Bundesrat
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Schneider-Ammanns unbezahlbare Antwort auf die Frage, ob er seinen Computer schütze

18.01.18, 23:34 19.01.18, 06:10


Johann Schneider-Ammann gab im Rahmen des «World Web Forum» dem SRF ein Interview – und sorgte mit einer Aussage für die eine oder andere Sorgenfalte. 

SRF-Moderatorin Patrizia Laeri wollte vom Bundesrat wissen, wie er seinen privaten Computer schütze. Darauf antwortete Schneider-Ammann: «Ich schütze meinen Computer eigentlich nicht. Ich lasse ihn nicht liegen, das ist der beste Schutz.»

Schneider-Ammann betonte aber, dass er als Bundesrat sehr gut von Fachleuten beraten werde. 

Auf Twitter sorgte die Aussage des Bundesrats dennoch für Kopfschütteln. Ein User fragte sich, ob die Aussage zuversichtlich stimmen solle, wenn es ums Thema «Cyberdefence» gehe. Ein weiterer sagte sogar, das Interview bereite ihm körperliche Schmerzen.

Und hier das ganze Interview zwischen Patrizia Laeri und Johann Schneider-Ammann:

(cma)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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39
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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • eleven86 19.01.2018 19:28
    Highlight Er kann ja am WEF mal Mutti-Merkel fragen wie das geht. Die hat ja jetzt Erfahrung mit diesem #neuland
    12 1 Melden
  • DailyGuy 19.01.2018 14:08
    Highlight Ein Arbeitskollege will einfach auch kein Passwort auf seinem Computer (den privaten nicht den vom Geschäft). Hat aber einen Sticker auf seiner Webcam. Da weiss ich auch nicht mehr weiter.
    8 4 Melden
    • PaLve! 19.01.2018 16:59
      Highlight Was ist denn daran so abnormal?
      1 2 Melden
  • virus.exe 19.01.2018 10:27
    Highlight Und solche "alten" Leuten, die mit der digitalen Welt nichts am Hut haben, lassen wir über unsere Zukunft entscheiden. Na bravo...
    49 5 Melden
  • Gubbe 19.01.2018 09:19
    Highlight Herr BR Schneider ist sicher auch ein "stabiles Genie", er sollte sich aber einmal selbst zuhören. Ich bin Berner und liebe diesen Dialekt, bei ihm wird man nervös und weiss nie, wann und ob er den Satz fertig bringt. Natürlich sind seine Computer geschützt, er hat ja sogar von Hackern gehört. Sollte er so schreiben wie er spricht, ist er für Hacker kein Thema. Kein Satz wird je fertig. Ich wünsche ihm einen schönen Ruhestand.
    49 1 Melden
  • Luca Brasi 19.01.2018 09:16
    Highlight Ach, keine Sorge, JSAs Heimcomputer ist wahrscheinlich ein Z1. 😉
    36 3 Melden
    • qolume 19.01.2018 10:23
      Highlight Das wird aber dann schwierig mit dem "nicht liegen lassen"... Daran hat der liebe Herr Zuse wohl nicht gedacht ;-)
      12 0 Melden
  • Gummibär 19.01.2018 09:04
    Highlight Ich bin von Haus aus Hardwäriker ......... externes Back-up,
    Anti-Virus und Anti-Malware Software ist, wie der Name schon sagt für Weicheier, em äh Weichwäriker.
    8 15 Melden
  • Linus Luchs 19.01.2018 08:43
    Highlight Und dieser Bundesrat, der von Cyber Defense so viel Ahnung hat wie der Fisch vom Fliegen, will unbedingt so bald wie möglich das Online Voting in der Schweiz flächendeckend einführen...
    56 8 Melden
    • loquito 19.01.2018 12:25
      Highlight Er programmiert ja das Programm dazu nicht, noch installiert er die Hardware dafür... wo ist das Problem?
      21 6 Melden
    • Saftladen 19.01.2018 15:37
      Highlight Online voting ist per se eine schlechte Idee und eine Gefahr für die Demokratie. Und das sage ich als technikaffiner Mensch.

