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Das Weisse Haus: Seit Donald Trump eingezogen ist, geht's in Washington drunter und drüber.  Bild: shuttertsock

7 neue Erkenntnisse aus nur einer Nacht – es ist was los in Washington 

Seit Donald Trump im Amt ist, bleibt kein Stein auf dem anderen. Während du geschlafen hast, herrschte in den USA wieder Hochbetrieb. Das sind die sieben wichtigsten Erkenntnisse.

31.03.17, 05:19 31.03.17, 16:06

Flynn möchte aussagen

Trump kämpft momentan an vielen Fronten – und an einigen davon droht ein Debakel. Etwa bei der Reform des Gesundheitswesens oder beim erneut gescheiterten Einreisebann. Am bedrohlichsten sind zurzeit aber die Russland-Connections. Hier geht es ums Eingemachte. Hat Trumps Team während den Wahlen tatsächlich mit Russland kooperiert, steht sein Job auf dem Spiel.

Nun hat es in dieser Causa eine neue Entwicklung gegeben. Der gefeuerte Sicherheitsberater Michael Flynn hat in der Nacht auf heute angegeben, dass er vor dem Untersuchungsausschuss gerne aussagen würde. Allerdings nur unter einer Bedingung: Er will Immunität.

Zur Erinnerung: Flynn musste nach einem dubiosen Telefonat mit der russischen Botschaft zurücktreten.

Möchte vor dem Untersuchungsausschuss auspacken: Michael Flynn.   Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

«General Flynn hat eine Geschichte zu erzählen, und er möchte das sehr gerne tun», schreibt Flynns Anwalt in einem Statement. Er ergänzt: «Kein vernünftiger Mensch, der rechtlich beraten wird, würde sich in einem solch stark politisierten Hexenjagd-Umfeld befragen lassen ohne eine Absicherung gegen unfaire Strafverfolgung.»

Nun fragen sich die ganzen USA: Was hat Flynn zu erzählen? Wird der ehemalige Sicherheitsberater zum Kronzeugen?

Das Treffen mit China wird «sehr schwierig»

Wie Donald Trump wirklich zu Russland steht, bleibt also nach wie vor ein Rätsel. Ebenfalls auf dem Prüfstand steht das Verhältnis zu China. Donald Trump glaubt, dass sein anstehendes Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping sehr schwierig werden wird. Auf Twitter schrieb Trump am Donnerstagabend (Ortszeit), man könne «nicht länger ein so massives Handelsdefizit haben».

In einem zweiten Tweet wandte sich Trump gegen US-Jobverluste, die angeblich China zugute kämen. Amerikanische Unternehmen müssten darauf vorbereitet werden, sich nach Alternativen umzusehen, schrieb er eine Woche vor der ersten Begegnung der beiden Staatsmänner in Trumps Domizil Mar-a-Lago. Trump und Xi werden am 6. und 7. April in Florida zusammentreffen. Das Treffen der Präsidenten der beiden grössten Volkswirtschaften wird mit Spannung erwartet.

Trump hatte besonders im Wahlkampf eine härtere Gangart gegenüber Peking signalisiert und angeblich grobe Verstösse gegen fairen Handel wiederholt thematisiert. Zuletzt hatte er sich versöhnlich gezeigt, aber die jüngsten Tweets geben möglicherweise einen anderen Ton vor.

Trump wütet gegen eigene Partei-Gruppe

Vergangene Woche scheiterte Trumps Entwurf für eine neue Gesundheitsvorlage. Schuld daran sind nicht nur die Demokraten, sondern auch der Freedom Caucus. Eine besonders konservative republikanische Parlamentarier-Gruppe, die ebenfalls gegen die Vorlage votierte.

Nun knöpft sich Donald Trump die Abweichler aus der eigenen Partei vor:

«Der Freedom Caucus wird der gesamten republikanischen Agenda schaden, wenn sie nicht bald ins Team kommen – und zwar schnell. Wir müssen sie bekämpfen, und die Demokraten, 2018!» 

Assad wird in Ruhe gelassen

Über das Schicksal des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sollten die Syrer selbst entscheiden. Dies sagte US-Aussenminister Rex Tillerson am Donnerstag bei einem Besuch in Ankara.

