DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ATP Masters 1000, Miami
Federer vs. Berdych 6:2, 3:6, 
Zverev vs. Kyrgios 4:6, 7:6, 3:6
Der Fed-Express rollt auch in Miami weiter.
Der Fed-Express rollt auch in Miami weiter.
Bild: ERIK S. LESSER/EPA/KEYSTONE

Roger Federer wehrt gegen Berdych Matchbälle ab und steht im Halbfinal von Miami

Roger Federer steht im Halbfinal des ATP-1000-Turniers von Miami. Der Baselbieter setzt sich gegen den Tschechen Tomas Berdych (ATP 14) nach zwei abgewehrten Matchbällen durch.
30.03.2017, 23:4931.03.2017, 08:52

Federer zeigte sich gegen Berdych vom Ruhetag am Mittwoch bestens erholt. «Der Tag ist Gold wert», hatte er nach seinem hart erkämpften Viertelfinaleinzug gegen Roberto Bautista Agut gesagt, er sei 35, und in diesem Alter fühle man sich nach dem Ausgang am nächsten Morgen auch nicht fit wie ein Turnschuh.

«Die Bedingungen waren schwierig: Der Wind, die Hitze. Deshalb gab es fast keine langen Ballwechsel.»
Roger Federer

Tatsächlich verfehlte der Ruhetag seine Wirkung nicht. Erholt von arbeitsfreien Mittwoch nahm Federer Berdych gleich zu Beginn den Service ab. Mit einem herrlichen Stoppball sicherte er sich weniger später zum 5:2 ein zweites Break. Nach weniger als einer halben Stunde brachte er den ersten Satz mit einem Ass ins Trockene.

Der herrliche Stoppball zum Break.
Video: streamable

Eine unangekündigte kleine Schwächephase kostete ihn in der Folge den ersten Satzverlust auf den US-Hartplätzen in diesem Jahr. Berdych gelang das Break zum 5:3 und er holte sich den zweiten Satz mit 6:3.

Zwei Matchbälle abgewehrt

Im dritten Durchgang übernahm Federer wieder die Oberhand. Nach zunächst drei ungenutzten Breakmöglichkeiten gelang ihm der Servicedurchbruch zum 4:2. Als er bei 5:3 zum Match aufschlagen konnte, verlor er das Game aber zu Null und das Spiel entwickelte sich zum Nervenkrimi.

«Es wäre hart gewesen, wenn ich verloren hätte. Am Ende brauchte ich etwas Glück.» 
Roger Federer

Beim Stand von 5:4 vergab Federer einen Matchball bei Service Berdych, im entscheidenden Tiebreak lag Federer 4:6 zurück, ehe er sich zurückmeldete. Nach knapp zwei Stunden war der 17. Sieg im 18. Spiel der Saison perfekt.

Die drei letzten Punkte der Partie.
Video: streamable
Federer über den Sieg gegen Berdych.

Neuer Anlauf gegen Kyrgios

Für Federer geht das Turnier damit in der Nacht auf Samstag (ca. 1 Uhr Schweizer Zeit) mit dem Generationenduell gegen Nick Kyrgios weiter. Der 21-jährige Australier setzte sich in der Night Session gegen Stan Wawrinkas Bezwinger Alexander Zverev 6:4, 6:7 (9:11), 6:3 durch. Insgesamt benötigte er sechs Matchbälle, ehe sein Sieg nach über zweieinhalb Stunden feststand.

Wow, dieser Tweener!
Video: streamable

Gegen Kyrgios, der vor zwei Wochen in Indian Wells wegen einer Lebensmittelvergiftung nicht zum Viertelfinal gegen ihn antreten konnte, verlor Federer das bisher einzige Duell vor zwei Jahren in Madrid in drei Sätzen. «Guter Service, gute Rückhand – ein sehr starker Spieler mit noch viel Potenzial», lautet Federers Einschätzung. «Die Frage ist, in welcher Tagesform er sein wird. Als junger Spieler hast du noch grössere Schwankungen, fühlst dich mal grossartig und kurz darauf eher weniger», so Federer. (abu/cma/sda)

Wie die Tennis-Stars WIRKLICH gesehen werden und sind

Unvergessene Tennis-Geschichten

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

2843 Tage ist Radprofi Oliver Zaugg sieglos – dann macht sich der ewige Helfer unsterblich

15. Oktober 2011: Der Zürcher Oberländer Oliver Zaugg gewinnt vorher und nachher kein einziges Profirennen. Doch mit dem Sieg an der prestigeträchtigen Lombardei-Rundfahrt katapultiert er sich zumindest für einen Augenblick in die Reihe der grossen Schweizer Velorennfahrer.

2844 Tage, rechnet die NZZ vor, ist Oliver Zaugg schon Radprofi, als er erstmals ein Rennen gewinnt. 30-jährig ist er da schon und wie er selber zugibt, hat er manchmal selber nicht mehr daran geglaubt, tatsächlich einmal siegen zu können.

Aber an einem sonnigen Samstag im Herbst 2011 ist dieser Tag gekommen. Zaugg spürt, dass er in guter Form ist – wie so oft, wenn sich die Rennsaison ihrem Ende entgegen neigt. Die Spanien-Rundfahrt muss er zwar wegen einer Magenverstimmung aufgeben, doch an …

Artikel lesen
Link zum Artikel