Interview
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YBs Guillaume Hoarau, rechts, trifft zum 3:3 Tor gegen St. Gallens Torhueter Lawrence Ati Zigi, links, beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und BSC Young Boys Bern, am Sonntag, 23. Februar 2020, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Im zweiten Anlauf trifft Guillaume Hoarau vom Penaltypunkt und YB holt in St.Gallen einen Punkt. Bild: KEYSTONE

Interview

«Bei 2999 von 3000 Penaltys ist dasselbe passiert und er wurde nicht wiederholt»

Der spektakuläre Spitzenkampf zwischen St.Gallen und den Young Boys endete ohne Sieger, dafür mit einer für den FCSG bitteren Erkenntnis: Nicht immer muss der Gegner auf dem Platz stehen.

renato schatz / ch media



Alle dachten, Sie seien der Siegtorschütze. Sie auch?
Lukas Görtler: Das dachte ich auch für einige Minuten. Ich muss aufpassen, was ich sage. Es lief sehr unglücklich. Aber ein Lob an meine Mannschaft. Was für eine Mentalität! Wenn man vor der Pause zwei Gegentore kriegt und so aus der Pause kommt. Eine Halbzeit lang in der Hälfte der Berner zu spielen, alles unter Kontrolle zu haben. Wir wussten, wenn wir so weitermachen, fallen die Tore. Und so kam es dann auch. Eine Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von etwa 22 Jahren und jeder sagt: Wir wollen das Spiel gewinnen. Und dann machen wir wirklich noch das 3:2. Was dann passiert, ist unglaublich.

Das Drama in der Nachspielzeit. Video: SRF

Aufpassen, was sagen? Was macht es so schwierig, jetzt klare Worte zu finden?
Zum einen nervt mich das ganze Konstrukt mit dem Videoschiedsrichter. Das nimmt dem Sport viel an den Emotionen, der ihn auszeichnet. Nach jedem Tor muss man eineinhalb Minuten zittern und warten, ob das Tor überhaupt zählt. Im ersten Spiel in Luzern wurde uns ein Elfmeter weggenommen, obwohl es kein deutlicher Fehlentscheid war. In Basel wurde uns ein Tor weggenommen, obwohl es kein deutlicher Fehlentscheid war. Und heute kann man den Elfmeter geben. Ob es ein klarer Fehlentscheid ist, weiss ich nicht. Und dann hält Ati Zigi den Elfmeter, was fast schon Comedy ist. Weil der Torwart drei Zentimeter vor der Linie steht, wird er wiederholt. Ich habe in meinem Leben vielleicht schon 3000 Elfmeter gesehen, bei 2999 ist genau dasselbe passiert und er wurde nicht wiederholt. Umso bitterer, so zwei Punkte herzugeben.

Kann man trotzdem positive Dinge mitnehmen?
Wir haben gezeigt, dass wir mit Bern nicht nur mithalten können, sondern sogar dominieren. Dass wir zurückkommen können. Die Mannschaft hat sich in der Halbzeitpause gesagt: Wenn wir für eines stehen in dieser Saison, dann dafür, dass wir nicht nur stark loslegen können, sondern auch Spiele drehen. Das haben wir uns heute selbst bewiesen. Ich bin stolz, Teil der Mannschaft zu sein. Denn das ist eine ganz besondere Truppe. Ich geniesse es, hier zu spielen.

Habt ihr mit den YoungBoys am letzten Spieltag eine Rechnung offen?
Mal sehen, was dort passiert. Aber ich freue mich darauf.

Görtler muss sich im SRF-Interview beherrschen. Video: SRF

Wie würden Sie so kurz nach Abpfiff das 3:3 einordnen?
Ich glaube, es ist sehr ärgerlich. Die Enttäuschung ist natürlich sehr gross. Wir hätten die drei Punkte mehr als verdient. Aber nach zwei, drei Tagen Ruhe, wenn der Kopf wieder frei ist, dann kommt, glaube ich, eher das Gefühl, dass wir stolz sein können. Und dass wir, wenn wir so weiterspielen, noch mehr Spiele gewinnen.