Der «langfristige Status» des syrischen Staatschefs müsse durch das syrische Volk festgelegt werden, sagte Tillerson. Der frühere US-Präsident Barack Obama hatte – wie auch die Aufständischen – Assads Rückzug von der Macht zu einem politischen Ziel erklärt.

Baschar al-Assad sitzt seit Trumps Wahl wieder fest im Präsidenten-Stuhl. Bild: EPA/SANA

Die neue US-Regierung unter Präsident Donald Trump konzentriert sich indes eher auf den Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS»), die in Syrien sowie im Irak aktiv ist. Dazu sagte Tillerson an der Seite seines türkischen Kollegen Mevlut Cavusoglu, die Türkei sei ein «Schlüsselpartner» im Kampf gegen die Dschihadisten.

Trump erlaubt Pentagon aggressiveres Vorgehen in Somalia

Donald Trump hat dem Verteidigungsministerium die Erlaubnis für ein aggressiveres Vorgehen gegen die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab in Somalia gegeben.

Das Militär darf nun zielgenaue Luftangriffe zur Unterstützung der somalischen Truppen sowie der Eingreiftruppe der Afrikanischen Union (AMISOM) fliegen, wie das Pentagon am Mittwoch mitteilte. Teile von Somalia seien zudem zu einer Kampfzone erklärt worden, sagte eine Sprecherin des Ministeriums.

Erhalten mehr US-Unterstützung: somalische Regierungstruppen in Mogadischu. Bild: Farah Abdi Warsameh/AP/KEYSTONE

Das gibt dem Kommandanten am Boden de facto mehr Macht: Er hat nun die Befugnis, darüber zu entscheiden, wann in diesen Gebieten ein Einsatz geflogen werden soll, und muss nicht mehr auf die Zustimmung höherer Stellen warten.

Bislang war es dem US-Militär als Voraussetzung für Luftangriffe in Somalia vorgeschrieben, dass von dem Angriffsziel eine Bedrohung für Amerikaner ausgehen muss. Die Sprecherin betonte, dass die Einsatzregeln zum Schutz von Zivilisten nicht geändert worden seien.

Das US-Militär unterstützt die somalischen Truppen sowie die AMISOM gegen die Al-Shabaab-Miliz. Die sunnitischen Extremisten versuchen seit Jahren, am Horn von Afrika einen sogenannten Gottesstaat zu errichten.

Von Trumps Steuerplänen profitieren vor allem Millionäre

Die Pläne von US-Präsident Donald Trump für eine Steuerreform stossen in seiner Heimatstadt New York auf Widerstand. Sollten sie umgesetzt werden, müssten fast alle Millionäre der Metropole deutlich weniger Steuern zahlen.

Zugleich würde mehr als ein Drittel der Familien mit geringen oder mittleren Einkommen stärker belastet, kritisierte der Chef der städtischen Rechnungsprüfungsbehörde, Scott Stringer, am Donnerstag. Es gebe bereits gewaltige Wohlstandsunterschiede in der Stadt und den gesamten USA, sagte der Demokrat. «Das Steuergesetz Trumps würde sie – im Falle einer Umsetzung – noch verschlimmern.»

Millionäre in Manhattan können sich freuen: Trumps Steuerreform würde sie entlasten.  Bild: JUSTIN LANE/EPA/KEYSTONE

Stringers Behörde legte für die Berechnungen nach eigenen Angaben Trumps Vorschläge aus dem Wahlkampf zugrunde. Demnach gäbe es für New Yorker zwar Steuererleichterungen von insgesamt fünf Milliarden Dollar. Fast zwei Drittel davon entfielen allerdings auf Menschen mit einem Jahreseinkommen von mehr als 500'000 Dollar, obwohl sie nur gut die Hälfte des Steueraufkommens zahlten.

Eine Steuerreform gehört zu den wichtigsten Wahlversprechen des Republikaners Trump. Sein Finanzminister Steven Mnuchin hatte in der vergangenen Woche gesagt, die neuen Regeln zielten auf die Mittelschicht und nicht auf das oberste Prozent.

Klimaschutzabkommen steht auf dem Prüfstand

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will bis Ende Mai ihre Position zum Pariser Klimaschutzabkommen offiziell festlegen. Die Entscheidung soll vor dem Gipfel der sieben führenden Industriestaaten (G7) am 26. und 27. Mai auf Sizilien fallen.

