USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Tränen fliessen: Nach ihrer Wahl besucht Alexandria Ocasio-Cortez das Kapitol in Washington. screenshot: netflix

5 Dinge, die uns bei der Netflix-Doku über Polit-Shootingstar AOC aufgefallen sind



Alexandria Ocasio-Cortez: Viel wurde in den vergangenen Monaten über den Shootingstar der US-Demokraten geschrieben und diskutiert. Eine Netflix-Dokumentation macht nun deutlicher denn je: Die Bedeutung der 29-Jährigen darf nicht unterschätzt werden, auch wenn sie von Kritikern nur als eine vorübergehende Modeerscheinung betrachtet wird.

Warum? Das erfährst du in den folgenden 5 Punkten:

Sie hat wirklich ganz unten angefangen

Die Regisseurin Rachel Lears dürfte ihr Glück kaum fassen. Für 10 Millionen US-Dollar konnte sie ihre Dokumentation «Frischer Wind im Kongress» an den Streaming-Giganten Netflix verkaufen. Mit einem solchen Erfolg rechnete sie wahrscheinlich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen.

Ihr Glück: Der grosse Erfolg von Alexandria Ocasio-Cortez, eine von vier Personen, die in der Doku vorgestellt werden.

Lears startete ihre Aufzeichnungen zu einem Zeitpunkt, als das Kürzel AOC für Alexandria Ocasio-Cortez noch nicht einmal angedacht war. Sprich, als die Politikerin mit puerto-ricanischer Abstammung noch gar keine Politikerin war, sondern in einer Bar in New York arbeitet.

Bild

Januar 2018, Alexandria Ocasio-Cortez bereitet in Manhattan Drinks zu. screenshot: netflix

«Amerikaner wollen nicht viel», sagt die damals 28-Jährige während sie einen Drink zubereitet, «sie wollen nur durchkommen.» Und von den Politikern würden sie eigentlich nur verlangen, dass sie mutig genug seien, um ihnen dabei zu helfen.

Der Job als Kellnerin ist hart. 18 Stunden ist AOC auf den Füssen, schleppt schwere Sachen, bedient gehobenes Klientel aus Manhattan, das ihre Tätigkeit nicht einmal als richtige Arbeit bezeichnet.

Für AOC ein Hohn: «Es hat einen Grund, weshalb wir als Arbeiterklasse bezeichnet werden. Wir arbeiten ohne Unterbruch!»

Die Erfahrungen, die sie an der Theke sammelt, sollen ihr jetzt jedoch helfen. Denn die Bartenderin hat Grosses, ja eigentlich Unmögliches vor: Sie will bei den Vorwahlen im 14. New Yorker Wahlbezirk Amtsinhaber Joe Crowley herausfordern.

Und dieser ist nicht irgendwer, sondern die Nummer 4 der Demokraten im Kongress. Ein politisches Schwergewicht, das sich mit den Mächtigsten der Mächtigen die Türklinke in die Hand gibt.

In der Hitze des Bar-Gefechts wir AOC auf das vorbereitet, was sie im Wahlkampf erwarten wird.

AOC ist entschlossen, sich für diejenigen einzusetzen, welche «einfach nur durchkommen wollen». Leute, denen es gleich geht wie ihr. «Es geht nicht nur um Demokraten gegen Republikaner, in Wahrheit ist es so weit entfernt von dem. Es geht nicht um Links oder Rechts, sondern um unten gegen oben.»

Sie ist eine von unten, er einer von oben.

Der «Victoria-Secret-Katalog»

Auf der anderen Seite steht Joe Crowley. Pro Legislaturperiode erhält der Mittfünfziger drei Millionen US-Dollar von der Wall Street, Immobilien- und Pharma-Unternehmen. Seit 14 Jahren musste er zu keiner Vorwahl mehr antreten und wurde so quasi automatisch in den Kongress gewählt. Denn der 14. Distrikt New Yorks ist eine Hochburg der Demokraten.