War das heute schon die Meisterprüfung?
Nein, das ist ein bisschen weit hergeholt. Oft entscheiden sich Meisterschaften in Spielen gegen vermeintlich leichtere Gegner. Aber es ist unser Anspruch, zu sagen, dass wir jetzt Meister werden wollen. Nur, weil wir gegen die Young Boys mithalten können. Das wussten wir schon lange. Das Ziel von uns ist es, das Maximum herauszuholen. Das heisst: In jedem Spiel wollen wir drei Punkte. Am Ende schauen wir, was dabei herauskommt.

Zeidler: «Schade, aber wir machen einfach weiter.» Video: SRF

YB hat dreimal so viel Fouls gemacht wie St.Gallen. War der FCSG immer einen Schritt schneller?
Ja, vielleicht waren wir gedanklich etwas schneller. Vielleicht auch deshalb, weil wir oftmals viel riskieren, wenn wir am Ball sind.

Vier verschossene Penaltys:

In der aktuellen Super-League-Saison wurden gemäss «Transfermarkt» bislang vier Penaltys verschossen. Wir haben uns die Fälle genau angeschaut, ob auch wirklich ein Fuss des Torhüters bei der Ausführung auf der Linie war.

Sion – FCZ 3:1 (03.08.19)

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Benjamin Kololli verschiesst gegen Kevin Fickentscher. Der Sion-Keeper hat keinen Fuss auf der Linie, der Penalty hätte wiederholt werden müssen. bild: screenshot srf

FCZ – Xamax 2:2 (11.08.19)

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Mimoun Mahi verschiesst gegen Laurent Walthert. Der Xamax-Goalie hat den linken Fuss klar auf der Linie. bild: screenshot srf

St.Gallen – Lugano 3:2 (25.08.19)

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Noam Baumann hält den Penalty von Cédric Itten. Der linke Fuss des Lugano-Keepers berührt die Linie noch ganz knapp. bild: screenshot srf

Thun – Servette 0:4 (25.08.19)

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Guillaume Faivre hält den Penalty von Sébastien Wüthrich. Der Thun-Goalie berührt die Linie wohl mit mindestens einem Fuss, genau zu sehen ist es aber nicht. bild: screenshot srf

Europas Rekordmeister im Fussball

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kommentareschreiber 24.02.2020 17:05
    Highlight Highlight Zitat von Schiri-Boss Daniel Wermelinger im Blick:

    "Luganos Goalie Baumann hielt damals einen Elfer von Itten, war aber mit beiden Beinen vor der Linie."

    Entweder Seine Aussage oder Ihre Analyse scheint falsch zu sein.
  • SLimon 24.02.2020 11:45
    Highlight Highlight Benjamin Kololli verschiesst gegen Kevin Fickentscher. Der Sion Keeper hat keinen Fuss auf der Linie, der Penalty hätte wiederholt werden müssen.

    Falsch: Kololli schiesst den Ball an den Pfosten. Deshalb muss der Penalty nicht wiederholt werden, da Fickentscher den Ball ja nocht berührt/abwehrt.
    • Kommentareschreiber 24.02.2020 17:09
      Highlight Highlight Unerheblich: Wenn der Goali sich fehl verhält muss wiederholt werde (sofern kein Tor erzielt wurde).
  • Sedi 24.02.2020 11:40
    Highlight Highlight Wichtig in der ganzen Diskussion zu beachten ist folgendes:
    Wenn der Penalty versenkt wird, gibt es keinen Grund diesen zu wiederholen. Dies ist gleich zu setzen mit einem Foul, bei dem einen Vorteil entsteht, dann lässt man auch weiter spielen. Dementsprechend hätte der erste Elfmeter gezählt, wenn Hoarau diesen versenkt hätte. Denn Zigi begeht das Foul (zu weit von der Linie Weg) und Hoarau versenkt trotzdem.

    Dies ist der Hauptgrund weshalb viele Penaltys nicht wiederholt werden, obwohl der Torhüter vor der Linie steht oder Spieler sich im 16ner befinden.


    • Kommentareschreiber 24.02.2020 17:12
      Highlight Highlight Stimmt, ausser wenn sich ein Angreifer nicht korrekt verhält (zum Bsp. zu früh über die 9m-Linie), dann muss der Penalty auch wiederholt werden!
  • 8004 Zürich 24.02.2020 11:39
    Highlight Highlight Im TV sagt er noch 97 von 100..

