DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Super League, 21. Runde
St.Gallen – Zürich 1:2 (1:0)
Lausanne – YB 1:4 (0:2)
GC – Luzern 1:2 (1:0)
Zunge raus, Ball rein: Sulejmani erzielt YBs 1:0 in Lausanne.
Zunge raus, Ball rein: Sulejmani erzielt YBs 1:0 in Lausanne.
Bild: KEYSTONE

Leader YB siegt in Lausanne – FCZ und Luzern drehen Spiele nach Rückstand

In den drei Sonntagsspielen der Super League feiern nur die Gäste. YB liegt nach dem Dreier in Lausanne weiterhin fünf Punkte vor Basel, im Mittelfeld schlägt der FC Zürich in St.Gallen zu und Luzern schliesst nach dem Sieg bei GC zu den Zürchern auf.
11.02.2018, 17:5412.02.2018, 06:48

Lausanne – YB 1:4

– Ein Winternachmittag kann schön sein. Aber nicht auf der kalten Lausanner Pontaise, wo der Rasen aussieht wie bei einem Radquer. Es sei denn, man ist ein Fan der Berner Young Boys. Dann freut man sich immerhin über drei Punkte.

– Miralem Sulejmani brachte den Tabellenführer nach einer halben Stunde in Front und dank einem von Guillame Hoarau verwerteten Penaltygeschenk (40.) hiess es noch vor dem Seitenwechsel 2:0.

Kolleg, chumm! Sulejmani bittet zum Tanz.
Kolleg, chumm! Sulejmani bittet zum Tanz.
Bild: KEYSTONE

– Hoarau sorgte dann in der 66. Minute mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung. Mehr als den Anschlusstreffer durch Andi Zeqiri (73.) schaffte Lausanne-Sport nicht mehr – im Gegenteil. Nicolas Ngamaleu schoss in der Nachspielzeit noch das vierte Berner Tor.

FCSG – Zürich 1:2

– In der Winterpause beförderte St.Gallens Trainer Giorgio Contini den Ersatzgoalie Dejan Stojanovic zur neuen Nummer 1, was für eine gewisse Verwunderung sorgte. Vielleicht bricht er sein Experiment schon nach zwei schwachen Spielen des Torhüters ab und stellt wieder den bewährten Daniel Lopar in den Kasten. Stojanovic betrieb gegen den FCZ jedenfalls keine Werbung in eigener Sache, machte insbesondere beim Gegentreffer zum 1:2 eine schlechte Figur.

– Der FCSG ging mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause. Es war eine Zufallsführung, ein torloses Remis hätte dem Gezeigten eher entsprochen. Marco Aratore traf nach 43 Minuten.

Da ist die Welt noch in Ordnung für Grün-Weiss.
Da ist die Welt noch in Ordnung für Grün-Weiss.
Bild: KEYSTONE

– Nach der Pause zeigte Aufsteiger Zürich Moral und kam zunächst durch ein Traumtor von Fabian Rohner zum Ausgleich. Acht Minuten nach seiner Einwechslung drosch der Youngster eine Direktabnahme wunderschön ins Lattenkreuz. Elf Minuten später jubelte der FCZ erneut: Raphael Dwamena traf nach einem Eckball in der 77. Minute zum 2:1.

«Unglaublich, ich fasse es jetzt noch nicht, dass der so rein gegangen ist. Geil!»
FCZ-Spieler Fabian Rohner über sein erstes Tor in der Super League
srf
FCZ-Spieler und Fans feiern den Siegtreffer.
FCZ-Spieler und Fans feiern den Siegtreffer.
Bild: KEYSTONE

– Zwei Spiele nach der Winterpause, zwei Niederlagen: Der Neustart des FC St.Gallen mit dem neuen Präsidenten Matthias Hüppi und dem neuen Sportchef Alain Sutter ist in die Hosen gegangen.

GC – Luzern 1:2

– Die Grasshoppers sahen lange wie der Sieger aus – doch drei Minuten genügten dem FC Luzern, um den Nachmittag auf den Kopf zu stellen.

Stets dran denken: Das Wichtigste ist es, immer den Ball anzuschauen.
Stets dran denken: Das Wichtigste ist es, immer den Ball anzuschauen.
Bild: KEYSTONE

– Numa Lavanchy brachte GC in Führung, herrlich sein Treffer mit dem Absatz in der 20. Minute. Dieses 1:0 hatte bis in die 80. Minute Bestand. Dann glich Tomi Juric aus und nur drei Minuten nach dem Australier brachte Christian Schneuwly die Gäste aus der Zentralschweiz mittels herrlichem Dropkick sogar in Führung. Dabei blieb's im Letzigrund.

