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Donald Trump und Xi Jinping am G20-Gipfel in Hamburg. Bild: AP/POOL AFP

Nordkorea – oder weshalb China gerade in einer ziemlich schwierigen Situation steckt

Im Konflikt mit Nordkorea steckt China in der Zwickmühle zwischen den USA und seinem störrischen Nachbarn. Beide Seiten schaukeln sich seit Tagen mit ihrer Kriegsrhetorik hoch. Die Gefahr einer Fehlkalkulation und militärischen Eskalation wächst.

14.08.17, 15:33 26.10.17, 09:17

China ist verärgert über Pjöngjangs nukleare Ambitionen, aber misstraut auch den USA. Dass auf Donald Trump wenig Verlass ist, demonstriert der US-Präsident aus chinesischer Sicht einmal mehr, indem er ausgerechnet jetzt einen Handelsstreit mit China anzettelt, wo er doch eigentlich seine selbsterklärte «Freundschaft» mit Staats- und Parteichef Xi Jinping am meisten brauchen könnte.

Die Gegensätze sind enorm: Auf der einen Seite ein amerikanischer Präsident, der Unberechenbarkeit und Bluff als staatsmännische Kunst kultiviert. Auf der anderen Chinas Staatschef, der das Spiel durchschaut und sehr langfristig denkt.

Sanktionen kaum wirksam

Trump glaubt, dass allein China die USA aus dem Schlamassel mit Nordkorea retten kann. Indem der US-Präsident im Handel die Schrauben gegenüber Peking anzieht, will er offenbar auch erreichen, dass China den Druck auf Pjöngjang erhöht und die Sanktionen streng umsetzt.

Mit dem Montag verkündeten Importstopp für Kohle, Eisen, Meeresfrüchte, Blei und Erze aus Nordkorea unter den neuen UNO-Sanktionen kappt China umgehend wichtige Geldströme. Aber Xi Jinping ist überzeugt, dass sich Nordkorea auch durch noch so scharfe Sanktionen weiter nicht von seinem Atomkurs abbringen lassen wird.

Er sieht den Schlüssel in den Händen der USA, die Nordkorea entgegenkommen und dessen Sicherheitsbedürfnisse ernst nehmen müssten: Im Gegenzug für eine Aussetzung des Atom- und Raketenprogramms sollten die USA und Südkorea ihre gemeinsamen Militärübungen einstellen, um so neue Gespräche zu starten.

Xi Jinping: Der chinesische Staatschef verhängte am Montag Sanktionen gegen Nordkorea – verlangt aber auch ein Entgegenkommen der USA. Bild: AP/AP Pool

Stabilität hat für China Vorrang

«Es ist gefährlich, dass sowohl Nordkorea als auch die USA eine so harte Linie fahren», warnt Zhang Liangui von der Parteihochschule in Peking. «Im Moment hören weder Nordkorea noch die USA auf Chinas Ratschläge.» Vergeblich mahnt Peking beide zur Mässigung. «China ist nicht in der Lage, einen Konflikt zu verhindern», sagt der Experte. «Wir können uns nur auf das Schlimmste vorbereiten und unsere nationalen Interessen so weit wie möglich verteidigen.»

China verfolgt drei Prioritäten: «Kein Krieg, keine Instabilität und keine Atomwaffen.» In dieser Reihenfolge kommt der Status Quo zuerst, die Beseitigung der Atomwaffen nur als langfristiges Ziel. «Stabilität hat weiter Vorrang vor Entnuklearisierung», stellt die US-Denkfabrik Crisis Group fest. China wolle eher Nordkoreas Verhalten in den Griff bekommen und die Spannungen verringern, als die Atomwaffen zu beseitigen. China sehe sich dadurch auch nicht direkt bedroht - anders als die USA, Südkorea und Japan.

