Afrika
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Esel Ejiao

Lange prägten Esel in vielen afrikanischen Ländern das Strassenbild. Doch das ist nicht mehr überall so. bild: shutterstock

Afrika gehen die Esel aus. Der Grund ist zum 🤮

Stell dir vor, du wachst auf und alle Fahrzeuge in deinem Ort sind weg. Es gibt keine Transportmöglichkeiten mehr. Das Leben steht still. In ländlichen Gebieten Afrikas kommt dies vor. Allerdings mit Eseln. Das Grautier droht dem Kontinent auszugehen. Der Grund dafür liegt in China.



Ein Esel ist in Afrika viel mehr als nur ein Tier. In ländlicheren Gegenden hängt der Alltag von ihm ab. Mit dem Esel wird Wasser geholt, die Ware zum Markt getragen, er ist ein Arbeitstier, ermöglicht ein Einkommen, wodurch die Kinder zur Schule können. Kurz gesagt: Esel ermöglichen Familien ein Leben. Mama Nema, eine Eselhalterin in Tansania, sagt: «Esel bedeuten Wohlstand für die ganze Familie. Ohne Esel kein Leben.»

In China ist ein Esel ebenfalls viel mehr als nur ein Tier. Das Fleisch gilt als Delikatesse. Noch wichtiger ist aber die Haut. Aus ihr kann Ejiao (siehe Infobox) gewonnen werden – ein angebliches Wundermittel, das nicht nur Falten beseitigt und Energie gibt, sondern auch das Liebesleben ankurbelt oder gar Tumore besiegen kann. Das ist natürlich Humbug – was der Nachfrage aber keinen Abriss tut.

Das ist Ejiao

Ejiao besteht aus Gelatine aus Eselhaut. Das Produkt existiert in der chinesischen Medizin seit Jahrhunderten und soll unter anderem mehr Energie verleihen. Erhältlich ist es als Gelee oder Pulver und kann praktisch überall beigemischt werden. Lange war dies kein grosses Problem. Doch die Nachfrage stieg seit 1990 an, zwischen 2005 und 2010 explodierte sie förmlich und wächst seither an – auch weil Ejiao offensiv beworben wird. Zudem werden dem Produkt weitere «Wunderkräfte» zugeschrieben. Die chinesische Gesundheitsbehörde tat im Februar 2018 die Wirkungen als «abergläubische Vorstellungen» ab. Musste dies aber kurz darauf widerrufen, weil wissenschaftliche Beweise fehlen. Die Nachfrage boomt, das Produkt gilt als hip. Aus einer Eselhaut kann rund ein Kilogramm Gelatine hergestellt werden, welche in China für ca. 350 Franken verkauft wird.

Bevor wir zum Zusammenhang und dem Problem kommen, noch etwas Eselkunde: Esel sind 12 bis 13 Monate trächtig und gebären normalerweise höchstens einmal pro Jahr ein Fohlen. Dazu kommt, dass Fehlgeburten steigen, wenn sich die Tiere gestresst fühlen. Mit anderen Worten: Sie eignen sich schlecht für extensive Zucht.

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Aktuelle Doku über die Esel-Schlachtungen in Kenia. (Englisch) Video: YouTube/Brooke USA

Womit wir beim Problem wären: China hat zu wenig Esel, um die Nachfrage nach Ejiao zu decken. Benötigt werden jährlich – je nach Schätzung – vier bis zehn Millionen Esel.

Bild

Preis für Eselhäute in China zwischen 2000 und 2015 (in chinesischen Yuan, 1000 Yuan = ca. 150 CHF). bild: Baolu and Jijaning

Im Land der Mitte selbst werden aber «nur» 1,8 Millionen geschlachtet. Der Eselbestand in China hat sich seit 1990 halbiert. Heute gibt es dort noch sechs Millionen Grautiere, einige Schätzungen gehen gar von deren drei aus. Weltweit steht die Esel-Population bei 44 Millionen, wie Wiebke Plasse, Leiterin Kommunikation von der «Welttierschutzgesellschaft», gegenüber watson berichtet.

Woher sollen also die fehlenden mindestens zwei Millionen Esel kommen?

Vor allem aus Afrika.

Esel Ejiao

In Afrika vor allem ein Arbeitstier, in China eine Delikatesse und angebliches Wundermittel. bild: shutterstock

Dort prägten Esel jahrelang das Strassenbild. In Ländern wie Kenia ist dies aber nicht mehr der Fall. Esel werden der lokalen Bevölkerung nicht nur abgekauft, sondern auch geklaut. Es gibt unzählige Berichte von Leuten, denen über Nacht Esel geklaut wurden. Einige wurden wenige Meter entfernt – gehäutet – wieder gefunden, andere landeten wohl in einem der vier legalen Schlachthöfe in Kenia oder vielleicht in einem illegalen Lokal.

Dann geht es nach China. Zumindest für die Eselhaut. Plasse sagt: «Vielleicht 300'000 Tiere im Jahr. Denn in Afrika gibt es kaum einen Markt für Eselhäute, noch für deren Fleisch.» Gesicherte Zahlen dazu gibt es praktisch keine, oder zumindest keine, welche für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

ACHTUNG: Diese Diashow enthält teilweise verstörende Bilder

Was sicher ist: Kenia entwickelte sich in den letzten Jahren zum Epizentrum Afrikas für Eselhandel mit China. Drei der vier seit 2016 neu eröffneten legalen Schlachthöfe gehören Chinesen, im vierten sind sie Partner. Die Zustände dort für Esel seien katastrophal. Insgesamt können in Kenia dadurch 900 Tiere täglich geschlachtet werden. Die Auslastungen seien gut – macht maximal rund 300'000 Esel jährlich.

