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Armed police work at Manchester Arena after reports of an explosion at the venue during an Ariana Grande gig in Manchester, England Monday, May 22, 2017. Several people have died following reports of an explosion Monday night at an Ariana Grande concert in northern England, police said. A representative said the singer was not injured. (Peter Byrne/PA via AP)

Bei dem Terroranschlag auf einem Popkonzert in Manchester am Montagabend starben 22 Menschen.  Bild: AP/PA

Interview

«Terroranschläge stellen die Medien vor einen Balanceakt»

Wie sollten Medien über Terroranschläge berichten? Werner Wirth, Professor für Medienforschung und Publizistik an der Universität Zürich, gibt Antwort.



Herr Wirth, der Entscheid des SRF, nach dem Terroranschlag in Manchester keine Sondersendung anzuberaumen, hat für Aufsehen gesorgt.
Werner Wirth: Die Medien sind dazu aufgerufen, das Besondere und Aussergewöhnliche in den Mittelpunkt zu stellen. Das liegt in der Natur der Sache. Wenn sich aber das Aussergewöhnliche in der Form von Attentaten nach dem immer gleichen Muster wiederholt, dann müssen auch die Medien anfangen, darüber nachzudenken, wie sie damit umgehen. Es ist niemandem geholfen, wenn die Medien von Sonderfall zu Sonderfall taumeln und dabei die restliche politische Berichterstattung völlig vernachlässigen.

Sie halten die Entscheidung also für richtig?
Ich denke, es ist eine nachvollziehbare Entscheidung, dass sich die Medien hinterfragen, wie man auf solche wiederkehrende Ereignisse reagiert ohne gleich in den Panikmodus zu verfallen.

Bild

Werner Wirth ist Leiter des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich. bild: zvg

Der Grossteil der (Online-)Medien hält aber an der 24/7-Berichterstattung fest. Auch watson.
Ja, aber man verkauft den Leser und den User für blöd, wenn man jedes Mal so tut, als wäre es das erste Mal. Ausserdem ist der Informationsgehalt der Live-Berichterstattung doch relativ gering – vor allem in den ersten Stunden nach einem Anschlag, in denen man logischerweise kaum etwas über den Attentäter und gar nichts über die Hintergründe weiss, sondern allenfalls vermelden kann, dass die Zahl der Verletzten und Toten steigt.

Stehen die Medien angesichts der zunehmenden Attentate vor einem grundlegenden Wandel?
Die grundlegende Funktionsweise der Medien hat sich trotz Internet und sozialer Medien nicht verändert. Die Ereignisse, das Weltgeschehen bleiben gleich, nur haben sie jetzt ungleich mehr Möglichkeiten – bei gleichzeitig höherem Aktualitätsdruck ...

... aber?
Wenn wir wissen, dass sich Attentate jederzeit und ohne jede Ratio ereignen können, dann ändern sich die Pflichten der Regierenden und die Erwartungen des Bürgers. Die Aufgabe der Medien als vierte Gewalt ist es, Fragen zu stellen. Wo versagten die Sicherheitskräfte? Welche Lücken gibt es im Sicherheitskonzept? Der Exekutive auf die Finger schauen, nachfragen, Entscheidungen hinterfragen.

Terroranschlag an Ariana-Grande-Konzert in Manchester

Also die klassische Arbeit des Journalisten? Fragen stellen. Antworten einfordern. Einordnen? Das wird doch jetzt schon nach Attentaten gemacht.
Ja, aber die Fragen werden jetzt in kürzeren Abständen zu Anschlägen gestellt. Früher wurde das eher noch als pietätlos empfunden, als No-Go. Mein Eindruck ist, dass sich diese Frist jetzt verkürzt.

Ist die Entscheidung des SRF Ausdruck einer emotionalen Abgestumpftheit?
Ich glaube nicht. Es ist erstens richtig, dass man sich schützt vor allzu grosser emotionaler Belastung. Als Vater von zwei Kindern kann ich nicht über den Anschlag in Manchester nachdenken, ohne dass ich irgendwann selber panisch werde. Gleichzeitig ist Eigenschutz nicht gleichbedeutend mit emotionaler Abgestumpftheit. Man ist nicht abgestumpft, wenn man sich nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem islamistischen Terror auseinandersetzt. Auch wenn das zynisch klingen mag: Der Alltag geht weiter. Trauerarbeit heisst ja auch nicht, dass man unablässig an den Verstorbenen denkt. Es spielen auch andere Faktoren mit: Ärger, Wut, irgendwann auch Akzeptanz. Niemand erwartet, dass man Tag für Tag den Rest des Lebens in Trauer verharrt.  

