserkeit kaum sprechen konnte, am Nachmittag das Parlament eindringlich dazu aufgerufen, für das nachgebesserte Brexit-Abkommen zu stimmen. «Wenn dieser Deal nicht angenommen wird, kann es sein, dass der Brexit verloren geht», warnte die Regierungschefin die Abgeordneten. «Ich bin sicher, dass wir die bestmöglichen Änderungen erreicht haben.»

Viele Parlamentarier ihrer Konservativen Partei und der nordirisch-protestantischen DUP, auf deren Stimmen Mays Minderheitsregierung angewiesen ist, kritisierten das nachgebesserte Abkommen jedoch scharf. Der notwendige Fortschritt sei nicht erreicht worden, monierte die DUP.

May war mit ihrem Deal schon Mitte Januar im Unterhaus krachend gescheitert. Sie führte daraufhin Nachverhandlungen mit Brüssel.

Am Montagabend reiste sie überraschend nach Strassburg und stellte dort mit Juncker neue Vereinbarungen vor. Eine rechtlich verbindliche Zusatzerklärung und zwei weitere Dokumente sollten skeptische Abgeordnete überzeugen, dass Grossbritannien durch das Austrittsabkommen nicht gegen seinen Willen in einer engen Bindung mit der EU gehalten werden kann.

Cox zerschlägt Hoffnungen

Doch der britische Generalstaatsanwalt Geoffrey Cox machte am Dienstagnachmittag Mays Hoffnung auf eine Mehrheit für den Deal mit einem Schlag zunichte. Grossbritannien habe weiter keine rechtlichen Mittel, um die als Backstop bezeichnete Garantieklausel für eine offene Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland zu kündigen, urteilte Cox in einem Gutachten.

Die Backstop-Regelung sieht vor, dass Grossbritannien so lange in einer Zollunion mit der EU bleiben soll, bis das Problem mit der irischen Grenze anderweitig gelöst ist. Kontrollen zwischen den beiden Teilen Irlands wollen alle Seiten vermeiden, weil sonst mit einem Wiederaufflammen des Konflikts in der ehemaligen Bürgerkriegsregion gerechnet wird.

Innerhalb einer Zollunion sind keine Warenkontrollen an den Grenzen notwendig. Das bedeutet aber auch, dass Grossbritannien in dieser Zeit keine Freihandelsabkommen mit Drittstaaten wie China oder den USA schliessen kann - eines der wichtigsten Argumente für den EU-Austritt. Brexit-Hardliner hatten daher eine Befristung oder ein einseitiges Kündigungsrecht für den Backstop gefordert. Brüssel lehnte das aber kategorisch ab. (cma/sda/dpa)

Ein chaotischer Brexit hätte für die EU verheerende Folgen

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Video: srf

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Benno Schoenholzer 14.03.2019 13:07
    Highlight Highlight Die EU arbeitet seit Monaten auf eine 2. Abstimmung hin!! Deshalb diese Panikmache!!
    Die 2. Abstimmung geht dann negativ aus!! Das wissen sie!! GB darf die EU nicht verlassen!! Weil das auch für die EU eine totale Katastrophe wäre!! Also ... was wird passieren?? Langweilig das Ganze ... weil seit Monaten schon klar!!
  • Magnum 13.03.2019 10:35
    Highlight Highlight Das Kernproblem im Brexit-Chaos ist, dass die Bevölkerung darüber befinden durfte, was sie NICHT wollte, nicht aber, was sie stattdessen wollte. Ex negativo war etwas mehrheitsfähig, aber zur Frage, was stattdessen kommen sollte, gibt es bis heute keine Mehrheit, keinen Konsens, nichts. Dafür umso mehr karrieregeile Politiker, die im Brexit ihren Weg nach oben sehen.

    Die britische Bevölkerung wurde leider nach Strich und Faden verarscht, man muss es so hart sagen. Und es sind die Ärmsten, die am härtesten unter den Folgen leiden lernen, nicht feine Tory-Pinkel in Westminster wie Rees-Mogg.
  • Baba 13.03.2019 05:43
    Highlight Highlight In der gestrigen Debatte hat meiner Meinung nach ein MP die Situation auf den Punkt gebracht: "Wenn man gehen will, sollte man wissen, wohin man gehen will..."