  • zellweger_fussballgott 24.02.2020 10:51
    Highlight Highlight Freue mich auf jeden weiteren Penalty in der Super League. Da wird es in Zukunft einige Wiederholungen geben müssen. Übrigens hätte der Penalty nochmals wiederholt werden müssen, weil sowohl St. Galler als auch Bern zu früh in den Strafraum gerannt sind... Keine Ahnung weshalb man da nicht mehr mit der gleichen Konsequenz gepfiffen hat...
    • Sedi 24.02.2020 14:54
      Highlight Highlight Nein, es wird nicht mehr Wiederholungen geben! Man hat den zweiten Penalty gelten lassen, weil der zweite Penalty versenkt wurde, dann ist es laut Reglement irrelevant ob die Spieler im Strafraum stehen oder nicht oder ob sich der Torhüter bewegt. Dies ist nur wichtig wenn der Penalty vom Torhüter gehalten wird und dann eine neue Situation entsteht.

      Es nervt mich, dass dies nicht verstanden wird. ich verstehe, dass es die Emotionen hochkochen, aber der ganze Prozess bei den beiden Penaltys war, laut Reglement absolut korrekt!!!
    • zellweger_fussballgott 24.02.2020 15:36
      Highlight Highlight War es nicht. Regel 14 IFAB
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    • Kommentareschreiber 24.02.2020 17:15
      Highlight Highlight @Sedi. Muss zellweger absolut recht geben. Wenn Angreifer zu früh über die 9m-Linie gehen, muss auch dann wiederholt werden, wenn der Schuss in Tor geht. (Sonst könnte ja jeder mal ein wenig in Richtung Tor trotten. Geht natürlich nicht!)
      Dazu passt ein Zitat von oben: "Es nervt mich, dass dies nicht verstanden wird."
  • Wasmanvonhieraussehenkann 24.02.2020 10:31
    Highlight Highlight Konsequenterweise heisst das, dass in Zukunft nach fast jedem ausgeführten Strafstoss zuerst abgewartet werden muss, ob sich der VAR meldet.
    Könnte ja sein, dass sich der Torhüter zu früh von der Linie bewegt hat. Das ist im Bewegungsablauf sehr schwer zu erkennen.
    Da geht leider sehr viel Emotion -und auch sehr viel Akzeptanz für den VAR - verloren
  • Spartan117CH 24.02.2020 10:23
    Highlight Highlight Und warum sieht der VAR die Berner mit dem Füssen im Strafraum vor dem Schuss nicht???
  • balabala 24.02.2020 10:22
    Highlight Highlight Der VAR ist einfach Blödsinn. nimmt dem Spiel die Emotionen, stört den Spielfluss und weniger Reklamationen oder Diskussionen gibt's auch nicht. Hab uch noch vom keinem Profi eine andere Meinung dazu gehört.
  • aristocrat 24.02.2020 10:20
    Highlight Highlight Wirklich interessant ist ja, dass zum Beispiel die Premier League auf das Eingreifen des VAR in solchen Situationen verzichtet. Dies nachdem man bei der Frauenfussball-WM im Sommer gesehen hat, was für ein Schwachsinn dies ist. Wenn man so oberpenibel pfeifen will, hätte auch der Elfmeter der Genfer gestern in Basel wiederholt werden müssen, da ein Servettien zu früh in den 16er gelaufen ist.
  • Staedy 24.02.2020 10:03
    Highlight Highlight Ich weiss nicht warum mein Kommentarr nicht aufgeschaltet wurde. Vielleicht weil es genau die Schwäche des Systems zeigt? Nochmals, eure Auflistung ist falsch. Beim Spiel St.Gallen – Lugano 3:2 (25.08.19) hat der Torhüter die Linie bei der Schussabgabe klar verlassen, wie gestern Zigi, aber der Elfmeter wurde nicht wiederholt vom SR Sandro Schärer. Zweimal das Gleiche, zweimal unterschiedlich gehandhabt von der gleichen Person.
    • Felix Meyer 24.02.2020 14:58
      Highlight Highlight Einmal war Schärer Schiedsrichter (wo er sowas fast nicht sehen kann) und einmal VAR (wo er es sehen MUSS). Zudem hat in der Zwischenzeit die FIFA interveniert, wodurch er zusätzlich genau hinschauen muss. Man kann sagen, Schärer hat aus seinem Fehler gelernt.
  • Madiba 24.02.2020 09:52
    Highlight Highlight 25.08.2019, SG-Lugano, SR Schärer, Itten verschiesst Penalty, wurde nicht wiederholt.

