WM 2014
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Brasilia

WM-Gegner protestieren mit Fussbällen vor Brasiliens Parlament 



A man stands next to giant inflatable soccer balls marked with red crosses placed by members of non-governmental organization (NGO) Rio de Paz (Rio Peace) during a protest in front of the National Congress in Brasilia June 3, 2014. According to the organization, the protest was a call to the Brazilian government to provide education, health and public services of the same standards as the FIFA World Cup stadiums. REUTERS/Joedson Alves (BRAZIL - Tags: CIVIL UNREST POLITICS SOCIETY SPORT SOCCER WORLD CUP)

Bild: STRINGER/BRAZIL/REUTERS

Gut eine Woche vor Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien haben Gegner des Grossereignisses am Dienstag mit zwölf riesigen aufblasbaren Fussbällen vor dem Parlament in Brasilia demonstriert. Die zwölf Bälle mit zwei Meter Durchmesser standen für die zwölf Städte, in denen die WM ausgetragen wird. 

Aus einem Fussball mit aufgemalter brasilianischer Flagge liessen die Demonstranten langsam die Luft entweichen – um die schwachen Leistungen der brasilianischen Regierung zu kritisieren. 

Antonio Carlos Costa, Gründer der Organisation Rio de Paz (Fluss des Friedens) sagte der Nachrichtenagentur AFP, die brasilianische Regierung müsse die Nation um Verzeihung bitten. Sie habe ihre Versprechen nicht eingehalten und «ein Vermögen an öffentlichen Geldern für unnötige Dinge» ausgegeben. 

Seit Monaten fordern Demonstranten vor allem bessere Lebensbedingungen und bessere öffentliche Dienstleistungen statt teure Stadionbauten. Der Regierung wird vorgeworfen, vor der Präsidentschaftswahl im Oktober enorme Summen in Prestigeprojekte zu stecken und wichtige andere Aufgaben – beispielsweise im Gesundheit-, Bildungs- und Verkehrswesen – zu vernachlässigen. (sda/afp) 

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