Derzeit sei die Regierung noch dabei, «mit dem Abkommen verbundene Fragen zu untersuchen», sagte am Donnerstag der Sprecher des Weissen Hauses, Sean Spicer. Er schloss nicht aus, dass die Entscheidung über die US-Haltung zu dem historischen Abkommen vom Dezember 2015 auch früher als Ende Mai fallen könnte.

Donald Trump unterzeichnete am Dienstag ein Dekret, das dem Klimaschutzabkommen diametral zuwiderläuft. Bild: CARLOS BARRIA/REUTERS

Trump hatte während des Wahlkampfs den Ausstieg der USA aus dem Vertrag angekündigt. Seit seinem Wahlsieg hielt er sich in der Frage aber bedeckt. Zugleich milderte er frühere Aussagen ab, der menschengemachte Klimawandel sei eine Erfindung. Unabhängig davon, ob die USA formell aus dem Abkommen aussteigen oder nicht, hat der neue Präsident allerdings bereits eine Energiepolitik auf die Schiene gesetzt, die der globalen Vereinbarung diametral zuwiderläuft.

Am Dienstag unterzeichnete Trump ein Dekret, das darauf abzielt, den Klimaschutzplan seines Vorgängers Barack Obama auszuhebeln. Unter dem Ex-Präsidenten erlassene, allerdings bislang noch nicht in Kraft getretene Vorschriften zur Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase aus dem US-Energiesektor sollen gekippt werden. (cma/sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Echo der Zeit 01.04.2017 18:19
    Highlight "Sollten sie umgesetzt werden, müssten fast alle Millionäre der Metropole deutlich weniger Steuern zahlen.
    Zugleich würde mehr als ein Drittel der Familien mit geringen oder mittleren Einkommen stärker belastet, kritisierte der Chef der städtischen Rechnungsprüfungsbehörde" Ha Ha Ha - jetzt können die Hart Arbeitenden Cowboys - Dem Establishment das Geld hinten rein Schaufeln - das machen sie ja gerne.
    0 0 Melden
  • blaubar 01.04.2017 12:04
    Highlight Bezüglich Syrien hat Trump (bzw. Tillerson) meinen Respekt verdient. Trump hat sich schon jetzt gelohnt, trotz allem BS, den er rausgelassen hat. Offenbar hat er noch mehr Verstand als seine Vorgänger. (Was auch nicht schwierig ist)
    1 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.04.2017 13:32
      Highlight [sarkassmus off]
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.04.2017 13:33
      Highlight [april april on]
      1 0 Melden
    • Echo der Zeit 01.04.2017 18:15
      Highlight Dafür können sie in Somalia machen was sie wollen.
      1 0 Melden
  • banda69 31.03.2017 14:47
    Highlight @SVP und Trump

    Das traurige an euern Steuersenkungen für die Reichen und Abzocker ist ja das, dass ihr uns als Normalbürger gleich mehrmals verarscht:

    1. Man arbeitet für einen vergleichsweise geringen Lohn, so dass sich eine Minderheit hemmungslos bereichern kann. Profiteure sind seid auch ihr, die Trump's und Parteiführer der SVP.

    2. Profiteure wie ihr - liebe Trumps und Parteiführer der SVP - haben dann noch die Unverschämtheit sich selber die Steuern zu senken und das auf Kosten der Mittelschicht.

    Zugleich verkauft ihr euch als Vorksvertreter. Dreister und verlogener gehts nicht.
    38 4 Melden
    • Midnight 01.04.2017 09:29
      Highlight Und dann gibt es tatsächlich noch Leute, die so verblendet sind, dass sie das offensichtliche nicht erkennen!
      3 0 Melden
  • m:k: 31.03.2017 10:36
    Highlight Zu Punkt 1 sollte man die Einschätzung eines gewissen Michael Flynn aus dem vergangenen Jahr zu Rate ziehen.
    11 1 Melden
  • Jaing 31.03.2017 10:25
    Highlight Ich finde es schade, dass derzeit der ganze mediale Fokus auf Trump und den USA liegt. Derweil entmachtet Maduro in Venezuela das Parlament, hebt die Immunität der Abgeordneten auf und die Leute sterben mangels Medikamenten in den Spitälern – und das wird unter Kurznews abgetan. Etwas mehr Ausgeglichenheit wäre wünschenswert.
    41 3 Melden
    • Tikvaw 31.03.2017 16:42
      Highlight Die "Regierung" geht sogar in die Spitäler und warnt die Leitung und Ärzte davor, sich öffentlich vor den Medien über die schrecklichen Zustände in den Spitälern und die Probleme bezüglich der Beschaffung von grundlegenden Materialien wie Verbände, Desinfektionsmittel, etc. zu äussern.