    An der ganzen Geschichte nervt mich vor allem die nicht einheitliche Linie. Wurde gestern korrekterweise wiederholt, müsste aber immer so gehandhabt werden!
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  • Mijasma 24.02.2020 09:45
    Highlight Highlight Ich verstehe die Aussage nicht, dass dem Sport so die Emotionen genommen werden. Die kochen doch gerade über?
  • Mike on Bike 24.02.2020 09:45
    Highlight Highlight Ich finde VAR sollte erst zum Zug kommen, wenn der Gegner interveniert. So ähnlich wie Hawk-Eye im Tennis oder Coaches-Challenges im Eishockey.
  • Boogie 24.02.2020 09:44
    Highlight Highlight Das ganze Problem liegt meiner Meinung nach darin, dass im Fussball über Jahrzehnte viele Regeln nicht so genau genommen wurden und alle Spieler sich gewohnt sind etwas zu "schummeln". Den Einwurf führt man woanders aus als der Ball rausgegangen ist, den Freistoss versucht man etwas näher am Tor zu platzieren, der Torwart bewegt sich zu früh beim Elfmeter usw. Jetzt mit Videobeweis kommt dafür dann halt (manchmal) die ärgerliche Quittung.
  • der nubische Prinz 24.02.2020 09:40
    Highlight Highlight Zeidler ist einfach der grösste. Kann mir nicht erklären wie die den bei Sion nicht mehr wollten. Was der aus einer Mannschaft wie St Gallen rausholt ist unheimlich.
  • Selbst-Verantwortin 24.02.2020 09:30
    Highlight Highlight „ Ein Mitspieler des Schützen verstößt gegen die Spielregeln:

    Der Schiedsrichter lässt den Strafstoß ausführen.
    ...
    Geht der Ball nicht ins Tor, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß zugunsten des verteidigenden Teams an der Stelle fort, an der sich das Vergehen ereignete.„
    Beim ersten Versuch sind YB-Spieler zu früh in Strafraum gelaufen...
    • ChlyklassSFI 24.02.2020 10:51
      Highlight Highlight Egal, wenn der Torhüter die Regeln verletzt.
    • Kommentareschreiber 24.02.2020 17:23
      Highlight Highlight @Selbst-Verantwortin - Würde ich ja gerne auch so sehen. Leider sind aber auch SG-Spieler zu früh losgelaufen. Dann muss wiederholt werden (bei Tor und Nicht-Tor).
    • Kommentareschreiber 24.02.2020 17:25
      Highlight Highlight @ChlyklassSFI - Nicht egal! Der Torhüter ist einfach ein Spieler der verteidigenden Mannschaft. Für ihn gibt es einfach noch spezifische Regeln. Aber sein Verstoss wiegt nicht schwerer, als jener der anderen Spieler!
  • Ajax 24.02.2020 09:29
    Highlight Highlight Spieler und Trainer bei einer VAR-Entscheidung gegen sich:

    "Der VAR ist ein völliger Mist und raubt dem Fussball all seine Emotionen. Das ist nicht mehr der Fussball den wir alle lieben."

    Die gleichen Spieler und Trainer bei einer VAR-Entscheidung zu ihren Gunsten:

