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Fondue Chinoise und Alkohol können die Festtage verderben



Fondue Chinoise und ein guter Wein gehören für viele an Weihnachten oder Silvester auf den Tisch. Doch Vorsicht: Die Bakterien im Fleisch können die Festtage verderben. Ende Jahr leiden viermal mehr Menschen an Durchfall als sonst. Auch der Alkohol ist tückisch.

Damit das Fondue Chinoise an den Feiertagen nicht zum gesundheitlichen Reinfall wird, sollten bei der Behandlung des Fleisches einige Regeln beachtet werden. Obwohl diese eigentlich landläufig bekannt sind, verbringen Jahr für Jahr zahlreiche Menschen die Festtage im Bett, weil sie oder ihre Gastgeber sich nicht daran gehalten haben.

Wichtig ist, dass rohes Fleisch - insbesondere Geflügel - nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommt. Sonst besteht die Gefahr, sich mit einer Durchfallerkrankung anzustecken. Davor warnen der Verband der Kantonschemiker und -chemikerinnen (VKCS) und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

Bereits beim Zubereiten sollten für das Fleisch und die übrigen Lebensmittel unterschiedliche Küchenutensilien verwendet werden. Bei Tisch sollte das rohe Fleisch zudem nicht im gleichen Teller wie die übrigen Speisen landen. Das Fleisch muss ausserdem immer gut gegart werden.

Während unter dem Jahr wöchentlich rund 100 Krankheitsfälle gemeldet werden, steige die Zahl gegen Ende Jahr auf 400 Fälle pro Woche, präzisierte das BLV gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Dreimal mehr Alkoholunfälle

Ebenfalls Vorsicht geboten ist wie immer beim Alkohol, der zum Apéro oder zum Festschmaus genossen wird. «Wer fährt, trinkt nicht» ruft die Beratungsstelle für Unfallverhütung in Erinnerung. Die Anzahl Alkoholunfälle steigt über die Feiertage jeweils stark an.

Konkret seien während des Jahres rund 10 Prozent aller Unfälle auf Alkoholeinfluss zurückzuführen. An Weihnachten sei der Wert doppelt so hoch - und an Silvester und Neujahr steige der Anteil gar auf 35 Prozent.

Bereits ab 0.25 Milligramm Alkohol pro Liter Atemluft verdopple sich das Risiko, als Lenker tödlich zu verunfallen. Dies entspricht dem bisherigen Mass von 0.5 Promille im Blut. Bei 0.4 Milligramm sei das Risiko bereits vier Mal grösser. Zudem seien Alkoholunfälle doppelt so schwer wie die übrigen Unfälle. (sda)

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