Kommentar
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epa07646259 Real Madrid's new soccer player Eden Hazard poses for the photographers during his presentation at Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain, 12 June 2019. Belgian Eden Hazard has signed a five-seasons-contract with Real Madrid after Spanish LaLiga's club Real Madrid reached an agreement with Chelsea FC for his transfer for 100 million euro plus 30 on variables.  EPA/Rodrigo Jimenez

Eden Hazard wechselte im Sommer von Chelsea zu Real Madrid. Solche Transfers wären weiterhin möglich, aber seltener. Bild: EPA/EFE

Kommentar

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Man darf ja mal laut denken. Als ich mich heute Morgen durch die vielen Transfergerüchte scrolle, kommt mir eine Idee. Sie würde den Fussball revolutionieren und viele Fans glücklich machen.



Die Transferzeit ist für viele Fans ein Highlight. Man darf spekulieren, wer zu seinem Lieblingsklub kommt. Davon träumen, wie sehr die Neuverpflichtung X einschlägt. Hoffen, dass das Supertalent Y auch eine Liga höher alle Gegner schwindlig dribbelt. Und daran glauben, dass die Karriere von Routinier Z nach vier schwierigen Saisons genau jetzt nach dem Transfer noch einmal Schwung aufnimmt.

Aber in der Transferzeit erkennen wir auch, was uns am Fussball heute alles stört. Dass die Grossen immer grösser werden etwa, oder dass die Fussballwelt immer rastloser wird. Dass kleinere Ligen den Anschluss verlieren oder Retortenklubs dank viel Sponsorengeld rasch an die Spitze vorstossen, während Traditionsklubs versauern.

Der Geistesblitz

Und hier kommt meine Idee, die viele Probleme lösen und den Fussball wieder ausgeglichener machen könnte:

Jeder Klub darf pro Saison höchstens drei neue Spieler engagieren.

Egal, ob die Spieler gekauft oder ausgeliehen werden, ob man bezahlen musste oder ob sie ablösefrei kommen. Drei Neue, fertig. Die Zahl der Abgänge wird nicht beschränkt. Verliert ein Klub auf einen Schlag viele Spieler, muss er die Lücken mit Nachwuchsspielern füllen.

Die Gründe dafür

1. Es gibt mehr Kontinuität

Der Fussball heute ist flüchtig. Ein Spieler bleibt im Durchschnitt bloss 2,2 Jahre bei einem Klub, bevor er zum nächsten wechselt. Jahr für Jahr wird beinahe die Hälfte des Kaders ausgetauscht.

Wenn jeder Klub nur noch drei neue Spieler holen darf, wird diese Entwicklung gebremst. Kontinuität ist angesagt und Klubs, die gut arbeiten, werden dafür belohnt. Es lässt sich nicht mehr alles mit dem Scheckbuch regeln.

2. Es gibt eine grössere Identifikation

Je kürzer ein Spieler bei einem Klub bleibt, umso weniger identifiziert sich der Fan mit ihm. Und umgekehrt ist es genauso: Spieler küssen heute dieses Wappen und morgen jenes. Im Grunde ist es ihnen egal, wo sie spielen, Hauptsache, der Lohn wird überwiesen.

FC Barcelona's new signing Denis Suarez kisses the emblem on his shirt, during his official presentation at the Camp Nou stadium in Barcelona, Spain, Wednesday, July 6, 2016. Suarez signed with Barcelona for the next four seasons, with an option for a fifth that is dependent on his number of appearances in the fourth season. (AP Photo/Manu Fernandez)

Denis Suarez küsst das Wappen des FC Barcelona. Just dieser Tage wechselte er zu Celta Vigo, nachdem er zuvor an Arsenal ausgeliehen war. Bild: AP

Wenn jeder Klub nur noch drei neue Spieler holen darf, wird diese Entwicklung gebremst. Fussballer bleiben länger bei einem Klub, identifizieren sich eher mit der Stadt und der Region. Und die Fans wissen beim Gang ins Stadion, wen sie dort sehen: jene Spieler, die «schon immer» da waren und kein beliebig austauschbares Team.

3. Stärkung der kleinen Ligen

Kaum kann ein Spieler in der Super League drei Mal jonglieren, träumt er von Real Madrid. Das darf er auch ruhig, aber wenn ausländische Klubs ihre Kader immer weiter aufblähen, trocknen die kleinen Ligen aus. Und der Klassenunterschied wird noch grösser.