      Ich kann dieses Video zum Thema sehr empfehlen:



      Falls jemand mit English Mühe haben sollte: Es sind auch deutsche Untertitel aktivierbar.
      13 2 Melden
    • Linus Luchs 19.01.2018 15:57
      Highlight @ Saftladen: Danke für den Youtube-Link. Stark argumentiert!
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 19.01.2018 08:38
    Highlight Hört doch auf zu motzen. Johann Schneider-Ammann ist kein digital native, aber er geht jedes Jahr an diese Konferenz, hört zu, und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Und vom Cryptovalley versteht er mehr als die Moderatorin. Er hat die Chance erkannt, sie nicht.
    32 31 Melden
    • Alnothur 19.01.2018 09:57
      Highlight Der nächste, der in meiner Anwesenheit irl das Wort "Digital Native" benutzt, darf sich eine Ohrfeige abholen.
      17 1 Melden
    • ponebone 19.01.2018 12:47
      Highlight Digital Native
      17 5 Melden
  • Madison Pierce 19.01.2018 08:33
    Highlight Habe das Gefühl, er wollte einen Witz machen, der nicht so recht gelungen ist.

    Denn dumm ist er nicht und seine elektronischen Geräte sind sicher gut geschützt. Nicht von ihm, sondern von den zuständigen Fachleuten. Ein Bundesrat kauft sich nicht im Shop um die Ecke ein Notebook und überträgt dann geheime Daten per USB-Stick.
    60 7 Melden
    • Domino 19.01.2018 11:09
      Highlight Da wäre ich mir nicht so sicher. Ich habe auch schon interne Strategiepapiere von einem grossen Bundesbetrieb erhalten, da mich jemand aus der obersten Führungsebene fälschlicherweise auf die Mailliste gesetzt hat...
      6 1 Melden
    • Anonymous222 19.01.2018 23:56
      Highlight Die Frage bezog sich ja auf private Geräte... von dem her nehm ich ihm schon ab, dass er sich dazu noch nie Gedanken gemacht hat oder privat gar keinen Laptop nutzt und deshalb so ungeschickt geantwortet hat.
      0 0 Melden
  • blaubar 19.01.2018 08:31
    Highlight Beim Sex schütze ich mich auch. Ich trage Socken.
    50 6 Melden
    • redeye70 19.01.2018 12:51
      Highlight Ist auch wichtig! Die Füsse lugen meist unter der Decke hervor 😂
      11 0 Melden
  • Neemoo 19.01.2018 08:00
    Highlight Diese Aussage
    «Ich schütze meinen Computer eigentlich nicht. Ich lasse ihn nicht liegen, das ist der beste Schutz.» könnte auch von Trump sein.
    36 12 Melden
  • Anam.Cara 19.01.2018 07:36
    Highlight Ich glaube igm, dass er selber nicht aktives tut, um seinen Computer zu schützen. Aber daraus abzuleiten, dass kein Schutz installiert ist, finde ich etwas übertrieben.
    Er hat eine Handvoll Fachleute zur Verfügung, die ihm den bestmöglichen Schutz zur Verfügung stellen. Bestimmt wird er auch nicht direkt über offene Hotspots surfen, sondern via ein VPN der Bundesverwaltung.
    Dennoch ist die Antwort schon ein bisschen übel...
    146 6 Melden
    • Lienat 19.01.2018 22:30
      Highlight Na ja, die grösste Sicherheitslücke ist oftmals nicht im, sondern vor dem Computer. Wenn man leichtsinnig mit Zugangsdaten oder Ähnlichem umgeht, dann nützt auch der bestmögliche Schutz nichts. Und von jemandem, der scheinbar von Cybersecurity Null Ahnung hat, ist durchaus leichtsinniges Verhalten zu erwarten.
      2 0 Melden
  • fischbrot 19.01.2018 07:33
    Highlight ..war bestimmt nur einer seiner berühmten Versuche, uns zum lachen zu bringen (schliesslich wissen wir doch alle, was für eine funkensprühende Witzkanone er ist).
