Coronavirus
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La Ramblas is seen empty in Barcelona, Spain, Sunday, March 15, 2020. Spain's government announced Saturday that it is placing tight restrictions on movements and closing restaurants and other establishments in the nation of 46 million people as part of a two-week state of emergency to fight the sharp rise in coronavirus infections. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms. For some, it can cause more severe illness, especially in older adults and people with existing health problems. (AP Photo/Emilio Morenatti)

Die wohl berühmteste Strasse Barcelonas «La Rambla» ist leergefegt – normalerweise tummeln sich hier hunderte Menschen. Bild: AP

Diese Grafiken zeigen, wie dramatisch der Tourismus eingebrochen ist

Overtourism war gestern – durch Corona kämpfen viele Touristenorte ums Überleben. Erste Zahlen zeigen, wie deutlich die Spuren sind, die Covid-19 hinterlässt.



Der internationale Tourismus verzeichnete seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 ein ununterbrochenes, überdurchschnittliches Wachstum. Im Jahr 2018 haben insgesamt 1,4 Milliarden Menschen eine touristische Reise ins Ausland gemacht. Damit ist die Zahl der Auslandreisenden seit 1950 um mehr als das Fünfzigfache gestiegen.

Und ein Ende des Wachstums war nirgends in Sicht. Der Tourismus entwickelte sich so rasend schnell, dass nicht nur viele Orte unter Overtourism klagten, sondern auch die Prognosen schnell überholt schienen: Die 2011 von der Welttourismusorganisation (UNWTO) prognostizierte Zahl von 1,8 Milliarden Touristinnen und Touristen, die ins Ausland reisen, könnte schon Mitte der 2020er Jahre statt 2030 erreicht werden, hiess es noch letztes Jahr.

Prognose aus dem Jahr 2011

Internationale Touristenankünfte Prognose von 2011

Bild: watson/unwto

Dann kam Corona.

Im Mai hat die UNWTO den World Tourism Barometer mit Fokus auf die Covid-19-Krise veröffentlicht. Der Bericht zeigt, wie stark die Branche weltweit eingebrochen ist – und welche Auswirkungen dies hat.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die Tourismus-Branche befindet sich im freien Fall

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Bild: watson/unwto

Noch nie in seiner Geschichte erlebte der internationale Tourismus einen derartigen Einbruch wie im Jahr 2020. Die UNWTO rechnet mit einem Einbruch von 58 bis 78 Prozent der internationalen Touristenankünfte. Damit dürften rund eine Milliarde Ferienreisende auf einen Schlag wegfallen.

Die drei Szenarien gehen von Grenzöffnungen im Juli (Szenario 1), September (Szenario 2) und Dezember (Szenario 3) aus. Dass einzelne Länder nun bereits früher ihre Reiserestriktionen lockern, könnte den Einbruch allenfalls etwas mildern.

Der Start ins Jahr 2020 verlief dramatisch

watson/unwto

*Zahlen für 2020 noch provisorisch. Bild: watson/unwto

Die Coronakrise traf den Tourismus in seiner schwächsten Saison, anfangs Jahres. Auch wenn die Zahlen für die ersten Monate des Jahres 2020 noch provisorisch sind – es wird ein sehr deutlicher Einbruch im Vergleich zu den Vorjahren geben.

In Asien ist der Tourismus schon früh eingebrochen

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Bild: watson/unwto

Besonders früh war der Einbruch in Asien zu erkennen, wo die Pandemie ihren Ursprung hat. Bereits für Februar ist ein ungewöhnlicher Rückgang zu verzeichnen, im März fiel die Zahl dann um rund zwei Drittel.

In Europa verlief der Start ins Jahr gut – doch dann kam Corona

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Bild: watson/unwto

In Europa bewegten sich die Touristenzahlen im Januar und Februar noch im üblichen Rahmen, sogar leicht über den vorherigen drei Jahren. Im März wurde aber deutlich weniger gereist, die Zahlen brachen um rund die Hälfte ein.

Bis zum 20. April hatte jedes Land der Welt Einreisebeschränkungen

Einreisebeschränkungen

Bild: watson/unwto

Diese Zahlen verwundern wenig, hatten doch alle Länder dieser Welt Ende April Einreisebeschränkungen. Anfangs März hatten nebst vereinzelten Staaten erst Länder in Asien und Ozeanien Beschränkungen eingeführt.

