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1800 Menschen stürzen sich in 7 Grad kalten Genfersee



Im Badedress oder auch als Donald Trump verkleidet haben rund 1800 Männer und Frauen am Sonntag im sieben Grad kühlen Genfersee ein Bad genommen. Anlass war das 78. Weihnachtsschwimmen über 120 Meter entlang des Englischen Gartens in Genf.

Auch Wikinger, Feen mit und ohne Bart, zahlreiche Samichläuse, Wildkatzen, Sennen, Biene Majas und Schmetterlinge stürzten sich bei drei Grad Lufttemperatur in die kühlen Fluten. Gesichtet wurde auch ein Reformator - ob es ein aus Zürich eingewanderter Zwingli oder doch die Lokalgrösse Calvin war, konnte nicht verifiziert werden.

Für Lacher sorgten jene sieben Fondueliebhaber und -liebhaberinnen, die sogar während ihrem Bad nicht auf ihr Lieblingsessen verzichten wollten. Auf einem selbstgebauten Fondueboot schwebte ein beheiztes Caquelon mit Käse über den See - und die Sieben genossen ihr Käsefondue. Das Rühren erwies sich allerdings als Herausforderung.

Insgesamt gingen in diesem Jahr 1030 Männer und 790 Frauen an den Start. Dies ist ein neuer Teilnehmerrekord, wie die Organisatoren mitteilten. Bereits zum 50. Mal dabei war der Genfer Yves Parade. Mit seinen 83 Jahren war er auch der älteste Teilnehmer. (sda)

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