Interview
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Ein Auto-Wrack steht an der Emil Kloeti-Strasse in Zuerich am Samstag, 4. juni  2005. Die Zuercher Polizei macht in ihrer neusten Verkehrssicherheitskampagne Raser eindruecklich auf die Folgen ihrers Tuns aufmerksam. Als

Ende der 00er Jahre gerieten «Balkan-Raser» regelmässig in die Schlagzeilen. Bild: Eine Anti-Raser-Kampagne der Zürcher Polizei. Bild: KEYSTONE

Interview

«Sagen Sie, Herr Kessler, wo ist eigentlich der Balkan-Raser hin?»

Von den Problem- zu den Vorbild-Migranten innert weniger Jahre: Das Image der Kosovaren hat sich rasant gewandelt. Integrationsexperte Thomas Kessler kennt die Gründe dafür – und sagt, ob Schweizer ihre Kinder bald Granit statt Luca taufen.



Herr Kessler, wo ist eigentlich der Balkan-Raser hin? In letzter Zeit dominieren Erfolgsstorys von kosovarischen Vorzeige-Migranten die Schlagzeilen.
Thomas Kessler:
Es ist tatsächlich eindrücklich, wie schnell sich das Image der Kosovaren in der Schweiz gewandelt hat – und zwar mehrfach. In den 70er-Jahren galten albanische Gastarbeiter als stille, loyale Migranten. Als der Kosovo-Krieg ausbrach, hatte man zunächst Mitleid mit den Flüchtlingen vom Balkan. Doch dann rückten die Integrationsprobleme in den Fokus – eben etwa in Gestalt des sogenannten Balkan-Rasers. Heute werden die Kosovaren von den meisten Schweizern als nette Nachbarn und Arbeitskollegen wahrgenommen.

Das ging jetzt etwas gar schnell. Was ist dazwischen passiert? Warum war das Bild des kriminellen Kosovaren im Abstimmungskampf zur Ausschaffungs- und Masseneinwanderungs-Initiative noch allgegenwärtig, während es in der Diskussion über die Durchsetzungsinitiative letztes Jahr kaum noch bemüht wurde?
Das SVP-Inserat «Kosovaren schlitzen Schweizer auf» von 2011 stellte den Tiefpunkt des kosovarischen Imageproblems dar. Seither schritt der soziale Aufstieg der Kosovaren voran: Viele der einstigen Flüchtlinge haben Karriere gemacht und verdienen heute beispielsweise im kaufmännischen Bereich gutes Geld. Zudem rückten im Zuge der Flüchtlingskrise andere Migrantengruppen wie die Eritreer oder die Maghrebiner in den Fokus der Öffentlichkeit.

So einfach ist das? Sobald eine neue Ausländergruppe da ist, sind die bisherigen Problemkinder fein raus?
Das ist eine wasserdichte Konstante: Die Neuen sind immer die Sündenböcke. Das ist in jedem Verein, jeder Schulklasse, jedem Verwaltungsrat so. Und in einer komplexen Gesellschaft wie unserer, die sich aufgrund der Migration immer wieder neu justieren muss, erst recht. Das muss gar nicht schichtgebunden sein: Man denke nur an die Polemik gegen deutsche Akademiker, die vor einigen Jahren im Raum Zürich um sich griff. Fällt eine Ausländergruppe dann noch mit einer erhöhten Kriminalitätsrate auf, ist es das Normalste der Welt, dass sie in die Schlagzeilen gerät.

svp kosovaren schlitzen schweizer auf

Das SVP-Inserat von 201 verstiess laut Bundesgericht gegen die Antirassismus-Strafnorm.

Also wie jetzt: Waren die Kosovaren einfach Sündenböcke, weil sie die Neuen waren? Oder weil sie die Gesellschaft vor reale Probleme stellten?
Die Ursache war zweifellos real: An den Schulen gab es teilweise massive Probleme, weil traumatisierte Buben ihre sprachlichen Defizite mit Gewalt kompensierten. Kriegsvertriebene verübten in Europa bandenmässig Delikte. Auch der Balkan-Raser ist nicht einfach eine Erfindung der Medien: Der Autokult ist in Süd- und Osteuropa ausgeprägt, und bekanntlich kam es zu verheerenden Unfällen. Es ist nur richtig, wenn solche Auffälligkeiten öffentlich diskutiert werden. Die Schweiz hat ihre Lehren daraus gezogen.