Auch die Solidaritätsbekundungen auf den sozialen Medien sind zwei Tage später nicht mehr ganz so zahlreich und intensiv wie etwa im Nachgang Nizza oder bei Charlie Hebdo.
Ja, die öffentliche Betroffenheitsbekundungen nutzen sich im Wiederholungsfall halt auch irgendwann ab. Überdies ist es ein Fehlschluss, wenn man aus dem Grad der Social-Media-Betroffenheit auf den Grad der Betroffenheit in der Gesamtbevölkerung schliesst. Ich habe mich selber noch nie an Social-Media-Beileidskampagnen beteiligt, fühle mich aber trotzdem betroffen, wenn auf der Welt Terrorattentate stattfinden.

Plädieren Sie dafür, die mediale Berichterstattung nach Anschlägen zurückzufahren?
Berichterstattung zurückfahren ist ein weiter Begriff. Ich kann mir vorstellen, dass bei zunehmender Intensität und Frequenz von Terroranschlägen ein Modell wie der Liveticker nicht mehr taugt. Umgekehrt wird die hinterfragende Berichterstattung wichtiger, je mehr sich diese fürchterlichen Attentate häufen.

Medien stehen nach Anschlägen praktisch immer in der Kritik. Entweder sie berichten zu viel oder zu wenig, entweder sie schreiben zu sachlich oder zu emotional.  
Ja. Terroranschläge wie der in Manchester stellen die Medien vor einen Balanceakt. Einerseits müssen sie Emotionen in der Berichterstattung behandeln, sonst wird ihnen das als Kaltschnäuzigkeit ausgelegt. Anderseits darf man es auch nicht übertreiben, sonst kommt es zu einem Overkill. Ein Patentrezept, wie Medien mit Terrorattacken umgehen sollten, gibt es nicht.

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luzz 29.05.2017 14:52
    Highlight Highlight Vielleicht könnten sich ja die Schweizer Medien gemeinsam darauf einigen, die Nennung von Namen in solchen Fällen zu unterlassen? Damit fiele bereits ein Teil des Anreizes weg, solche Taten zu begehen. Und, wer weiss, womöglich würden es irgendwann die Medien anderer Länder gleichtun...
  • Felix Rauch Valenti 26.05.2017 04:42
    Highlight Highlight Die Medien müssen in erste Linie damit aufhören, die Täter mir ihren richtigen Namen zu nennen. Ansonsten wissen die Terroristen ganz genau, dass sie mit ihrer Tat weltberühmt werden, was anderen wiederum einen Antrieb gibt, es ihnen gleich zu tun.

    Hintergrund über die Täter: Ja.
    Namen: Nein.
  • Unbearable 26.05.2017 00:38
    Highlight Highlight Liebe Watson-Redaktion

    Vielen Dank für das Interview. Finde Herrn Wirth immer spannend :)

    Was haltet ihr denn von einem Selbstkritischen Meta-Blog in dem ihr redaktionelle Entscheidungen/Kontroversen/Diskussionen offenlegt?