    "Ich denke es ist gut das wir dieses Hilfsmittel nun haben. Schlussendlich macht es den Fussball gerechter und nimmt auch etwas Druck vom Schiedsrichter"
    • jarjar binks 24.02.2020 11:20
      Highlight Highlight Naja, hast du Hoarou und Seoane nach dem Treffer gesehen? Die haben sich kein bisschen gefreut
  • Barracuda 24.02.2020 09:24
    Highlight Highlight Bin zu 100 Prozent bei ihm. Der VAR hat genau das aus dem Fussball gemacht, was ich befürchtete. Bei jedem verdammten Tor zuerst der Blick zum Schiri, ob man sich freuen darf, dann der gefürchtete Griff ans Ohr, unendliches Warten und egal wie entschieden wird... Die Emotionen sind raus. Und das nur weil ein paar Typen vor dem PC über Sein oder Nichtsein entscheiden. Der Schiri hat rein gar nichts mehr selbst entschieden, weder den Penalty noch die willkürliche Wiederholung. Nicht mal YB hätte sich beklagt, das sagt Alles über die absurde Willkür.
    • Connor McJesus 24.02.2020 10:46
      Highlight Highlight Bei welchen anderen Toren des gestrigen Spitzenspiels musste man warten, bis man jubeln durfte?
      Ich denke du solltest die Fanbrille ausziehen und das ganze etwas objektiver betrachten. Siehe Ralf Meiles sehr guten Kommentar dazu von heute Vormittag.
    • Barracuda 24.02.2020 20:12
      Highlight Highlight Ja, ich äussere mich so als Fan, und zwar als Fussball-Fan (St. Gallen Fan bin ich ja gar nicht)! Und es ist Fakt, dass es kein bisschen weniger Diskussionen gibt als vorher, nur mit dem Unterschied, dass die Emotionen flöten gehen.
  • Linus Luchs 24.02.2020 09:17
    Highlight Highlight Beim zweiten Penalty, bei welchem Hoarau trifft, bewegt sich Zigi früher als beim ersten! Konsequenterweise hätte VAR Sandro Schärer eine dritte Ausführung verlangen müssen. Dass er es nicht tut, zeigt erst recht, sein Eingriff zugunsten von YB war willkürlich, unfair und wohl vor allem eine Wichtigtuerei.
    • kev 24.02.2020 09:30
      Highlight Highlight Nein zeigt es nicht. In diesem Fall wird es als Vorteil gewertet, da der Ball rein ist und der Penalty wird nicht wiederholt
    • xlt 24.02.2020 09:34
      Highlight Highlight Nein, geht der Ball rein, wird nicht wiederholt. Hätte Zigi gehalten, hätte es die zweite Gelbe und einen dritten Penalty gegeben.
    • Glenn Quagmire 24.02.2020 09:40
      Highlight Highlight Es war ein Vorteil für YB, also wieso wiederholen? Ohne Fanbrille würdest du es auch entspannter sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Parkwächter 24.02.2020 09:14
    Highlight Highlight Noam Baumann hält den Penalty von Cédric Itten. Der linke Fuss des Lugano-Keepers berührt die Linie noch ganz knapp.

