Coronavirus
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08389917 A doctor wearing a protective face mask waits for patients at the coronavirus test centre in Mendrisio, Switzerland, 28 April 2020. The test centre is one of four test centres in Ticino, which will relieve the burden on doctors' practices and hospitals in the region during the ongoing coronavirus COVID-19 pandemic. Countries around the world are taking increased measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease.  EPA/ALESSANDRO CRINARI

Die Masken von der Armee wurden unter anderem im Gesundheitsbereich eingesetzt. (Symbolbild) Bild: EPA

Armee ruft Masken zurück – wegen Schimmelpilzbefalls



Als Sofortmassnahme zu Beginn der Coronakrise hatte der Bund verschiedenen Grossverbrauchern und Kantonen Masken zur Verfügung gestellt, die noch von der Pandemievorsorge von 2007 stammten.

Diese Masken werden vom Bund nun vorsorglich zurückgerufen, da bei einem Untersuch Spuren von Pilzbefall festgestellt wurden.

Pilzbefall auf Armee-Masken

Das Labor des Universitätsspitals Genf (HUG) hat den Bund darüber informiert, dass in einer Probe von Schutzmasken eine mikrobiologische Kontamination festgestellt wurde. Dabei handelt es sich um einen Befall eines Schimmelpilzes (Aspergillus fumigatus). Bei früheren Proben wurde keine solche Verunreinigung festgestellt.

Die kontaminierten Hygienemasken stammen aus einem alten Bestand von 13,5 Millionen Masken, die der Bund im Rahmen der Pandemievorsorge beschafft hatte und die bei der Armeeapotheke gelagert waren.

Auch FFP2-Masken verunreinigt

Zu Beginn der Coronakrise stellte der Bund als Sofortmassnahme diese Masken verschiedenen Gross- und Kleinverbrauchern sowie den Kantonen vor allem für das Gesundheitswesen kostenlos zur Verfügung. Bei einigen dieser Masken wurden nun Spuren von Pilzbefall nachgewiesen. Es gibt aber auch Masken aus diesem Bestand, bei denen Labortests ein negatives Resultat gezeigt haben.

Bei einem weiteren Los von 305'000 FFP2-Masken wurden ebenfalls Spuren von Verunreinigung festgestellt. Auch diese werden vorsorglich zurückgezogen und überprüft.

Es ist möglich, dass die Kontamination der Masken auf die Lagerung oder den Transport zurückgehen. Eine eingehende Analyse, woher diese Verunreinigung stammt, ist im Gang.

Masken werden kostenlos ersetzt

Alle Verbraucher, die von diesen Maskenlieferungen betroffen sein könnten, wurden bereits oder werden noch durch die Armeeapotheke kontaktiert und über die vorsorgliche Rückrufaktion informiert. Die Masken aus den alten Bestanden waren den Kantonen kostenlos abgegeben worden. Die Masken werden ab nächster Woche ebenfalls kostenlos ersetzt. (cma)

Update folgt …

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

56
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 10.07.2020 13:20
    Highlight Highlight Gerade bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können durch diesen Pilz schlimme Erkrankungen verursacht werden. Sein Mykotoxin (Gift) schwächt das Immunsystem zusätzlich und begünstigt so Infektionen, auch Infektionen durch das Coronavirus.
    Nun stellt sich die Frage, ob die kürzliche Zunahme der Infektionen nicht mit der vermehrten Verwendung von
    verschimmelten Masken einen Zusammenhang hat. Das wäre eine sinnvolle Forschungsrichtung.
  • Hirngespinst 10.07.2020 09:26
    Highlight Highlight Gut platzierte Werbung. =)
    Benutzer Bild
  • Saerd neute 10.07.2020 08:23
    Highlight Highlight Wir haben die Qual der Wahl; ohne Maske wirst komisch angeschaut, mit Maske kriegst nen Schimmelpilz.

