AHV
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Bundesrat Alain Berset spricht an einer Medienkonferenz zur Reform der beruflichen Vorsorge BVG, am Freitag, 13. Dezember 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bundesrat Alain Berset hat am Freitag die Pläne für die Reform der 2. Säule präsentiert. Er stützt sich auf einen Kompromiss von Gewerkschaft und Arbeitgeberverband. Bild: KEYSTONE

Und täglich grüsst die Rentenreform: So will Berset die Pensionskasse sanieren

Der Bundesrat präsentiert erneut einen Reformvorschlag für die 2. Säule. Der Gewerbeverband bekämpft ihn bereits. Während der Bundesrat den Kompromiss der Sozialpartner lobt, sieht der Verband «das bewährte 3-Säulen-Prinzip» zerstört.

Lucien Fluri / ch media



Es ist keine leichte Aufgabe, eine Rentenreform zu gestalten, der auch das Volk zustimmt. An der Urne sind die letzten Versuche gescheitert, die 2. Säule zu reformieren. Dabei ist unbestritten, dass dringend etwas getan werden muss: Die Zinsen sind tief, die Renditen auch. Der festgeschriebene Umwandlungssatz von 6.8 Prozent ist nicht mehr zu erreichen.

Jährlich werden in der 2. Säule sechs bis sieben Milliarden Franken von den Jungen zu den Älteren umverteilt, um die Renten zu garantieren. Gestern nun hat Innenminister Alain Berset aufgezeigt, wie sich der Bundesrat die Reform der 2. Säule vorstellen könnte.

Er hat dabei kein eigenes Modell entwickelt, sondern einen Kompromissvorschlag übernommen, auf den sich die Gewerkschaften, Travail Suisse und der Arbeitgeberverband im Sommer geeinigt haben (zu den konkreten Massnahmen vgl. Kasten). Der Vorschlag werde nun in die Vernehmlassung geschickt, so der Bundesrat. «Es ist eine gute Grundlage, um die Diskussion starten zu können.»

Gewerbeverband dagegen - Mitteparteien sehen «Basis für Gespräche»

Da die künftige Vorlage eine «breite Unterstützung» benötige, könne man einen gemeinsamen Vorschlag der Sozialpartner nicht einfach ignorieren, so Berset. Er betonte insbesondere, dass die vorgeschlagene Lösung Verbesserung für Teilzeitarbeitende – und damit gerade auch für Frauen – beinhalte.

«Bewährtes 3-Säulen- Prinzip wird zerstört»

Widerstand gegen die Pläne kommt vom Gewerbeverband. Er fürchtet nicht nur «massive Mehrkosten und spürbar höhere Lohnabzüge», die primär die Jungen finanzieren müssten. Aus seiner Sicht wird das «bewährte 3-Säulen-Prinzip zerstört». Der Verband bezeichnet es als «systemwidrig», dass in der 2. Säule eine Umverteilung wie bei der AHV eingeführt werden soll.

Diese Auswirkungen hat die Reform für künftige Rentner

Weniger Rente: Der Mindestumwandlungssatz soll von 6.8 auf 6 Prozent gesenkt werden. Dies bedeutet einen Rentenverlust.

Ein Zuschlag: Um diesen Verlust abzufedern, soll es einen monatlichen Rentenzuschlag geben: Nach Inkrafttreten der Reform würden die ersten fünf Rentner-Jahrgänge 200 Franken zusätzlich erhalten. Für die fünf Jahrgänge danach sind 150 Franken vorgesehen; für die wiederum nächsten 100 Franken. Finanziert wird dies mit einem Zuschlag von 0.5 Prozent auf das AHV-pflichtige Einkommen.

Teilzeitarbeitende profitieren: Der sogenannte Koordinationsabzug wird von rund 25'000 Franken auf 12500 halbiert. Das sorgt für höhere Beiträge in der Pensionskasse. Ein Beispiel: Wer 50'000 Franken verdient, hat heute einen Lohn von rund 25000 Franken versichert, auf die er Vorsorgebeiträge leistet. Künftig werden es 37'500 Franken sein.