Inwiefern?
Man hat gelernt, dass man Integration einfordern muss. Die neuen Migrantengruppen werden von den Behörden viel enger begleitet als die Kosovaren damals. Der Bund hat ein Rückübernahme-Abkommen mit dem Kosovo abgeschlossen, damit abgewiesene Asylbewerber im Schnellverfahren zurückgeschickt werden können. Und die Debatte über Balkan-Raser führte zu schärferen Strassenverkehrsgesetzen für alle. Resultat: Deutlich weniger Verkehrstote.

«Die Sizilianer galten als Messerbuben, die sich nicht im Griff haben, den Frauen nachpfeifen, faul sind und stehlen.»

Und nun? Sind die Kosovaren auf dem Weg dazu, die neuen Italiener zu werden?
Es gibt zweifellos viele Parallelen. Auch die «Tschinggen» litten früher unter einem schlechten Image. Die Sizilianer galten als Messerbuben, die sich nicht im Griff haben, den Frauen nachpfeifen, faul sind und stehlen. Man befürchtete, dass sie mit ihrem Katholizismus die Schweiz unterwandern – oder gar den Kommunismus hierher bringen. Denn die meisten italienischen Bauarbeiter waren links. Dennoch ist die Ausgangslage für die Kosovaren schwieriger.

Warum?
Der Konflikt im Kosovo ist bis heute nicht gelöst. Die Kosovo-Schweizer spüren die Probleme in ihrem Herkunftsland und stehen unter einem moralischen Druck, ihre Verwandten zu Hause zu unterstützen. Das führt zwangsläufig zu Spannungen. Eine Gemeinsamkeit ist, dass bei der Integration beider Gruppen der Fussball eine grosse Rolle spielte: Als die Italiener 1982 Weltmeister wurden, feierten die Schweizer plötzlich ausgelassen mit. Und bald darauf gerieten italienische Restaurants und die italienische Musik gross in Mode. Heute freuen wir uns über die Tore, die Xherdan Shaqiri für die Nati schiesst.

«Bis kosovarische Babynamen salonfähig werden, dürfte es wohl noch etwas dauern. Bereits zu spüren ist der Balkan-Hype hingegen im Tourismus.»

Das heisst, dass wir bald auch beim Edel-Kosovaren Znacht essen und unsere Kinder Granit statt Luca taufen?
Bei allem Respekt, so weit würde ich noch nicht gehen (lacht). Die italienische Küche ist nun einmal eine der raffiniertesten der Welt, mit ihren Kräutern, den Meeresfrüchten. Ich weiss nicht, ob die Kosovaren mit ihrer währschaften Landküche das toppen können. Auch bis kosovarische Babynamen salonfähig werden, dürfte es wohl noch etwas dauern. Bereits zu spüren ist der Balkan-Hype hingegen im Tourismus, wo Destinationen wie Albanien immer beliebter werden. Die Konnotation mit Sonne und Urlaubsgefühlen dürfte das Image der Kosovaren in der Schweiz nochmals verbessern.

Portrait von Thomas Kessler, Integrationsdelegierter des Kantons Basel-Stadt, aufgenommen am 3. Juni 2008 in Basel, Schweiz. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Thomas Kessler gilt als einer der versiertesten Integrationsexperten der Schweiz. Von 1998 bis 2008 war er Integrationsbeauftragter des Kantons Basel-Stadt. Bild: KEYSTONE

Was ist mit der Politik? Bei den letzten Wahlen versuchten zahlreiche Kandidaten mit Wurzeln im Balkan ihr Glück. Wagen Sie eine Prognose: Wann bekommt die Schweiz den ersten kosovarisch-stämmigen Bundesrat?
Das dauert wohl noch eine Generation. Mit Sibel Arslan hat Basel ja seit 2015 eine türkisch-kurdisch-stämmige Nationalrätin. Die entsprechende Diaspora hat sehr gut mobilisiert. Die Schweiz-Kosovaren müssen hier noch etwas Aufbauarbeit leisten.

What's on, Kosovo?

Die Kosovaren sind eine der grössten Einwanderergruppen der Schweiz. Und ohne die Schweizer geht im Kosovo fast nichts. watson hat sich darum aufgemacht, um das jüngste Land Europas zu besuchen. Unser Reporter traf junge Schweiz-Kosovaren, die sich in ihrer Heimat zu erfolgreichen Unternehmern gemausert haben, begegnete Menschen aus allen Teilen der Schweiz, die ihre Verwandten im Kosovo besuchen und sprach mit Oppositionsführer Visar Ymeri, der verspricht, seine Partei werde das Land von der Korruption befreien. Die ganze Serie gibts hier zum Nachlesen.
Teil 1: Sommer ist, wenn die «Schatzis» einfallen: Der Kosovo in Schweizer Hand – die Reportage
Teil 2: Tränengas im Rat und viele Schweizer Stimmen  – so ticken Kosovos neue Hoffnungsträger
Teil 3: Die Schweizer Macher – vier Erfolgsgeschichten aus dem Kosovo
Teil 4: Was die Schweiz vom Kosovo lernen kann – ein Kommentar

