Schweiz
Gesundheit

Berner Ärztin muss Krankenkassen 135'000 Franken zurückzahlen

Patientin im Rollstuhl, die während einer medizinischen Beratung in einer hellen Klinikumgebung ärztlichen Rat von einer Ärztin erhält, wobei der Schwerpunkt auf der Betreuung und Unterstützung von Be ...
Die Ärztin habe gegen das Gebot der Wirtschaftlichkeit verstossen. (Symbolbild)Bild: imago

Berner Ärztin muss Krankenkassen 135'000 Franken zurückzahlen

02.06.2026, 11:1802.06.2026, 11:18

Eine Berner Ärztin muss 25 Krankenkassen insgesamt 135'000 Franken zurückzahlen. Nach einer Klage der Krankenkassen kam es zu einem Vergleich.

Die Krankenkassen warfen der Ärztin vor, medizinische Leistungen abgerechnet zu haben, die gegen das Gebot der Wirtschaftlichkeit im Krankenversicherungsgesetz verstiessen. Sie forderten eine Rückzahlung dieser erbrachten Leistungen. Das geht aus einem am Montag publizierten Urteil des kantonalen Schiedsgerichts in Sozialversicherungsstreitigkeiten hervor.

Das Verfahren endete nun mit dem gerichtlichen Vergleich. Die Ärztin muss den Betrag in insgesamt 57 Raten zurückzahlen. (nil/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Häufigkeit Arztbesuche
1 / 4
Häufigkeit Arztbesuche

Schweizerinnen und Schweizer liegen bei der Häufigkeit der Arztbesuche im Mittelfeld.

Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wie im Labor gezüchtete Haut den Brandverletzten von Crans-Montana hilft
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
34 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
MRDL
02.06.2026 11:58registriert August 2020
Ein Berufsverbot für einige Jahre wäre auch nett!
5615
Melden
Zum Kommentar
avatar
Neruda
02.06.2026 14:45registriert September 2016
Der Hausarzt meiner Grossmutter hat auch beschiessen wo's geht. Dauernd Aktenstudium in Abwesenheit der Patientin, obwohl es gar nichts anzuschauen gab oder dann jedem seiner Patienten im Altersheim die volle Anfahrtsgebühr verrechnen.

Als er dann dort bei seinen Patienten vorbei ging um ein frohes Neues Jahr zu wünschen, hat er das natürlich nicht aus Freundlichkeit getan, sondern damit er es als ärztliche Konsultationen verbuchen konnte. Plus zehn Mal eine Wegpauschale, die er nur einmal zahlte.

Als wir uns bei der Helsana beschwerten, meinten die nur, man könne nichts machen...
293
Melden
Zum Kommentar
avatar
M.Ensch
02.06.2026 12:22registriert März 2020
Es stellt sich die Frage, bis zu welchem Punkt die Leistungserbringenden das System ausnützen, ohne erwischt zu werden. Nicht alle, Aber bestimmt einige. Eine Konsultation zu viel, das merkt niemand. Eine Verabreichung drüber hinaus auch nicht. Und so weiter. Das Vertrauen hält sich in Grenzen.
232
Melden
Zum Kommentar
34
Daniel Jositsch tritt aus der SP aus und kandidiert erneut als Ständerat
Der Zürcher Ständerat Daniel Jositsch ist aus der SP ausgetreten. Er will bei den Wahlen 2027 erneut für einen Sitz im Ständerat kandidieren.
Jositsch verlässt die Sozialdemokratische Partei per sofort. Das verkündete er am Donnerstagnachmittag an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz in Zürich. Gleichzeitig kündigte er an, bei den Erneuerungswahlen im Jahr 2027 erneut anzutreten und seinen Sitz im Ständerat zu verteidigen.
Zur Story