    49 4 Melden
  • WayneTheBrain 19.01.2018 07:17
    Highlight Und bitte nie vergessen: bei einem Atomkrieg, Duck and Cover!
    12 5 Melden
    • qolume 19.01.2018 10:36
      Highlight Das heisst "Auftrag weiter erfüllen" bittesehr :-)
      7 1 Melden
  • Alice36 19.01.2018 07:16
    Highlight Zum Glück twittert er nicht, jetzt sollte man ihm nur noch die Interviews verbieten. Sorry, aber das nimmt ziemlich Trumpeske Formen an was unser BR da bietet.
    22 23 Melden
  • cypcyphurra 19.01.2018 07:14
    Highlight #neuland ?
    22 1 Melden
  • redeye70 19.01.2018 06:58
    Highlight Schneider-Ammann ist so ein typischer Bundeshausapparatschik: uncharismatisch, farblos, ahnungslos.
    154 25 Melden
    • blaubar 19.01.2018 08:34
      Highlight Ich weiss nicht, ob ein guter Bundesrat von Firewalls und Antivirenprogrammen zwingend viel verstehen muss.
      26 4 Melden
  • walsi 19.01.2018 06:20
    Highlight So etwas passiert wenn man nur die Besten der Besten zum Bundesrat wählt. Man stelle sich vor man müsste bei der Wahl auf Kriterien wie Sprachregion oder Geschlecht Rücksicht nehmen. Das würde unweigerlich einschränken und man bekäme nur die zweite oder dritte Wahl.
    38 6 Melden
  • LBefürworter 19.01.2018 05:27
    Highlight Neben den inhaltlichen Ausrutschern von Schneider-Ammann war doch das Interview an sich (samt Moderatorin und Bundesrat) reinste Blamage... hackt jeden Satz von Ihm ab also ob sie noch nie jemanden interviewt hätte, und er gibt antworten, da versteht man ihr handeln direkt wieder...
    Zwar lustig, aber eignetlich bedenklich..
    37 3 Melden
    • Anonymous222 20.01.2018 00:11
      Highlight Schade lässt sie ihn nicht wirklich ausreden. Die meisten seiner Antworten empfinde ich als gut und es ist schon relativ schwach, dass viele ihm wegen der Antwort zur ersten weniger politischen Frage gleich einen Strick bindet.
      1 0 Melden
  • Mia_san_mia 19.01.2018 05:02
    Highlight Ich hoffe der redet nicht mit Trump. Sonst müssen wir uns schämen... 🙈
    16 6 Melden
  • Couleur 19.01.2018 03:32
    Highlight Laeri hätte noch fragen sollen, ob er auch Bitcoins schürfe...
    35 3 Melden
  • N. Y. P. D. 19.01.2018 00:05
    Highlight 12. November 1972
    Johann bringt seine neue Eroberung in sein Appartement.
    Sie : Und, Johann ? Wie wollen wir uns schützen ?
    Er : Keine Sorge, Elfriede - Annabelle. Fenster habe ich bereits alle geschlossen und die Tür hat ein doppeltes Schloss.
    208 6 Melden
  • Posersalami 18.01.2018 23:44
    Highlight Am schlimmsten war die Rede im Kontext der Einleitung und der Moderation. Halt so elektro-rockig-düster und dann spricht Schneider-Ammann 😅😅😅

    Auf srf.ch kann man sich das ganze unter "Eco" anschauen. Unser BR kommt gleich am Anfang dran.
    50 4 Melden

Pssst! Mit dieser Schriftart lassen sich Texte (unbemerkt) verlängern

Sie sieht aus wie die Schriftart Times New Roman, doch sind ihre Zeichen rund fünf bis zehn Prozent breiter: So lassen sich Bachelorarbeiten und andere Texte unauffällig «strecken».

Die Schriftart solle Studenten und anderen Autoren helfen, Vorgaben bezüglich Seitenzahl und Schriftart einzuhalten, berichtet golem.de. Etwa, wenn ihnen der Erzählstoff ausgehe.

Wobei dies bei der Schriftvorgabe Times New Roman klar geschummelt wäre: Times Newer Roman sieht zwar auf den ersten und zweiten Blick …

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