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Papst besucht in Bangladesch Heim für Waisen und Kranke



Papst Franziskus hat am letzten Tag seiner Asien-Reise in Bangladesch ein Heim für Waisenkinder und Kranke der Mutter-Teresa-Stiftung besucht.

Danach hielt er am Samstag in der Hauptstadt Dhaka noch eine freie Ansprache, «damit wir uns nicht langweilen», wie der Pontifex in einer nahe gelegenen Kirche scherzte. «Ich weiss nicht, ob das (freie Sprechen) besser oder schlechter ist, aber ich verspreche euch, es wird weniger langweilig sein.»

Anschliessend warnte er vor dem «Terrorismus» des Geschwätzes. «Wie viele religiöse Gemeinschaften wurden wegen des Geistes des Geschwätzes zerstört», sagte das Katholiken-Oberhaupt. «Bitte beisst auf eure Zungen.»

Als letzte Station in Dhaka vor dem Rückflug des Papstes nach Rom stand noch ein Treffen mit Jugendlichen einer katholischen Schule an.

Der Besuch in Myanmar und Bangladesch stand vor allem im Zeichen der Rohingya-Flüchtlingskrise. Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar sind nach Bangladesch geflohen.

Am Freitag hatte der Papst 16 Rohingya getroffen und sie um Vergebung unter anderem für die «Gleichgültigkeit der Welt» gebeten. Er hatte dabei erstmals auf seiner Reise das Wort «Rohingya» öffentlich ausgesprochen. (sda/dpa)

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