DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Liga-Direktor Denis Vaucher verkündete heute die Entscheidung.
Liga-Direktor Denis Vaucher verkündete heute die Entscheidung.Bild: KEYSTONE

Enttäuschung für ZSC Lions und EHC Kloten – kein Meister oder Aufsteiger 2020

Nach dem Abbruch der Meisterschaft gibt es in den höchsten beiden Schweizer Eishockey-Ligen weder einen Meister noch einen Auf- oder Absteiger. Dies beschlossen die Klubs der National League und Swiss League an einer ausserordentlichen Ligaversammlung in Ittigen, wie die Liga mitteilte.
13.03.2020, 14:47

Möglich wäre gewesen, dass die ZSC Lions als Qualifikationssieger den Meistertitel «kampflos» gewonnen hätten. Dies wollten die 24 Klubs aber ebenso nicht wie einen Aufsteiger. Kloten und Visp (für die National League) sowie Basel und Valais-Chablais (für die Swiss League) hatten entsprechende Anträge gestellt. Es ist in der Geschichte des Schweizer Eishockey erst das zweite Mal nach 1940, dass der Meistertitel nicht vergeben wird. Auch auf Junioren-Ebenen werden in dieser Saison keine Meister gekürt.

«Dass die Saison auf diese Weise endet, tut mir leid für alle, die bis hierhin mit grossem Engagement zu einer bis vor zwei Wochen absolut gelungenen Meisterschaft beigetragen haben», sagte Liga-Direktor Denis Vaucher. Jedoch würden Liga und Klubs in der Verantwortung stehen, im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten zu handeln. «Nun gilt es, zusammenzustehen und alles daran zu setzen, damit wir im September 2020 wieder mit voller Kraft in die nächste Saison starten und den entstandenen finanziellen Schaden auffangen können.»

"Wie Geburtstag ohne Kuchen" - das sagen die ZSC Lions zum Ausfall der Playoffs

Video: watson/Lino Haltinner

Geklärt wurde am Treffen der Klubs auch die noch offene Frage nach dem fünften Teilnehmer an der Champions League. Nach den ZSC Lions, Zug, Davos und Genève-Servette, die sich als Top 4 der Qualifikation ihren Platz gesichert hatten, wird auch der Qualifikationsfünfte Biel die Schweiz in der nächsten Saison international vertreten.

Am Donnerstag hatten die Klubs den sofortigen Abbruch der Schweizer Meisterschaften beschlossen, nachdem der Kanton Tessin am Tag zuvor alle Sportveranstaltungen inklusive Trainingsbetrieb verboten hatte. (zap/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Bilder zum Geisterspiel-Abend in der National League

So wäscht du dir die Hände richtig

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Langnau gegen Zug – wie eine taktische Meisterleistung zu einem Drama wird
Meister Zug gewinnt in Langnau 5:0. Das Spiel hätte auch ganz anders enden können. Eine falsche und eine richtige Entscheidung der Schiedsrichter werden Langnau zum Verhängnis und erregen den Zorn des Publikums. Ein Skandal? Nein. Es ist alles mit rechten Dingen zu und hergegangen.

Am Anfang steht ein Problem, auf das Zugs Trainer Dan Tangnes eine Antwort finden muss: Wie kann Langnaus Liga-Topskorer Jesper Olofsson gestoppt werden?« Darüber nachzudenken ist mein Job», sagt Dan Tangnes. Die Lösung, die er findet, ist so einfach wie wirksam. «Eine Manndeckung ist eigentlich nicht möglich. Weil ja Langnau als Heimteam den letzten Wechsel hat. Wir haben einfach darauf geachtet, ihm keinen Spielraum zu lassen und möglichst von der Strafbank fernzubleiben. Um Langnau keine Powerplay-Gelegenheit zu geben.»

Zur Story