    Heute geht's weiter. Livestream unter http://parliamentlive.tv - grosses Kino 🍿🍿🍿
  • Arneis 13.03.2019 01:45
    Highlight Highlight Ist jetzt vielleicht der Zeitpunkt gekommen, wo man sagt:" Geht endlich"

    In ein paar Jahren, wenn sich der Nebel gelegt hat, kann man dann frisch mit neuen Leuten verhandeln.
  • Pro-Anti-Lope 13.03.2019 00:10
    Highlight Highlight Die sollten sich jetzt bitte alle wieder einkriegen und immerhin für die Verlängerung stimmen. Mein Flieger in den England-Urlaub geht einen Tag nach dem harten Brexit (wenn er denn eintritt am 29. März). Jaaa, ich weiss super Timing für einen Flug, als ich vor einem halben Jahr gebucht habe wusste ich dies leider noch nicht 😐
    • daniserio87 13.03.2019 07:58
      Highlight Highlight Ja lol. Was hast du das Gefühl? Dass ohne EU plötzlich Chaos herrscht, alle Hitels schliessen und kein Flieger mehr fliegt?
    • Scrat 13.03.2019 08:08
      Highlight Highlight Trags mit Fassung. Warum sollte der Flug nicht wie geplant stattfinden? Wahrscheinlich wirst Du vom Brexit-Chaos auf dem Flughafen nur wenig merken - allenfalls gibt‘s ein paar zusätzliche Kontrollen/Formalitäten bei der Ein-/Ausreise. Anders sieht das beim Warentransport aus, wo sich die Zollformalitäten grundlegend ändern werden.
  • Scrat 12.03.2019 22:39
    Highlight Highlight Alle, die hier das Popcorn herausholen, um sich köstlich zu amüsieren, vergessen, dass der Brexit - geordnet oder ungeordnet - sehr viele Existenzen in der Bevölkerung bedroht. Vielleicht sollten sich hier alle mal fragen, wie sie dieses politische Trauerspiel bewerten würden, wenn sie selbst wegen eines solchen Szenarios in ihrer Existenz bedroht wären, bevor sie solch unqualifizierten Kommentare absetzen?
    • Paradise 14.03.2019 14:10
      Highlight Highlight Existenzen bedroht? Meine Güte ohne EU geht nicht die Welt unter. Ihr EU Befürworter seid ja richtige drama-queens'n'kings
  • zeitgeist 12.03.2019 22:36
    Highlight Highlight An alle, die hier gegen die Briten schimpfen: not your business. Deshalb wäre es am besten für alle, wenn ihr euere eigenen Überheblichkeits- und Überlegenheitsgedanken für euch behält. Die Briten haben ihren Mehrheits-Willen und leben selbst mit den Folgen ihrer Entscheidungen. Es braucht keine Einmischung von aussen und schon gar kein Mitleid.
    • Oban 12.03.2019 22:44
      Highlight Highlight Wenn sie eben mit den Folgen ihrer Entscheidung leben würden, tun sie aber nicht was der Kindergarten in London gerade beweist.
      Der Brexit ist gerade die Blaupause wie man es eben nicht machen sollte und das man klar definiert haben sollte was man eigentlich will.
      Ich glaube auch das die meisten hier kein Mitleid mit den Briten haben, wieso auch sie sind für den Schlamassel selbst verantwortlich.
    • Fabio Haller 12.03.2019 23:06
      Highlight Highlight Wir leben auch von den Marktzuständen in anderen Ländern.

