Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Alain Berset mit sehr gutem Resultat zum Bundespräsidenten gewählt

06.12.17, 11:21 06.12.17, 17:55


Hier kommt der neue Bundespräsident. Bild: KEYSTONE

Alain Berset ist nächstes Jahr Bundespräsident. Die Vereinigte Bundesversammlung hat den Vorsteher des Innendepartements am Mittwoch mit 190 von 210 gültigen Stimmen gewählt.

20 Stimmen gingen an verschiedene Personen. 14 Wahlzettel waren leer eingegangen, 4 ungültig. Der Freiburger erzielte damit ein sehr gutes Wahlresultat. Die amtierende Bundespräsidentin Doris Leuthard hatte vor einem Jahr 188 von 207 gültigen Stimmen erhalten.

Simonetta Sommaruga, die wie Berset der SP angehört, war mit 181 Stimmen zur Bundespräsidentin gewählt worden. Mit 106 Stimmen das bisher schlechteste Resultat erzielte 2011 SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.

Berset ist der 19. Bundespräsident, den die Sozialdemokraten stellen. Nach den CVP-Vertretern Jean-Marie Musy und Joseph Deiss ist er der dritte Freiburger, der das Amt innehat. Musy war allerdings zweimal Bundespräsident, 1925 und 1939, so dass Berset der vierte Amtsinhaber aus dem Kanton Freiburg ist.

Im Bundesrat sitzt der 45-Jährige seit 2011. Er ersetzte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. Weil es den inzwischen zurückgetretenen Didier Burkhalter in die Aussenpolitik zog, fiel dem damals 39-Jährigen das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) zu.

Dort ist Berset unter anderem für die Gesundheits- und Sozialpolitik zuständig. Zu seinen wichtigsten Themen gehören die Gesundheitskosten. Mit verschiedenen Massnahmen konnte er in den letzten Jahren das Prämienwachstum etwas bremsen. Die Reform der Altersvorsorge hingegen ist im September an der Urne gescheitert. Die Neuauflage wird Berset auch in seinem Präsidialjahr beschäftigen.

Berset will Teamplayer sein

An einem Point de Presse vor Bundeshausjournalisten sprach Berset von «grossen Emotionen», die seine Wahl bei ihm ausgelöst habe. «Es ist gleichzeitig eine grosse Verantwortung.» Das Amt als Bundespräsident komme für ihn «nicht zu früh». Er habe in den vergangenen Jahren wertvolle Erfahrungen in der Regierung sammeln können.

Für Berset soll das Präsidialjahr keine One-Man-Show sein. «Ich werde nie etwas alleine tun.» Der Bundesrat habe in den vergangenen Jahren einen grossen Teamgeist entwickelt, welchen er fortführen wolle. Er freue sich auf die zahlreichen Termine und die vielen Begegnungen mit der Bevölkerung, sagte er. (sda)

Bundespräsidenten der letzten 20 Jahre

Unser Lohnpolizist Michi (13) fragt nach

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Richu 06.12.2017 15:45
    Highlight Seit 2014 sind die Krankenkassenprämien jedes Jahr stärken gestiegen als im Vorjahr! Dass BR Berset das Prämienwachstum etwas bremsen konnte, wie im vorliegenden Bericht der sda erwähnt wurde, entspricht (bezogen auf die letzten 4 Jahre) absolut nicht der Wahrheit. So sind beispielsweise auch heute noch in der Schweiz Generikamedikamente durchschnittlich 100% teurer als in unseren Nachbarländern!
    Einfach nur das Dep. Berset die alleinige Schuld für die laufend steigenden Krankenkassenkosten verantwortlich zu machen wäre falsch. Viel zu viele Parlamentarier sind Lobbyisten der Pharmaindustrie.
    10 0 Melden
  • acove 06.12.2017 12:01
    Highlight Alle, welche nun gegen irgend einen BR wettern, weil die oder der nicht nach ihren wünschen seine oder ihre Aufgaben wahrnimmt, sind herzlich eingeladen, den Job dieser Leute zu übernehmen und alles besser zu machen. Das Problem liegt wahrscheinlich aber darin, dass sie oder er jämmerlich scheitern werden, da sie nicht in der Lage sind, diese Aufgaben auch nur annähernd zu erledigen. Aber wäffele ist eben immer einfacher, als selbst hinzustehen und die gestellten Aufgaben zu lösen.
    11 9 Melden
  • Melodle 06.12.2017 11:41
    Highlight Ich finde es immer wieder interessant, dass es Politiker gibt, die es nicht schaffen, ihren Wahlzettel korrekt auszufüllen. Hier waren es sogar vier...
    34 6 Melden
    • Tsunami90 06.12.2017 12:26
      Highlight Ich glaube eher, das die besagten Zettel einfach zu unleserlich sind.
      2 0 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 06.12.2017 13:28
      Highlight In der Regel sind diese Stimmzettel mit Absicht ungültig ausgefüllt... Ob das allerdings besonders erwachsen ist, sei dahingestellt...
      10 0 Melden
    • Luca Brasi 06.12.2017 13:55
      Highlight Vielleicht haben sie es mit Absicht falsch ausgefüllt?
      5 0 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 06.12.2017 15:14
      Highlight Geri Müller beispielsweise soll stets seinen Pensi auf den Zettel gemalt haben.

      Ok, das habe ich jetzt einfach erfunden.
      9 2 Melden

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

Sie tragen aber ziemlich dick auf. Man hat den Eindruck, die Schweiz werde bei einem Ja zur No-Billag-Initiative untergehen. So ein Quatsch. Haben Sie das Buch überhaupt gelesen? Das schreibe …

Artikel lesen