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Lamm, Kaninchen, Gitzi – möge das grosse Oster-Fressen beginnen! Hier haben wir die Rezepte dazu

25.03.16, 16:21

Nun erzähl doch mal! Was bedeutet Ostern für dich? Gewiss, es ist ein religiöses Fest. Man gedenkt der Auferstehung des Osterhasen, der zuvor von den ungläubigen Schockoladenherstellern gekreuzigt wurde ... so ähnlich ging das, oder?

Aber für viele von uns bedeutet Ostern vor allem: Das grosse Fressen. Man isst die zu hart gekochten Eiertütschis-Eier. Und davor und danach und überhaupt eigentlich dauernd frisst man sämtliche Schoggi-Osterhasen, die einem über den Weg hopsen. Schade, denn so geht das Ostersonntags-Menü fast ein wenig unter.  

watson empfiehlt deshalb zum heurigen Osterfest: Weniger übrig gebliebene Samichlaus-Schoggi, die in Hasen-Form gegossen wurde, essen, und sich dafür mehr Zeit nehmen, das Menu zu geniessen! Dazu liefern wir gleich noch ein paar Rezeptideen für euer Ostersonntags-Mahl:

Zum Apéro erst mal ...

Champagne! Tout le monde!

gif: giphy

Nicht knausrig sein! Gönnt euch doch mal das echte Zeugs aus Frankreich! Alternativ kann man sich auch einen guten Cava Brut zu Gemüte führen.

Und dazu:

Eiertütschis! Yay!

Schaut doch bitte, dass diese schöne schweizerische Tradition nicht vergessen geht!

Schön. Das hätten wir also erledigt. Nun bitte hinsetzen, denn es folgt die Vorspeise!

Spargeln aus dem Ofen mit Zitrone und Parmesan

Bild: Shutterstock

Rezept hier.

Aber vielleicht habt ihr noch etwas Lachs (geräuchert oder frisch) vom Karfreitag übrig. Dann nämlich könntet ihr auch das hier probieren:

Lachs-Quiche mit Lauch und Dill

Bild: Shutterstock

Rezept hier.

Oder ein Süppchen, vielleicht?

Kalte Erbsen-Avocado-Suppe

Bild: Shutterstock

Rezept hier.

Wir wollen ja nichts allzu Schweres als Vorspeise, denn nun kommen wir zum Hauptgang! Fangen wir gleich mit diesem Klassiker an:

Lammgigot FTW!

Bild: Shutterstock

Meine Version (gerechnet für eine zirka zwei Kilo schwere Lammkeule) geht wie folgt:

Nein, das sind nicht meine lackierten Fingernägel. Dänk.
Bild: Shutterstock

Und hier noch 7 weitere Gigot-Variationen!

Und dazu passt eigentlich immer – ob ihr's wahrhaben wollt oder nicht:

Mint Sauce

Bild: Shutterstock

Obacht, liebe Schweizer: Solange ihr noch hemmungslos Hörnli mit Apfelmus oder Toast Hawaii esst, könnt ihr euch eure «Wäh»-Sprüche sparen! 😉

Nein, nicht Mint Jelly (das ist nämlich etwas eklig), sondern die bodenständige, süss-säuerliche Mint Sauce. Eine grossartige Sache! Und eine, übrigens, die man durchaus gleich selbst zubereiten kann (Rezept hier).

Nun zu anderen österlichen Hauptgängen:

Coniglio con polenta

Bild: Shutterstock

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob Kaninchen zu Ostern an sich angebracht ist, geschweige denn, ob es Tradition ist. Doch nicht wenige mir bekannte Familien pflegen den Brauch. Ostern hat ja mit Hasen zu tun, ergo Hasen-Braten, oder?

Und eine der besten Arten, Kaninchenfleisch zuzubereiten ist obiger norditalienischer Klassiker.

Rezept hier und hier, sowie noch auf italienisch hier.

Bourbon Glazed Ham

bild: Shutterstock

Jawohl, Whisky kann man nicht nur trinken. Man kann ihn auch essen. Gewissermassen. Und zu Ostern empfielt sich dieses Rezept hier. Oder diese wunderbare Variation hier (Englisch).

