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epa05982565 (FILE) - US singer Ariana Grande performs during the Honeymoon Tour concert in Jakarta, Indonesia, 26 August 2015 (reissued 23 May 2017). According to a statement released by the Greater Manchester Police on 23 May 2017, police responded to reports of an explosion at Manchester Arena on 22 May evening. At least 19 people have been confirmed dead and others 50 were injured, authorities said. The happening is currently treated as a terrorist incident until police know otherwise. According to reports quoting witnesses, a mass emergency evacuation was prompted after explosions were heard at the end of US singer Ariana Grande's concert in the arena.  EPA/MAST IRHAM

Bei einem Konzert der Künstlerin Ariana Grande sind am Montagabend mindestens 22 Menschen gestorben. Bild: MAST IRHAM/EPA/KEYSTONE

«Ein riesiger Blitz, ein Knall und Rauch» – Augenzeugen berichten aus Manchester



Nach dem letzten Song ertönt ein lauter Knall. Irgendwo in der Nähe des Eingangs ist etwas explodiert. Menschen schreien in Panik, drängen Richtung Ausgang in die dunkle Nacht.

Kurz darauf eilen Polizei und zahlreiche Krankenwagen mit Blaulicht herbei. Madschid Khan (22) ist mit seiner Schwester bei dem Konzert von Ariana Grande in der Arena im nordenglischen Manchester, als die Explosion passiert. «Es gab einen Knall wie von einer Bombe», sagt er. «Wir haben alle versucht, aus der Arena zu fliehen.»

Mindestens 22 Menschen sind laut Polizeiangaben am späten Montagabend getötet worden, über 50 weitere wurden verletzt. Blutüberströmte Menschen liegen auf dem Boden. Viele Kinder und Jugendliche haben das Konzert besucht. Eltern suchen mit Fotos in den sozialen Netzwerken verzweifelt nach ihren Kindern, die das Popkonzert besucht hatten. Die Behörden behandeln den Vorfall als einen Terroranschlag.

(Fortsetzung nach der Bildstrecke ...)

«Der Knall hallte durch das Foyer der Arena und die Leute fingen an zu laufen», berichtet ein 17-Jähriger, der mit seiner zwei Jahre älteren Schwester das Popkonzert besucht hat. «Ich sah, wie die Leute schreiend in eine Richtung rannten und sich plötzlich viele umdrehten und wieder in die andere Richtung liefen», sagt der Jugendliche dem Nachrichtensender Sky News.

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Video: watson/Nico Franzoni

Sicherheitskräfte sperren das Gelände umgehend ab. Auch der benachbarte Bahnhof Victoria wird evakuiert. Alle Züge werden gestrichen. «Wir müssen noch den ganzen Tag lang mit Störungen rechnen», heisst es bei der Bahngesellschaft.

Die Explosion soll sich gegen 22.30 Uhr Ortszeit (23.30 MESZ) ereignet haben. Wo genau, ist derzeit noch unklar. Die Polizei meldete zunächst einen Vorfall im Foyer der Multifunktionshalle, die Betreiber sagen, es sei «draussen vor dem Veranstaltungsort» passiert.

«Ich musste sicherstellen, dass meine Schwester da war.»

Augenzeugin Abigail

Gary Walker aus Leeds wartete mit seiner Frau im Foyer, um seine beiden Töchter von dem Konzert abzuholen. Da habe es plötzlich einen «riesigen Blitz, einen Knall und Rauch» gegeben, sagt er der BBC. Er habe einen Schmerz im Fuss und in seinem Bein gespürt, seine Frau habe sich hinlegen müssen. Sie hat eine Wunde am Bauch, vielleicht auch ein gebrochenes Bein.

Drinnen im Konzertsaal hatte seine Tochter Abigail gerade ihre Schwester Sophie an der Hand gefasst. «Ich musste sicherstellen, dass meine Schwester da war. ... Alle rannten und weinten. Es was total furchtbar.» Als die beiden Mädchen ihre Eltern auf dem Handy anriefen, konnte Walker es kaum fassen. Zumindest dies seien «fantastische Nachrichten» gewesen. (viw/sda/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Qui-Gon 23.05.2017 10:04
    Highlight Highlight Finde den Voyeurismus nach diesen Ereignissen zum Kotzen.
  • ShadowSoul 23.05.2017 09:46
    Highlight Highlight Tragisch sowas...ich wünsche den Angehörigen viel Kraft...schreckliche Welt...
  • The hard Blob 23.05.2017 09:17
    Highlight Highlight wow, die Werbung für das "Radio-Argovia-Fäscht" mit Videos von Konzerten usw. finde ich in diesem Artikel ziemlich daneben...
    Ich weiss schon, dass das wohl keine Absicht war und ihr sogar vielleicht gar keinen Einfluss darauf habt. Vielleicht ist das eben das Problem.
    • Angelina Graf 23.05.2017 14:49
      Highlight Highlight @AllumeTaSalade: Vielen Dank für den Hinweis. Da hast du natürlich recht, wir werden das ändern.
  • Rabbi Jussuf 23.05.2017 08:22
    Highlight Highlight Es reicht mit diesen Berichten!
    Was wollt ihr damit erreichen, ausser mehr Klicks?
    • Charlie B. 23.05.2017 09:01
      Highlight Highlight Es reicht mit diesen Kommentaren! Was willst du damit erreichen, ausser noch mehr Blitze?
    • J. von und zu S. 23.05.2017 09:22
      Highlight Highlight Was ist denn dein Problem jetzt? Soll das Ganze tot geschwiegen werden oder was? Du befindest dich hier auf einem Newsportal falls du das noch nicht begriffen hast...
    • Rabbi Jussuf 23.05.2017 11:38
      Highlight Highlight Dass vielleicht endlich mal klar wird, dass Medien wie watson ein Geschäft daraus machen (müssen). Denn wenn sie das nicht tun, wandern all die Gaffer und ach so Empörten und scheinheilig Traurigen zu anderen Medien ab, die solche Stories noch weiter ausschlachten.
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