    Ähm, nein?
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    • ostpol76 24.02.2020 11:07
      Highlight Highlight Und wer war der Schiedsrichter? Der Herr Schärer, der gleiche Herr der gestern den Penalty wiederholen liess.
  • frosch1 24.02.2020 09:10
    Highlight Highlight Bei der Szene mit Noam Baumann und Cédric Itten sehe ich keinen Fuss mehr auf der Linie. Bei Sion - FCZ ist es noch deutlicher. Die Regel wird also eindeutig willkürlich angewendet.
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  • TauRam 24.02.2020 09:09
    Highlight Highlight Komische Aussagen von Görtler. Er sagt wüsste nicht ob der gegebene Elfmeter ein Fehlentscheid ist oder nicht? Da habe ich aufgehört weiterzulesen...ich fand die Wiederholung auch zu hart aber korrekt, aber beim ersten mit dem Handspiel...darüber gibt es nichts zu diskutieren! "Kann man geben"...muss man!
  • Sport wie früehner 24.02.2020 09:02
    Highlight Highlight Das Interview mit Görtler ist einfach schlecht. Speziell die Aussage "...nach jedem Tor musst du noch ne halbe Minute zittern ob das Tor zählt oder noch irgendein Foul gab...", entspricht einfach nicht der Wahrheit. Wenn der SR sich nicht ans Headset fasst, weisst du das das Tor zählt. Und wenn ein YB Verteidiger in der 94. Minute ein solches Hands begeht, würde sich Görtler bestimmt auch nerven wenns nicht gepfiffen wird.
    Kurz ein Sturm im Wasserglas und die bezogene Opferrolle, sowie das lamentieren passt eigentlich nicht zu den erfrischenden St. Gallern in dieser Saison. Schaade
    • Holy Crèpe 24.02.2020 11:51
      Highlight Highlight Er hat aber in den meisten Punkten Recht, der Görtler.
      Absolut lächerlich, wie gewisse Entscheide gegen den FCSG gefällt wurden. Das hat nichts mit Opferrolle zu tun.
      (Siehe Spiele gegen Luzern, Basel, YB)
  • Army Neilstrong 24.02.2020 08:56
    Highlight Highlight Ich frage mich einfach wieso der VAR hier eingreift. Kein Berner reklamierte nach dem gehaltenen Penalty, es handelt sich also nicht um einen klaren Fehlentscheid. Und wie Bieri die gelben Karten verteilt hat bleibt mir auch ein Rätsel...
    • xlt 24.02.2020 09:35
      Highlight Highlight Weil nicht die reklamierenden Spieler entscheidend sind. Die Regel ist klar und kann konsequent umgesetzt werden. Die Gelbe ist übrigens auch nach Regelbuch gezeigt worden.
    • corona 24.02.2020 11:51
      Highlight Highlight Stell ich mir extrem lustig vor wenn der VAR immer eingreift, wenn Spieler reklamieren! Die sind ja immer soo neutral:D
  • paranormal 24.02.2020 08:55
    Highlight Highlight Wenn schon auf den Paragrafen geritten wird: Es hat wohl noch selten einen korrekten Elfmeter in der SFL gegeben. Laut Regel 14.1 Absatz 3 der SFL 19/20 müssen alle Spieler ausser Torhüter und Schütze "mindestens 9,15m vom Elfmeterpunkt entfernt" sein. Auch diese Regel wird im Sinne des normalen Spielablaufs grosszügig interpretiert. Der VAR wird von nun an viel zu tun haben bei Elfmetern...
  • Holy Crèpe 24.02.2020 08:54
    Highlight Highlight Ist einfach bitter, dass gerade in diesem Match, bei diesem Spielstand, in dieser Minute und gegen diesen Gegner etwas wiederholt wird, was sonst in dieser Kleinlichkeit nie gepfiffen wurde.
    Als FCSG-Fan regt mich das natürlich auf, vor allem weil YB über 3 Spiele gesehen viel Dusel hatte...
    • Raembe 24.02.2020 10:03
      Highlight Highlight Es wurde in dieser Saison 1x fälschlicherweise nicht gegeben. Die anderen drei verschossenen Elfer waren korrekt. Steht doch im Artikel...
  • Oigen 24.02.2020 08:51
    Highlight Highlight Es rennen auch mehrere Spieler los (in den Strafraum) bevor hoarau schiesst. Müsste also nochmals wiederholt werden. Wenn wir schon genau sein wollen.
  • Ernst Hässig 24.02.2020 08:51
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass sich im Fussball durch Inkonsequenz im Verband solche Grauzonen eingeschlichen haben. Es gibt ein Regelwerk, welches dann aber nicht angewendet wird. Nicht weiter verwunderlich, da nebst dem Kassieren all der Schmiergelder kaum noch Zeit fürs Kerngeschäft bleibt.
    So tun und lassen die auf dem Platz was sie wollen. Nennt mir einen anderen Sport, in dem sich Spieler so aufführen können, ohne sanktioniert zu werden! Der foulende FUSSballspieler nimmt den Ball danach in die HAND und spaziert unbehelligt damit davon, um Zeit zu schinden, etc. etc.
    Echt schade um den Sport.
  • Nux Vomica 24.02.2020 08:46
    Highlight Highlight Ein weiterer Beweis dafür, dass die zunehmende „Technokratisierung“ im Fussball sich negativ auf die Emotionen auswirkt, ja diese praktisch tilgt. Der VAR braucht dringend eine Überarbeitung und eine Reduzierung auf die absolut essenziellsten Teile des Spiels (Tätlichkeiten, Torlinientechnologie, Elfmeter)
  • M. Sig 24.02.2020 08:34
    Highlight Highlight Leider falsch, liebes watson: beim FCZ hielt nicht der Goalie, sondern Kololli schoss an den Pfosten. Daher hatte der Torhüter keinen unfairen Vorteil, der Penalty hätte nicht wiederholt werden müssen.
    Siehe auch folgenden Screenshot
    Benutzer Bild
  • polopol88 24.02.2020 08:28
    Highlight Highlight Müsste der Elfmeter nicht auch wiederholt werden wenn er verwandelt wird oder gilt dann die Vorteilsregel?
  • monospace 24.02.2020 08:24
    Highlight Highlight Also den Zeidler mag ich gut.
  • Staedy 24.02.2020 08:18
    Highlight Highlight Wenn ihr schon diese Vergleiche bringt, was wirklich super ist, dann bitte korrekt. Bei St.Gallen – Lugano 3:2 (25.08.19): Novem Baumann steht beim Schuss genau gleich weit vor dem Tor bzw. der Linie wie Zigi gestern. Die Bilder von euch zeigen eine falsche Einstellung. Lasst das SRF Video 5 Sekunden weiterlaufen. Die Hintertorkamera zeigt es wunderbar. Der Strafstoss hätte also auch wiederholt werden müssen, der VAR griff nicht ein. Jetzt aber der Hammer, wer war Schiedsrichter dieses Spiels?
  • Schnurri 24.02.2020 08:14
    Highlight Highlight Bei der Antwort um die Meisterprüfung stehe ich entweder enorm auf der Leitung oder der Satzbau ist schlecht. Kann mir jmd. die Aussage erklären?
    • Nkoch 24.02.2020 08:55
      Highlight Highlight fehlt da ein "nicht" vor dem "nur"?
    • Qui-Gon 24.02.2020 10:19
      Highlight Highlight Ich glaube, es fehlt ein "nicht"
  • Fly Boy Tschoko 24.02.2020 08:13
    Highlight Highlight Diese Regel muss irgendwie angepasst werden, gerade wenn der Schütze den Anlauf auch nur minim verzögert ist der Torwart eh ab der Linie. Ist jetzt das dritte Spiel in Folge das ich geschaut habe wo das passiert. Finde den VAR ja Grundsätzlich gut aber hier klappt das ganze nicht wirklich.
    • Raembe 24.02.2020 10:09
      Highlight Highlight Jain, Keeper müssen lernen länger stehen zu bleiben. Ich selbst bin Handball-Keeper und habe oft einen riesen Nachteil wenn ich mich zu früh bewege. Und ja ich weiss im Fussball sind die Tore breiter und die Bälle können schärfer geschossen werden.
    • Player13579 24.02.2020 10:34
      Highlight Highlight Die Regel wurde ja zu Beginn dieser Saison so angepasst. Einfach die Torhüter haben die Änderung noch nicht intus und müssten dies eigentlich Trainieren.
  • feuseltier 24.02.2020 08:13
    Highlight Highlight Nur weil der Schiri den Job macht ist er der Buhmann? ! die meisten wünschten sich, dass der Fussball fair ist & technische Hilfsmittel helfen sollen, Fehler zu entdecken. Jetzt ist er da & klar, es wird fast alles + vieles überprüft & dann ist es auch nicht recht ?!