Allerdings landen kaum alle Tiere legal dort. Wie die Arbeitsesel-Organisation Brooke berichtet, nahm in den Regionen die Anzahl von gestohlenen Eseln nach der Eröffnung eines Schlachthauses von einem bis zwei pro Monat auf circa 120 zu. Die eingangs erwähnte Mama Nema lebt abgeschieden in Tansania. Eines Morgens waren alle ihre sieben Esel weg. Wie sollte sie jetzt das Wasser von der 20 Kilometer entfernten Wasserstelle holen? Mama Nema sagt: «Alles war am Ende. Unsere Sicherheit, unser Leben. Wir hatten kein Wasser, Brennholz, Essen.»

ACHTUNG: Nichts für schwache Nerven

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Achtung: Das Video enthält Bilder von leidenden und toten Tieren. Video: YouTube/PETA Deutschland e.V.

Mit dem Verlust des Esels stehen viele Menschen vor einer unsicheren Zukunft. Einfach einen neuen kaufen geht in den seltensten Fällen. Denn die Preise für die Huftiere sind in den letzten Jahren in vielen Ländern Afrikas explodiert. Kostete ein Esel in Kenia 2014 noch rund 40 Franken, sind es 2019 deren 140 – unbezahlbar für die ländliche Bevölkerung.

Gemäss der «Welttierschutzgesellschaft» sind die Ausmasse in Asien noch dramatischer: «In China stieg der Preis für Eselhäute gemäss dortigen Medien von drei Franken im Jahr 2000 innert 17 Jahren auf 430 – knapp 150-mal mehr.»

2023 keine Esel mehr in Kenia?

Die Jagd auf Esel hat ein so grosses Ausmass angenommen, dass die «Kenya Agricultural and Livestock Research Organisation» (KALRO) kürzlich mitteilte: Wenn es so weitergehe, gebe es 2023 in Kenia keine Esel mehr. 2009 seien es gemäss der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) noch 1,8 Millionen gewesen, 2017 noch 900'000, schreibt das «Kenya Network for Dissemination of Agricultural Technologies» (Kendat). Aber wie gesagt: Genaue Zahlen sind schwierig zu bekommen und vom Bericht wurden bisher erst einige Fakten veröffentlicht.

Bild

Tansania hob das Transportverbot 2018 wieder auf. bild: the donkey sanctuary/watson

Immerhin haben mittlerweile 18 Länder – 14 davon in Afrika – ein Handelsverbot für Eselhäute ausgesprochen, wie «The Donkey Sanctuary» schreibt (siehe Grafik oben). Aber eben: Der Schwarzhandel scheint zu florieren. So steht ein Schlachthaus in Kenia nicht zufällig gleich an der Grenze zu Äthiopien. Wiebke Plasse sagt zu watson: «Tansania hat das 2017 verhängte Verbot für Eselprodukte wieder aufgehoben und liefert heute wieder nach China.» Grund für die Aufhebung war, dass Esel während des Verbots einfach in andere Länder gebracht und von dort exportiert wurden ...

Kenias Regierung in der Zwickmühle

Der Regierung in Kenia ist das Problem durchaus bewusst. Nur sieht sie es nicht als solches an. Denn die Schlachthöfe bringen Arbeitsplätze, die Exporte lassen dank Steuern die Kassen klingeln und schliesslich entwickelte sich China in den letzten Jahren zu einem starken Partner bei der Bereitstellung von Infrastruktur. Mit dem will man es sich nicht verscherzen.

Ejiao

Eselhäute werden in einem Schlachthaus in Kenia getrocknet. Bild: solomon onyango

Kurzfristig lockt gutes Geld. Darum werden Esel auch weiterhin geklaut. Problematisch ist dies auch, weil sich die ländliche Bevölkerung der Gefahr gar nicht bewusst war. Zum einen sind die Informationswege lang und umständlich, zum anderen ist es für die lokale Bevölkerung schwierig vorstellbar, dass Esel wegen der Haut geklaut werden.

So laufen noch viele Esel auch nachts frei herum. Organisationen wie die «Welttierschutzgesellschaft» versuchen, die Besitzer mit Radiospots zu informieren, dass man die Esel in die Dörfer holen sollte. Menschen werden angeleitet, Gehege zu bauen oder die Tiere mit Glocken auszustatten. Einige Besitzer schlafen gar in den Gehegen mit den Eseln.

Doku über Ejiao und Eselschlachtungen in Kenia

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ACHTUNG: Beinhaltet Bilder, die nichts für schwache Nerven sind. Video: YouTube/FRANCE 24 English

Wie es weitergeht, ist ungewiss. In Afrika und auch anderen Teilen der Welt, wie beispielsweise Brasilien, formiert sich Widerstand. Die «Welttierschutzgesellschaft» erarbeitet gerade einen Bericht für Tansania, erhebt grossflächig Daten in Kenia und sammelt Unterschriften für eine Petition, damit in den Eselschlachthöfen die geltenden Tierschutzgesetze eingehalten werden.

Die «Donkey Sanctuary» will in den nächsten Monaten ein Update ihres «Under the Skin Report» von 2017 veröffentlichen. «Wir brauchen belegbare Zahlen und müssen zeigen, dass der Handel auch den Menschen schadet. ‹Nur› wegen des Tierschutzes handelt leider kaum eine Regierung auf der Welt», sagt Plasse von der «Welttierschutzgesellschaft».

Und was, wenn sich die Eselpopulationen weiterhin massiv verringern? Gar von der Landkarte verschwinden? «Dann trifft vielleicht ein, was im ‹Under the Skin Report 2017› steht: Alle ‹Fahrzeuge› sind weg, das Land funktioniert nicht mehr.»