Entsprechend brachen die Zahlen ein

watson/unwto

Bild: watson/unwto

Wie sehr die Branche allein in diesen ersten drei Monaten 2020 gelitten hat, zeigen die Vergleiche mit den Vorjahren. Während es zunächst jährliche Zuwachsraten gab, brach die Zahl der Tourismusankünfte schon kurz nach Beginn des Jahres – und nach Ausbruch der Krise in China – ein. Für den Monat April gibt es noch keine Zahlen.

Wie lange es brauchte, bis sich die Branche von früheren Krisen erholte

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Bild: watson/unwto

Wie schnell sich die Industrie erholen wird, ist schwierig abzuschätzen. Einen Anhaltspunkt gibt der Blick auf die Erholungszeit nach den drei letzten Krisen: Die Terroranschläge vom 11. September 2001, das SARS-Virus im Jahr 2003 und die globale Wirtschaftskrise im Jahr 2009.

Bis wieder gleich viele Touristen unterwegs waren, hat es damals zwischen 11 und 19 Monate gedauert. In der aktuellen Krise dürfte es deutlich länger dauern – schliesslich sind die Einbrüche der Zahlen kaum mit den bisherigen zu Vergleichen (siehe Grafik 1).

Betroffene Mitarbeiter

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bild: watson/statista/wttc

Leidet der Tourismus, leiden auch seine Mitarbeiter. Und das sind Millionen: Die Welttourismus-Organisation WTTC geht davon aus, dass jede zehnte Arbeitsstelle weltweit dem Bereich Reisen und Tourismus angehört. Darunter fallen auch Piloten, Köche in Tourismusdestinationen und weitere indirekt durch den Tourismus betroffene Berufe.

Den direkten Anteil machen effektiv auf Freizeit- und Geschäftsreisen betroffene Jobs aus, beispielsweise Angestellte eines Nationalparks. Dieser direkte Teil kommt auf rund 3,3% des weltweiten Bruttoinlandproduktes.

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Töfflirocker1970 24.05.2020 22:27
    Highlight Highlight Ich stehe für den langsamen Tourismus.

    Zum Beispiel habe ich eine Töfflifahrt nach Schweden geplant. Vorletztes Jahr ist die Idee entstanden, letztes Jahr aus beruflichen Gründen verschoben. Ich hoffe nun, dass die Grenzen rechtzeitig öffnen, damit es dieses Jahr hinhaut.
    • Maria R. 24.05.2020 23:01
      Highlight Highlight Mutige Idee. Da brauchste echt Eier. Danach vielleicht sogar einen Satz neue.
      😂
      Ich habe mir echt auch schon einmal überlegt, ein schönes, altes Schnäpperli zu kaufen. Aber weiter, als bis ins Tessin, würde ich wohl kaum fahren. Das Alpenbrevet vielleicht noch. Aber über 2000 Kilometer one way?
    • Namenloses Elend 25.05.2020 01:18
      Highlight Highlight Ich habe vor drei Jahren ein Auto für 500.- im Ricardo geschossen und bin damit bis nach Tajikistan gefahren. 😅😅 Das klappt schon, Maria innerhalb Europa bist du eh safe, mit nem ETI Schutzbrief hast du überall Pannendienst. 😉 Also Hopp, nur Mut, Roadtrips sind was tolles!


