International

In einem Supermarkt in St.Petersburg explodierte am Mittwochabend ein Sprengsatz. Bild: AP/AP

Explosion in St.Petersburg: Mindestens zehn Verletzte  

27.12.17, 20:54

In der russischen Metropole St.Petersburg sind bei einer Explosion in einem Supermarkt am Mittwochabend mindestens zehn Menschen verletzt worden. Ein selbst gebauter und mit Metallteilen gefüllter Sprengsatz sei detoniert, erklärten die Ermittlungsbehörden.

Das Motiv für die Tat sei noch unklar. Es werde wegen versuchten Mordes ermittelt, hiess es weiter.

«Alle möglichen Versionen dessen, was da geschehen ist, werden untersucht», sagte Alexander Klaus, der Chef der Ermittlungsbehörden in St. Petersburg, der Nachrichtenagentur Reuters. Nach derzeitigem Stand seien zehn Menschen in Krankenhäuser gebracht worden, lebensgefährlich verletzt oder gar getötet worden sei niemand.

Russische Medien berichteten, die Bombe sei in einem Schliessfach des Perestrok-Supermarktes im Nordosten der Fünf-Millionen-Einwohner-Stadt an der Ostsee versteckt gewesen, in dem Kunden während des Einkaufs ihre Sachen verstauen können.

Erst vor eineinhalb Wochen hatten Russland und die USA erklärt, sie hätten einen Bombenanschlag in St. Petersburg verhindert. Dem Präsidialamt in Moskau zufolge hatten vom US-Geheimdienst CIA zur Verfügung gestellte Informationen es ermöglicht, die mutmasslichen Attentäter festzunehmen. Der Anschlag sollte auf die Kasaner Kathedrale im Zentrum von Russlands zweitgrösster Stadt verübt werden. (cma/sda/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Neuseelands Regierungschefin schwanger

Kein Plastikmüll mehr bis 2030: Mit diesen 3 Massnahmen will es die EU schaffen

Apple knickt ein – neues Feature gibt iPhone-Usern (endlich) die Wahl

PSG gewinnt mit 8:0 – Neymar hat gleich bei 6 (!) Treffern seinen Fuss im Spiel 😱

Achtung! Dieses fiese SMS crasht iPhones und Macs 😳

Fall Ansari: Ein schlechtes Date ist kein Übergriff. Und Sex zu wollen kein Verbrechen

Das war knapp! So viel Glück wie diese 14 Menschen wirst du in deinem Leben nicht haben

So wird «Der Bestatter» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

So reagiert Sharon Stone auf die Frage, ob sie je sexuell belästigt wurde

«Klugscheisser» brilliert bis zu dieser Frage, bei der KEINER von 3 Jokern hilft

History Porn Teil XXVI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Eltern ketteten ihre Kinder an Betten: Polizei befreit 13  Geschwister aus Horror-Haus

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 28.12.2017 04:39
    Highlight RIP 😢
    1 3 Melden
    • Juliet Bravo 28.12.2017 15:33
      Highlight Es gab zum Glück keine Toten.
      2 0 Melden

Die Spur führt zu Putin – Russen wollten die Schweizer Hochseeflotte kaufen

Pleite-Reeder Hans-Jürg Grunder wollte die Enzian Shipping AG dem schillernden Geschäftsmann Timo Sas aus Estland verkaufen. Doch Recherchen zeigen: Sas hat engste Verbindungen zu Russland – er ist ein Strohmann Putins.

Am 15. November 2016 wurde die Änderung im Schweizerischen Handelsamtsblatt publiziert: Die Enzian Shipping AG des Reeders Hans-Jürg Grunder firmierte neu unter dem Namen TS Investor AG. «TS» steht für Timo Sas. Der 45-jährige Este aus Tallinn übernahm das Präsidium der Gesellschaft.

Grunder blieb Verwaltungsrat, ebenso Pete Hirsch, Zürcher Jurist und Vertrauter des Reeders. Der hoch verschuldete Reeder Grunder wollte dem Esten seine Flotte abtreten. Sas hätte im Gegenzug die Schulden …

Artikel lesen