    Ha ha ha ....
  • Stefan Sowieso 09.07.2020 21:06
    Highlight Highlight Falscher Titel. Der Bund liess die Masken verschimmeln und die Armeeapotheke hat nun die Notbremse gezogen. Statt gemäss Armeeapotheke neue zu kaufen, wollte die Regierung und Verwaltung sparen. Den der Fisch fängt immer am Kopf zu stinken, bzw. zu schimmeln.
    • SemperFi 10.07.2020 10:08
      Highlight Highlight Neue kaufen im März? Wo genau?
  • mrgoku 09.07.2020 19:38
    Highlight Highlight ohje... no comment
  • Gastronaut 09.07.2020 19:05
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Garp 09.07.2020 18:44
    Highlight Highlight Gut, dass es publik wird, fördert das Vertrauen aber nicht wirklich.
  • De-Saint-Ex 09.07.2020 18:13
    Highlight Highlight Schimmelpilz?!?!?!
    Sorry, kann mir, wenn auch ein gequältes, Schmunzeln nicht verkneifen... und das ausgerechnet auf Atem-Schutz-Masken... na grossartig.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.07.2020 19:33
      Highlight Highlight Ironie des Universums?
    • Dirk Leinher 10.07.2020 13:24
      Highlight Highlight Es gibt eigentlich nichts zu schmunzeln, denn dieser Schimmel schwächt das Immunsystem und fördert, dass Personen infiziert werden. Die positiv getesteten Personen sollten diesbezüglich untersucht werden, ob sie solche Masken trugen.
  • Mike Steiner 09.07.2020 17:53
    Highlight Highlight Na? Schutzmasken in irgendeinem Schopf auf dem AMP gelagert? ;-)
    • MartinZH 09.07.2020 18:01
      Highlight Highlight Nein, hier. 😩
      Benutzer Bild
  • Freddy Blütteler 09.07.2020 17:47
    Highlight Highlight Für mich gehört Schimmelpilz einfach zur Armee... hat was symbiotisches. :)
  • MartinZH 09.07.2020 17:38
    Highlight Highlight Ich hatte auch schon das Gefühl, dass die Maske leicht "nach Keller" müffelt... 😉😷😂
    • Peter Vogel 09.07.2020 18:02
      Highlight Highlight Vielleicht mal Zähne putzen ;)
    • 6030ebikon 09.07.2020 18:38
      Highlight Highlight Dann würde ich wieder mal die Zähne putzen...😝
    • 6030ebikon 09.07.2020 20:03
      Highlight Highlight @Peter Vogel
      2 Dumme - 1 Gedanke 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nerd077 09.07.2020 17:28
    Highlight Highlight Wieder mal ein reisserischer Titel, weil Armee-Kritik. Im Artikel wird dann nur davon geschrieben, dass der Bund die Masken beschafft hat und jetzt zurück ruft. Lediglich die Lagerung fand bei der Armee statt.
    Stimmt jetzt die Info im Titel, dass die Armee diese zurück ruft oder ist es doch einfach der Bund?
    • Saraina 09.07.2020 17:46
      Highlight Highlight Fakt ist schlicht, dass Masken Schadstoffe beinhalten können. Sowohl Pilzsporen als auch chemische Behandlung von Stoffmasken, die aus nicht zertifizierter Bio-Baumwolle bestehen können krebserregende Stoffe beinhalten.
    • Duweisches 09.07.2020 17:51
      Highlight Highlight „Alle Verbraucher, die von diesen Maskenlieferungen betroffen sein könnten, wurden bereits oder werden noch durch die Armeeapotheke kontaktiert und über die vorsorgliche Rückrufaktion informiert.“

      Letzter Abschnitt...
  • Silent_Revolution 09.07.2020 17:26
    Highlight Highlight War heute im ÖV unterwegs und habe mich köstlich amüsiert über die paar hypochondrischen Hilfssheriffs, die während ihrer Aufregung über meine ausgebliebene Gesichtsverhüllung, selbst jede Regel des sinnvollen Maskengebrauchs missachteten. Maske runter, Smartphone in die Hand, laut werden/spucken, an der Maske rumtatschen und sich nach meiner aggressiven Reaktion doch wieder murmelnd hinter der mittlerweile kontaminierten Maske verstecken.
    • trio 09.07.2020 18:06
      Highlight Highlight Wohooo! Voll krass!
    • bossac 09.07.2020 18:17
      Highlight Highlight Respekt! Richtig revolutionär. Wie alt bist du, 13?
    • Hoci 09.07.2020 18:19
      Highlight Highlight Wow super kannst stolz aufdich sein, was für ein Rebell...
      Oder einfach jemand der nur mit Provokation genug Aufmerksamkeit bekommt und dafpr locker das Leben abderer in Kauf nimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 6030ebikon 09.07.2020 17:14
    Highlight Highlight Wohl eine Frage des Lagerortes, auch wenn es sich um die Armee-Apotheke handelt... war wie es scheint nicht der ideale Platz und die Dauer begünstigte den Pilzbefall der Masken...
    • MartinZH 09.07.2020 17:37
      Highlight Highlight Ach, und Sie kennen sich mit den spezifischen Lagerorten und Lagerbedingungen der Armee-Apotheke aus? 🤔

      Einfach nur lächerlich! Und ohne Sachkenntnisse einfach nur: nicht fundiert, polemisch und völlig daneben. 👎😂
    • 7immi 09.07.2020 17:39
      Highlight Highlight @MaPhiA
      "Es ist möglich, dass die Kontamination der Masken auf die Lagerung oder den Transport zurückgehen. Eine eingehende Analyse, woher diese Verunreinigung stammt, ist im Gang."