      Übrigens: das staatlich finanzierte SRF hat dazu schon mehrere tiefgehende Berichte gebracht und auch Radiosendungen bzw. Podcasts darüber veröffentlicht.
      17 0 Melden
    • Echo der Zeit 01.04.2017 18:24
      Highlight @Jaing - Ja , Finde ich auch schade das über Venezuela nicht mehr Berichtet wird auf Watson. Ne Auswahl an Berichten auf Srf - https://www.srf.ch/play/radio/suche?query=venezuela
      3 0 Melden
    • blaubar 02.04.2017 13:22
      Highlight Beim SRF muss man m.M.n. zwischen TV und Radio unterscheiden. Die journalistische Qualität ist beim Radio deutlich höher. Hier wird kaum tendenziös berichtet, mehr vertieft. Auffallend ist auch, dass Menschen, über die berichtet wird immer ernst genommen werden. Wie gesagt, meine Meinung.
      5 0 Melden
  • Marshawn 31.03.2017 10:00
    Highlight It's going down, I'm yelling timber.
    7 2 Melden
  • lilas 31.03.2017 09:04
    Highlight Meerschweinchen produzieren hauptsächlich Mist. Sie fressen den ganzen Tag und wenn ihnen was nicht passt dann quieken sie laut und penetrant und sie beissen in alles, auch in die Hand die sie füttert.
    61 9 Melden
  • Midnight 31.03.2017 08:14
    Highlight Moment mal: Die USA ist das am höchsten verschuldete Land der Welt. Wie bitte kann man da überhaupt über Steuersenkungen nachdenken? Da würde ich mir mal anderweitig Gedanken machen!
    74 8 Melden
    • qumquatsch 31.03.2017 10:19
      Highlight JEIN

      Ja die USA sind massiv verschuldet aber nein, das liegt jedoch nicht an tiefen Steuern, die sind bereits hoch im internationalen Vergleich. Das Problem sind die Ausgaben und ein teils nicht gut funktionierender Staat. Weiter bezahlen wichtige Steuerlieferanten diese lieber im (europäischen) Ausland...

      Sprich Steuerreformen machen Sinn, nur die Trump'schen sind ein Hohn gegenüber dem Bruttonormalbürger :/