Wenn jeder Klub nur noch drei neue Spieler holen darf, wird diese Entwicklung gebremst. Grossklubs müssen sich gut überlegen, welches Trio sie holen. Sie können nicht mehr «auf Vorrat» einkaufen und jene Spieler, die nicht liefern, einfach wieder verleihen. Klubs in kleinen Ligen können ihre Spieler dadurch länger halten und wenn nicht jeder, der drei Mal jonglieren kann, sofort ins Ausland wechselt, hebt es auch das Niveau der Liga an.

FILE - In this Aug. 12, 2017 file photo, Chelsea's Michy Batshuayi in action. Chelsea striker Michy Batshuayi has joined Valencia on a season-long loan it was reported on Friday, Aug. 10, 2018. The 24-year-old Belgium international spent the second half of last season on loan at Borussia Dortmund. (John Walton PA via AP, FIle)

Michy Batshuayi gehört Chelsea. Aber er war schon an Dortmund, Valencia und Crystal Palace ausgeliehen. Bild: AP

4. Chance für den Nachwuchs

Längst unterhält fast jeder Klub eine eigene Akademie. Doch die grossen Vereine bilden zumeist für die Konkurrenz aus: Der Sprung vom Nachwuchs in die Startelf ist einfach zu gross. Und bei kleineren Klubs wird dem Eigengewächs ein zweitklassiger Ausländer vor die Nase gesetzt, während der Junior in eine tiefere Liga ausgeliehen wird, um Spielpraxis zu sammeln.

epa07049596 Dortmund's Jadon Sancho celebrates after scoring the 6-0 lead during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and FC Nuernberg in Dortmund, Germany, 26 September 2018.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL CONDITIONS - ATTENTION:  The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Jadon Sancho sah bei ManCity keine Chance, also ging er nach Dortmund. Dort startete er voll durch und heute werden sie sich in Manchester darüber ärgern, ihr Talent verloren zu haben. Bild: EPA

Wenn jeder Klub nur noch drei neue Spieler holen darf, wird diese Entwicklung gebremst. Die Klubs sind darauf angewiesen, mehr Nachwuchsspieler zu integrieren, um im Falle von Verletzungen einen breiteren Kader zu haben. Der Einbau von Talenten aus der eigenen Jugend fördert zudem die Identifikation vom Fan mit dem Team.

5. Retortenteams wachsen langsamer

Was wäre Paris Saint-Germain ohne die Blankoschecks seiner arabischen Besitzer? Gäbe es Red Bull RasenBallsport Leipzig in seiner heutigen Form überhaupt? In den vergangenen Jahren sind einige Teams schier aus dem Nichts an die Spitze vorgestossen, weil ihre Investoren tief in die Taschen griffen. Zum Ärger vieler Anhänger, für die Retortenteams das Letzte sind.

Wenn jeder Klub nur noch drei neue Spieler holen darf, wird diese Entwicklung gebremst. Natürlich kann PSG immer noch wie bei Neymar den teuersten Transfer der Geschichte tätigen, aber die Pariser können dann nur noch zwei weitere Spieler holen. Auch sie sind gezwungen, eigene Talente auszubilden und zu fördern. Und einem Konstrukt wie der Red-Bull-Fussballfirma wird ein Riegel geschoben, weil nicht mehr endlos viele Spieler von Liefering nach Salzburg und von dort nach Leipzig befördert werden können.

Umfrage

Was hältst du von der Idee, dass Klubs nur noch drei Transfers pro Saison machen dürfen?

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  • Super, bitte sofort umsetzen!63%
  • Gut, aber vielleicht doch fünf oder sechs Transfers.26%
  • Quatsch, alles so lassen wie es ist!11%

Was würde die neue Regelung bewirken?