Angepasste Lohnbeiträge: Arbeitnehmende ab 45 werden weniger Lohnbeiträge als heute zahlen müssen, nämlich neu 14 Prozent. Heute liegt der Satz für Über-55-Jährige bei 18 Prozent. Die 25- bis 34-Jährigen müssten neu höhere Beiträge bezahlen, nämlich neun statt wie bisher sieben Prozent.

Dies sieht zwar auch Andri Silberschmidt so. Für den Zürcher FDP-Nationalrat ist die Vorlage allerdings eine Basis, auf der aufgebaut und mit der Ratslinken eine Lösung gefunden werden könnte. Silberschmidt geht davon aus, dass ein Kompromiss ohne gewisse Kompensationen nicht zu haben sein wird, «auch wenn das inhaltlich schwierig ist».

Befremdet ist die Aargauer CVP-Nationalrätin Ruth Humbel, dass der Arbeitgeberverband Hand bieten will, das «systemfremde Umlageverfahren» bei der 2. Säule einzuführen.

Andererseits müsse man den Vorschlag unterstützen, wenn es tatsächlich gelinge, dass die Sozialpartner einen referendumsfähigen Kompromiss zustande bringen. Der Bundesrat werde die Vernehmlassungsantworten genau analysieren, um eine breit abgestützte Lösung ins Parlament zu bringen, sagte Berset. Er wies auf die Dringlichkeit des Geschäfts hin: Würde auch diese Reform scheitern, werde es 2030, bis eine neue stehe. (bzbasel.ch)

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24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Charming 15.12.2019 00:51
    Highlight Highlight Wieso brauchen wir 1600 PK`s?! Die Verwaltung und ihre Postenjäger verbraten mit ihren horrenden Löhnen und Bonis unsere Altersvorsorge und das Volk schaut zu!
  • wolge 14.12.2019 17:06
    Highlight Highlight Hört sich für mich nach einer ziemlichen Salamitaktik an...
  • runner 14.12.2019 09:25
    Highlight Highlight Egal wie entschieden wird: Ungerechtigkeiten wird es leider immer geben.
  • Mügäli 14.12.2019 06:13
    Highlight Highlight Das gehandelt werden muss ist klar, nur sind die Vorschläge unakzeptabel, da hier einfach das Alter zur Armutsfalle, vor allem für kleine und mittlere Einkommensschichten wird. Es kann nicht sein, dass man ein Leben lang hart Arbeitet und zuletzt Arm gemacht wird. Als die Nationalbank den Mindestkurs für den CHF fallen lies, kostet dies Pensionskassengelder von ca. 100 Mia. Also bitte zuerst die Gewinne der Nationalbank an die PK bis diese Schuld beglichen ist. Zudem verbraten die PK jedes Jahr 1,5 Mia. für Verwaltung! Liebe Politiker Lösungen präsentieren nicht den Bürger abstrafen!
  • Todesstern 14.12.2019 05:58
    Highlight Highlight Cannabis Legalisierung, staatlich regulieren, Jugendschutz gewährleisten und dann AHV sarnieren.

    Ist das wirklich so schwer?
    • TheClouder 14.12.2019 11:49
      Highlight Highlight Ja
  • geissivara 14.12.2019 05:29
    Highlight Highlight Das der Umwandlungssatz runter muss sollte jedem klar sein (höhere Lebenserwartung). Logische Konsequenz dabei wäre, dass die Abzüge hoch müssen damit mehr Kapital pro Person mit verringertem Umwandlungssatz den gleichen Pensionssatz ergeben. Weshalb nun in den Einkommensstarken Lebensjahren ab 45 der Satz zurück gehen soll widerspricht der Mathematik und verursacht massiv geringere Renten für alle die heute unter 50 sind. Mit der Lösung insbesondere der Kompensation bereichert sich die ältere Generation unberechtigt und bedeutet noch grössere Probleme in 15 Jahren für die Jüngeren.
  • Clife 14.12.2019 02:50
    Highlight Highlight Wie wärs mit einem Lohnzustupf für 25-34 jährige und einem Abstupf im Kader? Dann fliessen auch mehr Sozialleistungen in die AHV. Just saying 🤷‍♂️
    Ne im ernst, der einzige wirkliche Fortschritt sieht mir bei der Teilzeitarbeit aus. Was sie sich beim Rest zusammenreimen ist Verzweiflung pur
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.12.2019 00:40
    Highlight Highlight Das sieht alles grundsätzlich sehr vernünftig aus, nur das Umlageverfahren muss auf jeden Fall rausgenommen werden, dass ist sonst nur ein Einfallstor für weitere Umverteilung, insbesonders auf Kosten der Jungen.
    Die Senkung des Koordinationsabzuges und die Anpassung der Lohnbeiträge ist hingegen sehr zu unterstützen!
  • Antinatalist 13.12.2019 23:28
    Highlight Highlight "Nach Inkrafttreten der Reform würden die ersten fünf Rentner-Jahrgänge 200 Franken zusätzlich erhalten. Für die fünf Jahrgänge danach sind 150 Franken vorgesehen; für die wiederum nächsten 100 Franken."

