International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Xavier Naidoo performs during the 2016 Echo Music Awards in Berlin, Thursday, April 7, 2016.  (AP Photo/Markus Schreiber, Pool)

Musste auch bei der Stadt Mannheim antraben: Xavier Naidoo mit seiner Band «Söhne Mannheims». Bild: AP/POOL

Nach heftiger Kritik an «Marionetten» – Xavier Naidoo fühlt sich missverstanden



Nachdem Xavier Naidoo vergangene Woche von mehreren Seiten für seine neue Single «Marionetten» angeprangert wurde, veröffentlichte er nun ein Statement.

Beim Text des Liedes handle es sich um «eine zugespitzte Zustandsbeschreibung gesellschaftlicher Strömungen, also um die Beobachtung bestimmter Stimmungen, Auffassungen und Entwicklungen», rechtfertigte sich der deutsche Soul-Sänger am Dienstagmorgen auf Facebook. Die Beschreibung sei «bewusst überzeichnet» und «das mag missverständlich gewesen sein», schrieb Naidoo weiter.

Vertreter der Stadt Mannheim haben sich am 8. Mai mit Xavier Naidoo und den «Söhne Mannheims» zusammengesetzt um über ihre weitere Zusammenarbeit zu diskutieren. Das Treffen sei nach mehr als drei Stunden beendet worden, teilte ein Behördensprecher mit. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz verlangte von der Gruppe um Leadsänger Xavier Naidoo eine sofortige Erklärung über die «antistaatlichen Aussagen». Die «Söhne Mannheims» und die Stadt Mannheim arbeiten seit mehreren Jahren zusammen. Aktuell etwa bei einem Kulturprojekt zur Erfindung des Fahrrads vor 200 Jahren in Mannheim.

Natürlich meldete sich auch der deutsche Satiriker Jan Böhmermann zum Statement von Naidoo.

Erst letzte Woche parodierte Böhmermann Naidoo mit einem bitterbösen Fake-Album. «Das nicht antisemitische Wahrheitsalbum ‹Death To Israel›» – von den «Hurensöhnen Mannheims». (nfr)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Erneut Corona-Krawalle in den Niederlanden

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

Sie haben die Deutschen mal als «Volk von Innummeraten» (Zahlen-Analphabeten) bezeichnet und ihre bedauerliche Schwäche Goethe, dem dichtenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel