Wirtschaft
Schweiz

ZKB einigt sich mit USA im Steuerstreit

ZKB muss den USA 97 Millionen bezahlen – und wird dafür nicht mehr verfolgt

14.08.2018, 06:3814.08.2018, 07:16

Nun hat sich auch die Zürcher Kantonalbank mit den US-Behörden im seit Jahren hängigen Steuerstreit geeinigt.

Sie hat die Untersuchung des US-Justizministeriums zum ehemaligen Geschäft mit US-Kunden mit einem Deferred Prosecution Agreement abgeschlossen und sich auf eine Zahlung von 98.5 Millionen US-Dollar (rund 97 Millionen Franken) geeinigt, wie sie in der Nacht auf Dienstag mitteilte. Die grösste Schweizer Kantonalbank wird damit von den US-Behörden nicht weiter strafrechtlich verfolgt.

ZU DEN JAHRESZAHLEN 2017 DER ZUERCHER KANTONALBANK ZKB, STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 9. FEBRUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - The building of the Zuercher Kantonalbank ZKB bank, "Neue ...
Die ZKB hat den Steuerstreit abgeschlossen.Bild: KEYSTONE

Diese Zahlung habe keinen negativen Einfluss auf das Geschäftsergebnis 2018 und auch die Kapitalstärke sowie die Gewinnausschüttung an den Kanton und die Gemeinden sei nicht betroffen, hiess es weiter.

Nun auf Europa fokussiert

Die ZKB betonte ausserdem, dass sie ihr grenzüberschreitendes Vermögensverwaltungsgeschäft seit 2009 sukzessive angepasst habe und auf eine steuerkonforme Geschäftspolitik setze. In der Marktabdeckung fokussiere sie sich nun auf ausgewählte Kernmärkte mit Schwerpunkt in Europa.

Weiter geht die Bank davon aus, dass ein aktueller sowie ein mittlerweile pensionierter Mitarbeiter, die im Zusammenhang mit der US-Steuerangelegenheit 2012 angeklagt wurden, ihre Rechtsfälle ebenfalls bald abschliessen können. (sda/awp)

Mit der Seilbahn über den Zürichsee – so sieht das aus

Video: srf
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