Unternehmer Asani im watson-Interview: «Wer heute noch Geld schickt, macht die Leute einfach faul»

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AskLee 15.08.2017 21:59
    Highlight Highlight Erfolgsgeschichten von Albanern gibts im Alltag täglich zu boebachten.
    • Mikki 16.08.2017 19:45
      Highlight Highlight Zum beispiel???
    • AskLee 17.08.2017 09:44
      Highlight Highlight Könnte dir auf Anhieb 5-10 verschiedene Namen nennen, die Stellen innehaben von denen du überzeugt wärst und ohne das du es weisst zu deinem Lebensstandard in der CH viel mittragen (Dienstleister mit grossem Filialnetz, Sicherheitfachleute, organisatorisches Transportwesen, uvm).
      Nur ist es weder der richtige Ort um dies zu tun, noch meine Aufgabe dir die Augen zu öffnen.
    • Mikki 17.08.2017 12:22
      Highlight Highlight Ja ihr macht alles was herr und frau schweizer nicht mehr tun wollen wirt,türsteher oder chauffeur eben wie die italiener vor 25 jahren!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gotas 15.08.2017 11:34
    Highlight Highlight Aus den Balkan-Rasern wurde doch das Verkehrssicherheitspaket 'Via Sicura'. Führerausweisentzug bei Tempo 50 im 30er, etc.
    siehe: https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/verkehrssicherheit/via-sicura.html
  • neutrino 15.08.2017 10:52
    Highlight Highlight Ja gut - gemäss Statistik ist die Anzahl straffälliger Kosovaren im Verhältnis immer noch massiv höher als bei Schweizern. Ich bin auch für gute Integration, aber soo vorbildlich sind die Kosovaren (noch) nicht.
    • AdiB 15.08.2017 11:22
      Highlight Highlight Welcher statistik. Können sie die bitte vorlegen?
    • poga 15.08.2017 11:59
      Highlight Highlight Ja die würde ich gerne auch sehen.
    • neutrino 15.08.2017 12:27
      Highlight Highlight Statistik des BFS zB. - es wird nach Nationen aufgeschlüsselt. Von 1000 Schweizern sind zB. im Durchschnitt 2-3 straffällig. Man kann ablesen, bei welchen Nationalitäten die Quote höher liegt.

      Wie gesagt, das ist nicht meine persönliche Meinung. Ist einfach Statistik, welche den Begriff "Vorbild-Ausländer" etwas relativiert. Ich finde, weder sollte man pauschal eine Nationalität als vorbildlich bezeichnen, noch als kriminell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexentanz 15.08.2017 09:35
    Highlight Highlight Man sollte vielleicht auch erwähnen, dass diverse Regelungen aktiv sind, insbesondere was die Raserei betrifft. Schon alleine der Abschluss einer Kaskoversicherung ist um einiges teurer für Menschen aus diesen Regionen. Ganz zu Schweigen für die notwendigen Vollkasko Versicherungen auf Leasing Auto.

    Ich denke man kann das nicht einfach schön reden mit 2-3 Headlines oder einer BLICK Themenwoche.

    Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass viele dieser Leute gut integriert sind, Steuern Zahlen und absolut Anständig sind - aber das wisst ihr sicher auch :)
  • Saul_Goodman 15.08.2017 09:31
    Highlight Highlight Nur weil die medien mal eine woche etwas positives geschrieben haben ist nun alles anders... leider nein!
    • AskLee 15.08.2017 21:53
      Highlight Highlight Hmmm... Doch ist es eben doch.
  • Mikki 15.08.2017 09:15
    Highlight Highlight Die kosovarische küche ist eine kopie von der serbisch-montenegrinischen!!!
    • Kiril 15.08.2017 12:21
      Highlight Highlight Chill, die Küchen auf dem Balkan sind alle miteinander verwandt und in irgendeiner Form Kopien voneinander
  • Mikki 15.08.2017 09:08
    Highlight Highlight Vorzeige Migranten eschiessen sich nicht in bars oder doch?🤔 basel??
    • AskLee 15.08.2017 21:55
      Highlight Highlight ...oder gehen mit Motorsägen auf andere los
    • Mikki 16.08.2017 09:03
      Highlight Highlight Oder fahren nicht jedes 2.te wochenende ein 150.000.- Auto in die wand🤣🤣🤣
    • AskLee 16.08.2017 17:56
      Highlight Highlight Idefix de letscht het recht touchiert 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Usualsuspect82 15.08.2017 09:01
    Highlight Highlight Ach so. Na dann wird ja alles gut.