Baby-Esel sind jetzt alles, was du gerade brauchst

So kauft sich China Freunde in Afrika

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156Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Note 03.08.2019 22:07
    Highlight Highlight Alle diese Themen sind aufgemacht und dienen nur dem seit einem Jahr gestarteten Kulturkampf gegen China. Früher musste das Essen von Hunden herhalten.
    Eine milchgebende Kuh muss permanent schwanger gehalten werden, damit sie Milch gibt. Pelze werden in Europa wieder überwiegend aus echten Nerzen hergestellt etc. - die Natur ist Gebrauchsware - üben wie drüben.
  • Glücksbringer 03.08.2019 16:49
    Highlight Highlight Die Chinesen scheinen noch nicht zu wissen, dass das beste Wundermittel der dritte Halswirbel von Rechtsextremen ist.
  • Mike67 03.08.2019 16:19
    Highlight Highlight Allen Potenz-steigernden Mitteln zum Trotz, kleiner Freund bleibt klein und anscheinend auch die Intellingenz.
    Kaum zu glauben solch eine Naivität im Jahr 2019.
    • Ohniznachtisbett 03.08.2019 21:40
      Highlight Highlight Du darfst nicht vergessen: Ein Grossteil der Menschen die China aus der Armut geholt hat, in den letzten 20 Jahren, sind nun zwar zahlungskräftiger aber nicht besser gebildet. Das führt zu solchen Geschichten...
    • Nony 04.08.2019 12:26
      Highlight Highlight Egal wie dumm das Ganze erscheinen mag ... ich denke es ist fehl am Platz, wenn sich Menschen aus einer Gesellschaft mit wie vielen Religionsgemeinschaften eigentlich genau (?), die alle die einzig richtige Wahrheit predigen und deren Mitglieder Bachblüten Therapien, ebenso wie Homöopathie und sonstigen Unfug mit sich anstellen lassen und dafür auch noch jede Menge Geld ausgeben, .... (Auflistung unvollständig)... über die Bildung bzw. den Naivitätsgrad der Chinesen auslassen. Wie arrogant seid ihr denn wohl drauf?
  • davej 03.08.2019 15:44
    Highlight Highlight Ich dachte immer Länder wie die Schweiz, mit ihren Nahrungsmittelspekulationen seien Schuld, dass Millionen in Afrika verhungern. Oder der Schweizer Konzern Nestle, der das ganze Wasser in Afrika abpumpt und ausserhalb von Afrika verkauft, während in Afrika Millionen verdursten. Oder das verkaufen von Waffen an Afrikanische Diktatoren. Oder der Rohstoff und Diamantenraub. Aber anscheinend ist das Esel Problem wichtiger.
    Ps: Die bösen Chinesen bauen Krankenhäuser und vieles mehr in Afrika... und wir?
    • Neruda 03.08.2019 22:17
      Highlight Highlight Die Chinesen bauen nicht einfach weil sie nett sind Krankenhäuser in Afrika, das sind ganz schlaue Geschäftemacher, solche Sachen haben für sie einen Nutzen, auch wenn man diesen nicht gleich sieht. 😉
  • Pafeld 03.08.2019 13:32
    Highlight Highlight Ich glaube wohl kaum, dass wir uns über die Chinesen in diesem Fall lustig machen sollten, wenn es noch nicht einmal 10 Jahre her ist, dass wir die TCM in die Grundversicherung aufgenommen haben. Mit überwältigender Mehrheit.
  • Äduu 03.08.2019 12:08
    Highlight Highlight Traurige Sache, die Esel sind nur eine weitere Ressource, die in Afrika "abgebaut" wird. Was haben wir nur aus diesem Kontinent gemacht...
  • sylvia 03.08.2019 12:03
    Highlight Highlight Da sind wir wieder bei den allesfressenden Chinesen zur Steigerung der Potenz. Kann denen nicht mal jemand sagen, dass Steinmehl von der chinesischen Mauer das alles auch heilt und fördert? Vielleicht hört dann das Gemetzel an den Tieren mal auf.
  • Kausaler Denker 03.08.2019 11:46
    Highlight Highlight Sollte die Traditionelle Chinesiche Medizin irgendwann den Mensch selbst als Träger eines Wundermittels entdecken, wären wohl alle Probleme der Überbevölkerung gelöst.
  • Moggerli 02.08.2019 19:32
    Highlight Highlight Mich deucht es, dass China ein ziemlich gestörtes Verhältnis zu Tieren hat.
    Hunde, Katzen, Haie, Delphine, Elefanten, Esel...
    Entweder Delikatesse oder Potenzmittel!
    Einfach nur 😫😭🤮
    • Lioness 03.08.2019 00:51
      Highlight Highlight Vergesse nie den Moment im Supermarkt in Shanghai, als ich die lebenden Schildkröten sah und begriff, dass die dort nicht zum Zweck eines Haustiers verkauft wurden. Der Shanghaier Zoo war auch eher bedrückend. Hab meinen Besuch dort sehr bereut.
    • JoeyOnewood 03.08.2019 18:18
      Highlight Highlight Ziemlich imperialistische Einstellung, die scheinbar niemand hinterfragt. Es gibt auch Kulturen, die nicht verstehen können, dass wir Kalb und Rind essen, oder Schweine (die notabene intelligenter, als die meisten Tiere sind, die Moggerli da oben aufgezählt hat). Vom Pro-Kopf-Konsum an Fleisch allgemein, fang ich erst gar nicht ab.
    • Moggerli 03.08.2019 19:16
      Highlight Highlight Elefanten und Delfine sind übrigens auch sehr intelligent, ebenso sensibel! Schweine werden auch häufig unterschätzt. Ist ja aber nicht so, dass Chinesen keine Schweine oder Rinder essen. Unsere nicht genutzten „Säulischwänzli“ werden auch als Delikatesse nach China importiert, da sich der Durchschnittsschweizer lieber mit einem Filet auf dem Teller sieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • crona (1) 02.08.2019 18:50
    Highlight Highlight Es ist so populär, mit dem Finger auf die Chinesen zu zeigen! Aber wir vergessen dabei, dass wir Europäer es waren, die den Grundstock für Korruption und Ausbeutung legten. Nun sitzen wir zuhause, schauen auf unsere Handys, welche ohne Bodenschätze in Afrika gar nicht funktionieren würden, und sind empört, dass die Chinesen Hoden mögen. Wir haben den Bezug zur Realität weitestgehend verloren
    • Lioness 03.08.2019 00:53
      Highlight Highlight Wenn sie wenigstens Alles an den Eseln mögen würden. Sie nur des Felles wegen zu töten, ist genau so doof, wie Elefanten der Stosszähne wegen zu töten.
  • mrmikech 02.08.2019 17:55
    Highlight Highlight Jetzt wissen wir dass ein grosses teil der chinesen falten hat, dafür keine energie, kein liebesleben, und dazu noch viele tumoren. Und wissenschaft haben die offensichtlich auch nicht, sonst hätten sie keine eselhaut fressen müssen.