    Zuerst sollten sich Spieler (im allgemeinen) hinterfragen. Solange sie Schwalben machen, bei einer strittigen Szene den Schiri mehrfach belagern, selber den WAR anfordern, wenn sie meinen, sie seien ungerecht behandelt worden. Dann dürfen sie reklamieren.

    Seid froh, gibt's Schiris & stellt euch vor, es sind auch nur Menschen.
  • Mr.Pliänzboy 24.02.2020 08:05
    Highlight Highlight Mag ja den Bieri auch nicht besonders aber hoffe einige merken noch, dass nicht er den Elfmeter wiederholen liess sondern der VAR (Sandro Schärer) gab ihm diesen "Hinweis". Entsprechend hatte er keine andere Wahl.
    Es war leider etwas kleinlich, aber gem. Regelwerk korrekt. Aber vermutlich findet man bei jedem ausgeführten Elfmeter, ob versenkt oder gehalten, einen Grund diesen zu wiederholen (Spieler laufen vor Ausführung in den 16er usw.).
    • Viktor Olsen 24.02.2020 08:35
      Highlight Highlight Stimmt, Schärer hat interveniert. Der Mann ohne jegliches Fingerspitzengefühl. Ein Bürokratie-Roboter auch auf dem Feld. Bieri hätte aber zumindest die Videobilder anschauen müssen. Das macht ihn leider mitschuldig.
    • Scaros_2 24.02.2020 11:06
      Highlight Highlight Die Regel umsetzen etc. alles ok. Aber du kannst das nicht in der 99. Minute in einem Spitzenspiel bringen und damit das Spiel mitentscheiden.

      Ja, bei einem 0:0 in der 30. minute etc. kann man so was kleinliches Pfeifen aber doch nicht in der Situation.

      Zumal die Regel eben "mal so, mal so" benutzt wird.