Einige Beispiele:

Real Madrid hat für die kommende Saison bereits fünf Spieler engagiert: Eden Hazard, Luka Jovic, Eder Militao, Ferland Mendy und Rodrygo. Die «Königlichen» müssten sich mit neuer Regelung für ein Trio entscheiden – die Chance für einen Klub wie Eintracht Frankfurt, Stürmer Jovic zu halten und ein grosses Team aufzubauen, das um den Titel mitspielen kann?

epa07624426 (FILE) - Frankfurt's Luka Jovic reacts after scoring a goal during the German Bundesliga soccer match between Werder Bremen and Eintracht Frankfurt in Bremen, Germany, 01 April 2018 (re-issued 04 June 2019). Serbian forward Luka Jovic joins Spanish La Liga side Real Madrid for a transfer fee of reported 70 million euro, the German Bundesliga soccer club Eintracht Frankfurt confirmed on 04 June 2019. Jovic signed a six-year contract with Real Madrid.  EPA/DAVID HECKER *** Local Caption *** 54235460

Jovic hätte die Eintracht vielleicht noch länger im Herzen. Bild: EPA

Bayern München muss die Abgänge der Altstars Arjen Robben (35), Franck Ribéry (36) und Rafinha (33) kompensieren. Auch Verteidiger Mats Hummels und Offensivkraft James Rodriguez verliessen den deutschen Rekordmeister im Sommer. Die Bayern könnten nur drei von ihnen mit Einkäufen ersetzen – die Chance für Spieler aus dem eigenen Nachwuchs?

YB ist ein Opfer seines Erfolgs, denn mit ihren Leistungen machten die Nationalspieler Kevin Mbabu und Djibril Sow so Eindruck, dass sie in die Bundesliga wechselten. Schwierig für den Schweizer Meister, sie adäquat zu ersetzen – die Chance für andere Klubs, um wieder aufzuholen?

Die Spieler Kevin Mbabu, Djibril Sow und Albian Ajeti, von links, posieren vor einem Training der Schweizer Fussball Nationalmannschaft, am Sonntag, 9. September 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Mbabu (links) spielt neu in Wolfsburg, Sow in Frankfurt. Bild: KEYSTONE

Beim FC St.Gallen weist die Statistik für die Saison 2018/19 insgesamt 19 Zugänge und 20 Abgänge aus. So ein Jekami gäbe es nicht mehr – die Chance für den Klub, wieder Kontinuität hinein zu bringen und für die Fans die Gelegenheit, sich stärker mit dem Team zu identifizieren?

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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bläsnkufo 04.07.2019 13:17
    Highlight Highlight Leider ist dieses Problem bereits in den unteren Ligen angekommen.
    Am Beispiel eines FCA in der Zentralschweiz:
    Auswärtige Spieler werden in die erste Mannschaft geholt. Spieler welche im 1 nun nicht mehr spielen, sammeln in der zweiten Mannschaft Spielpraxis. Spieler, welche die ganze Woche mit der zweiten Mannschaft trainieren, sitzen nur noch auf der Bank. Dies wird früher oder später zu Mitgliederschwund führen. So geht das Herz ded Vereins und auch das Ansehen in der Gemeinde verloren. Darum konnte auch die letzte Abstimmung zum Kunstrasen nicht gewonnen werden.
  • ldk 04.07.2019 12:38
    Highlight Highlight Funktioniert mE nicht. Nehmen wir zb yb. Super saison(s) gespielt, der halbe kader wird von versch. Clubs aufgekauft. Und dann? Mit Jugendspieler auffüllen und in der Versenkung verschwinden?
  • Blaugrana 04.07.2019 11:35
    Highlight Highlight Interessante Idee, denke aber nicht dass es funktionieren würde. Gute Ausbildungsvereine wie Ajax immer ausgeblutet werden wie jetzt schon (siehe aktuelle Saison), jedoch ohne die Chance sich selber wieder adäquat verstärken zu können. Spätestens der 4. Abgang eines Leistungsträgers kann nicht kompensiert werden —> Team wird schwächer, evtl steigt es sogar ab. Der Anreiz gute Jugendspieler in die 1. Mannschaft zu integrieren könnte dadurch sogar geschwächt werden, man will ja nicht so gut sein dass einem die halbe Mannschaft weggekauft wird.
    Besseres System: Salary Cap wie in den US-Profiligen
  • Ric_O 04.07.2019 09:41
    Highlight Highlight Kaum bis zur Nasenspitze gedacht:
    Was passiert in einem Team mit wenigen Spielern?
    1. Die verbleibenden Spieler können so viel Geld verlangen, wie sie wollen, da der Verein sie zwingend halten muss, will er nicht mit Junioren auflaufen.
    2. Wechselwilligen Spielern wird ein Wunschtransfer verweigert, weil sie der Verein nicht ersetzen kann und somit entgeht ihnen vielleicht die Chance ihres Lebens.
    3. Aufgrund sinkendem Angebot werden die Preise für die guten Spieler nochmal deutlich steigen.
    4. Aufgrund sinkender Nachfrage werden die Preise für "Normalos" ins Bodenlose fallen.