Crowley lebt nicht einmal mehr in seinem eigenen Wahlbezirk, sondern in Virginia. Die Wahlrichter hat er alle selbst ernannt, um es für allfällige Kandidaten so gut wie unmöglich zu machen, gegen ihn anzutreten.

Obschon gemäss Gesetz nur 1250 Stimmen gesammelt werden müssten, braucht AOC deren 10'000, damit die Richter keinen Weg finden, um ihre Kandidatur zu blockieren.

Sie probiert's trotzdem. Klingelt an Türen, schüttelt unzählige Hände und sucht das Gespräch auf der Strasse. Im April 2018 hat sie die nötigen Stimmen zusammen.

Der Wahlkampf-Startschuss ist gefallen. Gehört hat ihn aber nur AOC. Crowley ist in der Hauptstadt beschäftigt. So sehr, dass er an eine öffentliche Debatte lediglich eine Stellvertreterin schickt.

Bild

«Ich bin die einzige in diesem Raum, die für den Kongress kandidiert»

Diese hat gegen das Feuer von AOC keine Chance – und muss mit ansehen, wie Crowley komplett zerpflückt wird. Die Herausforderin gewinnt das Publikum deutlich für sich. Sehr viele Menschen sitzen zwar nicht im Saal, doch die Szene ist sinnbildlich.

Crowley hat den Kontakt zur Basis verloren, politisiert an den Bedürfnissen, der Basis vorbei. Ocasio-Cortez hingegen weiss, wo der Schuh wirklich drückt. Die Wähler fühlen sich durch die Jungpolitikerin repräsentiert.

Crowley verschickt den Wählern eine Wahlkampf-Werbung, in der es nur darum geht, dass er Trump schlagen will. Einen Hochglanz-Flyer, der gemäss AOC einem «Victoria-Secret-Katalog» gleicht, und auf dem nicht einmal das Wahldatum steht.

Der Freund von Ocasio-Cortez, der sie während des gesamten Wahlkampfes unterstützt, stellt fest: «Eines der Hauptprobleme des demokratischen Establishments sind ihre Berater. Das ist der viertwichtigste Demokrat des Landes und das ist das Zeugs, was er macht. Das ist Müll. Das ist beängstigend.»

Bild

Alexandria Ocasio-Cortez vergleicht ihren Wahlkampf-Flyer und denjenigen ihres Konkurrenten. screenshot: netflix

AOC ihrerseits verteilt einen Prospekt, auf dem Punkte aufgelistet sind, wie dass das Leben der Bewohner der Bronx und Queens verbessert werden soll. Krankenkasse für alle, Ende des Krieges gegen Drogen, Mindestsalär.

Dieses Zitat des Bürgerrechtsveteranen

Ocasio-Cortez ist in ihrem Kampf nicht alleine. Sie wird durch nationale «Grassroot»-Organisationen unterstützt. Dort kann sie sich mit anderen Kandidaten austauschen, erhält technischen und logistischen Support – und nicht zuletzt Tipps von erfahrenen Polit-Schlachtrössern.

Einer von ihnen ist Darryl Gray, ein Bürgerrechtsveteran. Er nimmt die Kongress-Aspiranten in einem frühen Stadium der Kandidatur an der Hand und warnt:

«Ihr müsst furchtlos sein. Denn sie werden euch jagen. Das ist kein Witz. Sie werden euch jagen.»

Bild

Der Bürgerrechtsveteran warnt: «Sie werden euch jagen!» screenshot: netflix

Er sollte recht behalten. Und zwar sowas von.

Ocasio-Cortez gelingt im Juni 2018 die Sensation. Sie schlägt Joe Crowley und kann als jüngste Demokratin überhaupt in den Kongress einziehen. Seither wird pausenlos auf sie eingeprügelt.