  • Alju 02.08.2019 17:47
    Highlight Highlight Die jungen / gebildeten Menschen in China sind weniger anfällig für solchen Humbug. Insofern hoffe ich, dass solche "Probleme" sich mit der Zeit – und hoffentlich rechtzeitig – lösen.

    Was bei den Chinesen problematisch sein kann, ist wie schnell sich Informationen (auch Fehlinformationen) dort verbreiten.
  • Leckerbissen 02.08.2019 14:52
    Highlight Highlight Hab grad mit meinem China-Smartphone diesen Anti-China-Kommentar verfasst. Die haben einen an der Waffel dort drüben. Nein ernsthaft, es liegt genau an Konsumenten wie mir und dir.
    • RatioRegat 03.08.2019 09:21
      Highlight Highlight Deswegen versuche ich, Produkte aus China zu vermeiden, was aber verdammt schwierig ist.
  • Lucida Sans 02.08.2019 13:46
    Highlight Highlight Ich mag keine Religion und schon gar keine Kirchen. Langsam macht sich in mir der Verdacht breit, dass die Kirchen nichts desto trotz eine wichtige Aufgabe erfüllen: Sie kanalisieren den Aberglauben. Vielleicht ist es wirklich so, wo dieser Kontrollmechanismus fehlt, blüht der Aberglaube mit all seinen kranken Ausprägungen.
    • ConcernedCitizen 02.08.2019 19:11
      Highlight Highlight Interessanter Gedanke!
  • Fountain Pen 02.08.2019 13:35
    Highlight Highlight Danke Reto für diesen interessanten, aber auch zum Denken anregenden Bericht.
  • Froggr 02.08.2019 13:27
    Highlight Highlight Die Chinesen sind eine echte Gefahr. Und noch immer gibt es Menschen, welche China in den Himmel loben, nur um Trump eins auszuwischen. Unglaublich und sehr beängstigend. Wir müssen etwas gegen die Chinesen unternehmen.
    • Satan Claws 02.08.2019 14:25
      Highlight Highlight @Froggr

      Sie wollen etwas unternehmen? Benutzen Sie doch einfach keine Geräte mehr welche in China produziert wurden.
    • davej 03.08.2019 15:47
      Highlight Highlight Ja die bösen Chinesen bauen in Afrika Krankenhäuser. Diese Unmenschen. Da ist Nestle viel besser und unsere Nahrungsmittelspekulanten... Frag doch mal was die USA in Afrika alles getan hat
  • Freethinker 02.08.2019 13:01
    Highlight Highlight Manchmal frage ich mich, ob es die Chinesen nur noch dank künstlicher Befruchtung gibt. Bei denen hat so ziemlich alles immer mit Potenzsteigerung zu tun... 🙄
    • Satan Claws 02.08.2019 16:25
      Highlight Highlight Der Absatz liegt vermutlich an der Bevölkerungsgrösse. Wetten hier gibt es prozentual genau so viele die auf solchen Humbug schwören.
  • rodolofo 02.08.2019 12:32
    Highlight Highlight Nach der Amerikanisch-Europäisch-Merkel'schen "Hilfe für Europa", mit noch mehr Multinationalen Konzernen, welche noch mehr Kleinbauern-Familien und Indigene von ihrem angestammten, aber nirgendwo schriftlich beglaubigten Land mittels Militär und Paramilitärischen Todesschwadronen vertreiben, im "Kampf gegen Terror und Drogenhandel", die es zwar tatsächlich gibt, die aber willkommene Vorwände sind für den Landraub zugunsten von Grossgrundbesitzern und Multinationalen Konzernen, kommt nun also auch die Chinesische Variante der "Hilfe für Afrika" so richtig in Gang...
    HIIILFEEE!
  • Gubbe 02.08.2019 09:05
    Highlight Highlight Der Dumme ist der Verkäufer, wenn er dem Scharlatan was verkauft, das er eigentlich gebrauchen könnte.
    • MiinSenf 02.08.2019 09:43
      Highlight Highlight mal schauen, wie smart du noch wärst, wenn du hungrig wärst...
    • ConcernedCitizen 02.08.2019 19:14
      Highlight Highlight Im Artikel geht es um Esel, welche gestohlen und dann verkauft werden. Es geht nicht um den Dummen, der seine Lebensgrundlage verkauft.
    • Wölfin 03.08.2019 14:41
      Highlight Highlight @MiinSenf
      Die Tiere werden ja nicht gegessen sondern nur die Häute abgezogen.
      Also kann der Hunger in Kenia nicht so gross sein :-(
  • dorfne 02.08.2019 08:57
    Highlight Highlight Was wir den Tieren antun, tun wir uns selber an. Einfach zeitfersetzt.
    • rodolofo 02.08.2019 12:39
      Highlight Highlight Irgendwann werden sich Tiere über uns hermachen!
      Zuerst die Pleitegeier, dann die richtigen Geier, dann die Hyänen, dann die Fliegen, dann die kleinen Krabbeltierchen und Würmer.
      Und dann hat die Tierwelt uns gefressen, nachdem wir ein Leben lang Tiere gefressen haben.
      Der Kreislauf beginnt wieder, wenn auch mit viel Mikroplastik und mit viel Krebs erregenden Pestizid-Rückständen, die jetzt ebenfalls mit zirkulieren...
  • Lucida Sans 02.08.2019 07:26
    Highlight Highlight Armselige Chinesen. Es muss mit deren Potenz nicht weit her sein. Tiger, Nashörner, was weiss ich noch und jetzt Esel .... was alles soll für deren Wahn noch hingemetzelt werden? Vielleicht könnte vom Staat verteiltes Viagra weiterhelfen. Oder schlicht eine andere Einstellung zur Sexualität.
    • Liselote Meier 02.08.2019 09:29
      Highlight Highlight Dir ist schon klar, dass auch die meisten hiesigen Arzneien tierische Inhaltstoffe haben auch Viagra?

