DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Theaterregisseur Luc Bondy im Alter von 67 Jahren gestorben



epa04333835 Art director Luc Bondy attends a press conference for the premiere of 'Charlotte Salomon' durign the Salzburg Festival 2014, in Salzburg, Austria, 28 July 2014. The festival runs from 18 July to 31 August.  EPA/BARBARA GINDL

Theaterregisseur Luc Bondy: Nach einer langen Krankheit am Samstag verstorben.
Bild: EPA/APA

Der Schweizer Theaterregisseur Luc Bondy ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Das gab das von ihm seit 2012 geleitete Odéon-Theater in Paris am Samstag bekannt.

Bondy hatte seit einiger Zeit mit einer schweren Erkrankung zu kämpfen. Die für Januar angesetzte Othello-Inszenierung musste deswegen verschoben werden.

Im Laufe seiner Karriere als Theatermacher war Bondy unter anderem von 2001 bis 2013 als Intendant der Wiener Festwochen tätig. 2012 löste er Olivier Py an der Spitze des Pariser Odéon-Theatre de l'Europe mit dem Wunsch ab, ein «europäisches, zukunftsorientiertes Theater» zu präsentieren.

Frankreichs Kulturministerin Fleur Pellerin würdigte Luc Bondy in einer ersten Reaktion auf Twitter als «einen der grössten Regisseure Europas». Die Nachricht vom Tod des Theatermachers habe sie «schockiert», so Pellerin.

Stationen eines Lebens: Zürich, Berlin, Wien

Geboren als Sohn des österreichisch-ungarischen Publizisten und Essayisten Francois Bondy und einer jüdisch-deutschen Mutter 1948 in Zürich und aufgewachsen in Frankreich, hat Bondy ab den 1980er-Jahren unter anderem an der Berliner Schaubühne prägende Inszenierungen geschaffen. 1985 bis 1987 gehörte er dem Leitungsteam der Schaubühne an.

1997 ging er er nach Wien und übernahm die Schauspieldirektion der Wiener Festwochen; 2001 wurde er deren Intendant. Bis zu seinem Abschied 2013 in Richtung Paris habe er in Wien «gewichtige Spuren hinterlassen», wie Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny bei Bondys Abschiedsfeier sagte. (wst/sda/afp/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Kommentar

Sommarugas Fiasko ist selbst verschuldet

Das CO2-Gesetz ist gescheitert. Ein Fiasko für das breite Ja-Lager und Umweltministerin Simonetta Sommaruga. Schuld daran: die verkopfte und emotionslose Ja-Kampagne.

Je näher dieser 13. Juni rückte, umso nervöser wurden die Befürworterinnen des CO2-Gesetzes. Mit jeder neuen Umfrage sank die Zustimmung.

Und dann passierte das, mit dem wohl niemand aus dem breiten Ja-Lager gerechnet hat: Das Stimmvolk lehnt die Vorlage knapp ab. Man hielt die Annahme für selbstverständlich. Der Sieg schien sicher.

Die Niederlage ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Klimabewegung, sondern auch ein Fiasko für Umweltministerin Simonetta Sommaruga. Und das ist nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel