«Das ist eine neue Realität, mit der ich umgehen muss»: Novak Djokovic gibt Rätsel auf
Nach zwei Monaten Pause seit Mitte März und dem Verzicht auf die Turniere in Miami, Monte Carlo und Madrid wegen einer Verletzung an der rechten Schulter kehrte Novak Djokovic in Rom in den Tenniszirkus zurück. Allerdings gibt der Serbe sportliche Rätsel auf.
Am Freitag unterlag er beim Masters-Turnier in der italienischen Hauptstadt nach etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit dem kroatischen Qualifikanten Dino Prizmic (ATP 79) mit 6:2, 2:6, 4:6.
Weil Djokovic weder in Genf, wo er im Vorjahr seinen 100. ATP-Turniersieg gefeiert hatte, noch in Hamburg antritt, ist bereits klar: Erstmals seit 2005 (!) reist der Serbe ohne einen einzigen Sieg auf Sand an die French Open (ab dem 24. Mai).
Körperliche Probleme als «neue Realität»
Der 38-Jährige, Anfang Jahr noch Finalist bei den Australian Open in Melbourne, hat das Turnier in Paris drei Mal gewonnen (2016, 2021 und 2023). Im vergangenen Jahr erreichte Djokovic zwar den Halbfinal, war dort aber gegen Jannik Sinner chancenlos und verlor in drei Sätzen.
In Rom, wo er sechsfacher Sieger ist und sechs weitere Male im Final stand, zeigte sich Djokovic weit von seiner Bestform entfernt. Zumal er mit einer Schulterbandage spielte, was ihn fortlaufender Spielzeit immer stärker einzuschränken schien.
Körperliche Probleme seien «eine neue Realität, mit der ich umgehen muss», sagte der 24-fache Grand-Slam-Sieger. Das sei «frustrierend», aber er habe sich nun mal entschieden, «in diesem Zustand und unter diesen Bedingungen» weiter anzutreten. (riz/aargauerzeitung.ch)