      Eine pflanzliche Alternative ist z.B. die Ginseng-Wurzel.
    • Liselote Meier 02.08.2019 11:56
      Highlight Highlight Na, na, na nur schon damit die Tablette zusammenhält hat dies einen Lactose-Film => ein tierisches Produkt.

      Viele Medis haben nun mal auch tierische Inhaltsstoffe, verstehe nicht was alle die Daumen runter soll. Wissen das so viele nicht?
    • Liselote Meier 02.08.2019 19:09
      Highlight Highlight Na kann noch eins Draufsetzen in der Schweiz werden jährlich ca. 200 TONNEN Stopfleber importier hierzulande bekannt als „Foie gras“, habe ich früher auch unkritisch gegessen, da West-Schweizer Mom

      Hier zu Lande sieht man dies nicht so kritisch weil Tradition. Stopfleber zu Produzieren ist ja schon eine ziemliche Tierquälerei

      Und da wären wir beim Grundproblem. Tradition ist gut und Recht aber nicht wie es eben leider vorherrschend ist, Tradition der Tradition willen

      Und deswegen essen wir hier Stopfleber, die brauchen Eselhäute als Potenzmittel und in SA steinigen sie Menschen












    Weitere Antworten anzeigen
  • jruf 02.08.2019 03:44
    Highlight Highlight Jaja, mit demselben Finger auf die bösen Chinesen zeigen, mit dem man anschliessend auf seinem huawai smartphone auf alibaba ein Ladekabel für 1.- bestellt...
    • dorfne 02.08.2019 09:05
      Highlight Highlight Mit dem Kauf eines huawai würd ich ja nicht der Tierquälerei zustimmen. Die Schweiz hat ein Freihandelsabkommen mit China und BR Maurer ist begeistert von der neuen Seidenstrasse, die die restliche Welt schon jetzt auf den Weg in die Hölle schickt.
    • npe 02.08.2019 09:20
      Highlight Highlight Genau deshalb nutze ich keine Huawei Geräte und bestelle Zubehör in schweizer Shops.
    • Toerpe Zwerg 02.08.2019 09:34
      Highlight Highlight Huawei Smartphones bestehen aus Eselhoden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luzifer Morgenstern 02.08.2019 02:56
    Highlight Highlight Eine schmerzhafte Geschichte.

    Ich habe zufälligerweise die Melodie von Schindlers Liste gehört, als ich den Artikel gelesen habe. - Macht mir das nicht nach. Der Artikel wirkt noch schmerzhafter.

    Esel sind so süss. Liebenswert. Intelligent. Sie sind wie Hundewelpen mit der Kraft eines kleinen Pferdes. - Sage ich aus Erfahrung.

    Bei der Geschichte kriege ich wieder das Gefühl, es ist Zeit, wieder mehr vegan zu kochen. (Sagt ein Fleischfresser)

    Unbequem, ja.

    Blitze? Gerne und mit Begründung.
    • Ohniznachtisbett 03.08.2019 22:09
      Highlight Highlight Ich mag Esel auch sehr gerne. Als Samichlaus ist das ja selbstverständlich. Warum du aufgrund dieses Artikels auf Käse, Butter, Eier etc. verzichten willst, ist nicht ganz nachvollziehbar. Einfach immer auf die Herkunft der Produkte achten. Bio macht bei tierischen Produkten immer Sinn (Bio-Käse kommt quasi direkt der Kuh zugute), aber auch konventionelle Produkte z.B. Eier aus der Schweiz und Freilandhaltung ist gut. Aber will dir selbstverständlich nichts vorschreiben.
    • Luzifer Morgenstern 03.08.2019 22:40
      Highlight Highlight Es gibt da Kompromisse. Da hast du Recht.

      Aber diese Eselgelatine ist definitiv nicht vegan. Und das Töten von intelligenten, empathischen Tieren finde ich prinzipiell schwierig, auch wenn sie vorher eine glückliche Illusion von Freiheit erlebt haben.

      Wie siehst du das?

