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Gebühren sind nicht genug

Wieder ein Kredit über 250 Millionen – die SRG lebt trotz Milliarden an Gebühren auf Pump



Kaum hat der Nationalrat beschlossen, dass die SRG künftig über eine Mediensteuer finanziert werden soll, wird das ganze Ausmass ihrer Schuldenwirtschaft bekannt: Während 15 Jahren hatte sie einen Nettoverlust von 275 Franken erwirtschaftet. Wie die «SonntagsZeitung» schreibt, musste die SRG im letzten Oktober nochmals einen neuen Kredit von 250 Millionen Franken aufnehmen.

Nur dank der Aufwertung eigener Immobilien, dem Verkauf von Liegenschaften und der Aufnahme mehrerer Darlehen konnten Liquiditätsengpässe verhindert werden. Und das trotz stetig gestiegener Gebühreneinnahmen: Allein im Jahr 2012 erhielt die SRG 1,2 Milliarden Franken aus dem Topf der Billag.

Um finanzielle Engpässe zu verhindern, musste die SRG immer wieder grössere Kredite aufnehmen. Das ist genaugenommen eine Verletzung des bundesrätlichen Auftrags: Die Regierung setzt die Gebührenhöhe fest und verlangt von der SRG, dass sie mit den vorhandenen Mitteln wirtschaftet.

Im Oktober 2013 musste die SRG bei der Postfinance ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 250 Millionen Franken aufnehmen – drei Monate, nachdem die letzte Tranche des vorherigen Darlehens zurückbezahlt worden war. (rey)

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