Zwei Spiele, sechs Punkte: Seoane.
Zwei Spiele, sechs Punkte: Seoane.
Bild: KEYSTONE

– Gerardo Seones Einstand in Luzern ist damit perfekt: Im zweiten Spiel gab's den zweiten Erfolg. «Jeder Sieg tut gut», sagte der neue FCL-Trainer im SRF. Weil in der Tabelle so viele Teams so nahe beisammen liegen, dürfen Seone und Co. nun bereits nach Europa schielen anstatt in die Abgründe der Challenge League.

Die Tabelle

tabelle: srf

Die Telegramme

Lausanne - Young Boys 1:4 (0:2)
4200 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 31. Sulejmani (Sow) 0:1. 41. Hoarau (Foulpenalty) 0:2. 66. Hoarau (Nuhu) 0:3. 73. Zeqiri (Pasche) 1:3. 92. Moumi Ngamaleu 1:4.
Lausanne: Castella; Marin, Rochat, Monteiro; Fransson; Schmid, Geissmann (69. Zeqiri), Pasche, Kololli (46. Zidane); Margiotta, Rapp.
Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Sow, Sanogo; Moumi Ngamaleu, Bertone (86. Aebischer), Sulejmani (46. Lotomba); Hoarau (77. Nsame).
Bemerkungen: Lausanne ohne Zarate, Dominguez und Manière (beide verletzt. Young Boys ohne Assalé (gesperrt), von Ballmoos (verletzt) und Fassnacht (krank). Verwarnungen: 13. Sanogo (Foul), 39. Monteiro (Foul), 90. Fransson (Foul). (sda)

St.Gallen - Zürich 1:2 (1:0)
13'323 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 43. Aratore (Lüchinger) 1:0. 66. Rohner (Dwamena) 1:1. 77. Dwamena (Palsson) 1:2.
St.Gallen: Stojanovic; Hefti, Wiss, Gönitzer; Lüchinger (82. Tafer), Tschernegg, Aleksic, Toko (82. Sigurjonsson), Aratore; Itten (84. Babic), Buess.Zürich: Vanins; Nef (83. Bangura) Palsson, Thelander; Winter (58. Rohner), Marchesano, Sarr, Rüegg (60.Rodriguez), Pa Modou; Frey, Dwamena.
Bemerkungen: St.Gallen ohne Barnetta (gesperrt), Musavu-King, Adonis Ajeti und Krucker (alle verletzt), Haggui, Wittwer, Ben Khalifa und Muheim (nicht im Aufgebot). Zürich ohne Alesevic, Brunner, Kempter, Schönbächler und Maouche (alle verletzt). 6. Pfostenschuss von Frey. 70. Lattenschuss von Marchesano. 71. Tor von Buess aberkannt (Foul an Vanins). Verwarnungen: 40. Thelander. 47. Rüegg. 50. Winter. 71. Buess (alle Foul). 84. Dwamena (Handspiel). 88. Wiss. 92. Rodriguez (beide Foul). 92. Pa Modou (Reklamieren). (sda)

Grasshoppers - Luzern 1:2 (1:0)
4200 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 20. Lavanchy (Lika) 1:0. 80. Juric (Schmid) 1:1. 83. Schneuwly 1:2.
Grasshoppers: Lindner; Bergström, Vilotic, Rhyner; Taipi; Lika (74. Pusic), Basic, Bajrami (84. Doumbia), Lavanchy; Kapic, Jeffrén (67. Djuricin).
Luzern: Omlin; Grether, Schmid, Schulz, Lustenberger; Voca (79. Follonier), Kryeziu; Vargas (46. Gvilia), Schneuwly, Rodriguez (73. Demhasaj); Juric.
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Avdijaj und Andersen (beide verletzt). Luzern ohne Arnold, Custodio, Schindelholz, Schwegler, Schürpf und Sidler (alle verletzt). 75. Omlin lenkt den Ball nach dem missglückten Abwehrversuch von Juric an die Latte. Verwarnungen: 58. Taipi. 65. Bergström. 73. Grether (alle Foul). (sda)

Die besten Spieler der Super League 2017

Das sagt der Fanclub von Beat Feuz zur Abfahrts-Absage

Video: undefined/SDA
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die erstaunliche Geschichte des erfolgreichen «Desperados» Dominique Aegerter

Dominique Aegerter hat seinen Platz im GP-Zirkus verloren – aber nicht seinen Status als Töffstar. Nun kann er sogar erstmals Weltmeister werden.

Wer seinen Platz im Grand-Prix-Zirkus verliert, geht vergessen. Weil er auch die TV-Präsenz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und damit die meisten Fans und Sponsoren verliert. TV-Übertragungen im staatstragenden Fernsehen und mediale Beachtung gibt es im Töff-Business nur im GP-Zirkus (MotoGP, Moto2, Moto3). So ist es seit Anbeginn der Zeiten.

Aber ein Schweizer trotzt diesem Trend: Dominique Aegerter. Im Herbst 2019 verliert er nach zehn Jahren seinen Platz in der Moto2-WM. Um zu bleiben, …

Artikel lesen
Link zum Artikel