      Und wie kategorisch sollten wir uns an unsere ethischen Prinzipien halten?
    • Ohniznachtisbett 04.08.2019 10:33
      Highlight Highlight Nun, ich finde pragmathische Ansätze sind der reinen Ideologie grundsätzlich vorzuziehn. Ein Bsp.? Diese Esel in Afrika: Wir sind uns einig, es sind tolle Tiere. Intelligent, lieb, tüchtig. Sie sind dort aber auch unabdingbares Nutztier. Ohne diese Esel, können die Menschen nur schwer überleben. Der ideologische Veganeransatz sagt, dass auf Nutztiere generell und auf solche die gegessen werden im speziellen verzichtet werden soll. Sie sind also dagegen, dass diese so wichtigen Esel überhaupt geboren würden. Ideologie ist meistens paradox und sieht es meistens selbst nicht ein.
  • LalaLama 02.08.2019 01:56
    Highlight Highlight Was wollen die Chinesen mit all den Potenzmitteln? Sie haben ja "dank" der Ein-Kind-Politik keine Frauen mehr.
    • dorfne 02.08.2019 09:08
      Highlight Highlight An den Frauen liegts nicht. Die haben ja nichts zu sagen und müssen sich stets bereithalten, if you know what i mean.
    • rodolofo 02.08.2019 12:46
      Highlight Highlight Hahahaa!
      Das ist jetzt wirklich der "Kommentar des Tages"!
      Wenn dieser Chinesische Wahnsinn wenigstens eine Teil-Logik hätte!
      Aber diese Tatsache der fehlenden Frauen nach der Ein Kind-Politik, zeigt, dass der Chinesische Wahnsinn noch wahnsinniger ist, als es zuerst schien!
      Jetzt können die Chinesen WIRKLICH auf Augenhöhe mit der Trump'schen USA verhandeln!
      Zwei Supermächte des (selbst- und fremdzerstörerischen Wahnsinns...
  • barbablabla 02.08.2019 00:20
    Highlight Highlight Wieso nehmen die nicht die Esel die welweit in Mengen vertreten sind. Z. B in Bern findet man einige...
    • dorfne 02.08.2019 09:09
      Highlight Highlight Bitte beleidigen Sie den Esel nicht, das liebe, nützliche Tier.
  • Ruggedman 01.08.2019 23:32
    Highlight Highlight Als wären wir nicht schon längst genug Menschen auf diesem Planeten...
  • Maya Eldorado 01.08.2019 23:14
    Highlight Highlight Fünf alternativmedizinische Methoden werden in der Schweiz von der Grundversicherung übernommen.
    Eine dieser 5 Methoden ist TCM (=traditionelle chinesische Medizin).
    Bei diesem Artikel stieg in mir die Frage auf, ob wohl das mit den Eselshäuten bei uns in der TCM auch dazugehört?
    Bitte dieser Frage nachgehen.
    • Frausowieso 01.08.2019 23:27
      Highlight Highlight Ich denke schon.
    • Mäx Pauers 02.08.2019 01:20
      Highlight Highlight du weisst wer denkt und meint?
    • PeteZahad 02.08.2019 01:42
      Highlight Highlight Die TCM Behandlungen hier bestehen in erster Linie aus Akkupunktur und Schröpfen. Wenn etwas verschrieben/von
      KK bezahlt wird, sind es pflanzliche Inhaltsstoffe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steve46 01.08.2019 23:04
    Highlight Highlight China, China, China, immer mehr ist China der Grund dass Tiere von der Erde verschwinden!
    Aber zum Teil sind die afrikanischen Staaten auch selber Schuld und lassen sich auf Geschäfte mit den Chinesen ein und machen sich abhängig von ihnen...
    Aber das ein solches Volk in der heutigen Zeit immer noch glaubt, dass Pulver usw. von Tieren bei was für Beschwerden auch immer hilft verstehe ich nicht!
  • leu84 01.08.2019 21:44
    Highlight Highlight Und dafür wird die neue Seidenstrasse gebaut? Kann man dieses Ejakulat nicht mit Pekingentenresten herstellen?
    • Luzifer Morgenstern 02.08.2019 02:40
      Highlight Highlight Ich denke, die wenigsten würden dich prüfen, wenn du Gelatine aus der Migros verbröselst.
  • [CH-Bürger] 01.08.2019 21:24
    Highlight Highlight kann den Chinesen mal jemand klar machen, dass das Horn der Nashörner aus demselben Grundmaterial besteht wie die menschlichen Fingernägel? 🤓
    und muss es denn unbedingt ESELhaut sein - geht nicht auch was anderes...? 2-beiniges...? 🤭
    • Auric 01.08.2019 22:07
      Highlight Highlight Straussenhaut?
    • [CH-Bürger] 01.08.2019 23:44
      Highlight Highlight 😂
    • Mäx Pauers 02.08.2019 01:23
      Highlight Highlight Nepalesen sind leider ausgegangen, aber der Küchenchef empfiehlt...

      *Trommelwierbel*

      ... Esel
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoodoo 01.08.2019 21:01
    Highlight Highlight Kollektiver Wahnsinn! Tigerknochen, Nashorn, Eselhaut, ... alles für ein bisschen Plazeboeffekt und Aberglauben!
    In unserer Gegend schlucken die Gläubigen zum Glück meist nur Milchzucker und geschüttelten Alkohol...!
    • Team Insomnia 01.08.2019 22:44
      Highlight Highlight Und jede Menge Anti Depressiva😉
    • Nelson Muntz 01.08.2019 23:06
      Highlight Highlight Evtl die Haut von Eselhsutfressern?
    • Corto Maltese 02.08.2019 04:26
      Highlight Highlight Naja...sehr viele Mumien aus Ägypten fielen den Grabräuber in die Hände und wurden in europäischen Apotheken pulverisiert verkauft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wah Wah Watson 01.08.2019 20:46
    Highlight Highlight Mir ist wirklich nicht klar, wieso eine traditionelle/volkstümliche medizin zutaten verwendet, die nicht heimisch sind(es fallen ja nicht nur esel zum opfer). Hinzu kommt, dass in china eine riesen nachfrage besteht, die sie selber nicht mehr decken können. Das macht mir schon ein bisschen sorgen...
    • Frausowieso 01.08.2019 23:28
      Highlight Highlight Homöopathische Mittel beinhalten auch diverse tierische Grundstoffe z.B. von Delfinen.
    • Lucida Sans 02.08.2019 07:28
      Highlight Highlight Aluhüte nicht zu vergessen.
  • My Senf 01.08.2019 20:36
    Highlight Highlight China 🇨🇳 ist unserer Gesellschaft eben sooo überlegen
  • dmark 01.08.2019 20:23
    Highlight Highlight Es ist schon irgendwie erschreckend, was sich Chinesen so alles einwerfen, nur um damit ihre "Grösse" kompensieren zu wollen.