    So ein bisschen wie der Glashaus-Blog der Zeit nur mit mehr Artikeln?
  • Chrigi-B 25.05.2017 15:36
    Highlight Highlight Zzzzzz, CNN berichtet immernoch 24h live vor Ort Watson, 20Min, Blick etc. immer noch mit Liveticker. Balanceakt? Einschaltzahlen und Klicks Baby🤢.
  • Digichr 25.05.2017 15:00
    Highlight Highlight Vielleicht solltet ihr mal eure «Push Policy» überdenken. Einfach nur so mal als Tipp.
    • Lowend 25.05.2017 15:59
      Highlight Highlight Wäre schon hilfreich, wenn man die Prominews- und Katenbildchenhinweise im Profil abschalten könnte!
  • Watcher 25.05.2017 14:43
    Highlight Highlight Warum gibt es diesen Terror?
    Die nächste Frage: Warum? etc...
  • Tschedai 25.05.2017 13:04
    Highlight Highlight Medien und Balanceakt? Die Medien interessieren sich nicht für einen Balanceakt. Würden die Medien nicht mehr über Selbstmordattentate berichten, diese Attentate würden massiv zurück gehen. Die Terroristen setzen darauf, dass darüber berichtet wird, um den Leuten angst zu machen. Und die Medien machen gerne mit.
    • Laut_bis_10 25.05.2017 16:45
      Highlight Highlight Moment, also wenn nicht darüber berichtet wird ... verhalten sich alle Terroristen friedlich?
      Hat jemand die Nummer der UNO? Wir haben das Rezept für den Weltfrieden gefunden!
    • Tschedai 25.05.2017 16:55
      Highlight Highlight Ganz einfach, man klickt nicht auf "Speichern", "Übermitteln", "Push" in den Redaktionen. Done. Unmittelbare Information von betroffenen Personen muss geschehen. Aber dazu braucht es nicht tagelange Schlagzeilen in allen Zeitungen. Das spielt den Terroristen nur in die Hände und verunsichert, unnötigerweise, die Bevölkerung.
    • Tschedai 26.05.2017 00:24
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. Durch Social Media gehen vor allem Headlines. Keine aufgebauschten Stories. Nachrichten gehen in den Social Media Streams relativ schnell unter. Da habe ich weniger Bedenken.
  • dodo62 25.05.2017 13:03
    Highlight Highlight Nach der Tat sollte in den Nachrichten kurz berichtet werden, aberskeine Sondersendungen darin sonnen sich die Täter. Live-tiker sind aber ok, den da kann sich jeder so informieren wie er will. Sicher intressiert es mich nach einem Anschlag wieviele Opfer es letztendlich gibt. Aber wen es nicht intressiert muss, und wird, es nicht lesen. Watson macht es gut
  • Zeit_Genosse 25.05.2017 11:48
    Highlight Highlight In der Tat sind Medien ein Instrumentarium des Terrors. man tötet z.B. 30 Menschen auf "spektakuläre" Art und überraschenderweise. Die Verbreitung an viele Millionen besorgen die Medien, die sich wegen des Aufmerksamkeitsdrucks (des Geldes wegen und der Attraktivität für Werbung) überbieten. Hier scheiden sich verantwortliche und professionelle Medien. Man kann mit Text von einem brutalen Terrorakt berichten, oder mit Bild und Ton voll auf Tote, Überlebende und Zerstörung draufhalten. Was ich tun kann? Nicht mehr auf Videos und Bilder klicken. Ich schütze mich und die Medien damit. #noterror
  • juba 25.05.2017 11:25
    Highlight Highlight Die Terroristen verlangen 24/7, besonders die toten...
  • Fischra 25.05.2017 11:04
    Highlight Highlight Sehr Weise Entscheidung und sollte Wegweisend sein für andere. 👍 Bravo !!
  • Thomas Binder 25.05.2017 10:39
    Highlight Highlight Es ist doch immer wieder gut und tut gut zu wissen, dass wir die wahrhaftigen Guten sind und beispielsweise Putin der notorisch lügende Böse ist...

    https://www.geopolitica.ru/en/news/putin-95-world-terrorist-attacks-are-made-cia
    • Lowend 25.05.2017 12:45
      Highlight Highlight Muss euer Führer und Financier der Alt-Right-Bewegung eigentlich bei jedem Thema Erwähnung finden?
    • pat86 25.05.2017 14:10
      Highlight Highlight Tut mir leid, ich sehe den zusammenhang von deinem kommentar zum text nicht. kannst du mir weiterhelfen?
    • Stachanowist 25.05.2017 14:26
      Highlight Highlight @ Binder

      Haben Sie dazu auch einen seriösen Link? Konnte auf keiner russischen Newspage eine solche Aussage finden. Habe mit "95% терактов" путин петербург ЦРУ gesucht, nichts gefunden.

      Bitte keine Fakenews verbreiten.

      @ Lowend

      Beim Link von Binder handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Fakenews. Nur weil es im Internet ist, ist es nicht zwingend wahr ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • ElShellCo 25.05.2017 10:29
    Highlight Highlight Ich glaube, dass die mediale Aufmerksamkeit von den terroristschen Gruppierungen gesucht ist um auf sich aufmerksam zu machen.
    Schweigen sollte man nicht, aber ich könnte mir vorstellen wenn man sie ignoriert, dass sie eine wichtige (Werbe-)Plattform verlieren.
    Ich kann das SRF verstehen und würde mir wünschen, dass andere analogen und digitalen Medien mitziehen würden (Weltweit natürlich).
  • fvgf 25.05.2017 10:27
    Highlight Highlight Die Aufgabe der Medien als vierte Gewalt ist es, Fragen zu stellen. Wo versagten die Sicherheitskräfte? Welche Lücken gibt es im Sicherheitskonzept?