    Merke: Muss meine Welt klar mehr mit den Augen von Herr Kessler sehen. Mein Leben könnte so viel friedlicher und entspannter sein. Eine Prise linkes Gedankengut vermischt mit einer kleinen Vernebelung der Tatsachen. Mann fühl ich mich gut. Auf gehts in einen tollen Tag!!!
    • Posersalami 15.08.2017 10:31
      Highlight Highlight Welche Tatsachen? Könnten Sie freundlicherweise "ihre" Tatsachen offen legen?
  • Ökonometriker 15.08.2017 08:40
    Highlight Highlight "Mit dem Katholizismus die Schweiz unterwandern" - wie kann ein Land, in dem eine relative Mehrheit katholischen Glaubens ist, vom katholischen Glauben unterwandert werden?
    • redeye70 15.08.2017 09:52
      Highlight Highlight Katholiken waren schon langw nicht mehr in der Mehrheit. Zürich reformiert, Basel reformiert, Aargau mehrheitlich reformiert, die Westschweiz reformiert, Bern reformiert. Die grossen Ballungszentren sind alle reformiert.
    • Lucida Sans 15.08.2017 10:28
      Highlight Highlight Bevor die grosse Einwanderungswelle aus Südeuropa über uns schwappte, war die Schweiz mehrheitlich reformiert. Heute ist die Mehrheit der Christen in der Schweiz katholisch.
    • karl_e 15.08.2017 10:52
      Highlight Highlight @Oekonometriker1970 waren die Reformierten gesamtschweizerisch noch knapp in der Mehrheit. Das hat sich mit der Einwanderung tatsächlich geändert. @redeye70: In der Stadt Zürich sind die Katholiken (27.8 %) heute zahlreicher als die Reformierten (21.7 %). Noch viel zahlreicher sind die Konfessionslosen (33.3 %). Soviel zum reformierten Ballungszentrum.
      Quelle: Präsidialamt Stadt Zürich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lümmel 15.08.2017 07:51
    Highlight Highlight Nur weil der Blick eine "Kosovo-Themenwoche" gemacht hat? 🤔
  • PeteZahad 15.08.2017 07:49
    Highlight Highlight "In letzter Zeit dominieren Erfolgsstorys von kosovarischen Vorzeige-Migranten die Schlagzeilen." - Wo? Ein Beitrag von Watson gestern über eine "Erfolgsstory" und schon dominieren diese die Schlagzeilen?
    • Einstein56 15.08.2017 09:26
      Highlight Highlight Herr Kessler, gehen Sie mal am Wochenende in einen Club oder unter der Woche an eine Schule mit einem hohen Anteil von Albanern. Man kann die Probleme auch einfach übersehen wollen oder schönreden.
    • Posersalami 15.08.2017 10:33
      Highlight Highlight @Einstein56: Und wieso gehen sie denn überhaupt in einen Club mit einem hohen Anteil an Albanern? Ich zB. gehe auch nicht in einen Club mit einem hohen Anteil an Koksnasen und Pillenfressern, ich meide auch Etablissements die für die Anwesenheit von Rechten oder GC Fans bekannt sind.
    • N. Y. P. D. 15.08.2017 11:22
      Highlight Highlight @Posersalami
      Wieso soll man nicht in einen Club mit einem hohen Anteil an Albanern ?
      Weil es gefährlich ist ?
      Du stellst die Albaner, vermutlich ungewollt, mit Koksnasen auf eine Stufe.
    Weitere Antworten anzeigen

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Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Ruedi Lüthy war einer der Pioniere der Aids-Medizin in der Schweiz. Seit 2003 lebt er hauptsächlich in Harare, wo er eine Aids-Klinik aufgebaut hat. Im Interview mit watson spricht er über seine erste Begegnung mit der Krankheit, seinen Umgang mit afrikanischem Aberglauben und die Entwicklung in Simbabwe seit dem Sturz von Diktator Mugabe. 

Anfang der 80er-Jahre war Ruedi Lüthy (77) einer der ersten Ärzte in der Schweiz, der sich mit Aids auseinandersetzte. Als Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich musste er zunächst zusehen, wie seine HIV-positiven Patienten wegstarben, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre war er mit dabei, als in der Schweiz grosse Fortschritte bei der Behandlung von HIV-positiven Menschen erzielt wurden.

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