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Wilde Verfolgungsjagd in Florida endet blutig – vier Tote

Wilde Verfolgungsjagd in Florida endet blutig – vier Tote

06.12.2019, 11:1306.12.2019, 11:13

Ein Raubüberfall mit anschliessender Verfolgungsjagd und Schiesserei mitten im Berufsverkehr hat im US-Bundesstaat Florida vier Menschen das Leben gekostet. Neben zwei bewaffneten Kriminellen wurden dabei auch ein als Geisel genommener Paketdienstfahrer und ein unbeteiligter Autoinsasse getötet.

Dies sagte ein FBI-Sprecher am Donnerstag (Ortszeit). Die tödlichen Schüsse fielen am Ende der Verfolgungsjagd an einer viel befahrenen Kreuzung der Stadt Miramar inmitten zahlreicher stehender Autos.

Die beiden bewaffneten Täter hatten den Angaben zufolge am späten Nachmittag ein Juweliergeschäft in der Stadt Coral Gables bei Miami überfallen. Auf der Flucht kaperten sie den Transporter eines Paketlieferdienstes und brachten den Fahrer in ihre Gewalt. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, während sich der Transporter mit hoher Geschwindigkeit den Weg durch den Feierabendverkehr bahnte und dabei nur knapp an anderen Autos vorbei raste. Das Geschehen wurde von Fernsehkameras aus Helikoptern live übertragen.

Als der Transporter schliesslich vor der Kreuzung im dichten Verkehr steckenblieb, versuchten mehrere Polizisten, das Fahrzeug zu umzingeln. Es kam zur Schiesserei, bei der neben den beiden Räubern auch die zwei Unschuldigen getötet wurden. Bis zur vollständigen Aufklärung des komplizierten Falls werde es aufgrund der Vielzahl an Zeugenaussagen und unterschiedlichen Tatorte vermutlich noch sehr lange dauern, sagte der FBI-Sprecher weiter. (aeg/sda/dpa)

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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Habedi
06.12.2019 11:27registriert Januar 2016
Wieso muss man diese Räuber überhaupt verfolgen, wenn sie ja ohnehin von Helis und Kameras verfolgt und aufgezeichnet werden. Da könnte man sich ja den Ort für eine Festnahme praktisch aussuchen und muss sich sicher nicht mitten auf einer Kreuzung eine Schiesserei liefern, bei der mit zivilen Opfern gerechnet werden muss -.-
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Julien Marchand
06.12.2019 14:31registriert März 2014
Die Amis. Ballern in einem Stau um sich... schon krass, wenn du als Geisel von der Polizei erschossen wirst.
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«Trump befindet sich in einer Zwickmühle: Welchen Zug er auch macht, er verliert»
Auf dem Bürgenstock verhandeln die USA und Iran über ein neues Abkommen. Dabei habe das Mullah-Regime die besseren Karten, sagt der deutsche Politologe Herfried Münkler. Der amerikanische Präsident könne nur noch auf sinkende Benzinpreise hoffen.
Herr Münkler, Donald Trumps Rahmenabkommen mit Iran wird praktisch von allen Kommentatoren als grosses Desaster betrachtet. Ist der amerikanische Präsident der grosse Verlierer, als der er nun überall beschrieben wird?
Herfried Münkler: Als klar war, dass die USA nicht in der Lage sind, die Strasse von Hormus mit militärischen Mitteln wiederzueröffnen, war auch klar, dass die Methode Trump in diesem Fall gescheitert ist. Die Methode Trump, das heisst drohen, gegebenenfalls auch das Militär einsetzen, aber darauf hoffen, dass die Gegenseite angesichts der Übermacht der USA relativ schnell nachgibt. In Venezuela hat das funktioniert, und das hat Trump wohl übermütig gemacht. Was Iran betrifft, hat er sich in zwei Punkten geirrt: Erstens hatte er offenbar nicht auf der Rechnung, dass die Iraner mit der Strasse von Hormus die Weltwirtschaft als Geisel nehmen können, zweitens hat er die Stabilität des Regimes unterschätzt.
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