    Das ist genau das Problem, die Medien stellen immer die gleichen Fragen, die schlussendlich ins nichts führen und uns auch nicht weiterbingen.

    Wieso fangen wir nicht mal an die richtigen Fragen zu stellen, wieso tun diese Leute das, wieso hassen diese Leute uns so sehr. Wenn man sich diese Fragen stellt, würde man auf ein Resultat kommen dass unseren Politiker nicht gefällt und man müsste endlich beginnen sich zu ändern.
    • Watcher 25.05.2017 14:46
      Highlight Highlight Ja, warum gibt es den "Terror"? Wenn man sich richtig in dieses Thema vertieft, sieht man leider dass dieses von den westlichen Ländern ausgeht.
    • Chrigi-B 25.05.2017 15:58
      Highlight Highlight Tja, für gewisse Länder wäre ein ehrlicher Blick in den Spiegel nicht unbedingt nett. NATO Länder, Russland, Israel, Iran, UAE etc. Was lernen wir im Fach Geschichte? Selbstkritik und Ehrlichkeit gegenüber uns selbst ist leider inexistent.
  • -woe- 25.05.2017 09:58
    Highlight Highlight Möglichst nüchtern darüber berichten. 1 - 2 Sätze genügen. Nur nicht zuviel Publicity für den/die Täter (wenn möglich mit Bild wie im Blick; da hätte jedes Gesicht abgebildet werden können, Informatuonsgehalt NULL).
    Die Täter und Auftraggeber suchen die Öffentlichkeit und leben davon! Also im Hintergrund weiter arbeiten und solche Anschläge so gut es eben geht verhindern. Aber erfolgte Attentate unter 'Unfälle und Verbrechen' mit einem Zweizeiler notieren.
  • ohjaja! 25.05.2017 09:49
    Highlight Highlight Ist halt schon geil für den Attentäter zu wissen, dass auf watson (oder NZZ oder wo auch immer) die ersten zehn Artikel alle nur noch davon handeln werden... Mich ekelt das jeweils sehr an und ich würde mir eine weniger grobe mediale Inszenierung wünschen. Das ist ja genau was die wollen. Klar darf man solche Dinge nicht unter den Teppich kehren, aber momentan geht das zu weit.

    Genau das gleiche passiert wenn hier für jeden Furz von Trump zehn Artikel erscheinen... Und alle Schreiber sagen jeweils das Mantra "bald ist er weg" auf. Merkt ihr eigentlich, dass Ihr all denen auf den Leim geht?
  • Sillum 25.05.2017 09:40
    Highlight Highlight Ganz besonders bei Watson wird die Berichterstattung sorgfältig ausgewogen. Veröffentlicht irgendein SVP-Blödian einen dummen Spruch auf Facebook wird wochenlang ausführlich darüber debattiert und geschmäht. Einige völlig unschuldige Todesopfer infolge einem unglaublichen religiösen Fanatismus werden jedoch sehr sachlich und vor allem politisch korrekt behandelt.
  • pamayer 25.05.2017 09:38
    Highlight Highlight Gutes Interview.


    Scheiss Terroristen.
    • Watcher 25.05.2017 14:47
      Highlight Highlight Warum gibt es Terroristen?
  • Madison Pierce 25.05.2017 09:37
    Highlight Highlight Was ich mir für eine Berichterstattung wünsche:
    - Nach dem Anschlag eine Eilmeldung.
    - Zu gegebener Zeit ausführliche Artikel mit Recherchen. Weshalb waren die Attentäter immer den Gheimdiensten bekannt, wurden aber nicht gestoppt?

    Was ich nicht brauche ist ein Live-Ticker, in welchem jedes Gerücht, jedes verwackelte Smartphone-Video und jeder Tweet zum Thema wiedergegeben wird.
    • Calvin Whatison 25.05.2017 13:06
      Highlight Highlight Wo kann ich unterschreiben? 👍🏻💛
    • Suchlicht 25.05.2017 16:36
      Highlight Highlight 👏👍
  • Spooky 25.05.2017 09:35
    Highlight Highlight Herr Werner Wirth ist ein geborener Diplomat. Und ich vermute, genau darum wurde er von Watson Interviewt.

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.

Zusammenfassung: In den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2015 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Hauptsächlich aufgrund der Attentate in Paris und Nizza stieg die Opferzahl zuletzt wieder auf rund 150 Menschen pro Jahr, sprich auf das Niveau der 80er-Jahre. Weltweit nimmt der Terrorismus seit 2005 zu …

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