China zögert, noch härtere Zwangsmassnahmen wie eine Unterbrechung der Öllieferungen oder der Zugverbindungen zu ergreifen, die zu einem Kollaps in Nordkorea führen könnten. Ein Zusammenbruch könnte eine unkontrollierbare Situation auslösen und zu Flüchtlingsströmen und einer zwangsweisen Wiedervereinigung beider Koreas unter US-Führung führen. Das könnte nicht nur US-Truppen an Chinas Grenze bringen, sondern auch die geopolitische Balance in der Region verändern.

Blick von China nach Nordkorea über Freundschaftsbrücke in Dandong: Das Reich der Mitte fürchtet sich vor Flüchtlingswellen aus seinem Nachbarland.  Bild: AP/CHINATOPIX

Xi Jinping: Gekommen um zu bleiben:

Video: srf/SDA SRF

Nur schlechte oder noch schlechtere Optionen

«China hat es gerade wirklich schwer, irgendetwas zu tun», sagt Jin Qiangyi von der Yanbian Universität. Dass Nordkorea seine Atomwaffen aufgibt, «ist nicht sehr wahrscheinlich». So stünden die USA vor einer harten Entscheidung.

Es gebe nur drei Möglichkeiten: «Erstens, ein Militärschlag gegen Nordkorea.» Das würde zumindest Vergeltung gegen Südkorea und Japan auslösen - wenn Nordkorea nicht die Ostküste der USA erreichen könnte. «Zweite Möglichkeit: Die Spannungen dauern an.» Aber auch dann würde es am Ende sehr wahrscheinlich zu einer Eskalation kommen, ist der Experte überzeugt. Als dritte Möglichkeit blieben also nur: «Verhandlungen».

Da es nur schlechte oder noch schlechtere Optionen gibt, drängen auch amerikanische Experten die US-Regierung zu einem Umdenken. Es werden Vergleiche mit der atomaren Bedrohung durch die Sowjetunion gezogen, der auch mit Abschreckung, Eindämmung und Verhandlungen langfristig begegnet worden sei.

«Anbieten, was sie haben wollen»

So könnte die USA den Nordkoreanern ein Angebot unterbreiten: «Wir könnten ihnen einen Vorschlag machen, der ihnen das meiste von dem anbietet, was sie haben wollen - im Gegenzug für völlige Entnuklearisierung und Beseitigung ihres Raketenprogramms», schlägt Jeffrey Bader von der US-Denkfabrik Brookings vor.

Er nennt volle diplomatische Anerkennung, ein Ende des Embargos und der Sanktionen, wirtschaftliche Hilfe und Investitionen sowie einen Friedensvertrag, um das 64 Jahre alte Waffenstillstandsabkommen nach dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 abzulösen.

Das liegt voll auf Chinas Linie, auch wenn unklar ist, ob Nordkorea darauf eingehen würde. Immerhin könnte es ein Start für Verhandlungen sein und würde allen zeigen, dass die USA «nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sind», wie es oft heisst.

«Die USA sollten sich gleichzeitig auf langfristige Bemühungen vorbereiten, die wahrscheinlich notwendig sind, um ein atomwaffenfähiges Nordkorea über die nächsten Jahre einzudämmen, abzuschrecken und zu isolieren, bis Nordkorea sich entweder reformiert oder zerbricht», rät Brookings-Experte Bader. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 20:44
    Highlight
    5 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 20:25
    Highlight Für alle, die beim Medienkonsum diese Seite noch nicht kennen:


