Wirtschaft
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Rekordstrafe gegen Royal Bank of Scotland

Die Royal Bank of Scotland muss bluten: US-Behörden verhängen Rekordstrafe

14.08.2018, 23:5015.08.2018, 06:32

Die Royal Bank of Scotland (RBS) zahlt mit knapp fünf Milliarden Dollar die höchste Strafe, die je ein Geldhaus für Fehlverhalten während der jüngsten Finanzkrise leisten musste. Das gab das US-Justizministerium am Dienstag bekannt.

epa02275406 A RBS employee at a Royal Bank of Scotland (RBS) bank in London, Britain, 06 August, 2010. Britain's RBS on 06 August reported a pre-tax profit of 1.14 billion pounds (1.81 billion do ...
Bild: EPA

Das Ministerium und die Bank einigten sich den Angaben vom Dienstag zufolge auf Vergleichszahlungen von insgesamt 4.9 Milliarden Dollar. Damit soll der Streit um US-Hypothekengeschäfte beigelegt werde.

Bereits im Mai hatte die RBS mitgeteilt, sich im Grundsatz auf den Vergleich mit den USA verständigt zu haben. Doch die anhaltende Unsicherheit rund um die zu erwartende Strafe bremste das Institut. Nun kündigte es an, seinen Eignern erstmals seit seiner milliardenschweren Rettung durch den Staat 2008 eine Dividende auszahlen zu wollen.

Die US-Regierung hatte dem britischen Geldhaus vorgeworfen, Kunden in die Irre geführt zu haben. Dem Ministerium zufolge hat die Bank die Anschuldigungen zurückgewiesen und auch kein Fehlverhalten eingeräumt. Doch RBS-Chef Ross McEwan erklärte, derart inakzeptables Verhalten, wie es die US-Behörden beschreiben, könne es heute in seiner Bank nicht mehr geben.

Die RBS verkaufte wie viele Konkurrenten damals auch toxische Wertpapiere, die bei Investoren zu hohen Verlusten führten und mit die jüngste Finanzkrise auslösten. Das US-Justizministerium hat bereits zahlreiche Vergleiche mit anderen Grossbanken diesbezüglich erzielt. (sda/reu)

So war es damals mit dem Ersten Geldautomat der Schweiz

Video: srf
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