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Das Raketenabwehrsystem THAAD in Südkorea. Bild: AP/Yonhap

Saudi-Arabien kauft Raketenabwehr-System der USA für 15 Milliarden Dollar

07.10.17, 07:54 07.10.17, 09:48


Die US-Regierung hat dem Verkauf des Raketenabwehrsystems THAAD an Saudi-Arabien für 15 Milliarden Dollar zugestimmt. Das grüne Licht kam einen Tag nach dem Besuch des saudiarabischen Königs in Russland, bei dem es um den Kauf russischer Flugabwehrsysteme ging.

Der Verkauf stärke die Sicherheit der USA und unterstütze die langfristige Sicherheit Saudi-Arabiens und der Golfregion «angesichts der iranischen und anderer regionaler Bedrohungen», erklärte das US-Aussenministerium am Freitag.

Das THAAD-Abwehrsystem ist darauf ausgelegt, Kurz- und Mittelstreckenraketen in der letzten Flugphase zu zerstören. Die USA hatten in diesem Jahr begonnen, das THAAD-System wegen Nordkorea in Südkorea aufzubauen, was auf harsche Kritik der chinesischen Regierung stiess. Zuvor hatten die USA das System bereits an Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft. (viw/sda/afp)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Silent_Revolution 07.10.2017 13:15
    Highlight Wer bei solchen Meldungen noch daran glaubt, dass es jemals einen "Krieg gegen den Terrorismus" gegeben hat, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Humanistische Interventionen bei Kämpfen vom Hindukusch über den Irak bishin zu Libyen waren lediglich ein Vorwand um die eigene Wirtschaft zu stärken, die Rüstungsindustrie anzukurbeln und das immense Militärbudget zu rechtfertigen und auszubauen. Die Migrationsströme sind das Resultat dieser Politik.

    Keine Grossmacht ist an Frieden interessiert, aber auch kleine, unbedeutende Nationen wie die Schweiz mischen im Kriegsgeschäft mit.
    31 5 Melden
  • Soli Dar 07.10.2017 12:50
    Highlight USA bewaffnen die whahabitisch-sunnitischen Terrorunterstützer Saudi Arabien und andere Golfmonarchien bis auf die Zähne, aber wehe Russland liefert Waffen an Iran oder Syrien, oder China an Nordkorea...

    Wer unterstützte, finanzierte und bewaffnete (zumindest zu Beginn) IS, Taliban, AL Kaide und deren vermeintlichen gemässigten Ableger in Syrien?

    Iran, China und Russland sind es nicht... Wohl eher USA, Saudis und andere Golfmonarchien!

    Die Attentäter von 9/11 stammten ebenfalls aus Saudi Arabien genauso wie Bin Laden und die Bomben über Jemen!
    19 2 Melden
    • Rendel 07.10.2017 15:23
      Highlight Gehen sie mir weg mit den Russen, die sind auch nicht besser.

      Bezahlen muss egal wo, immer die Bevölkerung.
      Sie sind auch nicht wirklich für Frieden aller.

      Wir müssen alle aufhören in Feindbildern zu denken, überall, auch sie.

      Leider wird das zu meinen Lebzeiten nicht passieren!
      8 3 Melden
  • Maragia 07.10.2017 11:40
    Highlight Jungs, es geht hier "nur" um Verteidigungssysteme. Warum jetzt hier SVP und Trump Vergleiche gezogen werden, muss mir mal jemand erklären!
    7 17 Melden
    • loquito 07.10.2017 15:05
      Highlight Hahaha ein Raketen abfeuerndes System ist nur deffensiv... Wie deffensiv-Panzer etc. Wurden noch nie anders verwendet, klar...
      6 3 Melden
  • Zeit_Genosse 07.10.2017 09:34
    Highlight Die Welt unsicher machen und dann die Lösung in Form von Waffen verkaufen. Das gilt für alle Grossmächte.
    38 3 Melden
  • Radiochopf 07.10.2017 08:10
    Highlight Business as usal, wenn die USA Waffen an die Saudis verkaufen ist die Welt ja in Ordnung.. in ein paar Jahren erzählen die USA uns dann, dass die Saudis undemokratisch sind und von ihrem König befreit werden muss... wer wettet dagegen?
    39 10 Melden
    • Saraina 07.10.2017 13:12
      Highlight Ich. In ein paar Jahren kommen Demokratien und Bestrebungen zu mehr Demokratie unter Druck. Ägypten ist ein schönes und extremes Beispiel. Ein Tyrann, der den eigenen Interressn dienlich ist, ist viel praktischer als erin eigenständig regierendes Volk. Solange der König nach der Pfeiffe der USA und Israels tanzt, ist er sicher. Und dazu muss er Kritiker im eigenen Land stärker unterdrücken, was er zur Zeit auch tut.
      10 3 Melden

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Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

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