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Mindestens 29 Tote bei Explosionen auf Pyrotechnik-Markt in Mexiko



Bei einer Explosion auf einem Markt für Pyrotechnik in Mexiko sind mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die mexikanischen Behörden am Dienstag (Ortszeit) mit.

Weitere 70 Menschen wurden nach Angaben der Bundespolizei bei dem Unglück in der Ortschaft Tultepec im Bundesstaat México im Zentrum des Landes verletzt.

Auf Fernsehbildern war eine Reihe heftiger Explosionen zu sehen. Die Stände auf dem Markt wurden bei dem Unglück weitgehend zerstört. Rettungskräfte brachten die Verletzten in Spitäler und suchten nach Vermissten.

Die Explosion auf Mexikos grösstem Markt für Feuerwerkskörper hatte eine Reihe weiterer Explosionen und einen Grossbrand ausgelöst. Dabei wurde der Markt völlig zerstört, wie ein Vertreter des mexikanischen Zivilschutzes mitteilte. Erst nach etwa drei Stunden brachte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle.

«Die Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzten», schrieb der Gouverneur von México, Eruviel Ávila, auf Twitter. Mindestens 15 Menschen hätten schwere Verbrennungen erlitten, einige an bis zu 90 Prozent der Körperoberfläche, sagte ein Sanitäter dem Fernsehsender Foro TV.

«Mein Beileid für die Familien jener, die bei diesem Unglück ihr Leben verloren haben. Den Verletzten wünsche ich eine baldige Besserung», schrieb Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto auf Twitter.

Feuerwerk Tradition

Rund 300 Händler vertreiben auf dem Pyrotechnik-Markt von San Pablito Raketen, Böller und Feuerwerk. Hier werden nach Angaben der Verwaltung 80 Prozent allen Feuerwerks in Mexiko verkauft. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war zunächst unklar. Bereits 2005 und 2006 kam es auf dem Markt zu schweren Explosionen und Bränden.

In Mexiko wird das ganze Jahr über Feuerwerk abgebrannt, beispielsweise bei religiösen Festen. Besonders viel geböllert wird aber am Nationalfeiertag im September und rund um Weihnachten. (sda/dpa/afp)

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