      Man hat hier wahrlich das Spiel beeinflusst und das ist so nicht richtig. Insofern MÜSSTE man jetzt JEDEN Elfmeter in Zukunft prüfen, JEDER Elfmeter muss jetzt so kleinlich behandelt werden. JEDER Elfmeter muss nun vom VAR geprüft werden auf die genauso kleinliche Art und Weise - Fairness
    • feuseltier 24.02.2020 11:22
      Highlight Highlight Foul ist Foul und regelverstoss ist regelverstoss. .. egal in welcher Minute das passiert... Sonst Könnte man von Anfang an Würfeln
    Weitere Antworten anzeigen
  • rburri38 24.02.2020 08:03
    Highlight Highlight Ergebniss des Tests: Nur einer ist zu unrecht nicht wiederholt worden. Also nix mit 2999 von 3000.
    • LURCH 24.02.2020 08:28
      Highlight Highlight Dass Zigi ja schon beim Aufstellen des Elfmeters übermotiviert war und durch seine Kapriolen Hoarau provozieren oder irritieren wollte, so dass ihn der Schiri zurückpfeiffen musste, war ja klar zu sehen.
      Dass die Wiederholung des Elfmeters vielleicht etwas mit dem Verstoss gegen bestehende Regeln zu tun hat, sollte eigentlich auch den St. Gallern einleuchten, ansonsten sollten sie das Regelbuch doch noch einmal studieren.
    • Viktor Olsen 24.02.2020 08:37
      Highlight Highlight Wenn man Kommentare wie ihre liest, hat man leicht das Gefühl, man wäre in der Polizeischule. Die Regel ist bescheuert. Schiedsrichter haben Spielraum. Die Guten schnallen das und lassen so etwas durchgehen.
    • feuseltier 24.02.2020 11:24
      Highlight Highlight Egal ob bescheuerte Regel oder nicht... Sie ist da und wird angewendet. ..verstehe den Ärger nicht. . Sonst muss man die Regel ändern...
      Du gehst ja auch pünktlich arbeiten und ich finde de es schlecht, dass es so früh sein muss und ich eigentlich lieber um 10 uhr anfangen möchte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • AndtotheY 24.02.2020 08:01
    Highlight Highlight Wenn ich 3000 Mal zu schnell fahre und 2999 Mal nicht erwischt werde, sollte dann der Polizist beim 3000sten Mal auch auf eine Busse verzichten, weil ich ja vorher auch nie gebüsst wurde. Ich denke der Fall ist klar und der Schiri hat es absolut richtig gesagt, es gibt keinen Ermessensspielraum. Vor allem hat er den Torhüter noch darauf hingewiesen.
    • 00892-B 24.02.2020 08:39
      Highlight Highlight Wenn der Polizist aber 3000 mal hinschaut und die Übertretung nur genau bei dir feststellt und alle anderen, die genau gleich schnell gefahren sind, durchgehen lässt, fändest du's aber auch ein bizzeli unfair, oder?
    • _Lucky Luke_ 24.02.2020 09:16
      Highlight Highlight Seit wann gibt es im Strassenverkehr den VAR?
      Selten ein schlechterer Vergleich gesehen..
      Wenn 2999 Leute mit 132 kmh auf der Autobahn geblitzt aber nicht gebüsst werden und du dann trotzdem 100.- bezahlen musst, würdest du wohl auch keine Freudensprünge machen.
    • frosch1 24.02.2020 09:23
      Highlight Highlight Wenn Du und 2'999 andere zu schnell fahren, die Polizei aber nur Dich büsst, würdest du dann die Busse kommentarlos bezahlen?
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Die einzige Saison, in der die Schweiz keinen Fussballmeister hatte

Die Eishockey-Saison ist ohne einen Meister abgebrochen worden. Die Fussballer hoffen noch, dass die Meisterschaft im Mai wieder aufgenommen werden kann. Es ist bald 100 Jahre her, als es zum ersten und letzten Mal keinen Schweizer Fussballmeister gab.

Es ist ein Szenario, an das niemand denken will, über das sich die Entscheidungsträger aber Gedanken machen müssen. Was, wenn die Fussballsaison nicht beendet werden kann? Was, wenn es 2020 keinen Schweizer Meister gibt?

Selbst während der beiden Weltkriege schaffte man es in der Schweiz, eine Fussball-Meisterschaft durchzuführen und einen Champion zu küren. Auch der Spanischen Grippe gelang es nicht, die Meisterschaft in die Knie zu zwingen, obwohl es 1918/19 eng wurde. «Mehr als einmal» …

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