      Und dem Töffliabenteurer empfehle ich den Sitz zusätzlich gut zu polstern, sonst fallen dir die Eier ab, bevor du Hamburg erreicht hast. 😆😆
  • moedesty 24.05.2020 17:39
    Highlight Highlight nicht mehr lange und ab geht's in die ferien. noch ein paar Wochen un der coronahype wird vorbei sein.
  • merecedes 24.05.2020 17:36
    Highlight Highlight Die Welt ist im Umbruch. Was den Tourismus betrifft ist weniger sicher besser in Anbetracht der Menschenmassen, welche mancherorts anzutreffen waren. Das bringt aber auch Opfer. Für die persönlichen Schicksale, diejenigen welche ihre Jobs verlieren tut es mir leid.
  • Notabik 24.05.2020 17:34
    Highlight Highlight Bis der Tourismus wieder brummt können die Motorradfahrer ja weiterhin ganze Landstriche und das ganze Schweizer Volk in Lärm Geiselhaft nehmen. Und darüber hinaus.
    • MasterPain 24.05.2020 18:48
      Highlight Highlight Und du das ganze Schweizer Volk in Nörgelhaft...
    • Waldegg 24.05.2020 20:40
      Highlight Highlight Sie wohnen wohl einfach zu nahe an der Strasse...
    • Notabik 25.05.2020 05:24
      Highlight Highlight @Waldegg
      Luege vom Bärg is Tal, ghöre nor Motorrad Lärm...
  • Mutzli 24.05.2020 16:57
    Highlight Highlight Ist wirklich tragisch für die Tourismusindustrie und die damit zusammenhängenden Branchen. Was man jedoch meiner Meinung nicht vergessen sollte, ist die Tatsache, dass selbst bei einem guten weiteren Verlauf der Covid-19 Krise (z.B. Impfstoff nächsten Frühling, Behandlungsmethoden etc.), Massentourismus der "alten Schule" leider ohnehin nur ein begrenztes Zeitfenster mehr hat. Ganz besonders der für uns in der Schweiz wichtige Wintertourismus: Eindämmung der Erwärmung auf 1.5° bis 2050 wird immer wie schwieriger & die Tourismusbranche muss sich da dringend was überlegen.
  • Negan 83 24.05.2020 15:34
    Highlight Highlight Schade ist es allemal. Aber ich sehe es Positiv. Man kann durch die Stadt laufen ohne Touristen aufläufe!
  • WHYNOT 24.05.2020 15:19
    Highlight Highlight Ach ja, wen wundert‘s! Diejenigen, die gewarnt haben, dass die Nebenwirkungen der Behandlung weit gravierender als COVID19 sein könnten, wurden mundtot gemacht und teilweise als Verschwörer verunglimpft und jegliche Diskussion vereitelt. Nun 8 Wochen später haben wir alleine in den USA 35 Mio. Arbeitslose, 10 Mio. Homeless, Hertz, Argentinien, Ecuador und Libanon sind bereits zahlungsunfähig und Italien kann sich dank der Vergemeinschaftung der EU Schulden vorerst retten. Leid und exorbitante Kosten schultern Mittelstand und KMU-Inhaber deren Lebenswerk durch die Massnahmen zerstört wurde🥵
    • Max Dick 24.05.2020 16:10
      Highlight Highlight Wäre dem KMU-Inhaber denn mehr gedient gewesen, wenn er gestorben wäre, als wenn sein KMU Pleite geht?
    • WHYNOT 24.05.2020 16:31
      Highlight Highlight @Max Dick, Vergleich hinkt aber gewaltig, nehmen die Infektionszahlen doch bereits seit Mitte März ab und die Mortalitätsraten wären daher aller Vorausicht nach auch tief geblieben, hätte man den Lockdown bereits Mitte April aufgehoben. Ferner müsste man, um bei Ihrem Vergleich zu bleiben, dann auch all die Suizid-, Herzinfarkt etc. Toten mit in diesem naiv anmutenden Trade-Off dazu zählen. Von weiteren Kollateralschäden mal abgesehen.
    • Max Dick 24.05.2020 16:57
      Highlight Highlight Ehm genau wegen dem von dir kritisiertem Lockdown ist die Mortalität derart heruntergekommen, resp. sie hat gar nie Lombardei-Ausmass oder noch schlimmer angenommen. Und wie sich die Zahlen entwickelten, konnte damals halt niemand voraussagen, resp. man kann es erst für ein paar Wochen rückwirkend sagen. Daher lachhaft den BR jetzt wegen des Zeitpunktes der Aufhebung zu kritisieren.