    Interessant, dass gerade die, die es verbockt haben, also die Boomer, mit solchen Zückerlein belohnt werden sollen. Dabei findet ja die Umverteilung ja ohnehin schon massgeblich von jung zu alt statt.

    Wie war das nochmal? "Personen im Rentenalter haben im Mittel ein weit höheres Vermögen als Jüngere. Das zeigen neue Steuerdaten. Die Formel «alt heisst arm» ist längst nicht mehr Realität."
    • Mügäli 14.12.2019 11:08
      Highlight Highlight @Antinatalist - was genau haben die Älteren den verbockt? Was haben diese falsch gemacht? Die Versprechen wurden seitens PK und Politik so gegeben, der kleine Arbeiter hat sich krumm gebuckelt und seine Beiträge angespart. Sie machen es sich zu einfach mit der Schuldzuweisung. Leisten Sie mal zuerst etwas bevor Sie Ihren Eltern Vorwürfe machen. Und natürlich sollte ein ältere Bürger mehr Vermögen haben, er hat schliesslich auch sein ganzes Leben dafür gearbeitet und gesparrt! Die Generationen so gegeneinander Aufzuhetzen wie Sie das tun ist einfach der falsche Weg.
    • Antinatalist 14.12.2019 12:36
      Highlight Highlight Das Vermögen gehört in die Vorsorge, nicht auf's Konto, damit die Erben es dann noch einstreichen können.

      "Am 6. Juli 1947 wurde in einer Volksabstimmung die AHV nach ähnlichem Konzept angenommen. Am 1. Januar 1948 konnte dann die AHV eingeführt werden."

      Mügäli ist wohl ein Wutbürgerlein. Natürlich hat es die Boomer-Generation verbockt, denn diese haben die AHV primär geschröpft und massgeblich mit sinnlosen Revisionen ausgehungert, statt das System rechtzeitig zu ändern. Natürlich ist das ein Generationenproblem, deshalb bin ich für ein neues Konzept, welches auf Jahrgangsvorsorge beruht.
    • Mügäli 14.12.2019 16:39
      Highlight Highlight @Antinatalist - ich würde mal behaupten, dass Sie ein kleiner unzufriedener Wutbürger sind, welcher statt dankbar für das zu sein was Sie bis heute durch die Arbeit und den Einsatz Ihrer Eltern an Lebensstandard, Ausbildung usw. geniessen konnten, null schätzt. Kommen Sie mal von Ihrem hohen Ross runter und analysieren Sie, was Sie selber für die Gesellschaft bis heute geleistet haben. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Wir werden sehen ob Ihre Generation alles besser machen wird ..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Hechtler 13.12.2019 23:22
    Highlight Highlight Umwandlungssatz 6% bei Minuszinsen.....Viel Glueck wuensche ich unseren lieben Rentenbezueger. Unus pro omnibus, omnes pro uno.
  • Antinatalist 13.12.2019 23:19
    Highlight Highlight Man könnte auch einfach sagen, die Leute leben über ihre Verhältnisse und geben jetzt zu viel Geld für einen umweltunverträglichen Lifestyle aus, anstatt das Geld in die Vorsorge zu stecken. Will nur niemand so direkt sagen.
    Wie stellt sich Berset das in 50 Jahren vor, wenn dann plötzlich 12 Millionen Köpfe auf 41’285 km² leben und die Rentner eine noch grössere Volksgruppe darstellen?