Kaum eine Person ist auf Fox News und Co. derart oft Thema wie AOC. Bemängelt wird alles. Von ihren Ideen zum Klimaschutz, über ihre Rechtschreibung bis hinzu ihren Kleidern. Auch von Seiten des demokratischen Partei-Establishments wird immer wieder Kritik geäussert.

Runterkriegen lässt sie sich durch die Einschüchterungsversuche nicht. Ihr Kampf für die Schwächsten der Gesellschaft geht auch in Washington D.C. weiter. Sie wurde nicht gewählt, um zu schweigen.

Viele scheitern

Ocasio-Cortez ist die Hauptfigur in der Dokumentation. Die Geschichten der anderen drei Frauen, die begleitet werden, sind indes nicht weniger eindrücklich. Vielleicht sogar noch kräftiger.

Etwa jene von Amy Vilela, die für den vierten Distrikt von Nevada in den Kongress will. Sie hat ihre Tochter verloren, weil die Ärzte sie nicht behandeln wollten, da sie keinen Versicherungsnachweis vorlegen konnte.

Bild

Amy Vilelaam Grab ihrer Tochter: Sie kämpft gegen die mächtige Versicherungs-Lobby. sceenshot: netflix

Oder Cori Bush, die für Missouri nach Washington D.C. will. Seit 1969 wird ihr Bezirk durch entweder William Clay oder dessen Sohn Lacy Clay repräsentiert. Nur wenige Kilometer von ihrem Wohnort entfernt kam es 2014 zu den Unruhen von Ferguson, als ein Schwarzer Teenager durch die Polizei erschossen wurde. Verändert hat sich seither nichts.

Derweil will Paula Jean Swearengin für West Virginia in den Senat. Sie kämpft gegen die Rohstoffgiganten, welche in ihrem Bundesstaat ganze Berge und Wälder niederwalzen. Für die Gesundheit der Kohleminenarbeiter, in einer Gegend, wo immer mehr Krebsfälle auftauchen und dafür, «dass kein Amerikaner um etwas so einfaches wie ein sauberes Glas Wasser flehen muss.»

Sie alle scheitern am Ende an der Urne deutlich. Die Enttäuschung ist gross.

Ihre Geschichten machen deutlich, wie schwierig es für Leute von unten ist, Kandidaten aus dem Partei-Establishment zu stürzen. Wenn es 100 Personen versuchen, schafft es am Ende vielleicht eine.

AOCs immense Strahlkraft

Wird um Ocasio-Cortez einen unnötigen Hype gemacht? Wird sie überschätzt?

Nein.

Die Netflix-Doku zeigt deutlich, weshalb.

Die Strahlkraft der mittlerweile 29-Jährigen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Auf Social Media folgen ihr gut und gerne 10 Millionen Menschen. Davon können viele etablierte US-Politiker nur träumen. Auch ihre Medienpräsenz sucht ihresgleichen.

Ocasio-Cortez kämpft gegen Big Money – und erreicht damit die Massen. Washington kann die Missstände nicht mehr einfach unter den Tisch kehren. Einst als linksextreme Themen abgestempelt, werden sie plötzlich Mainstream. Die demokratischen Präsidentschaftskandidaten setzten sich quasi unisono für Mindestlohn, Klimaschutz und Gesundheitsversorgung für alle ein.

Das ist natürlich nicht der alleinige Verdienst von AOC, aber auch.

Und ein weiterer Punkt darf nicht unterschätzt werden. Die Geschichte von Ocasio-Cortez inspiriert. Sie spornt Personen wie Cori Bush, Paula Jean Swearengin und Amy Vilela an, weiterzukämpfen. Sie gibt all jenen Mut, die sich bis jetzt nicht getraut haben, in die Politik zu gehen. Oder nur schon überhaupt den Mund aufzumachen. Nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt.