      Zudem sollten Militärausgaben, Healthcare (leider ist "Obamacare" vom Parlament ziemlich verhunzt worden), Arbeitsintegration und wohl auch der Regierungsapparat überdacht werden.
      9 2 Melden
    • Yolo 31.03.2017 12:14
      Highlight Kein Problem, wenn man die Leitwährung besitzt 🙄
      7 1 Melden
    • Tikvaw 31.03.2017 16:33
      Highlight Wenn die USA "pleite" ginge, würden all diejenigen die den USA Geld geliehen haben blöd da stehen. Also wollen dies möglichst alle verhindern (Staaten und Banken).
      Ausserdem würde damit auf einen Schlag ein riesiger Kunde incl. Aufträge verloren gehen. Das wollen weder DE-, CN- noch US-Unternehmen.
      2.Das einzige was bezüglich Staats-Schulden wichtig ist, sind die Zinsen. Solange diese Zinsen ohne Probleme bezahlt werden können, so lange sind Andere bereit Kredite zu geben.
      3. Im Notfall könnten USA die Ausgaben rel. schnell kürzen um die Zinsen zu zahlen, ohne das alles zusammenbricht.
      2 1 Melden
    • Midnight 01.04.2017 09:27
      Highlight @qumquatsch Merci für deinen detaillierten Input. Dass eine Reform notwendig ist, ist natürlich klar. Steuersenkungen sind wohl trotzdem nicht angebracht. Ausserdem sollte mal das Zweiparteiensystem überholt werden. Das ist doch einfach ein Witz und hat mit Demokratie nicht mehr das geringste zu tun! Die ewigen Machtspiele gehen doch nur zu Lasten des Bürgers.
      2 0 Melden
  • rodolofo 31.03.2017 08:11
    Highlight Was alle diese "Rechtsnationalen Ego-Shooter" und "Knallharten Verhandler" eint, ist die Tatsache, dass sie skrupellose und geldgierige Machtmenschen sind, die auf ihrem Weg an die vermeintliche "Spitze" bereit sind, über Leichen zu gehen, die eigene Grossmutter zu verkaufen und nach einem Wahlkampf sogleich all die hehren Prinzipien über Bord zu werfen, mit denen sie diese Wahlkämpfe gewonnen haben.
    Hier enden also die Gemeinsamkeiten und beginnen die erbarmungslosen Hahnenkämpfe.
    In den Philippinen werden den Kampfhähnen scharfe Klingen an die Krallen montiert. Das steigert die Brutalität...
    44 13 Melden
    • Andreas Kilchenmann 31.03.2017 11:10
      Highlight Das wird nicht mehr praktiziert mit denn klingen an den krallen
      3 4 Melden
  • N. Y. P. 31.03.2017 07:55
    Highlight Was hat Flynn zu erzählen? Wird der ehemalige Sicherheitsberater zum Kronzeugen?
    Entweder würde er Donald Trump mit seiner Aussage schwer belasten oder er will lediglich seinen Arsch retten. Ich tippe auf letzteres..
    69 5 Melden
  • banda69 31.03.2017 07:28
    Highlight Steuersenkungen für die Reichen auf die Mittelschicht abwälzen...das klingt nach SVP.
    160 9 Melden
    • Olaf! 31.03.2017 09:16
      Highlight Der Trump ist halt genau wie die SVP, auch nur in der Werbung ein Mann des einfachen Volkes.
      61 8 Melden
  • Fischra 31.03.2017 07:23
    Highlight Im Westen fast nichts neues. 😊
    50 2 Melden
  • Sharkdiver 31.03.2017 07:20
    Highlight Wenigstens etwas macht er richtig. Anstelle als erste Priorität Assad ohne folgeplanung abzusetzen, und Syrien wie Lybien oder Irak in Chaos zu stürzen, wird der IS und alnusra als hauptfind bekämpft. Ansonsten scheint er mit mir hohl zu sein. Wäre nur noch gut, Israel davon abzukriegen dieses Verbrechen weiterzuführen dass sie in Palestina abziehen
    42 19 Melden
  • walsi 31.03.2017 07:01
    Highlight Zu Punkt 6: Es dürfte wohl nu 1 - 2% der Steuerzahler mehr als 500'000.-- verdienen. Die bezahlen aber die Hälfte aller Steuern, folglich werden sie auch am Meisten profitieren von Steuersenkungen.
    10 125 Melden
    • Menel 31.03.2017 07:28
      Highlight Damit sie verstehen, wie die Lage in den USA ausschaut (und wohin sich die Bevölkerungen in Europa hinbewegen):

      58 1 Melden
    • Gantii 31.03.2017 07:29
      Highlight sie haben aber wahrscheinlich 80%+ des vermögens.
      33 0 Melden
    • Tepesch 31.03.2017 07:34
      Highlight @walsi
      Diese 1-2% machen die Hälfte der Steuereinnahmen aus, würden jedoch 66% der Steuererleichterung erhalten. Wenn schon dann höchstens die Hälfte, aber nicht mehr.
      36 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.03.2017 07:34
      Highlight Im Umkehrschluss heisst das in deinem Beispiel das 98-99% der Leute nur einen Drittel der Steuererleichterungen erhalten. Das Unternehmenssteuersystem der USA bedürfte einer dringenden Transformation, solche vorgeschlagene Steuererleichterungen sind hingegen reine Steuergeldverschwendung.
      28 1 Melden
  • Triumvir 31.03.2017 06:49
    Highlight Die reiche Oberschicht soll also Steuererleichterungen erhalten und die bereits Armen gefälligst mehr bezahlen. Gleichzeitig sollen die Staatsausgaben kräftig ausgeweitet werden...Moll Dump Trump, absolut tolle und vor allem intelligente und faire Politik...getreu dem Motto "make americas defizit great again"💩
    126 7 Melden
    • Follower 31.03.2017 07:34
      Highlight Nach dem Motto "wer da hat dem wird gegeben" handelte auch schon Louis IV...
      23 3 Melden
    • Töfflifahrer 31.03.2017 08:36
      Highlight Ja aber das ist doch Trump-Logik, also die Beste. Das was ich nicht mehr habe, ver-x-fache ich und gebe das dann aus.
      Aber seine Wähler merken ja nicht einmal, dass die sogar noch mehr Steuern zahlen.
      27 2 Melden
  • Radiochopf 31.03.2017 06:06
    Highlight Zu Punkt 5: schon unter Obama wurde in Somalia "gezielt" mit Drohnen Menschen getötet, darunter auch viele Zivilsten.. das ist nix neues und welche Bedrohung sollte schon damals von Somalia auf die USA ausgehen?