      Wenn die EU zusammenbricht, welches unser grösster Handelspartner ist, ist dann das auch nicht our business?
    • Juliet Bravo 12.03.2019 23:13
      Highlight Highlight Es sind für mich sowieso nicht „die Briten“.
      Ich habe mit jenen Briten Mitleid, die für den Verbleib in der EU gestimmt haben. Und in gewissem Mass auch mit den Propagandaopfern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SD1980 12.03.2019 22:35
    Highlight Highlight Angenommen das Parlament stimmt Nein zum No-Deal-Brexit und Nein zur Verlängerung? Was passiert dann? Neues Referendum? Können sie das überhaupt vor der Deadline organisieren? Und wenn dann die Bevölkerung nochmals ja stimmt? Ich weiss, etwas viele wenns, aber den Briten traue ich dies aktuell ein solches Szenario zu!
    • balzercomp 13.03.2019 09:45
      Highlight Highlight Nein, können sie nicht. Man geht wohl von einer Vorbereitungszeit von mehreren Monaten aus.
  • pontian 12.03.2019 22:28
    Highlight Highlight Sehr sehenswert: Brexit-Dilemma kurz erklärt:

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  • In vino veritas 12.03.2019 22:19
    Highlight Highlight Ich persönlich glaube trotzdem nicht an einen harten Brexit. Natürlich können die Briten wegen ein paar Hinterwälder in Nordirland auf stur stellen, aber die Wirtschaft würden sicherlich Schaden nehmen. Das gleiche gilt übrigens auch für die EU, die aufgrund ihrer Ideologie von offenen Grenzen auch auf stur stellt (GB ist einer der wichtigsten Importeur von Europäischen Produkten). Meiner Ansicht nach ist eine zweite Abstimmung (mit der Verschiebung) am wahrscheinlichsten. Ob sich das Problem so langfristig lösen lässt, sei dahin gestellt.
  • zeitgeist 12.03.2019 22:15
    Highlight Highlight Das Problem ist: die EU kann und will nicht mit einem für beide Seiten fairen Deal oder einem NoDeal aus der Sache herauskommen. Das einzige Ziel der EU ist es, auf Biegen und Brechen ein 2. Referendum zu erzwingen und dieses zu gewinnen.

    Schauderlich, die Britische Stimmbevölkerung so zu hintergehen. Wenn ich mir vorstelle, dass dies die Zukunft des 'freiheitlichen' Europa sein soll, läuft es mir kalt den Rücken runter.
    • Astrogator 12.03.2019 22:31
      Highlight Highlight "Das Problem ist: die EU kann und will nicht mit einem für beide Seiten fairen Deal oder einem NoDeal aus der Sache herauskommen. "
      Ich kann das Geheule nicht mehr lesen...
      Da hieß es immer böse EU, ohne EU ist GB besser dran, kein Deal ist besser als ein schlechter Deal und jetzt ist es auch wieder nicht recht.

      Zudem, was ist denn am Austrittsabkommen unfair?
    • Julian Flury 12.03.2019 22:39
      Highlight Highlight die britische regierung verhandelt, das britische parlament lehnt ab. aber ja, die EU ist schuld! wait what
    • Murky 12.03.2019 22:47
      Highlight Highlight Nun, man kann sich ja auch selbst das Leben schwer machen, wenn es einem ja eigentlich gut geht. Genau das machen sie. Die Populistischen Zerstörungspolterer haben das Land wohl nachhaltig kaputtgemacht und von einer durchaus starken und soliden Situation in eine Beschissene gebracht. Bravo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • anundpfirsich 12.03.2019 21:27
    Highlight Highlight Wer hat hier nochmals 🍿 versprochen? 😂
    • Cityslicker 13.03.2019 09:27
      Highlight Highlight Das war nur die erste Portion 🍿😎. Heute Abend gibts mehr, vielleicht sogar mit Karamell.
    • anundpfirsich 13.03.2019 12:03
      Highlight Highlight Sag mir wann und wo 😊🍿
  • DemonCore 12.03.2019 21:17
    Highlight Highlight Morgen Abend verbietet das Parlament der Regierung ohne Deal auszutreten. Die Regierung muss sich überlegen wie sie bei der EU eine Verlängerung beantragt und bewilligt bekommt kraft des parlamentarischen Beschlusses. Das kann eigentlich nur entweder eine Neuwahl oder ein zweites Referendum sein. Angesichts der Tatsache dass May unbedingt an der Macht bleiben will, wird sie nach vielen Monaten von Ausreden doch ein 2. Referendum abhalten.
    • Gurgelhals 12.03.2019 21:31
      Highlight Highlight Das Problem vom morgigen Votum gegen No Deal ist, das es für sich gestellt völlig bedeutungslos ist. Wenn sich danach bis zum 29. März nichts entscheidendes ändert (sprich: das Parlament stimmt noch doch für das Austrittsabkommen, es beschliesst die Verlängerung und(!) die EU stimmt dieser zu, oder es zieht Artikel 50 ganz zurück), dann gibt's am 29. März trotzdem einen harten Brexit ohne Deal.