    In der Summe betreiben wir keine Vorsorge, sondern hinken bereits der Nachsorge hinterher. Die nächste Finanzkrise wird dem System dann wohl das Genick brechen.
  • kerZHakov 13.12.2019 23:08
    Highlight Highlight Die Lösung zur Rettung der AHV habe ich auch nicht in der Schublade. ABER: Die AHV ist die einzige Sozialversicherung, welche auch wirklich SOZIAL funktioniert! Dh. Gutverdienende zahlen in diese Versicherung deutlich mehr ein, als sie jemals beziehen können/werden! Und das zu Gunsten der weniger Verdienenden. Und das ist gut so in Zeiten, in denen Multis und Superreiche sich über Steuererleichterungen ohne Ende freuen dürfen! Darum: Bevor die neoliberalen Turbos auch noch die AHV privatisieren (wollen/können), hoffe ich auf eine, - für alle verträgliche - Lösung zur Rettung der AHV.
    • Antinatalist 14.12.2019 19:55
      Highlight Highlight Wenn man es einfach betrachtet, mag dem so sein. Genauer hingeschaut ist dem allerdings nicht so.
      Ausgesprochen sehr viele sehr Reichte zahlen keine Einkommenssteuern. Damit können sie den niedrigsten jährlichen Betrag in die AHV einzahlen. Müssen sie aber nicht, da sie auf eine Rente kaum angewiesen sein werden. Tun sie aber oft, weil sie damit immer noch die Mindestrente einsacken können.
      Dafür zahlen Schwachverdiener und Erwerbslose aktuell die Renten der aktuellen Rentner, die zum Teil erhebliche Vermögen angehäuft haben. Meist nicht durch Arbeit, sondern Kapitalgewinn. SOZIAL? Im Traum.
  • zamorano 13.12.2019 22:43
    Highlight Highlight Mir wird die Rente um CHF 10’000.- gekürzt aber gleichzeitig wird mir CHF 1‘200.- seitens AHV „geschenkt“ ???

    Verarschen kann ich mich selbst.
  • ingmarbergman 13.12.2019 22:26
    Highlight Highlight 0.5% mehr Lohnabzüge. Und dann für die AHV-Reform nochmals 0,5%
    Irgendwann summiert es sich.

    Man muss einfach mal ehrlich sein: Die Babyboomer haben sich selber etwas vorgemacht und zu hohe Renten versprochen, die man nicht finanzieren kann. Jetzt die Jungen doppelt zu schröpfen geht einfach nicht. Irgendwann reicht es.

    Wieso sollen ALLE Rentner eine Zusatzrente bekommen, also auch diejenigen welche erben oder sowieso genug verdient habe.
    Unterstützung der Büetzer ja, aber nicht mit der Giesskanne von Jung zu Alt.
  • S.Potter 13.12.2019 21:33
    Highlight Highlight Seht schon einwenig nach Verzweiflung aus, was die das zusammenbastels wollen.
  • Saerd neute 13.12.2019 21:18
    Highlight Highlight Wie lange ist Berset schon im Amt?
    Und was hat er bis jetzt erreicht?
    Nichts.
    Was macht der die ganze Zeit?
    • michiOW 13.12.2019 22:59
      Highlight Highlight Er probiert Menschen beizubringen, dass sie mehr bezahlen müssen und oder weniger erhalten werden.

      Und da man am liebsten immer bei den Anderen nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht, wird alles abgelehnt was für einen selbst negativ ist.
    • FrancoL 14.12.2019 08:41
      Highlight Highlight Ihr Post zeigt exemplarisch was mitunter seine Arbeit ist; Menschen beizubringen, dass sie mitdenken müssen und damit eine Basis für eine gute Rentenreform legen.
      Doch es zeigt sich gerade an Ihnen exemplarisch dass das Mitdenken immer noch ein Wunschtraum ist.

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