    https://swprs.org/der-medien-navigator-2017/
    4 2 Melden
  • demokrit 14.08.2017 18:11
    Highlight Ich wäre nicht überrascht, wenn es gerade die Diktatur China ist, welche neben Erdöl auch besagte Nukleartechnik nach Nordkorea liefert. Der angedrohte Handelskrieg dürfte darauf hinweisen, dass Washington über ziemlich gute Informationen zur Urheberschaft verfügt. Es ist insofern gut, wenn der Reiter und nicht länger das Pferd attackiert wird.
    9 30 Melden
  • Posersalami 14.08.2017 18:03
    Highlight Habt ihr im Gesicht von Trump mit Photoshop nachgeholfen oder ist diese subtile Manipulation ein "Versehen"?
    9 11 Melden
  • Dirk Leinher 14.08.2017 17:41
    Highlight Durch Informationen die in einem NYT Artikel bekannt gemacht wurden, steckt wohl hoffentlich der Lieferant der Raketentriebwerke die Nordkorea verwendet in noch viel grösseren Schwierigkeiten als China.
    Mit Erstaunen nehme ich zur Kenntnis dass es der Lieblingsdackel der USA, die Ukraine sein soll, der Nordkorea zu funktionierenden Raketentriebwerken verhalf.
    8 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 18:14
      Highlight Komisch, die EU betreibt Assoziierungsverhandlungen mit der Ukraine und bewirkte den Schlamassel, aber die Wahrheit stirbt wohl zuerst, wenn es um den pösen kapitalistischen Erzfeind USA geht ... ist übrigens auch der Erzfeind der Islamisten gell. So ein Zufall! Die Juden sind da auch nicht fern ... trifft sich gut gell.
      2 9 Melden
    • Dirk Leinher 17.08.2017 06:32
      Highlight @renn renn
      nein, trifft sich nicht gut und die NYT ist natürlich der Inbegriff des pösen antikapitalistischen,bolschewistischen Teufels. Hab Angst und renn weg, der Russe scheint bei dir überall zu sein.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.08.2017 10:47
      Highlight @Dirk: Verdrehst du öfters Worte deines Gegenübers? Die NYT ist ein linksliberales Medium, punkt.
      0 1 Melden
    • Dirk Leinher 17.08.2017 14:01
      Highlight In einem neo liberalen Umfeld wie den USA ist linksliberal noch immer sehr weit rechts.
      0 0 Melden
  • rauchzeichen 14.08.2017 17:11
    Highlight wasn Theater. Stellt eure kleinkindlichen patriotisch/nationalistischen Beweggründe zurück und kommt alle zusammen. Also, alle Atommächte. Dann macht was ab. Komplette Abrüstung. Vernichtung jeder Atombombe auf der Erde. Bindet sie an Raketen und schiesst sie ins Sonnensystem, besser noch darüber hinaus. Hauptsache weg. Korea rüstet nicht ab weil die Amis AW’s haben, die Amis bauen keinen cm ab ohne Russen, welche auf die anderen Natostaaten zeigen würden. Entweder alle haben keine oder auch der Kim oder gar derUeli dürfen mit Bömbelis spielen, oder es versuchen. Was soll schon schiefgehn?
    5 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 18:08
      Highlight @rauchzeichen: vielerlei zu korrigieren ...

      A) ICBM statt CM ....
      B) Atombomben würde ich nicht an Raketen binden, um sie in das All zu befördern ... damit bastelst du ja ICBM und die stürzt möglicherweise auf die Erde

      C) Gemütszustand eines 5jährigen , der denkt, dass es eine waffentechnische Abrüstung gibt oder ist das einfach linkes Gutmenschentum (was natürlich verheerend ist, wie hinlänglich bekannt)?
      11 19 Melden
    • Henzo 14.08.2017 19:28
      Highlight Auch wenn das paradoy ist aber Atomwaffen sind ein segen die den frieden sichern.
      4 3 Melden
    • rauchzeichen 14.08.2017 19:57
      Highlight ren, cm steht bei mir für zentimeter... aber ich bin ja nur ein gutmensch.. ich gebs zu, von raketen bomben und solchen dingen hab ich keinen plan. wie man etwas in einen orbit bringt, und wie man diesen modifiziert um ein gegenstand ins unendliche (ok wohl nicht gamnz) zu schiessen, weiss ich jedoch genau. deine, auf die erde zurückfällt, idee ist absurd, du scheinst dich in der raumfahrt nicht auszukennen. gemütszustand eines dinos, der nicht fähig ist, sich eine bessere welt vorzustellen und diese anzustreben?
      6 7 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 14.08.2017 21:12
      Highlight "einfach linkes Gutmenschentum (was natürlich verheerend ist, wie hinlänglich bekannt)?"