      Zudem: Inzwischen fragen sich wohl die Regierungschefs der übrigen EU-Mitglieder ernsthaft, ob sie diese unzurechnungsfähige Gurkentruppe überhaupt noch länger als nötig in der EU haben wollen 😟
    • DemonCore 12.03.2019 21:43
      Highlight Highlight Ich nehme an dass auch im VK eine Missachtung einer expliziten Handlungsanweisung des Parlamentes an die Regierung schwere verfassungsrechtliche Folgen hat.

      Aber schauen wir doch einfach die Fakten an: Zuerst wird zwei Jahre lang verhandelt und praktisch nichts kommt dabei heraus, wegen fundamentalistischer, lügenden und schlicht uninformierten EU Gegnern. Das wenige was dabei heraus kam wurde 3x von links und rechts mit hohem Mehr abgelehnt. Fakt ist, es gibt keine Mehrheit für einen Austritt. Das wird auch im Volk so sein.
    • Juliet Bravo 12.03.2019 22:26
      Highlight Highlight Das Parlament könnte auch einen harten Brexit beschliessen. Wie wahrscheinlich ist das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 12.03.2019 21:08
    Highlight Highlight Die Briten könnten grad ganz viel Zuspruch von Douglas Adams gebrauchen. Vor allem einmal den Ratschlag "Don't Panic".

    Ansonsten halte ich es in Sachen Brexit eher mit Marvin dem Roboter. Und halte mich wie andere am Popcorn-Becher fest.
    • Ueli der Knecht 12.03.2019 21:54
      Highlight Highlight Zaphod Beeblebrox sollte die Kontrolle übernehmen. Dann wäre das Universum wieder beruhigt. Die Briten würden dann nicht nur die EU verlassen, sondern auch den Planeten und das Sonnensystem, weil das ist schliesslich auch zentralistisch organisiert und hält alles in seinem Einflussbereich gefangen.
  • Pinkerton 12.03.2019 21:02
    Highlight Highlight Ein harter Brexit wäre gar nicht so schlecht. Meine Prognose: Die heraufbeschworene Zombieapokalypse wird für UK überraschenderweise ausbleiben und das Leben wird weitergehen.

    Das würde auch für die schweizerische Diskussion über das Rahmenabkommen einigen Klärungsbedarf bringen.
    • swisskiss 12.03.2019 22:10
      Highlight Highlight Pinkerton "....und das Leben wird weiter gehen." sagte der behandelnde Arzt den Angehörigen des Komapatienten.

      Vielleicht mal einen Gang zurückschalten und die Auswirkungen auf die britische Gesellschaft und Wirtschaft etwas genauer betrachten.

      Oder glaubst Du, dass die britischen Parlamentarier aus Spass an der Freude, den Spagat zwischen Volksentscheid und Wirtschaftsinteressen, bis zum doppelseitigen Leistenbruch machen?
    • Astrogator 12.03.2019 22:38
      Highlight Highlight Niemand hat behauptet GB höre auf zu existieren, nur auf tieferen Niveau.
      Handelsabkommen konnte GB bisher 6 schließen, mit so Schwergewichten wie Faröer-Inseln und der Palästinensischen Autonomiebehörde. Indien hat abgewunken, mit den USA wird verhandelt aber nur wenn sich GB verpflichtet kein Handelsabkommen mit China zu schliessen und seinen Markt komplett für GVO-Lebensmittel öffnet, Japan hat gesagt sie wollen bessere Konditionen als mit der EU und sonst gäbe es einen Investitionsstop von japanischen Firmen...