Bild

Das Wunder ist vollbracht: Der Moment, als AOC von ihrem Sieg erfährt. screenshot: netflix

Am Ende der Dokumentation blickt der Zuschauer ins Gesicht von AOC, als sie ihren Sieg gegen Crowley bestätigt bekommt. Sie kann das Wunder kaum fassen und muss sich inmitten der jubelnden Menge erst einmal sammeln.

Es hat sich eben doch gelohnt, sich zu wehren.

Alexandria Ocasio-Cortez

Ocasio-Cortez tanzt an der Highschool

abspielen

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

30
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nilda84 11.05.2019 16:01
    Highlight Highlight Ich hab die Doku gesehen und mir gibt es wieder ein wenig Hoffnung. In Zeiten von Bolsonaro, Trump und Co bin ich froh um jeden, der wie AOC aufsteht und sagt „es reicht!“

    Ihre Argumente sind durchdacht, sie ist intelligent und schlagfertig. Es braucht mehr wie sie!

    Ich hoffe sie inspiriert weitere in Amerika, Brasilien und überall wo es nötig ist...
  • zeromaster80 11.05.2019 07:16
    Highlight Highlight Punkt 3 ist einfach die Sicht aus der linken Filterblase. Die Linken sind es, die AOC hervorheben und im Rampenlicht als ach so toll und wichtig darstellen und die rechten prügeln dann halt auf diese "Ikone" ein, deren gefeierte Ideen zu fast 100% haarsträubend sind bei näherer Betrachtung.
    • Cyberpunk 11.05.2019 23:11
      Highlight Highlight @zeromaster80: Was meinst du mit “100% haarsträubenden ideen”?
  • Astrogator 11.05.2019 06:58
    Highlight Highlight Früher standen die USA für eine Gesellschaft in der alles möglich ist.

    Heute für sowas: "Sie hat ihre Tochter verloren, weil die Ärzte sie nicht behandeln wollten, da sie keinen Versicherungsnachweis vorlegen konnte."

    Wer das bei uns auch will soll weiter SVP wählen. Der Vorschlag für eine Zweiklassenmedizin, mit einer billigen Versicherung für den Pöbl die dann bei teuren Erkrankungen wie z. B. bei Krebs nicht bezahlen muss wurde ja schon offiziell ins Gespräch gebracht.
    • Astrogator 11.05.2019 20:43
      Highlight Highlight @Fitamine: Lesen und verstehen.

      Wenn die SVP vorschlägt, die obligatorische Krankenversicherung aufzusplitten in einen Teil der Millionären auch weiterhin jede Behandlung bezahlt und einen Teil für den Mittelstand und die Armen die dann bei Krankheiten wie Krebs oder Diabetes überhaupt nichts bezahlt damit die Behandlung des Millionärs finanziert werden kann hat das rein gar nichts mit dem Geschwurbel zu tun den du vom Stapel lässt.

      Aber schon klar, im Wahljahr hat es die SVP nicht so gern wenn man darüber redet wie asozial ihre Politik ist.
  • dho 11.05.2019 06:36
    Highlight Highlight "Die demokratischen Präsidentschaftskandidaten setzten sich quasi unisono für Mindestlohn, Klimaschutz und Gesundheitsversorgung für alle ein."

    Linke Populisten?

    Dafür steht in der Schweiz sogar die FDP ein. Für den Klimaschutz sehr bald (schließlich wollen wir die Wahlen im Herbst zumindest nicht verlieren)...
  • Mutbürgerin 11.05.2019 06:24
    Highlight Highlight Trump hat 60 Millionen Twitter Follower und das, was dem Demokraten am meisten fehlt für eine Präsidentenwahl. Unmengen von Geld.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 10.05.2019 23:17
    Highlight Highlight AOC for President! ❤️
  • AquaeHelveticae 10.05.2019 21:28
    Highlight Highlight "Auf Social Media folgen ihr gut und gerne 10 Millionen Menschen. Davon können viele etablierte US-Politiker nur träumen."