      Starke Argumentationslogik. Damit hast du dich bewährt und meinen Respekt verdient.
      /s
      7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 22:19
      Highlight @rauchzeichen: gemütszustand eines dinos? nenne dies einfach nur verantwortungsvoll und nicht utopisch wie deiner - aber hey evtl. findest dein einhorn.

      @LaPaillade: Argumentation? Gutmenschentum: europ. Migrationspolitik ... siehe Frankreich ooder London ooder Berlin ooder Al'Nur in Winti haha! Bereichernd gell
      2 3 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 14.08.2017 23:19
      Highlight Kann ich in dem Fall davon ausgehen, dass du eine 80-Stunden Woche ohne Ferien hast, bei Arbeitsunfähigkeit auf Ersatz verzichtest, Arztkosten zu 100% selbst trägst und keine Rente beanspruchen wirst?
      Weil Gutmenschen-Sachen sind ja so verheerend.
      2 2 Melden
    • rauchzeichen 15.08.2017 01:12
      Highlight sorry ren, versuchte mich in deiner sprache auszudrücken, elegant ist sicherlich anders. jajaja verantwortungsvoll. das was deinesgleichen als verantwortungsvoll bezeichnet, bezeichne ich als egoistisch und würdelos. und damit ist nicht nur die migrationspolitik gemeint.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 07:22
      Highlight @LaPaillade: du schmückst dich mit fremden Federn ... Hinweis: Glarner Arbeitsgesetz ... da war der Sozialismus noch nicht mal geplant ...

      @Rauchzeichen: Pragmatismus, nicht Eleganz bitte - egoistisch und würdelos gegenüber wem? Du trägst Verantwortung primär für deine Gesellschaft - aber du wirst noch erfahren, was passiert, wenn die vernachlässigt wird ... finde dies nur schade um deren Errungenschaften. Naja, der Mechanismus der Wiederholung der Geschichte - mit Dank an Links.
      1 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 16:20
    Highlight "Parteihochschule in Peking" - Sozialismus und islamischer Terrorismus ... das Verderben der Völker.
    6 23 Melden
    • trio 14.08.2017 18:33
      Highlight Aha, und der Naziterror spielt da keine Rolle?
      11 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 22:20
      Highlight @trio: komisch, gibts bei dir noch ein Naziregime oder -staat?
      0 5 Melden
    • trio 15.08.2017 06:16
      Highlight Nein, aber Nazigruppen die demonstrieren, dabei bewaffnet patrouillieren, Terroranschläge verüben und dabei sogar vom POTUS, sagen wir mal, toleriert und gedeckt werden.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 07:14
      Highlight @trio: komisch, denkst du, eine actio provoziert keine reactio oder anders gesagt, die linke meinung sei die einzige?
      0 3 Melden
    • trio 19.08.2017 08:21
      Highlight @RenRenRen
      Nein sicher nicht. Diesen Terrorangriff und die offensichtlichen Nazis zu verurteilen hat nichts mit Links oder Rechts zu tun. Das gehört schärfstens Verurteilt, genau wie ein Anschlag vom Daesh.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 16:16
    Highlight dass die USA «nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sind» ...

    Die USA sind aber Teil des Problems.
    Warum wollen die USA, dass N-Korea über keine defensiven Atomwaffen verfügt? Welche Begehrlichkeiten stecken dahinter?
    9 15 Melden
    • Stop Zensur 14.08.2017 18:10
      Highlight Defensive Atomwaffen... Der ist gut.
      25 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 18:15
      Highlight "defensive Atomwaffen"


      Haaaaaaaaaaaaaaha! Habt ihr 68er echt auf dem Niveau diskutiert damals?! Haha!