    Schade wird Jemen wiedermal ganz ausgelassen?! Von mir aus kann man Trump dafür auch verantwortlich machen (was er nicht ist), aber wenigstens erwähnen sollte man es und nicht ständig ignorieren! Es kann nicht sein das alle 2-3 Monate mal eine kleine Meldung kommt, dass dort ja auch Krieg herrscht und viele Menschen am verhungern sind...
    65 40 Melden
    • Sandro Lightwood 31.03.2017 06:56
      Highlight Bin ich froh hast du das nun übernommen. Nun find ich Obama etwas schlechter, Trump aber immernoch absolut beschissen.
      59 17 Melden
    • ands 31.03.2017 07:00
      Highlight Soweit ich mich erinnere, gibt es für die Drohnenangriffe eine Liste mit Zielpersonen, die der Präsident genehmigt. Diese Personen werden als Bedrohung für die Sicherheit der USA eingestuft.
      Nun werden Luftangriffe zur Unterstützung von Bodentruppen geführt. D.h. die Einschränkung, dass eine hochrangige Zielperson anwesend sein muss, fällt weg. Das wird nach meiner Einschätzung in massiv mehr Luftangriffen resultieren.
      Diese beiden Zustände zu vergleichen ist Humbug.

      Bezüglich Jemen stimme ich absolut zu. Man könnte die Liste aber auch über den Jemen hinaus um zahlreiche Länder erweitern.
      67 5 Melden
    • zwan33 31.03.2017 07:09
      Highlight Auch die Probleme in Schweden gingen komplett vergessen! Lügenpresse! :-P
      43 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.03.2017 07:30
      Highlight Neu fliegt auch die CIA wieder Drohnenangriffe, in Jemen werden auch bemannte Angriffe geflogen, und wenn wie in Somalien ein Gebiet zur Kampfzone erklärt wird gilt "keine Schäden an Zivilisten" nicht mehr als oberstes Gebot der RoE.
      20 0 Melden
    • Menel 31.03.2017 07:32
      Highlight @ands, menschenrechtstechnisch ist so eine Liste absolut abzulehnen. Wer gibt den USA das Recht, Menschen, ohne Verhandlung, die Todesstrafe aufzuerlegen? Stellen sie sich vor, ein anderer Staat würde weltweit "Feinde des Landes" erklären und diese verfolgen und töten lassen. Wäre es nicht die USA, die solch eine Liste gemacht hätte, der Aufschrei in der westlichen Welt wäre enorm.
      40 4 Melden
    • ands 31.03.2017 11:30
      Highlight @ Menel: Einverstanden. Habe ich etwas Gegenteiliges geschrieben?
      3 0 Melden
  • Sonokowitsch 31.03.2017 05:37
    Highlight Also über Punkt 6 könnte man fast kugelnd vor Kichern durch die Wohnung rollen wenn's nicht real wäre ... so fehlt tatsächlich das kürzlich vorgestellte Kotz-Smiley.
    61 7 Melden
    • Shin Kami 31.03.2017 06:53
      Highlight Klingt für mich nach einem klassischen rechten Wahlversprechen...
      51 7 Melden
    • Töfflifahrer 31.03.2017 08:37
      Highlight 🤢
      2 1 Melden

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