Grossbritannien
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Grossbritannien senkt Terrorwarnstufe – 11 Personen in U-Haft

epa05991865 A handout photo made available by the British Ministry of Defence (MOD) shows Police and a soldier from the Coldstream Guards providing security outside the Buckingham Palace during the Changing of the Guard ceremony in London, Britain, 26 May 2017.  EPA/SGT RUPERT FRERE / BRITISH MINISTRY OF DEFENCE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Sicherheitskräfte vor dem Buckingham Palace in London während der traditionellen Wachablösung der Garde. Bild: EPA/BRITISH MINISTRY OF DEFENCE



Die Terrorwarnung ist in Grossbritannien von «kritisch» auf «ernst» herabgestuft worden. Dies sei das Ergebnis intensiver Polizeiarbeit in den vergangenen 24 Stunden, teilte Premierministerin Theresa May am Samstag mit. Als Folge der Herabstufung würden nach dem Wochenende die Soldaten wieder von den Strassen des Landes abzogen.

«Das Land soll wachsam bleiben», betonte May nach einer Krisensitzung mit Experten.

Nach dem Selbstmordanschlag mit 22 Toten war die höchste Alarmstufe ausgegeben worden, bei der von einem unmittelbar bevorstehenden Anschlag ausgegangen wird. Die jetzt geltende Warnstufe bedeutet, dass die Gefahr noch mit höchstwahrscheinlich bewertet wird.

Das Gemeinsame Terrorabwehrzentrum JTAC beim Inlandgeheimdienst MI5 hatte diese Entscheidung getroffen, weil es ein direkt bevorstehendes weiteres Attentat für möglich hielt. Das JTAC setzt sich aus Experten von Regierung, Polizei und Sicherheitsdiensten zusammen. 

Durchsuchungen und Festnahmen

Derweil läuft die Ermittlungsarbeit auf Hochtouren weiter. Die Polizei in Manchester evakuierte am Samstag ein kleines Areal der Stadt und nahm weitere Durchsuchungen vor. Die Aktion steht im Zusammenhang mit dem Terroranschlag. Es handle sich um eine «Sicherheitsmassnahme», teilte die Behörde mit.

Bereits am frühen Morgen hatte die britische Polizei Wohnungen durchsucht und zwei weitere Verdächtige festgenommen. Damit wurden nach dem Anschlag bereits 13 Personen festgesetzt. Zwei von ihnen kamen inzwischen wieder auf freien Fuss. (wst/sda/dpa/afp/reu)

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