    Hierzulande kaufen sich die "Eingeschränkten" wenigstens nur grosse Autos... ;)
    • aglio e olio 01.08.2019 20:34
      Highlight Highlight Und manchmal auch Waffen...
      *duckundweg
      😀
    • dan76 03.08.2019 14:10
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣
  • redeye70 01.08.2019 20:13
    Highlight Highlight Und viele Afrikaner glauben immer noch China wolle ihnen helfen.
    • [CH-Bürger] 01.08.2019 21:19
      Highlight Highlight @redeye:
      vielleicht ist den Afrikanern auch einfach das 💰 zu verlockend...?!
    • Rabbi Jussuf 02.08.2019 01:34
      Highlight Highlight redeye
      Nicht die Chinesen klauen die Esel. Das sind die Afrikaner selber!
      Das System hat schon damals beim Sklavenhandel in Afrika bestens funktioniert.
    • Luzifer Morgenstern 02.08.2019 02:49
      Highlight Highlight Wer noch nie in einem Land gelebt hat, das mit der Steuerhinterziehung der Ausländer viel Geld verdient hat, werfe den ersten Stein.

      Geld ist Investitionen. Die Schweiz hat nicht so richtig fett investiert. Jetzt haben andere ihre Schuldbriefe da platziert. Und was wollen wir tun?

      Im Grossen Rahmen ist die Ethik der Geldgeber die wirkungsvolle Ethik. Wollen wir zu den Geldgebern (i.e. Ethikmeistern) werden?

      Wer macht mit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 01.08.2019 20:00
    Highlight Highlight was für eine story !
    schickt den fehr wieder mal nach afrika !

    mehr so zeugs, das augen öffnet !
    • Reto Fehr 01.08.2019 21:17
      Highlight Highlight Danke. Persönliches Fernziel ist ja eine Zweigstelle in Kapstadt😉
    • Magenta 01.08.2019 23:07
      Highlight Highlight Jaja, ausgerechnet Kapstadt. Die europäischste aller aller afrikanischen Metropolen. Sorry, wenn Du ernsthaft aus Afrika Bericht erstatten möchtest, dann ist Kapstadt als Base nicht wirklich ernst zu nehmen.
    • Reto Fehr 02.08.2019 08:22
      Highlight Highlight @Magenta: Es war ein langer Auswahlprozess. Am Ende waren neben Kapstadt noch Bangui und Ouéléssébougou aus dem «richtigen Afrika»🤓 im Rennen. Was ja nur wenige Leute wissen: Das sind die Schwesterstädte der Orte des «richtigen Europas»😲😉.

      Aber dann musste ich sagen: Dort gibt's weder Biltong noch Gatsby - und der Entscheid war gefallen👍
  • El Vals del Obrero 01.08.2019 19:58
    Highlight Highlight Haben denn nur Häute von jungen Eseln diese angebliche Heileigenschaft?

    Sonst gäbe es doch eine einfache Lösung: Die Häute verkaufen, nachdem die Esel eines natürlichen Tod gestorben sind. Die Haut wird mit dem Alter ja kaum weniger. So könnten sie als traditionelle Arbeitstiere und als Hautlieferanten genutzt werden.

    Aber die menschliche Gier will diese paar Jahre wohl nicht abwarten.
    • Kruk 01.08.2019 20:43
      Highlight Highlight Um die paar Jahre geht es wohl.

      Inzwischen ist sicher der eine oder andere aufgesprungen und hat eine Eselszucht eröffnet. Das wird Geld bringen.

      Kommt nach dem Poulet aus Brasilien und dem Rindfleisch aus Argentinien, die Esel aus Angola?
    • Auric 01.08.2019 22:23
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht die Eselhaut..... die dürfen gerne jeder einzelne Eselhaut bekommen, ich hab keine Verwendung dafür...

      Das Problem ist das die Eselhaut die Haifischflossen, die Nashorn-Nasen, die Tigerpimmel nicht bewirtschaftet werden, wenn es einen Markt für Tigerpimmel gibt damn müssen Tiger gezüchtet und Pimmel produziert werden. Einfach alle anschiessen und kastrieren ist nicht nachhaltig, und das ist das Problem. Schweizer Kaviar ist nicht das Problem, die Hersteller killen nicht alle ihre Fische für den schnellen Profit, die Anrainer am Kaspischen Meer killen nur.
  • Gawayn 01.08.2019 19:55
    Highlight Highlight Na toll
    Da gab es doch diese Spendenaktion Esel für Afrika.
    Jeder afrikanischen Familie einen Esel zur Verfügung zu stellen.

    Hat ja waaahnsinnig viel gebracht...
    • aglio e olio 01.08.2019 20:38
      Highlight Highlight Ob dies von den Chinesen initiiert wurde? 🤔 Watson, werd' deinem Namen gerecht und ermittle.
      😀
    • Corto Maltese 02.08.2019 04:32
      Highlight Highlight In einem weiterführenden Link in diesen Artikel verweist auf eine Reportage von France 24. Sehr aufschlussreich. Problem besteht anscheinend hauptsächlich in Kenia. Andere Länder haben dies anscheinend verboten.
    • Reto Fehr 02.08.2019 08:37
      Highlight Highlight @corto Maltese: In Kenia ist's am schlimmsten. Aber auch in diversen anderen Ländern Afrikas existiert das Problem.
  • no-Name 01.08.2019 19:50
    Highlight Highlight Ich lese gerade wie wir chinesen für ihre delikatessen verurteilen, im selben blatt welches einen stopflebervertedigungsartikel geschrieben hat, während meine ganze nachbarschaft kuh, schwein, poulet und fisch aufm grill hat.....