    Salarycap top.
  • trichie 04.07.2019 08:24
    Highlight Highlight Finde die Idee interessant...

    hätte auch noch ein paar Ideen:

    Eine, die bei uns im Eishockey ja auch noch angewandt wird: maximal 3 "Ausländer" gleichzeitig auf dem Feld bzw auf dem Matchbogen - hier kann ein Hockeyexperte gerne sagen was genau nun stimmt ;-) ...

    Oder z.B. mindestens 5 Spieler die die eigene Juniorenausbildung (z.B. U17 und U19) durchlaufen haben müssen auf dem Platz sein...

    Oder ein salary cap (Limite für die totale Lohnsumme aller Spieler) analog zu den amerikanischen Ligen...

    Gäbe viele Möglichkeiten. Ist aber auch die Frage was rechtlich verheben würde (Bosmans)...
  • teXI 04.07.2019 01:12
    Highlight Highlight Nicht ganz durchdacht oder? Dann sollte die CL (und Verbände usw) keine Prämien zahlen oder dann allen (nicht nur den Besten) gleich viel... (Dann fehlt aber der Reiz!) Was wollen die Klubs aber dann mit dem ganzen Geld? Ah... sie geben ihn für die besten 3 Spieler aus... Schliesslich sollen die Stadien gefüllt werden. Die können aber nur in einem Klub spielen, also überbieten sich die Klubs hier wieder... Das Problem ist nicht die Menge der Transfers und der "Graben" zwischen allen Klubs lässt sich auch nicht so schnell schliessen...
  • Drunken Master 03.07.2019 23:07
    Highlight Highlight Meines Erachtens müsste der Hebel anderswo angesetzt werden. Eine pro Kopf Lohn-Obergrenze, sowie eine Obergrenze bei Ablösesummen wäre da viel sinnvoller.

    1. es muss doch gopferdeckel keiner 30 Millionen verdienen!
    2. wenn ein "Superstar" beim Maximallohn angelangt ist, wird er auch nicht mehr nur des Geldes wegen den Verein wechseln wollen... diese elendige Preistreiberei hätte endlich ein Ende...
  • yeahmann 03.07.2019 20:50
    Highlight Highlight Ich bin auch ein naiver Romantiker, lieber Ralf. Deine utopischen Ergüsse werden leider nie Realität werden. Vergisses.

    Trotzdem: Kuss ufdä Buuch (und schauen wir lieber regionalen und/oder Frauenfussball).

  • Carl Carlsson 03.07.2019 20:35
    Highlight Highlight Da mehr Spieler wechseln möchten, als Transfers zur Verfügung stehen, würden die Summen für dieTransfers sinken.

    Und plötzlich wären Fussballklubs als Geldwäscheeinrichtungen für russische Oligarchen und Saudische Prinzen nicht mehr interessant, weil zuwenigumgesetzt werden kann.

    Und genau aus letzterem Grund wird die Idee niemals umgesetzt, weil sich damit die Schmiergeldzahlungen an die Funktiönäre ausfallen würden.
  • McStem 03.07.2019 19:44
    Highlight Highlight Interessant, aber schwer durchsetzbar. Gerade Teams wie YB oder Ajax droht der Fall ins nichts. Dafür dürfte ein PSG oder Redbull Leipzig (man darf das Kind ruhig beim Namen nennen) kaum mehr möglich sein. Auch ein Chaos wie in SG oder bei GC wäre kaum möglich.

    Wenn wir gerade bei Red Bull sind ich habe "Red-Bull-Fussballmafia" gelesen. Würde auch passen.
  • SBP 03.07.2019 19:28
    Highlight Highlight Interessanter Gedanke, aber nicht ganz zu Ende gedacht. Ich finde das System NHL super mit den Drafts, restricted und unrestricted Free Agents, sowie dem Salary Cap. Das gibt den kleinen Clubs eine realistische Chance einen Coup zu landen! Aber im Fussball würden die mächtigen Clubs sowas niemals zulassen, leider.
    • satyros 03.07.2019 20:00
      Highlight Highlight Ich finde das System auch super. Für die NHL. Und die MLB, die NBA und die NFL. Aber wie soll ein solches System im europäischen Fussball genau funktionieren? Das funktioniert nur, wenn es eine klare Toppliga gibt, in die alle Spieler wollen, es aus dieser Liga keinen Absteiger gibt und die Vereine keine eigene Jugendarbeit betreiben. Alles Dinge, die beim Fussball nun mal anders sind und auch so bleiben sollen.