      Ach Gott, einige eurer Vordenker waren ja noch intelligent, aber was danach kam ... muss der Wohlstand sein.
      10 6 Melden
    • rauchzeichen 14.08.2017 20:02
      Highlight zu was sonst ren? atomwaffen wurden bisher 2 mal agressiv eingesetzt(yop, hiroshima und nahasaki) die deffensive nutzung überwiegt klar. oder haste alles zwischen 1945 und heute vergessen? die ganze zeit ist eigentlich eine defensive atomschlacht. jemand wie du sollte zuletzt mit intelligenz argumentieren himmel noch mal. oder denk mal n schritt. nur einer. dann biste weiter.
      11 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 22:21
      Highlight @rauchzeichen: "deffensive nutzung" haaha! Friedensmittel gell! Eine Waffe kann man also neuerdings defensiv Nutzen.
      1 6 Melden
    • rauchzeichen 15.08.2017 01:32
      Highlight stichwort kalter krieg. oder selbstverteidigung. klingelts? abschreckung? selbsterhaltung? kim will momentan zb genau das. der will nicht angreiffen.

      aber sich lieber über jemanden lustig machen, als eine sekunde gedanken zu machen ist bestimmt auch ne super lösung
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 07:27
      Highlight @rauchzeichen: hast in deinem Haushalt geladene Waffen rumliegen? :D

      Abschreckung und Defensive schliessen sich übrigens auch aus ... oder war das bei dir auf dem Schulhof erfolgsversprechend?
      1 2 Melden
    • rauchzeichen 15.08.2017 14:15
      Highlight nö ren, keine waffen. für was? aufm schulhof hab ich gequatscht und herumgetollt. wieso ich mich da hätte defensiv oder abschreckend verhalten sollen, ist mir schleierhaft.

      dein problem scheint mir zu sein, dass du dir eine waffenlose welt nicht vorstellen kannst, weil dein geist nicht dazu ausgelegt wurde. das ist ok, der kann bestimmt anderes. du stempelst sowas als utopie ab. dabei vergisst du, dass wir tagtäglich von utopien umgeben sind. wir fliegen. fahren einfach so durch gebirge hindurch. frauenstimmrecht? abschaffung der sklaverei? alles mal utopien, von deinesgleichen verachtet.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 15:20
      Highlight @rauchzeichen: eben, keine waffen - auch keine "defensiven" haha!

      ps: schulhof - zeigst genau deinesgleichen problem: dein schulhof war ein ponyhof gell - die welt ists auch ^^ jöö!

      psps: hast du kontakt zu erfahrungen rsp. menschen ausserhalb deiner utopien? beobachtest du z.b. gerne die natur? schöööön nicht ^^ besonders so von der stadtwohnung aus oder aus einiger entfernung haha!

      omg, dass solches denken salonfähig wurde, ist wohl dem wohlstand zu "verdanken".
      2 1 Melden
    • rauchzeichen 15.08.2017 19:49
      Highlight sorry ren, war ein dorfkind, dass im er noch da lebt, nur schon wie du mit dem wort utopie umgehst, zeigt mir deine unfähigkeit diese denkensweise zu verstehen.

      nein, auch ich hatte in derschule meine scherereien, doch das tut nichts zur ganzen thematik

      nun ists aber genug, deine ärmliche argumentation werde ich nicht weiter beachten, du scheinst ein unbelehrbarer minderinteligenter wutbürger zu sein. was total unwertend ist. ich rede gerne mit menschen anderer ansicht. auch deine probleme müssen ernstgenommen werden. nur ist dein problem leider dein denken... schöne kleine karierte welt.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 20:24
      Highlight @rauchzeichen: deine argumentation =>

