Was für ein Tor! Justus Kainulainen erzielt im Final der Unihockey-U19-WM das Tor des Turniers. Um in einem derart wichtigen Spiel den Ball so zu versenken, braucht man nicht nur technische Finesse, sondern auch Nerven wie Drahtseile.
Für Kainulainen war es sowieso ein äusserst erfolgreiches Turnier. Im Final schoss der Finne sein Land mit vier Toren und einem Assist beinahe im Alleingang zu Gold. Finnland gewann am Ende mit 7:4. In fünf WM-Spielen kam Kainulainen insgesamt auf elf Tore und fünf Assists.
Für die Schweiz war es dagegen ein bitteres Turnier. Nach Silber 2013 und 2015 gingen die Rot-Weissen dieses Jahr leer aus. Im Halbfinal gegen Finnland musste man sich mit 6:7 in der Verlängerung geschlagen geben, nachdem man bis in die 55. Minute 6:3 geführt hatte. Im Bronzespiel gegen Tschechien setzte es dann eine 5:8-Niederlage ab. (abu)
Zwischen 2008 und 2012 beherrschte Tiki-Taka den Weltfussball. Dank des unwiderstehlichen Kurzpassspiels wurde Spanien Weltmeister und zweimal Europameister. Zudem war der FC Barcelona mit Trainer Pep Guardiola das Mass aller Dinge im Klubfussball und gewann zweimal die Champions League.
Tempi passati – mit reinem Ballbesitz-Fussball gibt es heutzutage kaum mehr etwas zu gewinnen. Taktische Variabilität und Flexibilität sowie schnelles Umschalten bei Ballgewinn und -verlust sind unabdingbar …