      Keine Zombie-Apokalypse, aber alleine ist GB halt auch kein Schwergewicht.
    • äti 12.03.2019 23:26
      Highlight Highlight Brexit und Rahmenabkommen sind zwei Paar Schuhe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gurgelhals 12.03.2019 20:34
    Highlight Highlight House of Commons-Livestream auf der Webseite des Guardians: May ist erkältet und klingt wie Darth Vader, die Parlamentarier johlen durcheinander, John Bercow brüllt OOOOODAAAA OOOODAAAA ... :popcorn:
    • 03_szust 13.03.2019 02:24
      Highlight Highlight John Bercow ist einfach genial...
    • 03_szust 13.03.2019 02:36
      Highlight Highlight Ausserdem 1 Lob an den Typen der um die Uhrzeit Kommentare freischaltet!
      Benutzer Bild
  • DrFreeze 12.03.2019 20:34
    Highlight Highlight Das Unternehmen Brexit ist endgültig gestorben. Nochmals darüber abstimmen und dann Parlaments Neuwahlen und May can go away.

    Das ist ja nur noch lächerlich, was die Briten hier abziehen.

    Um es mit den Worten der Eagles zu sagen "You can check out any time you like, but you can never leave!'
    • Füdlifingerfritz 12.03.2019 21:16
      Highlight Highlight "Nochmals darüber abstimmen..."
      Werden sich die Briten merken für das nächste knappe und schwer umsetzbare Abstimmungsergebnis. Und das übernächste...
      Oder gilt dieses Credo nur bei ausgewählten Abstimmungen?
    • Juliet Bravo 12.03.2019 21:26
      Highlight Highlight Das glaub ich nicht. Sie könnten immer noch einen harten Brexit machen. Wär zwar schade für sie und für Europa. Aber immer noch möglich.
    • Smörebröd 12.03.2019 21:41
      Highlight Highlight @Füdlifingerfritz: Mit schwer bis gar nicht umsetzbaren Abstimmungsergebnissen umzugehen könnten wir den Briten ja unter die Arme greifen, damit haben wir ja Erfahrung (MEI und so...). Spass beiseite: Das Unterhaus will nicht entscheiden, also muss der Termin verschoben werden und das Volk sollte noch mal an die Urne. Selbst die welche man "schützen" wollte haben mittlerweile Schiss vor dem Brexit (Fischerei, Landwirtschaft). Der Hauptabsatzmarkt könnte wegbrechen im Falle des ungeordneten Brexit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 12.03.2019 20:32
    Highlight Highlight Verkündet sie noch heute ihren Rücktritt? Der Brexit nach May ist damit endgültig vom Tisch.
    Die Optionen FALLS die Sache nochmals vors Volk kommen sollte:
    - Harter Brexit
    - Mitglied bleiben
    • katerli 12.03.2019 21:19
      Highlight Highlight Fairere Auswahl wäre: Geregelter Brexit oder Mitglied bleiben.
      Soweit ich weiss wird der Backstop von den ultra konservativen abgelehnt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Mehrheit derer die aus der EU raus wollen eine Backstop regelung bevorzugen würden. Wie bereits erwähnt, wäre es nicht so gefährlich wäre es witzig. Die Amis UND die Russen lachen sich doch ins Fäustchen.
    • Jason84 12.03.2019 21:38
      Highlight Highlight Ich sehe eher die Optionen:
      -Brexit mit Vertrag
      -no deal Brexit
      -mitglied bleiben.
      Bei Bedarf eine Woche später eine Stichwahl.
    • Juliet Bravo 13.03.2019 03:05
      Highlight Highlight Also der May deal ist noch nicht tot?
  • Heinz Schmid 12.03.2019 20:31
    Highlight Highlight Dieser Zirkus wäre unterhaltsam, bestände nicht das Risiko einer nationalen, und soweit ich weiss auch internationalen, Wirtschaftkrise.
  • Oban 12.03.2019 20:31
    Highlight Highlight Nun ja die Briten wollen es auf die harte Tour lernen.
    Einzig positives was ich dabei sehe, das danach vieleicht auch mal die Schweizer kapieren was es für Auswirkungen hat wenn wir keinen Rahmenvertrag abschliessen.
    • Juliet Bravo 12.03.2019 20:41
      Highlight Highlight Aber die Schweiz ist doch gemäss unseren Isolationisten unverzichtbar! Die brauchen uns doch mehr als wir sie! Nur hart genug auftreten und denen in Brüssel oben den Marsch blasen, dann knicken die schon ein! Garantiert! 😂
    • Beat Heuberger 12.03.2019 20:49
      Highlight Highlight Ich glaube ganz grundsätzlich nicht, dass Nationalisten - und die werden in unsicheren Zeiten ja eher mehr wie weniger - lernfähig sind. Ideologien sind immun gegen Fakten. Sie basieren auf Angst und Vorurteilen. Und wo die Angst zu gross ist schrumpft der Verstand. Und leider auch die Menschlichkeit.
    • Paradise 12.03.2019 21:08
      Highlight Highlight Die brauchen nicht einkicken. GB wirds nicht so schlecht gehen. Und wir sind nicht mal in der EU uns würds noch leichter fallen.
      Wir werden sehen was jetzt passiert. Für uns Schweizer auf jedenfalls interessant.

