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Türkei: Erdogan: Anschlag von syrischem Selbstmordattentäter verübt



Der Anschlag in der türkischen Millionenmetropole Istanbul wurde nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan von einem syrischen Selbstmordattentäter verübt. Das sagte Erdogan am Dienstag in Ankara bei einer im Fernsehen übertragenen Ansprache.

Nach Angaben des Gouverneurs von Istanbul wurden bei dem Anschlag im Istanbuler Altstadtviertel Sultanahmet mindestens zehn Menschen getötet und 15 weitere verletzt.

Die Zeitung «Hürriyet» berichtete in ihrer Online-Ausgabe, unter den Verletzten seien neun Deutsche und zwei Peruaner. Sie würden in insgesamt vier Spitälern behandelt.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie zahlreiche Rettungs- und Polizeiwagen in das bei Touristen beliebte Altstadtviertel Sultanahmet eilten.

Die Agentur Dogan veröffentlichte Fotos von leblosen Körpern, die am Boden lagen. Die Explosion ereignete sich gegen 09.20 Uhr (MEZ) am ägyptischen Obelisken. Das Viertel liegt im europäischen Teil Istanbuls. Dort befinden sich auch viele Bars und Restaurants.

Über die Nationalität der Toten gab es noch keine offiziellen Angaben. Die türkischen Behörden verhängten nach der Explosion eine Nachrichtensperre.

Zur Begründung teilte die Medienaufsicht RTÜK am Dienstag mit, ein solcher Schritt sei laut Gesetz möglich, wenn er der «nationalen Sicherheit» diene. Eine Moderatorin von CNN Türk sagte, wegen der Nachrichtensperre könne der Sender nur noch eingeschränkt berichten.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu berief ein Dringlichkeitstreffen ein, an dem der Innenminister und die Chefs der Sicherheitsdienste teilnehmen. (sda/afp/reu/dpa)

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