      Draft und Salary Cap sind etwas, das man dann in der geschlossenen europäischen Supi-Dupi-Liga einführen kann.
    • Darkside 03.07.2019 22:17
      Highlight Highlight Ein Salary Cap ist aus arbeitsrechtlichen Gründen z.B. in der Schweiz nicht möglich. Und jetzt hat man 55 Nationalverbände und somit Länder in der UEFA die alle eigene Gesetze kennen. Wie soll das gehen? Man müsste das Sportrecht umfassend über das Zivilrecht stellen. Das wird natürlich nie passieren.
    • panaap 03.07.2019 22:27
      Highlight Highlight Und wer bildet die Spieler aus? Die Schulen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mob barley 03.07.2019 18:50
    Highlight Highlight Leider unmöglich, da mit keinem Arbeitsrecht vereinbar. Das funktioniert nur bis der erste Spieler vor einem Gericht klagt, dass er seinen Arbeitsplatz nicht wechseln konnte, weil sein Wunschverein schon drei Zugänge hatte.
    • Carl Carlsson 03.07.2019 20:27
      Highlight Highlight Ich kann auch keinen Arbeitgeber verklagen, dass er mich nicht anstellt, weil seine Belegschaft voll besetzt ist.
  • Hallo22 03.07.2019 18:25
    Highlight Highlight Ich wäre für eine Ausländerregelung sowie einen Salarycap.

    Ausländerregelung: Nur noch 3 oder 4 ausländische Spieler pro Verein. Vor allem in England von Nöten.

    Salary Cap: So tief wie möglich ansetzen. Kleine Teams sollen ihre Spieler vermehrt halten können.
  • ands 03.07.2019 18:05
    Highlight Highlight Die Idee ist nicht brauchbar. Man kann finanzielle Exzesse nicht mit einer Beschränkung der Anzahl Transfers einschränken. Die Clubs hätten so nur noch viel mehr Geld für den einzelnen Transfer zur Verfügung.
    Ein bewährtes System wäre der Salary Cap, wie er in Amerika zur Anwendung kommt. Damit würde man aber die gesamte Kultur des europäischen Fussballs verändern. Es gäbe keine "Topclubs" mehr, die deutlich besser sind als andere in der Liga, weil sie deutlich mehr Geld zur Verfügung haben.
  • Rheinpfeil 03.07.2019 17:43
    Highlight Highlight Nettes Gedankenspiel, aber mit den gesetzlichen Bestimmungen über die freie Ausübung des Berufs nicht vereinbar. Hätte vor keinem Arbeitsgericht in Europa auch nur für ein halbes Jahr Bestand.
  • jellyshoot 03.07.2019 17:35
    Highlight Highlight dann fängt der transferwahnsinn einfach bei den jugendspielern an ...
  • Nelson Muntz 03.07.2019 17:30
    Highlight Highlight Wäre ein guter Ansatz, aber solange die Non-Profit Organisationen aus Zürich und Nyon nicht umdenken, wird sich mit der Söldnermentaliät nichts ändern.

    Ob Bosman gleich gehandelt hätte, wenn er wüsste wie der Klubfussball heute ist?
    • mob barley 03.07.2019 18:56
      Highlight Highlight Bosman bereut seinen Prozess mittlerweile (aber aus persönlichen Gründen).
      Siehe zwei Artikel via Watson-Suchfunktion "Bosman".
  • Käpt'n Hinkebein 03.07.2019 17:14
    Highlight Highlight Dann müsste man diese leidigen Leihgeschäfte aber auch per sofort abschalten. Chelsea hat fast doppelt soviele Spieler an andere Clubs ausgeliehen, als im eigenen Kader stehen. Sinnvoll wäre daher Ihre Lösung, Herr Meile, mit einer maximalen Spieleranzahl im Eigentum eines Vereins von sagen wir 25-30. Ansonsten würde's darauf hinauslaufen, dass einfach ausgeliehene Spieler zurückgeholt werden (wie Chelsea das jetzt mit dem Transferbann auch macht).

