Zürich
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Facebook verbietet Zürcher Schwulen-Werbung und krebst dann zurück

Das Zürcher Gesundheitszentrum für queere Menschen Checkpoint Zürich wollte zum Welt-AIDS-Tag ein Video auf Facebook bewerben, in dem sich unter anderen zwei Männer küssen. Facebook sagte nein. Zweimal. Bis sich watson einschaltete.



Nahaufnahme. Ein männliches Gesicht mit Bart. Der Mann schminkt sich. Schnitt. Eine blonde Frau, die ernst in die Kamera blickt. Schnitt. Zwei Männer, die sich küssen. Schnitt.

Das Video geht noch weiter, aber für die Verantwortlichen bei Facebook war an diesem Punkt wohl schon klar: Dieses Video ist nicht tragbar.

Und so verweigerte Facebook dem Checkpoint Zürich, einem Gesundheitszentrum für queere Menschen, dieses Filmchen als Werbung zu schalten. Begründung: «Das Video beinhaltet sexuelle oder anzügliche Bilder, Nacktheit und Menschen in anzüglichen Posen oder bei sexuell provokanten Handlungen».

«Wir haben leider immer wieder Probleme, Werbung bei Facebook oder Instagram zu schalten.»

Doch dann wendete sich das Blatt. watson hat bei Facebook angefragt, was die genauen Gründe für den negativen Entscheid gewesen seien. Am Abend desselben Tages war das Video freigeschaltet.

Doppelt abgelehnt

Bei dem Video handelt es sich ursprünglich um eine Promotion für eine LGBT-Gesprächsreihe, die das Zürcher Gesundheitszentrum organisiert. Es sollte anlässlich des Welt-AIDS-Tages, der am 1. Dezember stattfand, beworben werden.

«Wir haben leider immer wieder Probleme, Werbung bei Facebook oder Instagram zu schalten», sagt Bastian Baumann, Leiter von Checkpoint Zürich. Bei diesem Clip sei sich Baumann jedoch sicher gewesen, dass er angenommen werde. Weil: «Sie küssen sich nur».

Hier das Werbevideo, das für Facebook zu heikel ist:

abspielen

Video: YouTube/Checkpoint Zürich

Wären es ein Mann und eine Frau gewesen, die sich geküsst hätten, wäre die Anzeige zugelassen worden, ist sich Baumann sicher. Nach der ersten Absage wurde sogar nochmals eine Überprüfung eingeleitet. Die Antwort blieb dieselbe.

Für Baumann unverständlich: «Die Amerikaner und auch Facebook brüsten sich mit ihrer freien Meinungsäusserung, lassen politische Kampagnen mit offensichtlichen Fake-News ungeahndet und zeigen auch Videos mit expliziten Gewaltinhalten. Aber ein schwules Paar, das sich küsst, scheint die Algorithmen zu triggern».

Facebook widerspricht dieser Ansicht. Ein Sprecher sagte gegenüber watson:

«Wir haben die besagte Werbeanzeige inzwischen freigegeben. Selbstverständlich unterstützen wir diese wichtige Initiative. Wir stehen mit dem Gesundheitszentrum im Austausch, um es hinsichtlich Kampagnen auf unseren Plattformen zu beraten.»

Gemäss den Werberichtlinien von Facebook besteht eine gewisse Zeitlimite bei Kussszenen (unabhängig davon, wer sich küsst), die nicht überschritten werden darf, ansonsten verweigert das System automatisch dessen Freischaltung.

Schutz für Homo-Gegner?

Die Liste der nicht freigeschalteten Inhalte bleibt jedoch lang: Selbst ein Post, der an HIV-Positive gerichtet war, durfte nicht beworben werden. Facebooks Begründung:

«Werbeanzeigen dürfen weder direkt behaupten noch indirekt suggerieren, dass du persönliche Eigenschaften einer Person kennst. Dazu zählen: Name der Person, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, körperliche oder geistige Behinderung, finanzieller Status und Ähnliches. Anzeigen dürfen nicht auf vermeintliche Unzulänglichkeiten hinweisen.»