      Es gab in der CH kaum mehr Suizide wegen des Lockdowns. Herzinfarkte dürften eher rückläufig gewesen sein. Und sonstige Kollateralschäden in Sachen Menschenleben sind mir auch nicht bekannt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MyPersonalSenf 24.05.2020 14:52
    Highlight Highlight Ich kann mir das lächeln nicht verkneifen, sorry. Ich kann mich bis noch vor kurzem an persönliche Anfeinfungen und graffitis mit "tourists go home" in barcellona und san sebastian erinnern.. und jetzt?
    • Lebenundlebenlassen 24.05.2020 17:19
      Highlight Highlight Naja ich denke diejenigen die das geschrieben haben sind nicht diejenigen die jetzt motzen, dass sie fernbleinen, sondern zufrieden sind...
    • tellmewhy 25.05.2020 09:01
      Highlight Highlight In Spanien darf man frühestens ab Juli einreisen. Madrid und Katalonien waren am schwersten betroffen.
      Ausserdem sind auf dem Bild die Bäume noch kahl, das ist sicher während des Lockdowns, da durfte keiner raus, der da wohnt.
  • Mira Bond 24.05.2020 14:45
    Highlight Highlight Der Tourismus hat in den letzten Jahren ungesunde Tendenzen angenommen und laut dieser Statistik wäre der Anstieg in den nächsten Jahren nochmals erheblich gestiegen. Ich reise fürs Leben gerne, doch ich habe schon vor der Coronakrise meine Reisen besser dosiert und angefangen nachhaltiger zu gestalten (dem Klima zuliebe). Ich hoffe, dass das Reisen in Zukunft wieder möglich sein wird, aber bitte nicht im gleichen Stil wie vorher.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 24.05.2020 17:58
      Highlight Highlight Es ist wunderbar, wie immer mehr Leute aus den reicheren Staaten der Erde sich grundsätzliche Gedanken über das Reisen machen und dies nun ökologischer gestalten willen. Trotzdem bleibt ein fahler Nachgeschmack, denn wenn jeder Mensch auf der Welt so reisen würde wie Sie, ginge das auch nicht. So haben wir die Privilegien mehr Ressourcen auf Kosten der Ärmeren verbrauchen zu dürfen. Fürs gute Gewissen kann man noch einen Beitrag an eine Hilfsorganisation spenden und das Lob von Freunden abholen. Und alles kann weiter gehen wie bisher.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 24.05.2020 14:31
    Highlight Highlight Ja, Tourismus findet im Jahr 2020 nicht statt. Nächstes Jahr sieht es besser aus und in 5 Jahren wird es wieder gleich sein wie eh und jeh.
    • moedesty 24.05.2020 17:40
      Highlight Highlight wer sagt dass es nicht stattfindet? du? watson? sobald die grenzen wieder offen sind geht's wieder weiter.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 24.05.2020 18:02
      Highlight Highlight Sie müssen das nicht wörtlich nehmen, viel mehr im Sinne von: 2020 ist für den Tourismus ein hartes Jahr, nächstes Jahr wird es wohl besser und in 2025 ist wohl alles wieder wie vor Corona. Es gibt leider Leute, denen muss man alles haargenau erklären, moedesty. Aber ja, sobald die Grenzen wieder offen sind, das haben Sie richtig antizipiert, wird es wieder mehr Touristen geben.
    • moedesty 25.05.2020 01:24
      Highlight Highlight denkst du im ernst es wird wieder 5 jahre gehen bis zur Normalität? Man hat in basel ja gesehen wie lange es geht bis die leute wieder normal in den ausgang gehen. eine woche? und genau so wird es mit dem tourismus gehen. wenn corona in diesem winter kein thema mehr ist, dann wird der tourismus nächstes jahr wieder normal sein. nicht alle lassen sich wie du von den medien beeinflussen. 95% der menschen gibt einen schei** auf corona ausser sie werden mit notstände gezwungen. wenn man jemanden etwas erklären muss, dann dir.
  • Benjamin Keller 24.05.2020 14:28
    Highlight Highlight Man darf das ja nicht sagen im 2020, aber...

    ...bitte fliegt wieder.

    Ich möchte meinen Job gerne wider zurück.
    • Der Bademeister 24.05.2020 14:42
      Highlight Highlight Mit dem Thema Rückerstattung hat die Branche selber viel Goodwill verspielt.

      Zudem wohin sollen wir fliegen?Was passier wenn wir dann krank werden?

      Ne zu unsicher für 2020
  • Sensei 24.05.2020 14:19
    Highlight Highlight Und auch in der Schweiz vergisst man im Moment oft, dass tausende Arbeitsplätze am Outgoing-Tourismus hängen. Dass sogar der Bundesrat zu Ferien in der Schweiz aufruft ist daher stossend.
    • Peter R. 24.05.2020 14:32
      Highlight Highlight Ich finde es gut, dass der Bundesrat die Bevölkerung ermuntert, in der Schweiz Ferien zu machen. Ich denke, dass die Corona-Krise viel dazu beiträgt, dass einige Leute hier sich überlegen wieder vermehrt die Dienste, Läden, Orte der Schweiz zu berücksichtigen. Qualität, Sauberkeit, Zuverlässigkeit, Disziplin stimmt auch wenn die Preise halt ein bisschen höher sind als im Ausland.
    • Stinkstiefel 24.05.2020 14:33
      Highlight Highlight Die Rede war wirklich ein Highlight.
      Direkt nach dem Beschluss zur Rettung der Swiss und damit des Flughafen Zürichs die Bevölkerung zum Daheimbleiben aufrufen.

      Konnte mir das Grinsen nicht verkneifen.

      Nun denn, an mir soll's nicht liegen. Werde diesen Sommer falls möglich sowohl ans Meer fliegen als auch in die Schweizer Berge fahren.

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