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Österreichs Aussenminister will Flüchtlingsauffanglager in Georgien



Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz hat sich für EU-Auffanglager für Flüchtlinge in Georgien oder auf dem Westbalkan ausgesprochen. «Wir brauchen Flüchtlingszentren ausserhalb der EU, die gemeinsam mit dem (UNO-Flüchtlingshilfswerk) UNHCR betrieben werden».

Wo solche Lager seien, sei nicht entscheidend. «Wichtig ist, dass sie Schutz bieten und dass Menschen, die sich illegal auf den Weg nach Europa machen, dorthin zurückgebracht werden, sagte der Politiker der konservativen österreichischen Volkspartei (ÖVP) der »Bild am Sonntag«. Solche Einrichtungen könnten in Ländern wie Ägypten, in Georgien oder einem Land im Westbalkan liegen.»

Kurz kritisierte erneut die Flüchtlingspolitik der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. «Diese falsche Politik ist von ganz vielen Staats- und Regierungschef sowie der EU-Kommission mitgetragen worden», sagte Kurz. «Sie war gut gemeint. Aber mir war immer klar: Wenn wir Menschen nach Mitteleuropa weiterwinken, machen sich immer mehr auf den Weg.»

Der österreichische Aussenminister sprach sich dafür aus, nach der Balkanroute auch Flüchtlingswege übers Mittelmeer zu unterbinden: «Das gilt für jede denkbare Route.»

Umstrittene Lager

Auffanglager für Flüchtlinge in Nordafrika gelten als problematisch. Ägypten und Tunesien wehren sich dagegen, Libyen gilt als zu instabil. Aus Libyen brechen die meisten Flüchtlinge aus Afrika über das Mittelmeer nach Europa auf. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt, dass sich zwischen 700'000 und einer Million Migranten in Libyen aufhalten. (sda/dpa)

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