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Carunfall: Busunglück in Taiwan: Notausstiege waren verschlossen



Nach dem schweren Busunglück mit 26 Toten in Taiwan haben die Behörden eine Untersuchung von anderen Fahrzeugen dieses Typs angeordnet. Beim Unglücksfahrzeug seien Ausgänge verschlossen oder blockiert gewesen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Der Reisebus mit 24 Touristen aus China war am Dienstag auf einer Autobahn gegen die Leitplanken gefahren und in Flammen aufgegangen. Auch ihr Fahrer und ein Reiseführer aus Taiwan kamen ums Leben.

Polizeivideos zeigten, wie sich das Feuer von vorne im Bus nach hinten ausbreitete. Helfer versuchten vergebens, Fenster einzuschlagen oder die Türen zu öffnen. Eine Hintertür war der Polizei zufolge durch die Leitplanke blockiert, eine andere sei verschlossen gewesen.

Insgesamt benutzen derzeit 13 Reiseunternehmen etwa 20 dieser Busse. Auch andere Reisebusse sollen sicherheitsüberprüft werden. Die Unglücksursache sei noch immer unklar, die Ermittler fanden aber einen geschmolzenen Sicherungsdraht, wie die Zeitung «Apple Daily» berichtete. Ein elektrischer Defekt sei daher eine mögliche Ursache. (sda/dpa)

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