Du magst kein Fleisch? Kein Problem, denn es gibt kaum eine bessere Hauptspeise als das hier:

Spanakopita

Bild: Shutterstock

Der urige Spinat-Feta-Kuchen aus Griechenland. Grossartig!
Rezept hier.

Wie wärs mit etwas Frühlingshafterem? Mit sowas, zum Beispiel:

Linguine primavera alle herbette con chili é grancio

Ein Rezept hätten wir hier (Englisch), obwohl man es sich ja selbst zusammenreimen kann:

Während die Pasta kocht, schneidet man eine grosse Handvoll frischer Kräuter fein und lässt diese mit Zitronenzeste, einer halben gepressten Knoblauchzehe, einer halben, feingeschnittenen Chillischote, etwas Pinienkernen und Krabbenfleisch in Olivenöl auf niedriger Flamme köcheln. Am Schluss alles untermischen und mit reichlich Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Für die vegetarische Version lässt man einfach das Krabbenfleisch weg – ist genauso lecker (wenn nicht sogar besser).

Aber: Eigentlich, eigentlich wäre das hier das traditionelle Schweizer Ostergericht:

Gitzi!

Bild: Shutterstock

Wollt ihr einen richtig traditionell schweizerischen Ostersonntag? Dann muss ein Zicklein auf den Tisch! Hier findet ihr ein Rezept für einen Gitzi-Braten, eines für Gitzi-Voressen aus dem Ofen, und eines für ein geschmortes Gitzi mit Weisswein. Grossmutter wird es lieben.

Und zum Dessert?

bild: shutterstock

Tja, es ist unvermeidlich. Ihr werdet ohnehin zu viel von diesem Zeugs haben. 

Frohes Osterfest, allerseits!

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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Amadeus 26.03.2016 00:45
    Highlight Ehrlich gemeinte Frage: Was ist an Hörnli mit Apfelmus falsch? Ich fand das als Kind fantastisch. Und auch jetzt noch.
    8 1 Melden
    • smoe 26.03.2016 13:26
      Highlight Für Nicht-Schweizer wirkt diese Kombination ziemlich schräg. Obwohl ich in der Schweiz aufgewachsen bin, hatte ich glaubs erstmals mit ~17 Jahren Apfelmus zu den Hörnli, da sich meine Mutter zuhause geweigert hat, das Gericht damit zu verschandeln und ich dementsprechend skeptisch war/bin. Kleine Mengen Mus dazu find ich aber mittlerweile ganz lecker.

      Falsch sicher nicht, aber ungewöhnlich. Wie Minzsauce zum Fleisch.
      6 0 Melden
    • Rendel 26.03.2016 17:20
      Highlight Ach, das ist doch nicht ungewöhnlich. Man mag es oder halt nicht, wie Minzsauce oder After Eight (buähh). Herr Baroni macht da so einen Running Gag daraus. Und ich spiele mit 😀.

      3 0 Melden
    • obi 29.03.2016 09:22
      Highlight Ich finde Ghackets mit Hörnli und Öpfelmus ganz ok - Ethnofood, halt. So wie Schoko-Mole in Mexiko etc. Man darf sich durchaus auf Geschmackskombinationen anderer Länder einlassen. Was aber nicht geht ist, Geschmackskombinationen anderer Länder pauschal als "wäh" abzuschiessen, nur weil man dies nicht kennt. Wie gesagt: Mancher Ausländer sieht Hörnli mit Apfelmus und denkt sich, "die spinnen, die Schweizer".
      1 0 Melden
  • bangawow 25.03.2016 22:27
    Highlight Minze und Lamm passt perfekt, nix wäh!
    7 1 Melden
  • bärnergiu 25.03.2016 21:48
    Highlight Sieht alles super fein aus! Wie steht es jedoch um die Spargelsaison? *hüstel*
    9 0 Melden
    • Rendel 26.03.2016 12:51
      Highlight Für regionalen Spargel ist noch nicht Saison.
      3 0 Melden
  • Zuagroasta 25.03.2016 20:08
    Highlight Oliver, die Sache mit den Schoggihasen müssen wir nochmal näher beleuchten. ;)

    Aber merci für die guten Rezepte.

