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Die Schweiz erwartet im kommenden Herbst eine schwierige Gruppe.
Die Schweiz erwartet im kommenden Herbst eine schwierige Gruppe.
Bild: AP

«Nur Topf 1 enttäuscht» – das denken die Schweiz-Gegner über die Nations-League-Auslosung

Spanien, Ukraine und Deutschland: Die Schweiz erwartet im kommenden Herbst eine happige Aufgabe. Das sehen aber bei weitem nicht alle Länder der Gruppengegner so.
04.03.2020, 12:0304.03.2020, 16:17
Dario Bulleri
Dario Bulleri
Dario Bulleri
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Am Dienstagabend wurden in Amsterdam die Gruppen für die kommende Nations League ausgelost. Die Schweiz erwischte dabei eine schwierige Gruppe: Die Gegner im kommenden Herbst heissen Spanien, Ukraine und Deutschland.

Aufgrund der hochkarätigen Gegner – vor allem Deutschland aus Topf 4 – wird in der Schweiz vielerorts von einer «Hammergruppe» gesprochen. In den Ländern der Gegner sieht dies in der Presse aber nur teilweise gleich aus.

Spanien

Im Land des Weltmeisters von 2010 sind die Meinungen über die Gruppe geteilt. El Mundo schreibt, die Nations League verspreche «attraktive Begegnungen». Dabei wird allerdings vor allem Bezug auf die zwei Begegnungen mit Deutschland genommen. «Diese Spiele werden vermutlich über den Gruppensieg entscheiden», so das Portal weiter.

Sport.es hingegen spricht nach der Auslosung von «Glück», da Gegner wie England aus Topf 1 und Kroatien aus Topf 4 umgangen werden konnten.

 Spanien hat 15 von 20 Partien gegen die Schweiz gewinnen können.
Spanien hat 15 von 20 Partien gegen die Schweiz gewinnen können.
Bild: EPA/EFE

Deutschland

Im Norden ist man nach der Auslosung relativ entspannt. «Es hätte schwieriger kommen können für Deutschland», meint etwa der Kicker, fügt aber noch an, die Gruppe sei «nicht ganz leicht».

Noch etwas pointierter äussert sich die Bild: «Aus dieser Gruppe dürfen wir nicht absteigen», lautet die Überschrift. Denn: «Dank Luis Figo können sich Bundestrainer Jogi Löw und Co. auf eine machbare Gruppe freuen». Mit Frankreich und Portugal hätten die Gegner schwieriger werden können.

schreenshot: bild.de

Die Zeit schreibt von «mässig schweren Gegnern», bei Merkur heisst es, dass «nur ein harter Brocken warte». Es ist damit nicht die Schweiz gemeint.

Ukraine

Mässig begeistert über die Schweiz als Gegner zeigt sich ein Portal aus der Ukraine – aber nicht etwa, weil sie aus sportlicher Sicht eine Herausforderung ist. «Die Ukraine erwischte eine fast perfekte Auslosung, nur Topf 1 enttäuschte», schreibt football.ua und ärgert sich, dass es nicht noch einen weiteren attraktiveren Gegner gab.

Ex-Milan-Star Andrij Schewtschenko trainiert seit 2016 die Ukraine.
Ex-Milan-Star Andrij Schewtschenko trainiert seit 2016 die Ukraine.
Bild: AP/AP
Um was geht es in der Nations League?
Beim Turnier, das im Herbst 2020 ausgespielt wird, geht es nicht nur um viel Geld. Die Nations League bietet eine zusätzliche Chance, um sich für die WM zu qualifizieren.

Die zwei besten Teams der Nations League, welche es in den regulären Quali-Gruppen nicht in die Top 2 schaffen, qualifizieren sich für die WM-Playoffs. Dort werden mit den zehn Gruppen-Zweiten der Qualifikation drei weitere Plätze an der WM in Katar ausgespielt.

Die ersten beiden Spiele der Nations League finden im September statt. Zu Beginn muss die Nati auswärts in der Ukraine ran, dann folgt das Heimspiel gegen Deutschland.

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