    Das grundsätzliche Gedankenspiel mit Begrenzungen mag ich aber recht gut.
  • xTuri 03.07.2019 17:10
    Highlight Highlight Die Liste der Star-Fussballtrainer würde definitiv anders aussehen, da sie den Spieler nicht mehr ihr fixes System aufzwingen können, sondern aus dem vorhandenen Spielermaterial selber ein System entwickeln müssen. Für Fussballer als Arbeitnehmer hat es auch Nachteile. Abstellgleis, Verletzungen etc. wäre ein mögliches Karriereende, wenn man keinen Arbeitgeber der einem eine Chance gibt. Hallo FC Arbeitslos.
    Der Run auf Jungtalente wäre enorm. Schafft dieser es nicht in die erste Mannschaft, wird es schwierig die Karriere zu lancieren. Wie siehts mit Halbprofiteams aus? Transferbeschränkung?
    • Mr_Boulala 03.07.2019 18:19
      Highlight Highlight Ich hatte die genau gleichen Gedanken. Zusätzlich wäre es für Aufsteiger vermutlich schwierig. Der Qualitätsunterschied zwischen Liga 1 und 2 ist oft sehr hoch. Die Aufsteiger müssen sich verstärken könne . Ansonten sind sie noch chancenloser als einige es bereits sind.
  • JohnWick 03.07.2019 17:06
    Highlight Highlight Die Idee an sich ist grundsätzlich gut. Jedoch muss man auch beachten, dass jeder Trainer ein anderes Spiel pflegt. Genaue Transfers auf Wunsch des Trainers müssen getätigt werden (sofern es geht). Deshalb kann ein Club der einen neuen Trainer engagiert nicht einfach alle Spieler übernehmen wenn diese nicht in sein Spielkonzept passen. Attraktiv und Herausfordernd wäre es trotzdem. Die Idee aber, finde ich gut und mit einigen Anpassungen durchaus umsetzbar. Guter Input von dir👍 bitte mehr solche Ideen
  • Clank 03.07.2019 17:00
    Highlight Highlight Klingt nach US-Draft-Was-auch-immer-Müll
  • L_k_01 03.07.2019 16:51
    Highlight Highlight Das Problem hierbei ist, dass aufgrund des extrem sinkendem Angebot an Spieler auf dem Markt die Preise für Spieler extrem ansteigen werden. Sprich noch höhere Ablösesummen wie jetzt (und jetzt beklagen sich schon viele).
    • Freilos 03.07.2019 19:04
      Highlight Highlight Da man aber das vorhandene Geld nur noch in 3 anstatt beispielsweise 10 Spieler investiert macht das keinen grossen Unterschied zu Heute. Klar der einzelne Spieler wird teurer, in Summe wird aber nicht mehr bezahlt.
    • Carl Carlsson 03.07.2019 20:24
      Highlight Highlight L_k_01

      Bei Ihren Überlegungen ist Ihnenein Fehler unterlaufen:

