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Schwierige Löscharbeiten bei Waldbrand im Misox



Der Waldbrand im Bündner Südtal Misox hat nach ersten Erkenntnissen keine Verletzen gefordert. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig - wegen des Windes und weil im Dunkeln kein Helikopter eingesetzt werden kann. Die Brandursache ist unklar. Die A13 ist gesperrt.

Ob sich der Brand weiter ausbreitet oder nicht, hängt stark davon ab, wie sich der Wind verhält. Dies sagte Roman Rüegg, Sprecher der Kantonspolizei Graubünden, zur Nachrichtenagentur sda.

Der Brand im Misox zwischen den Ortschaften Mesocco und Soazza ist am Dienstagnachmittag ausgebrochen. Gemäss Angaben der Kantonspolizei stand um 20 Uhr eine Fläche von 200 Metern in der Breite und 600 Metern über die Hänge hinauf in Flammen.

Die Feuerwehren und weitere Rettungskräfte stehen im Einsatz. Die Autostrasse A13 und die Haupstrasste H13 mussten zeitlich gestaffelt gesperrt werden. Seit 19.30 Uhr sind beide wegen Steinschlaggefahr ganz gesperrt.

Im betroffenen Gebiet herrscht seit ein paar Tagen für Waldbrände die Stufe 3: «erhebliche Gefahr». Dies geht aus der Naturgefahren-Website der Bundesverwaltung hervor. (sda)

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