Facebook würde offenbar beim Thema HIV automatisch auf sexuelle Orientierung oder körperliche beziehungsweise geistige Behinderung schliessen, meint Baumann. «Das ist natürlich Quatsch».

Baumann sieht hinter der strikten Werbe-Regelung keine Verschwörung gegenüber der LGBTIQ-Bewegung. Vielmehr glaubt er, dass es sich die weltweit agierenden sozialen Netzwerke nicht mit Menschen, Kulturen und religiösen Gruppen verscherzen wollen, bei denen Homosexualität noch ein Tabu ist.

Diese These stützt ein Video auf Twitter, das im November viral ging. Es zeigt zwei homosexuelle Männer, die gemeinsam tanzen. Weder küssen sie sich dabei noch sind sie spärlich bekleidet oder tanzen übermässig lasziv. Trotzdem bekamen User diese Meldung:

Bild

bild: zvg

Twitter stufte das Video als «sensibel» ein. User mussten bestätigen, dass sie sich dessen bewusst sind, bevor sie es schauen konnten.

Hier das Video:

Diskurs statt Anpassen

Der Checkpoint Zürich will seine Werbung weiter so produzieren, wie sie es sich gewohnt sind. «Natürlich lassen uns solche Erfahrungen frustriert zurück. Aber wir wollen uns nicht einer falschen Moralvorstellung anpassen», sagt Bastian Baumann.

Im Jahr 2019 brauche es eine klare Haltung in Sachen Homosexualität. Man würde lieber auf Diskurs setzen, statt sich den grossen Unternehmen aus dem Silicon Valley zu beugen.

Die klare Haltung könnte auch Facebook gut gebrauchen, denn obwohl das Video mittlerweile freigeschaltet wurde, bleibt ein fader Beigeschmack ob der Art und Weise, wie es dazu kam.

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mishima 05.12.2019 00:53
    Highlight Highlight Facebook ist eine private Firma. Die können aufschalten was sie wollen. Facebook, Twitter usw. sind kein Menschenrecht.
    • blueberry muffin 05.12.2019 06:23
      Highlight Highlight Ja und man kann sich drüber äussern und beschweren. Gibt ja Rede und Meinungsfreiheit.

      In dem Sinne, heul doch.
  • Alice36 04.12.2019 06:29
    Highlight Highlight Zeitlimite bei Kussszenen? 🤣 Sorry Facebook aber bei euch wird jede Art von Fake New's publiziert die ich mir vorstellen kann aber bei einem Kuss von 2 Menschen zählt ihr die Sekunden? In eurem Land ist alles möglich, sagt ihr immer, sogar rosarote Elefanten kann man für eine Nacht buchen aber bei einem Kuss kriegt ihr die Krise. Die USA sind in einem bedenklichen Zustand und das wird auch nicht besser bei einer solch verlogenen Moral.
  • Spirulina 03.12.2019 20:41
    Highlight Highlight Bei der Bildauswahl am Ende des Artikels “Sie sind schwul und das ist auch gut so.” habt ihr Alexander Klaws reingepackt - der ist aber seit langem mit seiner Freundin zusammen, die beiden haben 2 Kinder. Er ist nicht heterosexuell.
    • maljian 04.12.2019 14:35
      Highlight Highlight Du meinst, er ist nicht homosexuell ;-)
  • Andre Buchheim 03.12.2019 20:35
    Highlight Highlight Daß ein küssendes Paar so einen Wirbel auslöst, was für eine veraltete Moralvorstellung. Mit dargestellter Liebe hat FB ein Problem, aber bei Hasskommentaren zieht man sich auf Meinungsfreiheit zurück. Schräge Ethik...
    • nicht_millenial 04.12.2019 22:47
      Highlight Highlight Würde die Welt komplett überfordern, wenn er sich seine Freundin aussuchen würde, mit ihr zwei Kinder zeigen würde, ein Familienleben pflegen würde und sich aber auch homosexuell ausleben würde. Nicht wahr?
  • Saerd neute 03.12.2019 20:21
    Highlight Highlight Ich verstehe Facebook, ich würde es auch nicht zulassen.
    Die Schwulenszene ist ein paar wenige Prozent der Bevölkerung, sie weiss genau dass ein solcher Film von der breiten Mehrheit als Provokation angesehen wird. Umso unverständlicher sind solche Aktionen.
    • Krise 03.12.2019 22:05
      Highlight Highlight Hä? Also ich kenne (zum Glück!) niemanden der ein sich küssendes paar als Provokation versteht. Na ja, ausser bei akutem Herzschmerz.
    • Andre Buchheim 03.12.2019 22:21
      Highlight Highlight "dass ein solcher Film von der breiten Mehrheit als Provokation angesehen wird"

