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Musste auch bei der Stadt Mannheim antraben: Xavier Naidoo mit seiner Band «Söhne Mannheims».
Musste auch bei der Stadt Mannheim antraben: Xavier Naidoo mit seiner Band «Söhne Mannheims».
Bild: AP/POOL

Nach heftiger Kritik an «Marionetten» – Xavier Naidoo fühlt sich missverstanden

09.05.2017, 11:3509.05.2017, 11:47

Nachdem Xavier Naidoo vergangene Woche von mehreren Seiten für seine neue Single «Marionetten» angeprangert wurde, veröffentlichte er nun ein Statement.

Beim Text des Liedes handle es sich um «eine zugespitzte Zustandsbeschreibung gesellschaftlicher Strömungen, also um die Beobachtung bestimmter Stimmungen, Auffassungen und Entwicklungen», rechtfertigte sich der deutsche Soul-Sänger am Dienstagmorgen auf Facebook. Die Beschreibung sei «bewusst überzeichnet» und «das mag missverständlich gewesen sein», schrieb Naidoo weiter.

Vertreter der Stadt Mannheim haben sich am 8. Mai mit Xavier Naidoo und den «Söhne Mannheims» zusammengesetzt um über ihre weitere Zusammenarbeit zu diskutieren. Das Treffen sei nach mehr als drei Stunden beendet worden, teilte ein Behördensprecher mit. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz verlangte von der Gruppe um Leadsänger Xavier Naidoo eine sofortige Erklärung über die «antistaatlichen Aussagen». Die «Söhne Mannheims» und die Stadt Mannheim arbeiten seit mehreren Jahren zusammen. Aktuell etwa bei einem Kulturprojekt zur Erfindung des Fahrrads vor 200 Jahren in Mannheim.

Natürlich meldete sich auch der deutsche Satiriker Jan Böhmermann zum Statement von Naidoo.

Erst letzte Woche parodierte Böhmermann Naidoo mit einem bitterbösen Fake-Album. «Das nicht antisemitische Wahrheitsalbum ‹Death To Israel›» – von den «Hurensöhnen Mannheims». (nfr)

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