International

Ermittlungen laufen bereits: Geschwister von Marseille-Angreifer festgenommen

09.10.17, 21:56

Nach dem tödlichen Messerangriff auf zwei Frauen in Marseille sind in Tunesien ein Bruder und eine Schwester des Täters festgenommen worden. Die Geschwister seien bereits am Freitag festgenommen und von Anti-Terror-Ermittlern befragt worden, teilte die tunesische Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Der 29-jährige Tunesier hatte am 1. Oktober am Hauptbahnhof der südfranzösischen Hafenstadt unter «Allahu Akbar»-Rufen zwei junge Frauen erstochen, bevor er von Soldaten erschossen wurde.

IS bekannte sich

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Angriff für sich. Nach Angaben der französischen Ermittler deutete zunächst nichts darauf hin, dass der Täter Verbindungen zu islamistischen Gruppierungen hatte.

Am Samstag war in Italien jedoch ein weiterer Bruder des 29-Jährigen festgenommen worden, nachdem die französischen Behörden einen internationalen Haftbefehl ausgestellt hatten.

Der Bruder habe in Syrien und im Irak gekämpft, er habe «militärische Erfahrung», sagte der Chef der italienischen Anti-Terror-Polizei, Lamberto Giannini, am Montag. (sda/afp)

Mit Buntstiften dokumentiert dieser Künstler den «IS»-Terror

54s

Mit Buntstiften dokumentiert dieser Künstler den «IS»-Terror

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Definitiv kein Höhepunkt – am Valentinstag bei Fifty Shades of Grey 3

Das haben diese 17 Stars getrieben, bevor sie richtig berühmt wurden

Es ist die Rassenfrage, Dummkopf!

Cartoonist setzt die Wünsche seiner Fans um, und das Resultat ist ... anders als erwartet

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Attentäter von Florida ist Mitglied einer Rassisten-Vereinigung – so reagiert Trump

Auch nach einem erneuten Schulmassaker in den USA mit 17 Toten ist eine Verschärfung des Waffenrechts in dem Land nicht in Sicht. US-Präsident Donald Trump sprach nach dem Blutbad an einer Oberschule im US-Bundesstaat Florida den Angehörigen am Donnerstag sein Beileid aus. Auf das in den Augen vieler Kritiker viel zu laxe Waffenrecht in den USA kam er aber nicht zu sprechen.

Ein 19 Jahre alter ehemaliger Mitschüler hatte am Valentinstag an der Marjory Stoneman Douglas Highschool in Parkland mit …

Artikel lesen