    Dies nur als urteilsfreier gedankenanstoss.
    • lilie 01.08.2019 20:01
      Highlight Highlight @no-name: Bitte nochmals lesen: Die Chinesen wollen die Esel nicht als Delikatesse, sondern kochen ausschliesslich die Haut aus, weil die so gewonnene Gelatine angeblich heilende Kräfte habe.
    • Filzstift 01.08.2019 20:11
      Highlight Highlight Nur wird das Tier verwertet... beim Esel nur die Haut.
    • Ribosom 01.08.2019 20:15
      Highlight Highlight Unser Fleisch wird aber nicht von Dorfbewohnern geklaut, die darauf angewiesen sind.
      Ausserdem verwenden wir (mehr oder weniger) das ganze Tier, während Chinesen nur ein spezielles Teil/Organ wollen und dafür das ganze Tier sterben muss.
      Und ja, ich bin gegen Stopfleber und Kaviar, esse Eier vom Demeterhof und Biofleisch👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nurmalso 01.08.2019 19:49
    Highlight Highlight Gelatine aus Menschenhaut heilt Dummheit...


    LOOOOOOS schnappt sie euch...
    • So en Ueli 01.08.2019 21:09
      Highlight Highlight Also to be specific, Gelatine aus chinesischer Menschenhaut. Dann wäre eventuell dort das Problem der Überbevölkerung auch gelöst. (Achtung enthält schwarzer Humor)
  • Auric 01.08.2019 19:39
    Highlight Highlight Jedem Esel eine kleine Dosis eine radioaktiven Isotops wie Cobalt 60 verabreichen und das kommunizieren, das gleiche mit den Hörner der Nashörner und den Tigern auch was verpassen.

    Man kann das Problem nur auf der Käuferseite lösen, und mit dem bösen Atom kann die hässlichste und der impotenteste abgeschreckt werden.
    • goldmandli 01.08.2019 20:13
      Highlight Highlight Kann man auch gleich auf Kühe, Schweine, Hüner etc. ausweiten. So werden nicht nur Tierleben sondern auch unsere Erde verschont.
  • Scaros_2 01.08.2019 19:32
    Highlight Highlight Wir zerstören unseren Planeten. Einmal mehr.
    • vamosT 01.08.2019 20:28
      Highlight Highlight Ich finde es faszinierend, wie einige Menschen immer gerade ein "wir" aus allen Situationen machen. Sind Sie bei dieser Esel-Geschichte irgendswie beteiligt? Also ich nicht, deshlab gehöre ich auch nicht Zum "wir".
    • Kruk 01.08.2019 20:46
      Highlight Highlight Bei den einen sind es Esel bei den anderen Rinder oder sonst was. Es sind trotzdem immer noch "wir" Menschen.
    • TERO 01.08.2019 21:10
      Highlight Highlight @vamos T
      so nebenbei..
      "Wir" gleich Menschen.
      oder bist du kein Mensch... 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Starforrze 01.08.2019 19:27
    Highlight Highlight Zuerst die Vaquitas bei Kalifornieren und nun die Esel in Afrika. Was ist da los in China?
    • michiOW 01.08.2019 21:45
      Highlight Highlight Zu viel Geld für die Menschen anscheinend.

    • Die_andere_Perspektive 02.08.2019 05:49
      Highlight Highlight Anscheinend massive Potenzprobleme...
    • dorfne 02.08.2019 09:00
      Highlight Highlight Mensch und Tier sind in China nur Produktionsmittel. Und das in einem kommunistischen Land. Raubritterkapitalismus als kommunistische Staatsdoktrin!
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 01.08.2019 19:27
    Highlight Highlight Die meisten Esel in Westafrika verenden eh nach wenigen Jahren an Magenverstopfung durch gefressene Plastiktüten...leider kein Scherz.
  • trichie 01.08.2019 19:26
    Highlight Highlight Strategie: den Chinesen klarmachen dass die Hoden von <wer oder was auch immer uns bedroht oder nervt> potenzsteigernd wirkt und sich das Problem dann von selbst lösen lassen *sarkasmus aus*
    • Menü 1 mit Suppe 01.08.2019 20:13
      Highlight Highlight Trump ;-)
    • So en Ueli 01.08.2019 21:12
      Highlight Highlight Die Hoden vom kleinen dicken Nordkoreaner. Eventuell löst sich so das Problem dort oben von alleine.
    • Firefly 01.08.2019 22:56
      Highlight Highlight Mücken!!! die sind extrem gesund, überigens auch für die Westler, und fast vegan. Die haben zwar keine Hoden aber dafür einen Stech-Rüssel; Viagra hoch zwei!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Da Fü 01.08.2019 19:26
    Highlight Highlight Das macht mich sehr traurig, das wusste ich nicht. Esel sind wunderbare Tiere, die viel Freude machen können.
    Irgendwie gilt in China so einiges als Delikatesse, immer auf Kosten ganzer Arten.
    • Kruk 01.08.2019 20:17
      Highlight Highlight Ja, wir züchten unser Essen wenigstens selber...
      Oder in Brasilien, Argentinien, Australien und Vietnam.
    • Kruk 01.08.2019 20:22
      Highlight Highlight Wenn wir eine Milliarde wären?
    • Firefly 01.08.2019 23:03
      Highlight Highlight Naja, früher gabs auch viel mehr grosse Tiere in Europa. Alles ausgerottet und vertrieben... Wir haben ja nur noch ein paar Stadtfüchse und scheue Luchse.
  • Morbus Cithara 01.08.2019 19:24
    Highlight Highlight Und immer geht es um's Pimmeli 🤮
    • TERO 01.08.2019 21:18
      Highlight Highlight vergiss nicht die Falten.. 😰

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Die Afrikanische Schweinepest wütet gerade in China. Ein Drittel der gesamten dortigen Schweinepopulation ist der Krankheit bereits zum Opfer gefallen. Die Regierung spielt die Sache herunter, hat aber mittlerweile Massnahmen eingeleitet.

Im August letzten Jahres ist in China die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Wie die Business Times China berichtet, hat die Viruserkrankung bereits über 100 Millionen Schweine auf dem Gewissen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Schätzungen gehen von bis zu 200 Millionen toten Tieren bis Ende Jahr aus – das wären mehr als ein Viertel der globalen Schweinepopulation.

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