      Popcorn!!!! 🍿
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  • pfffffffff 12.03.2019 20:27
    Highlight Highlight Das ist wohl der Exit vom Brexit
    • Pana 12.03.2019 20:51
      Highlight Highlight Brexexit.
    • Paradise 12.03.2019 21:08
      Highlight Highlight Niemals!
    • Amboss 12.03.2019 21:12
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Die letzte Möglichkeit für den Brexit wurde nicht gepackt. Der Brexit wird nicht stattfinden.
  • red 12.03.2019 20:27
    Highlight Highlight Die neuen Briefmarken in der UK
    Benutzer Bild
    • Gonzolino_2017 12.03.2019 21:34
      Highlight Highlight Vielleicht mal sachlich! Der Grund ist ganz und gar nicht der vorliegende Vertrag, sondern schlicht und einfach die unheilige Allianz zwischen der ultra Rechten, denen der Brexit zu weich ist und der ultra Linken, die den Volkswillen nicht akzeptieren und umsetzen will! Dabei spielte es nie eine Rolle, was May verhandelt, es ist immer schlecht, den „guten“ Vertrag kann es so gar nicht geben - und nur die Linken Medien stempeln Sie deshalb zur Verliererin! Es war unter diesen Umständen gar nie möglich, einen fürs Parlament akzeptablen Vertrag auszuhandeln! Und jetzt könnt ihr wieder blitzen 😘
    • Magnum 13.03.2019 10:49
      Highlight Highlight Welche "linken Medien" genau meinst Du, Gonzolino? Die britischen Zeitungslandschaft is grossmehrheitlich von Magnaten kontrolliert und chauvinistisch drauf. Der Guardian geht allenfalls noch als mitte-liberal durch.
      Oder meinst Du Medien ausserhalb Grossbritanniens? Auch dort sind "DIE MEDIEN" mehrheitlich weit davon entfernt, links zu sein.
      Ach ja, noch etwas: Ultralinke sind in GB genauso für den Austritt, allen voran Labor-Boss Jeremy Corbyn. Wer den Brexit nicht will: die gemässigteren Kräfte mit Augenmass statt Wunschdenken.
  • Paradise 12.03.2019 20:24
    Highlight Highlight YaY. Jetzt können wir sehen was passiert. Und wissen selber was uns erwarten würde oder eben nicht.
    Viel Glück GB

«Wollte ihm in den Arsch treten» – Churchills Enkel rechnet mit Boris Johnson und Co. ab

Sir Nicholas Soames ist ein in der Wolle gefärbter Konservativer. Doch weil er sich gegen Boris Johnons No-Deal-Brexit stellte, warfen ihn die Tories aus der Partei. Nun findet der Enkel des legendären Kriegspremiers Winston Churchill deutliche Worte.

Der 71-Jährige galt als graue Eminenz der Konservativen Partei: Seit 37 Jahren vertrat Nicholas Soames die Tories im britischen Unterhaus. Er hat die Eliteschule Eton absolviert, diente in der Armee und war in den neunziger Jahren Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

Doch weil er und 20 andere Tory-Abgeordnete am vergangenen Dienstag gemeinsam mit der Opposition für ein Gesetz gestimmt hatten, das Premierminister Boris Johnson einen No-Deal-Brexit verbietet, entzog ihm die Parteileitung …

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