    Und Loredana, welche vor einer Woche noch niemand kannte, ist wegen 1.3mio Followern die "erfolgreichste" Musikerin der Schweiz. Follower sind für Influencer relevant... Haben aber in der Realität nichts zu melden.
    • Heinzbond 10.05.2019 21:51
      Highlight Highlight Ich kannte bis zu den Berichten diese loredana gar nicht...
      Ist das schlimm? Ich denke nicht.

      Was aoc angeht, finde wenn ich sie wählen könnte, für ihre Meinung für das was sie steht dann lieber sie als diese berufspolitiker die das Geld vorn und hinten von so genannten Lobbyisten reingeschoben bekommen....
    • Statler 11.05.2019 06:03
      Highlight Highlight Lobbyisten sind die Influenzer der Politik...
    • Heinzbond 11.05.2019 06:40
      Highlight Highlight Statler ich könnte ohne beide Leben, aber das würde bedeuten Tausende Menschen müssten sich einen echten Job suchen, mit Arbeit und so....
  • nine 10.05.2019 21:25
    Highlight Highlight Sie ist ein kleiner Hoffnungsschimmer in der dunken US Politik.
  • tolgito 10.05.2019 21:24
    Highlight Highlight Wow mega Story ✌🏻Die Welt braucht Gutmenschen wie sie
  • reaper54 10.05.2019 21:22
    Highlight Highlight Während AOC hier gehypt wird ist sie durch ihre Aussagen zu 9/11 sowie zum Islam in den USA sehr negativ aufgefallen und nur für extremste linke wählbar. Sie ist einfach als Gegenpol zu Trump gross geworden wird jedoch nie mehrheitsfähig sein.
    • Heinzbond 10.05.2019 21:30
      Highlight Highlight Wir werden sehen...
    • satyros 10.05.2019 22:54
      Highlight Highlight Sie wird nie mehrheitsfähig sein? Sie hat 78% der Stimmen auf sich vereinigen können. Sind das alles Linksextreme?
    • MaskedGaijin 11.05.2019 01:01
      Highlight Highlight In einem Wahlkreis der sowieso von Demokraten gewonnen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 10.05.2019 20:22
    Highlight Highlight Eine Populistin vor dem Herrn. Aber halt links, deswegen akzeptiert. Werds mag...
    • P. Silie 10.05.2019 22:44
      Highlight Highlight Passt ganz gut dieses Bild... Titel: Populisten aller Länder vereinigt Euch!
      Benutzer Bild
    • Jo Blocher 11.05.2019 05:50
      Highlight Highlight @psilie. Falsches Bild. Das richtige Populistenposter zeigt Trump, Orban, Bolsanero, Blocher, Kurz, Strache, Salvini, Marie le Pen etc. Alles politische Rohrkrepierer.
    • Nilda84 11.05.2019 12:01
      Highlight Highlight „Es geht nicht um links oder rechts, sondern um oben und unten!“ AOC

      Wenn es populistisch ist, sich für faire Löhne, Zugang zu Bildung und eine menschenwürdige Existenz zu kämpfen, dann bin ich auch stolze Populistin! ✌🏼
    Weitere Antworten anzeigen

7-Jähriger liefert sich Tanz-Battle mit Polizisten

Ein ziemlich cooles Tanz-Battle lieferten sich kürzlich der 7-jährige Jayden und ein Polizist aus Denver.

Der Junge wollte eigentlich nur ein Bild des Motorrads machen, doch der Polizist fordert den Jungen kurzerhand zu einem Battle heraus. Der Vater des 7-Jährigen filmte dabei mit seinem Handy – und stellte den unterhaltsamen Tanzwettbewerb darauf ins Netz. Das war begeistert – von den Tanzkünsten Jaydens und natürlich auch jenen des Polizisten.

(ohe)

Artikel lesen
Link zum Artikel