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Ueli Maurer im CNN-Interview: «I can nothing say»

17.05.2019, 08:1319.05.2019, 05:47

Du hast es bestimmt mitbekommen: Bundespräsident Ueli Maurer besuchte gestern den amerikanischen Präsidenten Donald Trump im Weissen Haus. Nach dem Treffen gab Maurer dem US-Sender CNN ein Interview. Wie es scheint, hatte er Mühe, die Fragen der Journalistin zu verstehen. Im Hintergrund ist jeweils sein Kommunikationschef zu hören, der die Fragen ins Schweizerdeutsche übersetzt.

Das Hauptinteresse der Moderatorin galt dem Iran: «Was wurde spezifisch über den Iran besprochen?» Maurer antwortet, dass das Schutzmachtmandat vertraulich sei. Beim Wort «confidential» gerät er ins Straucheln, sein Kommunikationschef korrigiert ihn.

Und auf die interessanten Fragen darf er nicht antworten:

«I have not the possibility ... the opinion to inform you.»
«It's nothing for the publicity.»

Maurer will vom Thema Iran abrücken und stellt das Freihandelsabkommen in den Vordergrund. Aber die Moderatorin lässt nicht locker: Jahrelang verhandelte man mit dem Iran über das Atomabkommen. «Denken Sie, dass das verlorene Jahre sind?» Die Moderatorin muss die Frage wiederholen, eine Antwort bekommt sie trotzdem nicht:

«I can not ... nothing say to this issue.»

(jaw)

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Ueli Maurer trifft Donald Trump

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Ueli Maurer trifft Donald Trump
quelle: ap/ap / manuel balce ceneta
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179 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Schso
17.05.2019 08:30registriert April 2017
Warum lässt er es nicht übersetzen? Er hat ja jemanden neben sich, der die Englischen Fragen jeweils ins Schweizerdeutsche übersetzt. Das hätte er ja auch umgekehrt machen können...
So wirkt er etwas verloren, um es nett auszudrücken.
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7siech
17.05.2019 08:31registriert Oktober 2015
Unser Bundespräsident ist einfach nur peinlich. Warum gibt er dieses CNN Interview wenn er nicht Englisch kann? Und auch keine der Fragen beantwortet?
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Sutterli
17.05.2019 09:18registriert August 2018
Ein Bundespräsident hat englisch zu sprechen im Jahre 2019, Punkt. Sorry Ueli, aber das ist untragbar.
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