      Man hatte stichprobenartig Masken aus Lagerbeständen analysiert und keine systematische Verschmutzung festgestellt. Vermutlich ist es also nur ein kleiner Teil der Masken, was nun abgeklärt wird, mal schauen...
    • 6030ebikon 09.07.2020 18:17
      Highlight Highlight @MartinZH & 7immi
      Anscheinend ist bei der Lagerung etwas nicht ganz optimal gelaufen, sei es beim Transport oder Lagerort, sonst wäre es ja wohl kaum zum Pilzbefall gekommen... ich weiss ja nicht wo ihr euren Militärdienst so geleistet habt, aber ich habe nicht nur die Kaserne kennengelernt... da waren einige 'grenzwärtige' Unterkünfte darunter, wo man vom Zustand her nicht einmal mehr Asylanten untergebracht hätte, weil sie feucht und 'gammlig' waren oder sich es Kakerlaken gemütlich gemacht haben...
  • Firefly 09.07.2020 17:11
    Highlight Highlight Auch das noch
  • leu84 09.07.2020 17:06
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Gastronaut 09.07.2020 19:00
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • odie 09.07.2020 17:03
    Highlight Highlight Masken können somit tatsächlich auch schädlich sein. Die ganze Maskensache wird ohnehin immer absurder. Heute beim Wandern Familien gesehen, die für die Gondelfahrt Masken angezogen haben, obwohl sie unter sich waren, d.h. die Gondel nicht mit Fremden teilten. Beim Aussteigen wurden sie Masken wieder ausgezogen. Auch fraglich: Eine Familie mit Masken beim Wandern. Sorry, aber was soll das?! Masken sind dort, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, ganz klar sinnvoll, aber ansonsten wohl nicht. Bitte gebraucht euren Verstand. Danke.
    • Tschowanni 09.07.2020 17:09
      Highlight Highlight Der Verstand hilft nicht viel wenn eine generelle Maskenpflicht besteht. Ich kann auch alleine in einem Nachtzug sitzen und muss trotzdem eine tragen. Wenn ich das nicht machen kann ich genau so rausgestellt werden wie in einem voll besetzten Zug. Und es wird mir nix bringen an den gesunden Verstand der Kontrollierenden zu appellieren. Soviel dazu
    • RandomNicknameGenerator 09.07.2020 17:11
      Highlight Highlight Im ÖV gilt Maskenpflicht. Und da gehören Bergbahnen auch dazu.
    • w'ever 09.07.2020 17:13
      Highlight Highlight @odie
      maskentragpflicht in ÖV. also auch in Gondeln. ausserdem wurde die gondel vermutlich von gondelführer (sozusagen gondliere) bedient.
      somit schon ok dass sie masken getragen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Buchstabe I 09.07.2020 17:02
    Highlight Highlight Bevor das Armee-Bashing wieder los geht:

    Es heisst SOFORTmassmahme, weil es schnell gehen muss. Wenn nichts anderes geht muss halt Quantität vor Qualität(scheck) sein.

    Andernfalls hätte es wohl einfach keine Masken gegeben.
    • carlos zapato 09.07.2020 17:11
      Highlight Highlight Andernorts wird vor Schimmelpilz gewart, ja nicht einatmen. Aber egal, wenns schnell gehen muss, sind ein paar Schimmelpilzvergiftungen halt Kolateralschäden. Der weltbesten Armee seis verziehen.
    • Hangover 09.07.2020 17:13
      Highlight Highlight Es gab doch kurz nach dem Lockdown ein Fall, wo sich eine Coiffeuse/Drogistin/Apothekerin über das Müffeln von, durch die Armeeapotheke gelieferter Masken beschwerte.

      Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte die Armee aufhorchen müssen.

      Jetzt müssen halt die beiden Masken-Kids nachliefern (und nicht vergessen, gleich weitere Boliden vorzubestellen).



    • 7immi 09.07.2020 17:41
      Highlight Highlight @hangover
      Die Ameeapotheke hatte im Labor Spiez stichproben analysieren lassen. Somit dürfte es nicht an einem systematischen Fehler liegen, sonst wäre es aufgefallen. Es ist gut möglich, dass aber einzelne Chargen fehlerhaft sind, daher klärt mans nun ab. Es kann auch bereits in der Produktion oder beim Transport oder beim Weitertransport oder beim Antwender passiert sein...
  • Meinung 09.07.2020 17:01
    Highlight Highlight Auch das noch! Als ob es nicht schon genügend Diskussionen zu Masken gegeben hätte.

Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Während sich die Lage in der Schweiz wieder etwas beruhigt, nimmt die Verbreitung des Virus international weiter zu. Alle relevanten Zahlen auf einen Blick.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Am 24. Februar 2020 fiel der erste Test in der Schweiz positiv aus: Eine Person im Tessin hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten neuen Fälle an einem Tag gab es bisher am 27. März mit 1390 Meldungen. So hat sich die Kurve in der Schweiz seit Beginn entwickelt:

In der Schweiz scheint das Coronavirus aktuell unter Kontrolle zu sein. In diversen Kantonen wurden in den letzten zwei Wochen keine neuen Infektionen mehr gemeldet.

Bisher am …

Artikel lesen
Link zum Artikel