      Eher von einer kleinen extremistischen Minderheit, oder hast Du irgendeinen nachvollziehbaren Hinweis oder Beweis, daß Deine Behauptung wahr sein könnte?
    • MahatmaBamby 03.12.2019 23:53
      Highlight Highlight Ja da muss ich au gleich nachfragen.
      Was zum Henker ist an einem Kuss provokant, ha?
      Und wenn die Antwort darauf
      hinauslaufen sollte, dass dieser Kuss eben von gleichgeschlechtigen ausgeführt wird und dich dass dermassen fertigmacht, bitte bitte antworte nicht! Mag dieses engstirnige Gejammer nicht mehr hören.
      Grüsse aus dem 21.Jahrhundert
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu Nid As Saasi 03.12.2019 18:09
    Highlight Highlight Kagame und Museveni sind meine Helden
    • Andre Buchheim 03.12.2019 22:24
      Highlight Highlight "Kagame und Museveni sind meine Helden"

      Warum? Ein Held stellt sich schützend vor die Schwachen, er hilft denen, die sich selbst nicht helfe können oder tut allgemein Gutes für die Welt. Inwieweit trifft das auf die von Dir genannten Personen zu?
  • Joe Smith 03.12.2019 17:17
    Highlight Highlight Nach dem Hays-Code der 30er bis 50er Jahre betrug die Zeitlimite für Kussszenen 3 Sekunden. Wo liegt sie bei Facebook?
    • Andre Buchheim 03.12.2019 22:32
      Highlight Highlight Grins, 30er bis 50er Jahre? Ist das noch relevant? Nicht mehr lange, und wir sind wieder in den 30ern. Und jetzt stellen wir uns mal vor, der Hays-Code hätte die ästhetischen und Sexualmoralvorstellungen des späten Biedermeiers zur Grundlage genommen, dann wären da gar keine Kußszenen möglich gewesen. Sollten wir uns nicht zeitgemäß verhalten? Und Homosexualität ist vollkommen normal und natürlich, warum also so eine Szene verbieten?
  • L.G. 03.12.2019 16:46
    Highlight Highlight Immer so pseudo offen und liberal geben weil es ja im Moment so mode ist aber wenn es ernst wird kneifen, finde es zum kotzten!
    Da gibt es mehr "anzüglichere" katzenvideo als die zwei von der Gesundheitzentrum.
  • Soubdfrosch 03.12.2019 16:37
    Highlight Highlight Danke Watson!!! FB ist keine neutrale, dafür eine hassorientierte Plattform. Wann kommt die längst überfällige Revolution?
    • The Destiny // Team Telegram 03.12.2019 16:57
      Highlight Highlight Facebook zensiert links und rechts an beliebigen Themen, weil KI leider nicht intelligent ist.

      Losgetreten wurde das ganze als man "hatespeech" moderieren wollte. Die gleiche Katastrophe ist auch auf YouTube zu beobachten.
    • Vecchia 03.12.2019 17:30
      Highlight Highlight Was für eine Revolution?