      "minderinetligenter (dieses Wort sollte man nie falsch schreiben haha!) wutbürger"

      Sorry, bin dir wohl in jeglicher Hinsicht überlegen.
      1 1 Melden
    • rauchzeichen 15.08.2017 23:37
      Highlight seh ich anders. aber gebe zu dass das hart war. nur lies dir deine "argumentation" nochmals durch... da ist nix ausser täubelei und möglichst nicht um ne ecke denken. für mich das grösste problem der menschheit im 21. jhdt. ja, ich nehms beim schreiben nicht so genau, haue ja auch in mobiletasten. und ja eine ruppige sprache hab ich auch, du scheinst aber auch einstecken zu können. und euch regt man nicht mit rosenblätter zum denken an
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 07:49
      Highlight @rauchzeichen: du denkst eben gerade nicht um die ecke ... was dir heute als grossherzig und bunt erscheint, ist grob verantwortungslos und das leid von morgen - beispiele: nimm irgendeinen vielvölkerstaat.

      sei einfach ehrlich mit dir uns deiner umgebung - du kannst mir hier von deinem guten herz predigen, aber schliesslich sind es genau die, die enttäuscht in der krise auf die anderen zeigen.
      1 1 Melden
    • rauchzeichen 16.08.2017 08:14
      Highlight sprachlos. ich zeige in krisenfällen nicht auf leute, das traue ich dir viel eher zu. im krisenfall versucht man zu helfen und das problem zu lösen, nicht den schuldigen suchen, weil ineffizient. aber vielleicht konnte es nicht anders kommen. wir scheinen in total anderen welten zu denken. du scheinst meine genausowenig zu verstehen wie ich deine. über tasten werden wir uns nur weiter zutexten, in entgegengesetzter richtung. over and out.
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 09:56
      Highlight @rauchzeichen: Wieso denn herbeiführen, was Krisen zusätzlich verschärft? Cheers out!
      1 1 Melden
  • Raphael Stein 14.08.2017 16:05
    Highlight «Kein Krieg, keine Instabilität und keine Atomwaffen.»

    macht Sinn.
    21 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 15:58
    Highlight Als ich letztes Mal gesagt habe, dass mir Verhandlungen mit Nordkorea lieber sind als dieses mit nuklearen Waffen wegzubomben wurde ich als "befürworter der nordkoreanischen Diktatur" (um es nett zu sagen) dargestellt.

    Ich finde die zustände in Nordkorea schrecklich, doch das Stoppen von dem Töten tausender Unschuldiger durch Arbeitslager/Verfolgung kann doch nicht das Töten tausender Unschuldigen durch Atomwaffen gerechtfertigen.

    (Oder lieg ich da etwa falsch?)
    25 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 18:20
      Highlight Denkst du jetzt etwa in Hiroshima-Bildern??!

      Nordkorea befindet sich technologisch auf Stufe 50er der USA und kein Furz verlässt das Land, wenn das sein muss ... ein atomarer Gegenschlag wird daher nie notwendig. Gezielte Angriffe werden das Land in der ersten Welle lahm legen und falls danach die Horden in Richtung Süden strömen, werden sich viele ergeben und der Rest ist konventionell ziemlich rasch "bekämpft".
      China wird sich zurückhalten, denn ihre ICBMs sind auf der Stufe 80er der USA und abzufangen - aber die Antwort würde verheerend sein.

      3 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.08.2017 15:48
    Highlight Solange die beiden Grossen nicht von ihren geostrategischen Zielen abkommen, solange wird es keine Lösung zu Korea geben. Ich traue den Chinesen den Schritt zuerst zu.
    10 1 Melden
    • Stop Zensur 14.08.2017 18:17
      Highlight China sieht sich selber in einer Rolle des Aufholens gegenüber der USA (und ja sogar Russland), in sachen Geopolitik. Ich glaube China wird daher eher nicht zuerst nachgeben.
      4 0 Melden

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