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Alternative Gedenkfeier mit Blocher und Bischof Huonder geplant



Zum 600. Geburtstag von Bruder Klaus in Obwalden planen konservative Kräfte neben dem Staatsakt eine weitere nationale Gedenkfeier. Daran nehmen alt Bundesrat Christoph Blocher (SVP) und der Churer Bischof Vitus Huonder teil.

Sie wollen Bruder Klaus als wegweisenden Politiker und Heiligen «angemessen würdigen». Wie das Komitee «Die Schweiz mit Bruder Klaus» und das Bistum Chur am Mittwoch mitteilten, soll die Feier am 19. August 2017 in Flüeli-Ranft in Obwalden stattfinden. Eröffnet wird sie vom Nidwaldner SVP-Nationalrat und Historiker Peter Keller. Geplant sind Theaterszenen zum Leben und Wirken von Bruder Klaus sowie musikalische Einlagen.

An der Gedenkfeier soll Bruder Klaus gemäss dem Willen der Organisatoren einerseits als Heiliger, anderseits als wegweisender Ratgeber gewürdigt werden, wie es in der Mitteilung heisst. Bruder Klaus habe die Entwicklung der damals noch jungen Eidgenossenschaft in entscheidender Stunde für Jahrhunderte geprägt.

Die Initianten der Gedenkfeier fanden sich im neu ins Leben gerufenen Verein «Die Schweiz mit Bruder Klaus» zusammen. Präsidentin ist die Obwaldner SVP-Kantonsrätin Monika Rüegger aus Engelberg.

Die Gedenkfeier sei keinesfalls eine Konkurrenzveranstaltung zum Obwaldner Staatsakt, sagte Monika Rüegger auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Man wolle Bruder Klaus als Kirchenvertreter, Politiker und Familienmensch würdigen. Der Entschluss zur Feier sei gefallen, nachdem der Bundesrat im Sommer 2016 bekanntgegeben habe, auf die Organisation eines eigenen Anlasses zu verzichten.

In Obwalden finden 2017 zum 600. Geburtstag von Bruder Klaus zahlreiche Feierlichkeiten statt. Ein offizieller Staatsakt mit dem Besuch eines Bundesrats ist für den 30. April geplant. Anwesend sein werden zudem Vertreter von Parlament und Kantonsregierungen. Organisiert wird der Anlass vom Trägerverein «600 Jahre Niklaus von Flüe» mit Vertretern des Kantons und der Kirche.

1947 heilig gesprochen

Der spätere Bruder Klaus, Niklaus von Flüe, lebte von 1417 bis 1487 in Obwalden. Der einstige Bauerbub mit zehn Kindern gehörte zum höchsten Führungszirkel im Kanton. Mit 50 Jahren entsagte er seinem bisherigen Leben und wurde Einsiedler in der Ranft - wenige hundert Meter von seinem Wohnhaus entfernt.

Es gilt heute als gesichert, dass die Intervention des Eremiten 1481 bei einem Konflikt an der Tagsatzung zum Stanser Verkommnis führte, das die Eidgenossenschaft vor dem Zerfall bewahrte. Er wurde bereits zu Lebzeiten als Mittler, Mystiker und Heiliger gefeiert. Bekannte dem Einsiedler zugesprochene politische Ratschläge sind «Macht den Zaun nicht zu weit» oder «Mischt euch nicht in fremde Händel».

Freunde bauten ihm in Flüeli-Ranft bei Sachseln eine Kapelle und eine Klause. Die Klause des Bruder Klaus ist noch heute eine wichtige Pilgerstätte. Von Flüe wurde 1649 selig gesprochen. Die Heiligsprechung erfolgte 1947 durch Papst Pius XII. (sda)

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