      Ich verweigere mich FB etc. sehr bewusst. Das heisst aber auch, dass ich mittlerweile zu verschiedenen Informationen im Netz gar keinen Zugang mehr habe. Oft werden auch Websites vernachlässigt, weil alles über Facebook etc. läuft. Mir egal, aber ich bin in einer Nano-Mikro-Minderheit. ;-)

      Ohne Watson hätte ich diesen Werbefilm gar nie gesehen, obwohl der eigentlich auch ins TV gehört.
    • Nkoch 04.12.2019 10:17
      Highlight Highlight *auchVerweigerergrüsst
  • DemonCore 03.12.2019 16:27
    Highlight Highlight Facebook richtet sich hauptsächlich an Faschisten, Nationalisten, Antisemiten, Verschwörungstheoretiker, Islamisten, Impfgegner und russische Geheimdienste.

    Die normale Zivilgesellschaft mit ihrer Toleranz, Demokratie und der Wahrheit verpflichteten Berichterstattung sind auf dem grössten Propagandaplakat der Welt nicht willkommen.

    Goebbels oder Honecker hätten für eine solche Plattform die rechte Hand gegeben.

    Watson sollte das FB Plugin entfernen. FB ist ein Geschwür.
  • Chris Olive 03.12.2019 16:25
    Highlight Highlight Es ist leider nichts neues, das sich Facebook und Instagram mit solchem Content schwer tun. Aber natürlich unterstützen sie eine solch wichtige Initiative, vorallem wenn die Medien sich bei ihnen melden.

    Und das Video von FlirtyDancing ist einfach nur sowas von Zucker.
  • Vecchia 03.12.2019 16:19
    Highlight Highlight «Die Amerikaner und auch Facebook brüsten sich mit ihrer freien Meinungsäusserung,.."

    wenn die "Meinungsäusserung" den dominierenden evangelikalen Ideen entspricht, schon. Social Media hilft zu steuern. Und die Meisten gehen ohne nachzudenken mit. Mir wird übel...

    Play Icon


  • Kiro Striked 03.12.2019 16:13
    Highlight Highlight Homosexialität Ja bitte, aber nicht hier. Das ist so mein Lebensstandard in den letzten Paar Jahren gewesen.

    Zeigt sich hier auch wieder, Kurz vor einem Skandal stehend, lenkt Facebook dann trotzdem ein, obwohl es vorher gegen Ihre Richtlinien verstossnen hatte. Komisch oder?

    Wenn es gegen Richtlinien verstösst, kann man das doch angeben "Szene X verstösst gegen unsere Richtlinien weil die Darsteller Sex haben" dann kann man Szene X rausnehmen. Da es hier aber nichts so gibt, wird erstmal rumgedruckst, und dann bei Öffentlichem Interesse doch Erlaubt.

    Peinlich, einfachnur peinlich.
  • Tahmoh 03.12.2019 16:11
    Highlight Highlight Ich würde das unter typisch Amis abschreiben.
    Nicht mal unter Homophob oder weiss nicht was für Gründe.
    Die Amerikaner haben da eh eine komische Sichtweise auf Sexualität im allgemeinen. Gewalt ist überhaupt kein Problem, da können von Enthauptungsvideos bis einfachste körperliche Gewalt alles dabei sein. Sobald aber nur die Hälfte einer Brust zur Seite nur angedeutet wird, ist bei denen schon Schluss mit Lustig.
    Ich sage nur Janet Jackson Superbowl.
    • Asmodeus 04.12.2019 08:25
      Highlight Highlight Dass die Amis scheinheilig und prüde sind wissen wir ja bereits. Wobei Homophobie eben trotzdem mitspielt.

      Ein schwules Paar wird automatisch auf die Sexualität reduziert. Amis sehen da kein Paar das sich küsst sondern zwei MÄNNER die sich gegenseitig Dinge in den Popo stecken!!!111einseinself
  • RicoH 03.12.2019 16:08
    Highlight Highlight Wie kommst, dass FB bei solchen Kampagnen/Werbungen der Rotstrich zieht kann?

    Auf der einen Seite die Moralkeule auspacken, auf der anderen Seite Werbung mit offensichtlicher Falschinformation freischalten.

    Wie schon oft geschrieben: die Verantwortlichen von FB sollten persönlich für die veröffentlichten Inhalte gerade stehen müssen. Vielleicht würde dann sogar FB etwas demütiger.

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