      Es wären nach wie vor genügend Spieler auf dem Markt. Ein Verein kann sich nicht mehr mit allem, was er will, eindecken. So überlegt er sich, welche Spieler den meisten Mehrwert für das geringste Geld bringen. Und es würde wieder überlegt, welcher Spieler könnte tatsächlich in die Mannschaft passen, denn man muss ja damit rechnen, dass man aufgrund der Transfer Beschränkung ihn nicht mehr so leicht los wird.
    • fragenueberfragen 03.07.2019 21:08
      Highlight Highlight Die Preise sinken, da ja nicht nur das Angebot sinkt, sondern auch die Nachfrage, da jeder Verein nur noch drei Spieler verpflichten kann. Dies führt volkswirtschaftlich zu stark sinkenden Preisen;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Homo 03.07.2019 16:50
    Highlight Highlight Felix Magath würde nie mehr einen Trainerposten annehmen...
  • onelastdrinkpls 03.07.2019 16:50
    Highlight Highlight Wenn sich dann der Spielerhandel einfach in den Nachwuchsbereich verschiebt, ist der Effekt klein und Nachwuchsspielern zu verbieten, sich den Verein auszusuchen ist schwer bis beinahe unmöglich.
    Das Geld im Fussball ist vorhanden und will ausgegeben werden - ob immer sinnvoll sei dahingestellt.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 03.07.2019 16:50
    Highlight Highlight Ich ergänze noch: Ein Jugendspieler muss mindestens seit 5 Jahren 50km um das Stadion wohnen, bevor er aufgenommen werden darf von einem Topclub. Auch ein Umgehen mittels Partnerverein ist verboten.
    • ands 03.07.2019 17:56
      Highlight Highlight Also dürfen Eltern von Fussball-Junioren nicht mehr umziehen, sobald ihre Sprösslinge 11 Jahre alt sind. Was macht man, wenn der Vater einen neuen Job im Ausland hat?
  • satyros 03.07.2019 16:48
    Highlight Highlight Völliger Quatsch. Wie sollten z.B. Ajax Amsterdam oder Eintracht Frankfurt damit umgehen, dass ihre Spieler durch die sehr guten Einsätze im Europacup nun halt einiges begehrter sind und in eine grössere Liga oder zu einem grösseren Verein wechseln wollen? Damit leben, dass man mit einer verbesserten Juniorenequipe antreten muss und dann vielleicht in vier, fünf Jahren wieder zur nationalen Spitze gehört?
    • Carl Carlsson 03.07.2019 20:25
      Highlight Highlight Dann würde es wieder um den Sport gehen und nicht ums Geld.
  • Philipp L 03.07.2019 16:46
    Highlight Highlight Paris macht eine sehr gute Jugendarbeit und holt immer wieder Spieler aus der eigenen Jugend hoch. Ja sie haben auch viel Geld aber sie machen nicht alles schlecht. Das Konstrukt Red Bull bildet ebenfalls sehr viele Talente aus und machen dort eine super Arbeit. Und wie sieht es mit Transfers in der Jugend aus? Darf ich auch nur 3 neue Leute im Nachwuchs aufnehmen oder wie funktioniert das?
    • Adam Smith 03.07.2019 17:08
      Highlight Highlight Den Hass gegen RB finde ich sowieso total lächerlich. Sie geben auch nicht mehr als qndere Bundesliga Vereine aus und sie machen eine super Jugendarbeit. Ich glaube da spricht der Neid aus den meisten Deutschen. Und dass der Verein nur zu Marketingzwecken gegründet wurde ist auch nur für Ewiggestrige ein Problem. Wilkommen im 21. Jh.
    • Mike Minder 03.07.2019 18:32
      Highlight Highlight Nene der Hass au RB ist schon berechtigt. Wenn du nur einen Club hast könnte die FinancialFairplaysache evtl was bringen. Aber wenn Salzburg den Spieler kauft und “gratis“ nach Leipzig schickt wirds halt schwierig. (Gilt auch für die RB-Clubs in Übersee) Umgekehrt gehts übrigens auch. Siehe den Fall vom Rapidspieler. Aber ja RB hat aus den Fehlern in Salzburg gelernt und ist in Leipzig “besser“ vorgegangen.
    • satyros 03.07.2019 20:18
      Highlight Highlight In Leipzig haben sie einfach davon profitiert, dass der lokale Fussball völlig am Boden war. Zuerst wollten sie ja auch den FC Sachsen (ehemals Chemie, Deutscher Meister 1951 und 1964) kaufen. Da das nicht geklappt hat, mussten sie sich nicht mit einer Fanszene herumschlagen, die auf Traditionen, Farben und anderem Mist, der für viele Leute halt den Fussball ausmacht, beharrten. Dem Leipziger Fussball geht's heute wieder besser (vielleicht, weil es Leute gibt, die keinen Spass daran haben, Kunden zu sein) und nächste Saison kommt's in der Regionalliga wieder zum Derby Chemie gegen Lok.

Wie voll sind eigentlich die Stadien? Ein Blick in Europas Fan-Kurven

Geht es nach den effektiven Zahlen, sind stets die gleichen Klubs die Zuschauerkrösusse. Interessant ist aber auch ein anderer Blick: Nämlich jener, ob die Stadien überhaupt ausgelastet sind. Denn was nützt schon eine Riesenschüssel, wenn niemand kommt?

Meister YB hat nicht nur effektiv die meisten Zuschauer mit einem Schnitt von 25'536 in dieser Saison. Das Stade de Suisse in Bern ist auch am besten ausgelastet. Dagegen ist auf einen Blick klar: Das Stade de Genève ist für Aufsteiger Servette viel zu gross.

Dass Absteiger GC im Letzigrundstadion vor vielen leeren Rängen spielen muss, konnte erwartet werden. Dass aber nur ein Siebtel der Stadionkapazität benötigt wird, ist dann schon ernüchternd. Wie überhaupt die Zahlen der Challenge …

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