    Den im Ofen gebacknen Spargel kenn ich seit Jahren. In hochklassigen Restaurants wird er meist so zubereitet.
    Aber nicht direkt im Ofen, sondern in Backpapier mit etwas Flüssigkeit eingepackt und so im Ofen gedämpft. Absolute Leckerei. :)
    6 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 25.03.2016 19:03
    Highlight Nicht mal Obelix mag Pfefferminzsosse!
    15 0 Melden
    • obi 29.03.2016 09:23
      Highlight Und nicht jeder Nicht-Franzose mag gebratene Gänsestopfleber ;-)
      0 0 Melden
  • Rendel 25.03.2016 19:02
    Highlight Minzsauce...wäh! 😉
    Linguine mit Minze, auch wäh! Couscous mit einem Hauch Minze oder Taboulé, hmmm.

    Apfelmus gibt's derzeit eh nicht, Boskop gibt's erst in Herbst wieder. Dosenapfelmus ist auch wäh!
    6 3 Melden
    • Lichtblau 25.03.2016 20:15
      Highlight Minzsauce, yeah! Werde sie jetzt erstmals selbst herstellen, weil sich das Rezept wirklich nicht schlecht liest. Finde die Baroni-Food-Beiträge sowieso sehr sinnlich und schön.
      2 0 Melden
  • SVARTGARD 25.03.2016 18:51
    Highlight Fressen fressen immer fressen.Bis die Wänste platzen.
    6 9 Melden
    • Lichtblau 25.03.2016 20:11
      Highlight "Fiss, biste patzt!"


      (Iss, bis du platzt)
      Sorry, konnte nicht anders. Ein Zitat des deutschen Schriftstellers Walter Kempowski, der in seiner Jugend vor und während dem Krieg (und auch danach) einige Entbehrungen erleiden musste - und dann wohl ein wenig übertrieb.
      2 3 Melden
  • Luca Brasi 25.03.2016 17:59
    Highlight Wer sagt denn, dass Mint sauce schlecht sein sollte? ;)
    Der italienische Name der linguine tönt allerdings etwas abenteuerlich. Müsste es nicht linguine alle erbette primaverili con peperoncino e granchio heissen? Ich bin allerdings kein Küchenexperte (vor allem habe ich keine Ahnung von Kräutern :() und weiss nicht, ob das wirklich die korrekte Bezeichnung wäre. Any other suggestions?
    3 1 Melden
    • Zuagroasta 25.03.2016 21:19
      Highlight Ich würde deine Bezeichnung aber anstatt erbette erbe nehmen. Beides ist soweit ich weiss richtig.
      Schätz mal, dass bei der Bezeichnung von Baroni sich ein Fehler eingeschlichen hat.
      Im Menu würde ich es als Linguine Primavera con .... bezeichnen.
      Im Restaurants werden immer sehr blumige Bezeichnungen für einfache Gerichte benützt. z.B. Spaghetti Bolognese <-> Spaghetti an Rinder-Tomaten-Kräuter Ragù. ;)
      3 1 Melden
  • mukeleven 25.03.2016 17:56
    Highlight aifach geil euse baroni!
    danke dir fuer deinen witzig aufgemachten fundus an osterrezepten zur erinnerung und zum nachkochen.
    auf das goenn ich mir gleich eine flasche vom sprudelfranzosen - viva baroni 🍾
    7 3 Melden
  • Kookaburra 25.03.2016 16:39
    Highlight Lasst uns Schinken speisen, auf den Respawn des berühmtesten aller Juden! Yeai :)
    10 11 Melden

Soso, Zürich ist also weltweite Spitze für Dreier, Fremdgehen und Drogen 🤔

Details aus dem Ranking «Time Out City Life Index» enthüllen so allerlei Spannendes.

Jippie, der alljährliche Time Out City Life Index ist da! Darin wurden 15'000 Menschen in verschiedenen Städten der Welt nach ihrem Befinden gefragt: Fühlt man sich wohl in dieser Stadt? Wie isst man so? Wie ist das Ausgangsangebot, dein Liebesleben, allgemein die Freundlichkeit so? Wie viel Spass hat man in der Stadt? Die Auswertung ergibt ein Ranking der «Most Exciting Cities».

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